In Remember

04. November 1962:
Ixi, deutsche Sängerin wird geboren.
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Ixi, deutsche Sängerin wird geboren.Ixi, die mit bürgerlichem Namen Gaby Christensen (geborene Tiedemann) heißt, wurde am 4. November 1962 in Elmshorn geboren.

Die deutsche Sängerin wurde vor allem in den 1980er-Jahren auf dem Höhepunkt der Neuen Deutschen Welle (NDW) berühmt. Ihr mit Abstand größter Erfolg war die Single „Der Knutschfleck“ aus dem Jahr 1983, die sich zu einem echten Kult-Klassiker entwickelte und bis heute ein bekannter Ohrwurm geblieben ist.

Die Anfänge: Bereits vor ihrem Durchbruch sorgte sie 1982 mit der Debütsingle „Detlev“ für Aufsehen. Der Song wurde wegen einer provokanten Textzeile von vielen Radiosendern boykottiert, verkaufte sich im Untergrund aber dennoch gut.

Der Megahit: „Der Knutschfleck“ schaffte es im Sommer 1983 bis auf Platz 8 der deutschen Single-Charts.

Das Team dahinter: Auch wenn sie das Gesicht des Projekts war, entstand die Musik als Trio-Arbeit zusammen mit den Produzenten Balthasar Schramm und Felix Kautsky.

Nach dem Abebben der NDW-Welle zog sich Ixi weitgehend aus dem großen Rampenlicht zurück, arbeitete später unter anderem beim Radio und als Synchronsprecherin. Sie heiratete 1989, hat drei Töchter und lebt heute im Umland von Hamburg.



 
05. November 1605:
Gunpowder Plot: Guy Fawkes, ein englischer Katholik, und seine Mitverschwörer werden beim Versuch verhaftet, das englische Parlament in die Luft zu sprengen, um den protestantischen König Jakob I., seine Familie, die Regierung und alle Parlamentarier zu töten.
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Der «Gunpowder Plot» war ein gescheiterter Versuch britischer Katholiken im Jahr 1605, den protestantischen König Jakob I. und das englische Parlament durch eine Explosion von Schießpulver im Keller des Parlamentsgebäudes zu töten. Dies ist als Pulververschwörung oder Schießpulververschwörung bekannt und wird heute in England am 5. November als Guy Fawkes Night mit Feuerwerken und Freudenfeuern gefeiert.
Die Verschwörung: Eine Gruppe katholischer Edelleute, angeführt von Personen wie Guy Fawkes und Robert Catesby, plante, das Parlament während der Eröffnung am 5. November 1605 in die Luft zu sprengen.
Das Ziel: Ihr Ziel war es, die protestantische Herrschaft zu beenden und eine katholische Monarchie wiederherzustellen.
Der Verrat: Ein anonymes Schreiben warnte den König, und bei der Durchsuchung des Parlamentskellers wurde Guy Fawkes mit 36 Fässern Schießpulver entdeckt.
Die Folgen: Die Verschwörer wurden verhaftet, verurteilt und hingerichtet. Die gescheiterte Verschwörung ist bis heute als «Guy Fawkes Night» oder «Bonfire Night» bekannt und wird jedes Jahr am 5. November gefeiert.
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Die „Guy Fawkes-Maske.
Die Guy-Fawkes-Maske ist ein weltweit bekanntes Symbol für Protest, Anonymität und Widerstand gegen Tyrannei. Ihre Popularität verdankt sie maßgeblich der Comic-Serie V wie Vendetta und ihrer späteren Verwendung durch das Hackerkollektiv Anonymous sowie verschiedene Protestbewegungen

 
05. November 1949:
Der Ministerrat der DDR entscheidet sich für den Text Auferstanden aus Ruinen von Johannes R. Becher mit der Melodie von Hanns Eisler als Nationalhymne.
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Das ist ein historisch bedeutendes Datum für die Deutsche Demokratische Republik (DDR). Am 5. November 1949 wurde „Auferstanden aus Ruinen“ offiziell zur Nationalhymne bestimmt, kurz nach der Gründung des Staates im Oktober desselben Jahres.

Die Hymne spiegelt mit ihrem Text von Johannes R. Becher und der Musik von Hanns Eisler den damaligen Zeitgeist des Wiederaufbaus und den Wunsch nach einem friedlichen, vereinten Deutschland wider („...lass uns dir zum Guten dienen, Deutschland, einig Vaterland“).
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Hanns Eisler
Interessantes Detail am Rande: Als sich die Hoffnung auf ein vereintes, sozialistisches Deutschland zerschlug und die DDR auf Abgrenzung zur Bundesrepublik setzte, passte die Zeile „Deutschland, einig Vaterland“ nicht mehr zur Staatsdoktrin. Ab den 1970er Jahren wurde die Hymne deshalb bei offiziellen Anlässen nur noch instrumental gespielt und der Text nicht mehr gesungen.

Die Melodie der DDR-Nationalhymne „Auferstanden aus Ruinen“ wurde von Hanns Eisler komponiert. Sie gilt rechtlich nicht als gestohlen, weist jedoch eine auffällige Ähnlichkeit zum Schlager „Good Bye, Johnny“ mit Hans Albers auf.

Die Ähnlichkeit zu Hans Albers:
Das Lied:

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Der Schlager „Good Bye, Johnny“ stammt aus dem Jahr 1936 aus dem Film Wasser für Canitoga.
Die Töne:
Die ersten neun Noten der DDR-Hymne und des Schlagers klingen fast gleich.
Der Vorwurf:
Der Komponist des Schlagers, Peter Kreuder, war empört und warf Hanns Eisler vor, die Noten kopiert zu haben.
Warum es kein offizielles Plagiat ist:
Gerichtliche Prüfung: Es gab keinen erfolgreichen Gerichtsprozess, der ein echtes Vergehen bewies.Gemeinsame Quelle: Musikexperten vermuten, dass sich sowohl Kreuder als auch Eisler bei einem älteren Werk bedient haben – nämlich bei Ludwig van Beethovens Bagatelle op. 119, Nr. 11 („Freudvoll und leidvoll“)

Erwähnenswert:
Wenn in öffentlichen Veranstaltungen in der DDR der Schlager „Good Bye Johnny“ gespilet wurde standen teilweise die Anwesenden im Glauben auf, es würde gerade die Nationalhymne sein:

Der Vorfall mit Peter Kreuder:
Es wird die Geschichte überliefert, dass der Komponist Peter Kreuder nach dem Krieg bei einem Auftritt in der DDR ein Medley spielte. Als er die Melodie von „Goodbye Johnny“ anstimmte, erhoben sich die Menschen im Publikum – leicht verunsichert – spontan von ihren Plätzen, weil sie dachten, es handele sich um ihre Nationalhymne.

 
05. November 1941:
Art Garfunkel, US-amerikanischer Sänger und Schauspieler wird geboren.
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Arthur Ira „Art“ Garfunkel wurde am 5. November 1941 in Forest Hills, New York City geboren und ist ein weltbekannter US-amerikanischer Sänger, Schauspieler und Dichter. Zusammen mit seinem Jugendfreund Paul Simon bildete er das legendäre Folk-Rock-Duo Simon & Garfunkel.
Musikalischer Welterfolg:
Erlangte in den 1960er-Jahren mit zeitlosen Welthits wie The Sound of Silence, Mrs. Robinson, The Boxer und Bridge over Troubled Water internationalen Kultstatus.
Erfolgreiche Solokarriere:
Startete nach der Trennung des Duos im Jahr 1970 als Solokünstler durch und landete zahlreiche Top-10-Erfolge (darunter Bright Eyes).
Schauspielerische Karriere:
Bewies sein Talent in namhaften Kinofilmen wie Catch-22 – Der böse Trick (1970) und Mike Nichols' Drama Die Kunst zu lieben (Carnal Knowledge, 1971).
Kult-Konzerte:
Kam für historische Live-Events immer wieder temporär mit Paul Simon zusammen, darunter für das legendäre Concert in Central Park im Jahr 1981
Persönliches:
Erhielt unter anderem den Ehrenpreis des Deutschen Nachhaltigkeitspreises und feierte im Spätherbst 2024 eine viel beachtete private Versöhnung mit Paul Simon