In Remember

10. September 1964:
In Köln trifft der millionste Gastarbeiter der Bundesrepublik Deutschland, der Portugiese Armando Rodrigues de Sá, ein. Er erhält bei seiner Ankunft ein Moped als Geschenk.
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Die Bedeutung des Ereignisses:
Anwerbeabkommen:

Deutschland schloss zwischen 1955 (Italien) und 1968 (Portugal) Verträge mit mehreren Ländern, um den massiven Arbeitskräftemangel auszugleichen.
Inszenierung:
Der festliche Empfang war eine gezielte PR-Aktion. Er sollte das positive Bild der ausländischen Arbeitskräfte in der deutschen Öffentlichkeit stärken.
Das Schicksal von Rodrigues:
Trotz des großen Empfangs war sein Leben in Deutschland von harter Arbeit geprägt. Er kehrte später schwer erkrankt nach Portugal zurück, wo er 1979 verstarb. Seine Zündapp steht heute als Exponat im Haus der Geschichte in Bonn.
 
10. September 2020:
Diana Rigg, eine britische Schauspielerin stirbt mit 82 Jahren an Lungenkrebs.
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Diana Rigg spielte u.a. bei „Mit Schirm, Charme und Melone“ die „Emma Peel“

Dame Diana Rigg war eine renommierte britische Theater- und Filmschauspielerin, die durch Rollen wie Emma Peel in Mit Schirm, Charme und Melone, Bond-Girl Teresa di Vicenzo sowie Olenna Tyrell in Game of Thrones internationale Berühmtheit erlangte. Sie verstarb am 10. September 2020 im Alter von 82 Jahren.

Berühmte Rollen:
Emma Peel:

Kultrolle in der Fernsehserie Mit Schirm, Charme und Melone (1965–1968 ).
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Contessa Teresa di Vicenzo:
Die legendäre Ehefrau von James Bond in Im Geheimdienst Ihrer Majestät (1969).
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Lady Olenna Tyrell:
Die schlagfertige Matriarchin in der HBO-Erfolgsserie Game of Thrones (2013–2017).
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Theater und Auszeichnungen:
Bühnenkarriere:

Mitglied der Royal Shakespeare Company ab 1959 und langjährige Hauptdarstellerin am National Theatre.
Tony Award:
Gewinnerin 1994 als beste Hauptdarstellerin für ihre Titelrolle in Medea in New York.
Adelstitel:
1994 von Königin Elisabeth II. zur Dame Commander of the British Empire (DBE) ernannt.

Biografie in Kürze:
Geburt:

20. Juli 1938 in Doncaster, England.
Kindheit:
Wuchs die ersten Lebensjahre in Bikaner (Indien) auf, da ihr Vater dort als Eisenbahningenieur arbeitete.
Ausbildung:
Schauspielstudium an der Royal Academy of Dramatic Art (RADA).
Familie:
Tochter Rachael Stirling ist ebenfalls eine bekannte britische Schauspielerin
 
11. September 2001:
Die Terroranschläge in den USA.
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"911":
Die Zahl 911 steht meistens für die Notrufnummer in Nordamerika und einigen anderen Ländern, die für den Notfall wie Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst gewählt wird. Der 11. September (11.09. – im englisch-Sprachigem Raum umgekehrt: 9.11.)wird in den USA als "September 11", als "9/11" oder eben für die Terroranschläge als "911" geschrieben. (Zuerst der Monat - dann das Datum, danach das Jahr)

Am 11. September 2001 wurden vier Flugzeuge entführt und für Terroranschläge eingesetzt: Zwei davon trafen die Zwillingstürme des World Trade Centers in New York. Das dritte Flugzeug stürzte ins Pentagon - das Verteidigungsministerium. Die vierte Maschine stürzte nach dem Widerstand der Passagiere in einem Feld in Pennsylvania ab, ihr Ziel war mutmaßlich das Weiße Haus oder das Kapitol.

Flug AA 11: Traf den Nordturm des World Trade Centers (WTC 1).
Flug UA 175: Traf den Südturm des World Trade Centers (WTC 2).
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Flug AA 77: Stürzte ins Pentagon.
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Flug UA 93: Stürzte bei Shanksville, Pennsylvania, ab.
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Insgesamt 3003 Menschen verloren mit diesen Anschlägen ihr Leben:
2602 Menschen in und an den beiden Türmen des Welthandelszentrums (World Trade Center – WTC)
125 Personen im Pentagon
5 Personen erlagen später im Krankenhaus den erlittenen Verbrennungen
247 Passagiere und Besatzung und die 19 Entführer in den Flugzeugen
24 weitere Personen gelten offiziell als vermisst
 
11. September 1944:
Im Gelsenberg-Lager für jüdische Zwangsarbeiterinnen in Gelsenkirchen-Horst kommen bei Bombenangriffen mindestens 150 weibliche KZ-Häftlinge ums Leben, weil sie keine Schutzräume benutzen durften.
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Luftaufnahme vom Gelsenberg-Lager

Hintergrund zum Gelsenberg-Lager:
Standort:

Das Lager befand sich auf dem Gelände der Gelsenberg-Benzin-AG in Gelsenkirchen-Horst.
Insassen:
Dort waren etwa 2.000 ungarische Jüdinnen untergebracht, die aus dem KZ Auschwitz-Birkenau zur Zwangsarbeit verschleppt wurden.
Arbeit:
Die Frauen mussten unter härtesten Bedingungen Trümmer beseitigen und Reparaturen nach Bombenangriffen durchführen.

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Der Luftangriff vom 11. September 1944:
Verbot:

Den jüdischen Zwangsarbeiterinnen wurde von den Aufsehern strikt untersagt, die Luftschutzbunker oder Schutzgräben zu betreten.
Folgen:
Während die deutsche Belegschaft Schutz fand, waren die Frauen den Bomben der alliierten Luftstreitkräfte schutzlos ausgeliefert.
Opfer:
Mindestens 150 junge Frauen und Mädchen starben bei diesem spezifischen Angriff direkt im Lagerbereich.

Heute erinnert eine Gedenkstätte in Gelsenkirchen an die Opfer dieses Verbrechens.
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11. September 1941:
Der Grundstein für das Pentagon wird gelegt.
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Der Bau:
Planungszeit:

Nur wenige Tage im Juli 1941 wegen drohendem Weltkriegseintritt.
Bauzeit:
Rekordzeit von nur 16 Monaten bis zur Eröffnung im Januar 1943.
Architekt:
Entworfen von George Bergstrom.
Baumaterial:
Hauptsächlich Stahlbeton, da Stahl im Krieg streng rationiert war.

Die Architektur:
Form:

Fünfeckig, um sich optimal an das ursprüngliche Grundstück anzupassen.
Struktur:
Fünf konzentrische Ringe (A bis E), die durch Korridore verbunden sind.
Effizienz:
Trotz 28 Kilometern Korridoren dauert kein Fußweg länger als sieben Minuten.
Größe:
Bietet Platz für rund 26.000 zivile und militärische Angestellte.

Historische Parallele:
Genau 60 Jahre nach der Grundsteinlegung, am 11. September 2001, wurde das Pentagon Ziel von Terroranschlägen. Ein entführtes Passagierflugzeug schlug in die Westseite des Gebäudes ein, wobei 184 Menschen starben.
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11. September 1609:
Henry Hudson entdeckt die Insel Manhattan.
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Oben New York, wie es 1609 aussah – unten, wie es heute aussieht

Im Jahr 1609 erreichte der englische Seefahrer Henry Hudson die Insel Manhattan und fertigte die ersten genauen Aufzeichnungen über das Gebiet an, das damals von Ureinwohnern der Lenape-Kultur bewohnt wurde. Der Name "Manhattan" leitet sich von einem Wort der Lenape ab, das "hügeliges Land" bedeutet. Die Kunde der Entdeckung führte dazu, dass die ersten niederländischen Siedler 1624 auf Manhattan ankamen. Sie gründeten eine Siedlung an der Südspitze der Insel namens Fort Neu-Amsterdam. Nach 40 Jahren niederländischer Herrschaft eroberten die Engländer die Siedlung und benannten sie in "New York" um.

Der „Broadway“ in Manhattan war ursprünglich ein Indianerpfad, der von den indigenen Völkern der Region genutzt wurde, bevor die Holländer die Insel kolonisierten. Aus diesem Pfad entwickelten die frühen Siedler eine Straße, die sich zu einer der längsten und bekanntesten Verkehrsachsen New Yorks entwickelte und heute das Zentrum der amerikanischen Theaterkultur bildet.
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Ähnlich die Geschichte der „Wallstreet“: Die Wall Street verdankt ihren Namen einer echten, physischen Schutzmauer aus dem Jahr 1653. Damals bauten die Niederländer in ihrer Kolonie Neu-Amsterdam (dem heutigen New York) einen hölzernen Palisadenwall an der damaligen Nordgrenze der Siedlung, um sich vor Angriffen der Engländer und anderer Konflikte zu schützen. Der „Weg an der Mauer“: Direkt an der Innenseite dieses Schutzwalls verlief ein schmaler Fahrweg für Soldaten und Anwohner. Aus der Bezeichnung „die Straße an der Mauer“ (de Waal Straat auf Niederländisch) entstand schließlich der englische Name Wall Street.

Abriss (1699): Nachdem die britischen Truppen die Kolonie übernommen hatten und die Stadt nach Norden wuchs, wurde die alte Holzwehr abgerissen. Der Pfad blieb erhalten und wurde zur offiziellen Straße ausgebaut.

Der Beginn des Handels (18. Jahrhundert): Schon im 17. und 18. Jahrhundert trafen sich Händler und Farmer unter einer berühmten Platane (den Buttonwood Tree) an der Wall Street, um Waren und Wertpapiere zu handeln. Die Geburtsstunde der Börse (1792): Broker unterzeichneten das sogenannte Buttonwood Agreement, womit der Grundstein für die spätere New York Stock Exchange (NYSE) gelegt wurde.
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