In Remember

22. August1920 - Der Schriftsteller und Drehbuchautor Ray Bradbury (Die Mars-Chroniken, Fahrenheit 451) wird geboren.

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Fahrenheit 451 ist ein dystopischer Roman von Ray Bradbury, der erstmals 1953 im Verlag „Ballantine Books“ (heute Random House) erschien und seitdem in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde. Er basiert auf der Novelle The Fire Man von Bradbury, die in Galaxy Science Fiction (Vol. 1, No. 5, Feb. 1951) erschien. Der Titel des Romans bezieht sich auf die hier angenommene Zündtemperatur von Papier auf der in den USA gebräuchlichen Fahrenheit-Temperaturskala, was 233 Grad Celsius entspricht. Die erste deutschsprachige Übertragung stammt von Fritz Güttinger und erschien 1955 unter dem Titel Fahrenheit 451. Roman im Arche Verlag in Zürich. Thematische Vorläufer waren Bradburys Kurzgeschichten Die Verbannten (1949) und Ascher II (1950).


Filme​

François Truffaut verfilmte 1966 Fahrenheit 451. Die Hauptrolle des Feuerwehrmanns spielt Oskar Werner. Montags Frau und Clarisse werden in einer Doppelrolle von Julie Christie gespielt.


der Film hat mich damals als Jugendliche nachhaltig beeinflusst.
 
23. August 1862:
Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage müssen die überwiegend deutschstämmigen Einwohner von New Ulm (im heutigen Minnesota) einen Angriff von Dakota-Kriegern abwehren. Trotz des Erfolges muss die Stadt am 25. August aufgrund der prekären Gesamtlage aufgegeben werden.
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Die Angriffe auf New Ulm (Minnesota) im August 1862 waren Teil des Dakota-Aufstands (auch bekannt als Sioux-Aufstand). Sie wurden durch jahrelange Vertragsbrüche, die Ausbeutung der indigenen Bevölkerung, weit verbreiteten Hunger und verweigerte staatliche Lebensmittelrationen ausgelöst.

Zu den wichtigsten Ursachen und Hintergründen zählen:
Hungersnot und Vertragsbrüche:

Die Dakota (Santee-Sioux) wurden durch Verträge in immer kleinere Reservate gedrängt. Als die Regierung fällige Zahlungen und Lebensmittel zurückhielt und Händler den hungernden Indianern den Kredit verweigerten, drohte den Dakota der Hungertod.
Wirtschaftlicher Druck und Ausbeutung:
Lokale Händler nutzten die Abhängigkeit der Dakota aus, was zu tiefem Groll und Misstrauen führte.
Die Rolle der Siedler:
New Ulm war eine schnell wachsende, florierende Stadt, die fast ausschließlich von deutschen Einwanderern besiedelt war. Die rücksichtslose Expansion dieser Siedler in die Grenzgebiete verschärfte die Konflikte um Land und Ressourcen zusätzlich.
Eskalation:
Nachdem die Spannungen am 17. August 1862 eskalierten und erste Angriffe auf US-Handelsposten stattfanden, wurde New Ulm aufgrund seiner Größe und der strategischen Lage zum Ziel der Kriegszüge der Dakota.
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Am 23. August 1862 fand die zweite Schlacht von New Ulm in Minnesota statt, welche der Höhepunkt des Sioux-Aufstands (auch bekannt als Dakota-Krieg) war. An diesem Tag griffen etwa 600 bis 650 Dakota-Krieger unter der Führung der Häuptlinge Wabasha, Wakute und Mankato die von vorwiegend deutschen Einwanderern bewohnte Stadt an. Es gilt als der größte Angriff auf eine amerikanische Stadt während der gesamten Indianerkriege.
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Von links nach rechts: Chief Wabasha, Wakute und Mankato

Der Ablauf der Schlacht:
Belagerung:

Die Dakota kesselten die Stadt ein und nutzten Wind sowie brennende Gebäude als Deckung und Rauchwand.
Verteidigung:
Etwa 300 schlecht bewaffnete, flandrisch und deutschstämmige Siedler verteidigten das Stadtzentrum unter dem improvisierten Kommando von Richter Charles Flandrau und Captain Jacob Nix.
Gegenangriff:
Als die Lage aussichtslos schien, wendete ein mutiger Bajonett- und Sturmangriff der Verteidiger das Blatt und drängte die Angreifer zurück.

Die Folgen für New Ulm:
Zerstörung:

Über 190 Gebäude wurden niedergebrannt. Nur das Stadtzentrum blieb innerhalb der Barrikaden intakt.
Opfer:
Am 23. August starben 29 Verteidiger, insgesamt forderte der Konflikt in der Stadt rund 45 zivile Todesopfer.
Evakuierung:
Am 25. August verließen rund 2.000 Einwohner und Flüchtlinge die zerstörte Stadt in einem riesigen Treck in Richtung Mankato. Es war die größte Evakuierung einer Stadt während der Indianerkriege. Später kehrten die Siedler zurück, um New Ulm wieder aufzubauen.