In Remember

30. August 1963:
In den USA und der Sowjetunion wird das „Rote Telefon“ installiert, um nach den Erfahrungen aus der Kubakrise am 20. Juni friedensgefährdende Missverständnisse zu verhindern.
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Technik und Funktion:
Kein Telefon:

Entgegen dem Mythos war es kein rotes Telefon, sondern eine Fernschreibverbindung (Telegraf).
Farbe:
Die Geräte selbst waren grau, nicht rot.
Route:
Die Leitung verlief von Washington über London, Kopenhagen, Stockholm und Helsinki nach Moskau.
Zweck:
Textnachrichten ließen weniger Raum für Missverständnisse oder emotionale Fehlreaktionen als Telefongespräche.

Hintergrund:
Auslöser:

Während der Kubakrise 1962 dauerte die Übermittlung einer geheimen Botschaft zwischen den Regierungschefs bis zu zwölf Stunden.
Abkommen:
Das entsprechende Memorandum zur Einrichtung ("Hotline Agreement") wurde am 20. Juni 1963 in Genf unterzeichnet.
 
30. August 70:
Den Römern gelingt während des Jüdischen Krieges die Eroberung von Jerusalem; einzelne Gruppen leisten noch bis zum 7. September Widerstand.
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Auf dem Titusbogen ist dargestellt, wie die römischen Truppen ihren Siegeszug
durch Rom begehen. Zu sehen ist die Kriegsbeute (mit der das „Kolosseum“ in
Rom finanziert wurde). Unter anderen ist hier der Tempelschatz mit dem
siebenarmigen Leuchter „Menora“ zu sehen. Was nicht zu sehen ist: die Bundeslade.
Man geht daher davon aus, daß die Bundeslade vor der Eroberung Jerusalems
von den Juden in Sicherheit gebracht wurde.
 
30. August 1862:
Die drei Tage dauernde Zweite Schlacht am "Bull Run" während des Sezessionskrieges endet. Die Konföderierten besiegen die Unionstruppen unter General Robert E. Lee .
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Die Schlacht war Teil der Virginia-Kampagne des Sezessionskriegs, bei der Lees Armee die Unionstruppen auf dem linken Flügel umging. Nach Tagelangem Kampf wurden die Unionstruppen schließlich zum Rückzug auf Washington gezwungen, welches zunächst einen empfindlichen Rückschlag für die Union darstellte.

Die Schlacht am Bull Run (auch bekannt als Schlacht von Manassas) bezieht sich auf zwei bedeutende militärische Konflikte während des Amerikanischen Bürgerkriegs in der Nähe des Flusses Bull Run in Virginia. Beide Schlachten endeten mit einem Sieg der Südstaaten (Konföderation) über die Nordstaaten (Union).

Erste Schlacht am Bull Run (21. Juli 1861):
Bedeutung:

Es war die erste große Landschlacht des Bürgerkriegs.
Kommandeure:
Brigadegeneral Irvin McDowell (Nordstaaten) gegen Brigadegeneral P.G.T. Beauregard (Südstaaten).
Ausgang:
Die Truppen der Union wurden in die Flucht geschlagen.
Folge:
Die Hoffnung des Nordens auf ein schnelles Kriegsende wurde zerstört.
Besonderheit:
Hier erhielt der Südstaaten-General Thomas Jackson seinen berühmten Spitznamen „Stonewall“.

Man ging davon aus, dass diese Schlacht sehr schnell zu Gunsten der Union ausgehen würde. So kamen auch viele Zivilisten, um diese Ereignis sehen zu konnen. Viele nutzten dieses Gefecht sogar, um ein Picknick abzuhalten.

Jedoch stellte sich schnell heraus, dass die Unionstruppen die Schlacht unterlegen waren. Als sich die zivilen Zuschauer und die Unionstruppen ungeordnet panisch fliehen wollten kam es zu einem wirren Durcheinander. Bei den Zivilisten war die Angst zu groß, dass die Truppen der Südstaaten sich auch an ihnen vergreifen würden. Bei diesem Chaos war es unmöglich, sinnvolle Befehle oder Reaktionen auszuüben. Jeder wollte sich nur noch schnell in Sicherheit bringen.

Der zweite Grund war jedoch viel verheerender: Um sich retten zu konnen mußten die Truppen der Nordstaaten und die Zivilisten über eine einzige kleine Brücke kommen. Diese war selbstverständlich schnell verstopft. Dadurch verzögerte sich die Flucht – welches für viele Verluste von Menschenleben sorgte.

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Auf dieser Karte kann man sehen, wie nachteilig die strategische Lage für die Unionstruppen durch den
Bachverlauf war. (Blau = Unionstruppen – Rot = konföderierte Truppen)


Zweite Schlacht am Bull Run (28.–30. August 1862):
Kontext:

Ein Jahr später trafen die Armeen am selben Ort erneut aufeinander.
Kommandeure:
Generalmajor John Pope (Nordstaaten) gegen General Robert E. Lee (Südstaaten).
Ausgang:
Erneut siegten die Südstaaten durch einen massiven Gegenangriff.
Folge:
Der Sieg ebnete General Lee den Weg für seine erste Invasion im Norden (Maryland-Feldzug).
 
30. August 1965:
Bob Dylan bringt sein sechstes Studioalbum Highway 61 Revisited heraus, das den Song Like a Rolling Stone enthält.
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Das ist ein legendärer Meilenstein der Musikgeschichte! Mit Highway 61 Revisited und dem Eröffnungstrack Like a Rolling Stone hat Bob Dylan den Rock und die Popmusik für immer revolutioniert. Er brach mit den traditionellen Folk-Strukturen und schuf einen völlig neuen, literarischen Rocksound.

Die wichtigsten Fakten zum Album:
Der elektrische Bruch:

Dylan festigte damit seinen Wechsel von der akustischen Folkgitarre zur elektrischen Rockband.
Der Titelsong:
Highway 61 bezieht sich auf die Schnellstraße, die Dylans Geburtsort in Minnesota mit den Blues-Zentren des amerikanischen Südens verbindet.
Der Sound:
Das Album prägte den sogenannten "thin, wild mercury sound" – Dylans eigene Beschreibung für den dynamischen, rauen Klang dieser Ära.

Warum "Like a Rolling Stone" Geschichte schrieb:
Radikale Länge:

Mit über sechs Minuten Länge sprengte der Song das damalige Radioformat von maximal drei Minuten.
Der Alchemisten-Akkord:
Die berühmte, peitschenknallartige Snare-Drum zu Beginn des Songs gilt als einer der ikonischsten Eröffnungsmomente der Popgeschichte.
Kritiker-Lob:
Das Rolling Stone-Magazin wählte das Stück später auf Platz 1 der „500 besten Songs aller Zeiten“.

 
30. August 1980:
Barclay James Harvest geben vor dem Reichstagsgebäude in Berlin ein Gratiskonzert.
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Ein historischer Tag für die Berliner Musikgeschichte! Dieses legendäre Gratiskonzert von Barclay James Harvest (BJH) zog schätzungsweise 175.000 bis 250.000 Menschen auf den Platz vor dem Reichstag und auf die Wiesen des Tiergartens.

Hier sind die wichtigsten Fakten zu diesem geschichtsträchtigen Event:

Der historische Kontext:
Ort mit Symbolkraft:

Die Bühne stand direkt vor dem Reichstagsgebäude, nur wenige Meter von der Berliner Mauer entfernt.
Grenzübergreifender Sound:
Die Beschallungsanlage war so ausgerichtet, dass auch die Menschen im damaligen Ost-Berlin (DDR) das Konzert hören konnten. Tausende Fans versammelten sich auf der anderen Seite der Mauer, um zuzuhören.
Politisches Zeichen:
Das Konzert galt als ein friedliches Zeichen der Verbundenheit in der geteilten Stadt.

Das legendäre Live-Album:
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Konzertmitschnitt:
Der Auftritt wurde aufgenommen und 1981 als Live-Album veröffentlicht.
Der Titel:
Das Album heißt schlicht "Berlin – A Concert For The People".
Erfolg:
Es wurde eines der kommerziell erfolgreichsten Alben der britischen Progressive-Rock-Band und erreichte in Deutschland Platz 1 der Charts.

Ein unvergesslicher Song:
"Hymn":

Die Performance ihres größten Hits "Hymn" vor dieser gigantischen Kulisse gilt bis heute als der emotionale Höhepunkt des Konzerts und ging in die Rock-Geschichte ein.