In Remember

25. August 1940:
Die Royal Air Force fliegt in der Nacht erstmals einen Bombenangriff auf die Reichshauptstadt Berlin, der jedoch kaum Schäden verursacht.
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Der erste Bombenangriff der britischen Royal Air Force (RAF) auf die Reichshauptstadt Berlin fand in der Nacht vom 25. auf den 26. August 1940 statt.

Winston Churchill ordnete diesen Schlag persönlich an. Er reagierte damit auf deutsche Bomben, die in der Vornacht versehentlich Wohngebiete in London getroffen hatten.

Fakten zum historischen Angriff:
Flugzeuge:

Rund 40 bis 50 Bomber der Typen Hampden, Whitley und Wellington nahmen teil.
Schäden:
Wegen dichter Wolken und der extremen Reichweite trafen die Bomben meist freies Feld oder Vororte wie Rosenthal. Es gab kaum Sachschäden und nur minimale Verwüstungen (unter anderem brannte eine Gartenlaube ab).
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Berliner staunen über die ersten Bombenschäden in der Nähe des Brandenburger Tors.

Psychologische Wirkung:
Obwohl der militärische Schaden gering war, traf der Angriff die deutsche Bevölkerung unvorbereitet. Er strafte die Behauptung von Reichsluftfahrtminister Hermann Göring Lügen, dass niemals feindliche Bomber das Ruhrgebiet oder Berlin erreichen würden.*1
Politische und militärische Folgen:
Dieser Angriff veränderte den Verlauf des Zweiten Weltkriegs strategisch:
Die Vergeltung des Führers: Der Führer (Dessen Namen man hier im Forum nicht erwähnen kann) war über den Angriff auf die Hauptstadt tief erzürnt. Er befahl daraufhin die Einstellung der Angriffe auf die strategisch wichtigen Flugplätze der RAF.
Beginn des „Blitz“:
Stattdessen konzentrierte die Luftwaffe ihre Kräfte ab September 1940 auf die systematische Bombardierung britischer Großstädte, vor allem Londons (bekannt als The Blitz).
Entlastung für England:
Diese taktische Fehlentscheidung der deutschen Führung gab dem angeschlagenen britischen Fighter Command die dringend benötigte Atempause, um sich neu zu organisieren und die Luftschlacht um England letztlich zu gewinnen.

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*1 Zusatz:
Das korrekte Zitat von Göring lautet:
„Wenn auch nur ein feindliches Flugzeug unser Reichsgebiet überfliegt, will ich Meier heißen!“

Hintergrund zum Zitat:
Der Urheber:

Hermann Göring, der als Oberbefehlshaber der deutschen Luftwaffe im Nationalsozialismus die absolute Sicherheit des deutschen Luftraums garantierte.
Der historische Kontext:
Die Aussage soll um das Jahr 1939/1940 gefallen sein. Als ab 1940 die ersten alliierten Luftangriffe auf deutsche Städte begannen und Berlin schwer getroffen wurde, entwickelte sich der Satz zum massiven Bumerang für Görings Glaubwürdigkeit.
Der Spott im Volksmund:
In der Bevölkerung wurde Göring daraufhin durch geheime Flüsterwitze spöttisch nur noch „Hermann Meier“ genannt. Die über Berlin zum Schutz aufgehängten Tarnnetze hießen im Berliner Volksmund ironisch „Hermann Meiers Baldachin“.
Mythos oder Realität?:
Historiker weisen darauf hin, dass es für den exakten Satz „will ich Meier heißen“ kein eindeutiges Tondokument gibt. Er basiert vermutlich auf einer im Radio übertragenen Rede, die vom Volksmund zu diesem unsterblichen Zitat zugespitzt und weitererzählt wurde.
 
25. August1922 - Marie Marcks, eine der bedeutendsten deutschen Karikaturistinnen, kommt zur Welt.

Anfang der 1960er Jahre begann sie, Karikaturen zu veröffentlichen. Ihre ersten Werke erschienen in der Zeitschrift atomzeitalter von Claus Koch, bei der sie von 1963 bis 1966 als feste Karikaturistin arbeitete.[6] Im Laufe der Zeit erweiterte sie ihre Zeichnungen auf Themen aus dem gesellschaftspolitischen und feministischen Bereich. Damit wurde sie eine der bedeutendsten Karikaturistinnen der Bundesrepublik Deutschland. Marie Marcks veröffentlichte zahlreiche Bücher, regelmäßig Karikaturen in weit verbreiteten Publikationen wie der Süddeutschen Zeitung,[7] dem Stern, dem Spiegel, Titanic und Vorwärts sowie autobiografische Aufzeichnungen aus dem Familienalltag.

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Marie Marcks’ künstlerischer Nachlass wurde 2013 mit Hilfe der Kulturstiftung der Länder durch das Deutsche Museum für Karikatur und Zeichenkunst Wilhelm Busch in Hannover aufgekauft, das von Mai bis Oktober 2015 eine Retrospektive der Künstlerin organisierte.[6][4] Zu ihrem 100. Geburtstag erschien 2022 eine zweibändige Werkausgabe.[13]
 
25. August1819 - Allan Pinkerton, Gründer der ersten US-amerikanischen Privatdetektei, kommt zur Welt.


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Logo der Pinkerton’s National Detective Agency


Die Pinkerton-Agentur ist ein US-amerikanischer privater Sicherheitsdienst sowie eine Detektei, die 1850 von dem Detektiv Allan Pinkerton als Pinkerton’s National Detective Agency in Chicago gegründet wurde. Sie ist seit 1999 Tochter des schwedischen Sicherheitskonzerns Securitas AB.



Allerdings auch :
Die Pinkertons wurden auch selbst des Terrorismus und Vigilantismus beschuldigt, wenn sie sich von Fabrikbesitzern zur Bekämpfung von Gewerkschaftern und Streikenden anheuern ließen, sie gelten als erste Vertreter der Union-Busting-Branche. Ihre Werkschutzeinheiten übertrafen dabei oft die Stärke der regulären Armee.[1] So rekrutierten sie bei den Eisenbahnstreiks von 1877 Streikbrecher eigens für die Demoralisierung der Streikenden. Beim Homestead-Streik 1892 kam es zu einer Schießerei zwischen Streikenden und etwa 300 Agenten der Pinkertons, die der Fabrikant angeheuert hatte. Dabei kamen auf beiden Seiten mehrere Menschen ums Leben.
 
Zuletzt bearbeitet:
;)Erweiterung:
Die Pinkerton National Detective Agency:
Die Pinkerton National Detective Agency ist die berühmteste Privatdetektei der USA. Sie wurde 1850 von dem schottischen Auswanderer Allan Pinkerton in Chicago gegründet. Das Unternehmen existiert noch heute unter dem Namen Pinkerton als Tochtergesellschaft des schwedischen Sicherheitskonzerns Securitas AB.
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Allan Pinkerton
Ursprung und das berühmte „Private Eye“
Das ursprüngliche Firmenlogo der Agentur zeigte ein weit geöffnetes, unblenkendes Auge mit dem Slogan „We never sleep“ (Wir schlafen nie). Dieses markante Symbol prägte die amerikanische Umgangssprache nachhaltig: Bis heute ist der Begriff „Private Eye“ eine feste Bezeichnung für Privatdetektive.
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Historische Meilensteine und Erfolge:
Erste Detektivin der Geschichte:

Allan Pinkerton stellte 1856 mit Kate Warne die weltweit erste weibliche Detektivin ein.
Rettung von Abraham Lincoln:
Im Jahr 1861 deckte die Agentur die sogenannte Baltimore-Verschwörung auf und vereitelte ein geplantes Attentat auf den designierten US-Präsidenten Abraham Lincoln.
Schutz im Bürgerkrieg:
Während des Sezessionskrieges bauten die Pinkertons den ersten Geheimdienst (U.S. Secret Service) für die Unionsarmee auf.
Jagd auf Gesetzlose:
Im Wilden Westen jagte die Agentur berüchtigte Outlaws wie Jesse James, Butch Cassidy und die Sundance Kid.
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Jesse James Sundance Kid Butch Cassidy

Schattenseiten und Kontroversen:
Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert geriet die Agentur stark in die Kritik. Großunternehmer setzten die Pinkertons systematisch als bewaffnete Einheiten ein, um Streiks gewaltsam niederzuschlagen und Gewerkschaften zu infiltrieren. Dies führte zu blutigen Konfrontationen wie dem Homestead-Streik von 1892, wodurch die Agentur einen Ruf als rücksichtsloser Handlanger der Industrie erhielt.

Popkultur:
Die Pinkertons sind fester Bestandteil von Literatur und Medien. Sie tauchen in den Sherlock-Holmes-Romanen von Arthur Conan Doyle auf und spielen eine zentrale Rolle als Antagonisten im Videospiel-Bestseller Red Dead Redemption 2.
 
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25. August 1945:
Nach der Augustrevolution in Vietnam dankt Kaiser Bảo Đại ab und überlässt den Việt Minh unter Hồ Chí Minh die Macht.
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Nguyễn Phúc Vĩnh Thụy

Im Jahr 1945 gelang Ho Chi Minh der entscheidende Durchbruch. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der japanischen Kapitulation nutzte er das Machtvakuum für die Augustrevolution. Am 2. September 1945 rief er vor einer riesigen Menschenmenge in Hanoi die Demokratische Republik Vietnam als erste unabhängige Republik aus und wurde ihr erster Präsident.

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Ho Chi Minh

Ho Chi Minh bewunderte die USA 1945 tiefgreifend als antikoloniale Befreiungsnation und hoffte auf deren Unterstützung gegen die drohende französische Kolonialzeit: Nachdem Frankreich sich bei der japanischen Besatzung aus Vietnam zurückzogen – und 1945 nach dem alliierten Sieg über Japan einfach wieder in Vietnam die Kolonie zurückholen wollte.

Augustrevolution (August 1945):
Nach dem Abzug der Japaner übernahmen die Viet Minh die Kontrolle über wichtige Regierungsgebäude und etablierten eine unabhängige Regierung.

Die Unabhängigkeitserklärung (2. Sept. 1945):
Ho Chi Minh verlas die Unabhängigkeitserklärung der Demokratischen Republik Vietnam und begann sie demonstrativ mit dem weltberühmten Zitat aus der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung von 1776 ("All men are created equal..."). Damit wollte er die USA als weltweiten Verfechter von Freiheit und Selbstbestimmung direkt ansprechen.

Die Nationalhymne:
Ho Chi Minh wählte das Lied Tiến quân ca ("Lied des vorrückenden Heeres") zur offiziellen Hymne. Die Melodie wurde am 26. August 1945 von einem vietnamesischen Orchester gespielt, als Ho Chi Minhs Regierung und amerikanische Geheimdienstoffiziere (OSS) gemeinsam die amerikanische Flagge salutierten.

Hintergrund:
Er bewunderte die Ideale der amerikanischen Revolution und sah Parallelen zu George Washingtons Kampf gegen eine imperiale Übermacht. Trotz seiner eigenen kommunistischen Überzeugung suchte er 1945 aktiv den Schulterschluss mit den USA gegen die Rückkehr der französischen Kolonialherren

Beginn des neuen Konflikts:
Frankreich wollte seine Kolonialmacht in Indochina also nicht aufgeben. Dies führte kurz nach der Ausrufung der Republik zu Verhandlungen und schließlich zum Ausbruch des Indochinakriegs (1946–1954). Als die USA sich auf die Seite Frankreichs stellte begann die gerade entstandene Freundschaft zwischen den USA und des vietnamesischen Volkes zu erlöschen. Die USA stellten sich nicht nur diplomatisch auf die Seite des NATO-Verbündeten Frankreich – sie lieferte der französischen Fremdenlegion auch Waffen, Flugzeuge, Schiffe und anderen militärischen Nachschub.

Aber es war zu spät – die im Zweiten Weltkrieg von den Allierten an Vietnam gelieferten modernsten Waffen die Viet Minh zu sehr gestärkt. Zudem hatte die OSS (Vorläufer der CIA) die Widerstandskämpfer gegen Japan gut in der Asymetrischen Kriegsführung (Guerilla-Krieg) ausgebildet. Ein weiterer Vorteil war die Geschichte Vietnams:

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Ho Chi Minh, Mitglieder des Widerstandes und Vertreter des OSS (
OSS war der Vorläufer des CIA)


Die Geschichte Vietnams ist geprägt von einem über 2.000 Jahre andauernden, erbitterten Widerstand gegen fremde Invasoren und Weltmächte. Aufgrund seiner strategischen Lage in Südostasien und seiner fruchtbaren Reisanbaugebiete geriet das Land immer wieder im Visier globaler Expansionsbestrebungen. Von der jahrhundertelangen Dominanz Chinas bis hin zu den verheerenden Stellvertreterkriegen des 20. Jahrhunderts hat das vietnamesische Volk seine Unabhängigkeit gegen eine beispiellose Aneinanderreihung von Feinden mit den einfachsten Mitteln verteidigt. Eine große Hilfe war auch ein einfaches Buch:

Das chinesischen Buch „Sunzi - Die Kunst des Krieges“ (aus dem Jahre 500 v. Chr) über die Strategie der asymetrischen Kriegsführung mit Hilfe aller einfachsten Mitteln, die zur Verfügung stehen: Schnell zuschlagen, sich dann sofort zurückziehen, Tarnung und die gewonnene Unterstützung des Volkes.

Während die vietnamesischen Truppen die asymetrische Kriegsführung wählten benutzten sowohl Frankreich – als auch später die USA die symetrische ("normale") Kriegsführung:

Die "symetrische" und die "asymetrische" Kriegsführung:
1.) Merkmale der symmetrischen Kriegsführung:
Gleichwertigkeit:

Zwei oder mehr reguläre Staaten stehen sich gegenüber.
Gleiche Mittel:
Beide Seiten nutzen ähnliche militärische Strukturen, Technologien und Taktiken.
Klare Fronten:
Der Konflikt wird meist durch traditionelle Armeen auf definierten Schlachtfeldern ausgetragen.
Völkerrecht:
Beide Parteien sind offiziell an die internationalen Regeln des Kriegsrechts gebunden.

2.) Hauptmerkmale der asymmetrischen Kriegsführung:
Ungleiche Akteure:

Häufig stehen sich eine reguläre staatliche Armee und nichtstaatliche Akteure wie Milizen, Guerillagruppen oder Terrornetzwerke gegenüber.
Macht- und Ressourcenkonflikt:
Eine Partei besitzt eine technologische und logistische Übermacht (Frankreich, USA), während der Gegner personell und materiell weit unterlegen ist – dies aber durch einfachste Mittel ausgleicht.
Vermeidung offener Feldschlachten:
Die schwächere Partei weicht direkten militärischen Konfrontationen aus, um der Vernichtung durch die überlegene Feuerkraft zu entgehen.
Guerilla- und Terrortaktiken:
Es dominieren überraschende Nadelstichaktionen, Sabotage, Hinterhalte, Bombenattentate und Entführungen.
Verschwimmende Grenzen:
Es gibt keine klaren Fronten oder abgegrenzten Schlachtfelder; die Kämpfe finden oft im unübersichtlichen urbanen Raum statt.
Zivilbevölkerung als Schutzschild:
Unterlegene Kräfte tarnen sich gezielt als Zivilisten, wodurch die Unterscheidung zwischen Kombattanten und Nichtkombattanten extrem erschwert wird.
Nutzung des Faktors Zeit:
Die schwächere Seite versucht den Konflikt in die Länge zu ziehen, um den politischen Willen und die Kriegsmoral des überlegenen Gegners zu zermürben.
Missachtung des Völkerrechts:
Das klassische Kriegsvölkerrecht greift oft ins Leere, da sich nichtstaatliche Gruppen in der Regel nicht an internationale Abkommen halten.
Psychologische Kriegsführung & Medien:
Terror und Gewaltakte werden über moderne Medien inszeniert, um Angst in der Bevölkerung des Gegners zu verbreiten und politische Instabilität zu erzeugen
 
25. August 1956:
Unterwasserarchäologie: Nach mehrjähriger Suche gelingt die Ortung des Wracks der 1628 vor Stockholm gesunkenen Vasa.
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Die Vasa (oder historisch Wasa) war eine schwedische Galeone, die heute als das am besten erhaltene Schiff des 17. Jahrhunderts weltweit gilt. Das im Auftrag von König Gustav II. Adolf ab 1626 gebaute Kriegsschiff sollte das prachtvolle Flaggschiff der schwedischen Marine werden, sank jedoch wegen einer schwerwiegenden Fehlkonstruktion bereits bei seiner Jungfernfahrt am 10. August 1628 nach nur rund 1.300 Metern Strecke im Hafen von Stockholm. Nach ihrer spektakulären Bergung im Jahr 1961 wurde die Galeone aufwendig restauriert und bildet heute das Herzstück des weltberühmten Vasa-Museums in Stockholm.
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Der katastrophale Untergang 1628:
Der Zweck:

Schweden befand sich im Dreißigjährigen Krieg gegen Polen und wollte mit der Vasa eine unaufhaltsame Seegroßmacht-Präsenz demonstrieren.
Die Ausstattung:
Sie war mit 64 schweren Kanonen und über 700 kunstvollen Skulpturen und Prunkbauten extrem schwer und prachtvoll ausgestattet.
Die Fehlkonstruktion:
Um die enorme Feuerkraft zu erreichen, wurden zwei Kanonendecks übereinander gebaut. Da theoretische Stabilitätsberechnungen damals unbekannt waren, lag der Schwerpunkt des Schiffs viel zu weit oben. Auch 90 Tonnen Steinballast reichten nicht aus.
Die Tragödie:
Kurz nach dem Ablegen im Stockholmer Hafen erfassten leichte Windböen das instabile Schiff. Es neigte sich so stark zur Seite, dass durch die noch geöffneten Kanonenluken massiv Wasser eindrang. Die Vasa kenterte innerhalb weniger Minuten und sank auf den 32 Meter tiefen Meeresgrund. Etwa 30 Menschen starben.
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Bergung und Erhalt des Wracks:
Das Glück im Unglück:

Weil das Wasser in der Ostsee vor Stockholm sehr kalt, sauerstoffarm und frei von der holzfressenden Schiffsbohrmuschel ist, überdauerte das Holz die Jahrhunderte nahezu unbeschadet.
Die Hebung 1961:
Nach 333 Jahren am Meeresgrund wurde das Wrack am 24. April 1961 in einer technischen Meisterleistung fast vollständig am Stück geborgen.
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Die Restaurierung:
Das Schiff besteht heute zu 98 Prozent aus Originalteilen. Die alten, rostenden Eisenbolzen aus den 1960er-Jahren wurden in einer jüngsten Sanierung durch 5.000 korrosionsfreie Edelstahlbolzen ersetzt, um den Rumpf für die nächsten 100 Jahre zu sichern.
 
25. August 1949:
Gene Simmons, US-amerikanischer Sänger und Musiker wird geboren.
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Gene Simmons (geboren als Chaim Witz am 25. August 1949 in Haifa, Israel) ist ein weltbekannter israelisch-amerikanischer Musiker, Musikproduzent, Schauspieler und Unternehmer. Berühmt wurde er vor allem als Bassist, Co-Leadsänger und Mitbegründer der legendären Hard-Rock-Band Kiss.

Die Rolle bei Kiss:
Zusammen mit Paul Stanley gründete er die Band in den frühen 1970er-Jahren. Auf der Bühne verkörpert Simmons die Kunstfigur „The Demon“ (der Dämon). Seine Bühnenshows zeichnen sich durch spektakuläre Elemente aus:
Blutspucken mittels einer speziellen Theaterblut-Mischung.
Feuerspeien während des Songs „Firehouse“.
Seine extrem lange, markante Zunge, die zu seinem Markenzeichen wurde.
Das Tragen von massiven Plateaustiefeln und opulenter schwarz-weißer Gesichtsmaskierung.

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Geschäftssinn und Vermögen:
Simmons gilt als das wirtschaftliche Gehirn hinter dem gigantischen Kiss-Merchandising-Imperium. Von Actionfiguren bis hin zu Särgen vermarktete die Band fast jedes erdenkliche Produkt. Er hat sich ein geschätztes Nettovermögen von rund 400 Millionen US-Dollar erarbeitet

Privatleben und Popkultur:
Familie:

Seit 2011 ist er mit seiner langjährigen Lebensgefährtin Shannon Tweed verheiratet, mit der er zwei Kinder hat. Ihr Familienleben war auch Kern der Reality-TV-Show Gene Simmons Family Jewels.
Affären:
In seiner Jugend und Hochphase als Rockstar war er für seinen exzessiven Lebensstil bekannt und hatte Beziehungen mit prominenten Frauen wie Cher und Diana Ross.
Film & Fernsehen:
Er spielte in diversen Filmproduktionen (z.B. als Bösewicht im Sci-Fi-Film Runaway – Spinnen des Todes) mit und arbeitet erfolgreich als Entdecker und Produzent anderer Bands



 
25. August 1954:
Elvis Costello, britischer Sänger und Songschreiber wird geboren.
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Elvis Costello (geboren am 25. August 1954 als Declan Patrick MacManus in London) ist ein britischer Musiker, Songwriter und Musikproduzent. Er gilt als einer der einflussreichsten Songwriter der modernen Musikgeschichte. In den späten 1970er-Jahren prägte er entscheidend die britische New-Wave- und Punk-Szene.

Meilensteine seiner Karriere:
Debütalbum:

Sein erstes Album My Aim Is True erschien 1977 und wurde später in die Grammy Hall of Fame aufgenommen.
Die Attractions:
Für sein zweites Album formierte er seine legendäre Backup-Band The Attractions.
Kult-Klassiker:
Songs wie Alison, Watching the Detectives und I Want You gehören zu seinen bekanntesten Werken.
Musikalische Vielfalt:
Neben Punk und New Wave experimentierte er mit Country, Pop und Jazz. Ein Meilenstein war das 1998er Album Painted From Memory, das in Zusammenarbeit mit dem legendären Komponisten Burt Bacharach entstand.