In Remember

20. August 1946:
Ralf Hütter, deutscher Musiker wird geboren
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Ralf Hütter ist ein einflussreicher deutscher Musiker, Komponist und das letzte verbliebene Gründungsmitglied der legendären Elektropop-Gruppe Kraftwerk. Gemeinsam mit Florian Schneider revolutionierte er ab 1970 von Düsseldorf aus die internationale Musikwelt.

Leben und Karriere:
Geburt:

20. August 1946 in Krefeld.
Ausbildung:
Musik- und Architekturstudium in Düsseldorf, wo er Florian Schneider kennenlernte.
Rolle bei Kraftwerk:
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Hauptsänger, Keyboarder und musikalischer Kopf ("Audio Operator").
Kling-Klang-Studio:
Er baute das bandeigene, legendäre Studio in Düsseldorf auf.
Bedeutung für die Popmusik:
Hütter prägte das Konzept des „Gesamtkunstwerks“ und der „Mensch-Maschine“. Statt klassischer Rock-Posen setzte er auf die optische und akustische Verschmelzung von Mensch und Computer. Unter seiner Leitung schuf die Band Meilensteine wie das Album „Autobahn“ (1974) und beeinflusste Genres wie Synth-Pop, Techno und Hip-Hop weltweit maßgeblich.




 
20. August 1996:
Rio Reiser, deutscher Rockmusiker stirbt.
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Rio Reiser (bürgerlich Ralph Christian Möbius; * 9. Januar 1950 in West-Berlin; † 20. August 1996 in Fresenhagen) war einer der einflussreichsten deutschen Musiker, Songwriter und Sänger. Berühmt wurde er als rebellischer Frontmann der Band Ton Steine Scherben sowie durch seine spätere Solokarriere. Seine Lieder prägten sowohl die linke Protestkultur als auch die deutsche Popmusik nachhaltig.

Die Jahre mit Ton Steine Scherben (1970–1985):
Im Jahr 1970 gründete Reiser gemeinsam mit R.P.S. Lanrue, Kai Sichtermann und Wolfgang Seidel die Rockgruppe Ton Steine Scherben. Die Band lieferte den Soundtrack für die linksalternative Hausbesetzer- und Anti-AKW-Bewegung der 1970er Jahre.
Protest-Hymnen:
Songs wie „Macht kaputt, was euch kaputt macht“, „Keine Macht für Niemand“ und der „Rauch-Haus-Song“ wurden zu legendären Parolen.
Politischer Einfluss:
Die Band lebte zeitweise kollektiv auf einem Resthof in Fresenhagen (Nordfriesland), um dem kommerziellen Druck der Musikindustrie zu entfliehen.
Solokarriere und der „König von Deutschland“ (ab 1986):
Nach der Trennung der Scherben startete Rio Reiser 1986 eine kommerziell höchst erfolgreiche Solokarriere. Er bewies, dass anspruchsvolle deutsche Liedtexte auch im Pop-Format funktionierten.
Große Hits:
Das Debütalbum Rio I. enthielt zeitlose Klassiker wie den augenzwinkernden Kulthit „König von Deutschland“ sowie die melancholischen Balladen „Junimond“ und „Alles Lüge“.
Stilwechsel:
Während seine Texte früher radikal politisch waren, öffnete er sich solo auch intimen, hochgelobten Liebesliedern.

Früher Tod und Vermächtnis:
Rio Reiser verstarb am 20. August 1996 im Alter von nur 46 Jahren auf seinem Hof in Fresenhagen an Kreislaufversagen infolge von inneren Blutungen. Bis heute gilt er als Pionier der deutschsprachigen Rock- und Popmusik, dessen emotionale Tiefe und ungeschönte Poesie zahlreiche nachfolgende Bands und Künstler stark geprägt haben.




 
21. August 1831:
In den USA bricht ein Sklavenaufstand unter Führung von Nat Turner aus. In einem Teil Virginias töten die Sklaven zunächst ihre Besitzer und ziehen dann von Siedlung zu Siedlung. Bei dem Aufstand werden insgesamt 55 Zivilisten getötet, ehe eine Miliz den Aufstand niederschlägt.
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Am 21. August 1831 begann in Southampton County im US-Bundesstaat Virginia der historisch bedeutsame Sklavenaufstand von Nat Turner (auch bekannt als Southampton-Aufstand). Es handelt sich dabei um die blutigste und folgenreichste Rebellion versklavter Menschen in der Geschichte der USA.

Der Ablauf des Aufstands:
Der Anführer:

Angeführt wurde die Rebellion von Nat Turner, einem versklavten Prediger, der glaubte, von Gott durch Visionen und Zeichen (wie einer Sonnenfinsternis) dazu berufen worden zu sein, sein Volk aus der Sklaverei zu befreien.
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Nat Turner
Der Beginn:
In der Nacht vom 21. auf den 22. August 1831 startete Turner den Aufstand mit einer kleinen Gruppe von anfangs nur sieben Vertrauten. Sie töteten zuerst Turners Sklavenhalter und dessen Familie im Schlaf.
Die Eskalation:
Die Rebellen zogen von Plantage zu Plantage, befreiten weitere Sklaven und töteten insgesamt etwa 55 bis 60 weiße Männer, Frauen und Kinder. Auf dem Höhepunkt schlossen sich der Gruppe rund 60 bis 75 Männer an.
Das Ende:
Bereits nach rund 48 Stunden wurde der Aufstand von einer örtlichen Bürgerwehr und staatlichen Milizen blutig niedergeschlagen. Turner selbst konnte flüchten und sich sechs Wochen lang in den Wäldern verstecken, bevor er Ende Oktober gefasst, am 5. November vor Gericht gestellt und am 11. November 1831 in Jerusalem (Virginia) gehängt wurde.
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Die verheerenden Folgen:
Vergeltung und Massaker:

In einer Welle der Hysterie brachten weiße Milizen und Bürgerwehren aus Rache schätzungsweise über 120 (manche Quellen sprechen von bis zu 200) unschuldige versklavte Menschen und freie Schwarze in der Region brutal um.
Verschärfung der Sklavengesetze:
Der Schock in den Südstaaten saß tief. Als direkte Reaktion verschärften die Gesetzgeber in Virginia und anderen Bundesstaaten die sogenannten Slave Codes drastisch.
Verbot von Bildung und Versammlung:
Afroamerikanern wurde fortan das Lesen und Schreiben verboten. Zudem wurden schwarze Gottesdienste ohne die Überwachung durch weiße Geistliche untersagt, um die Organisation weiterer Aufstände zu verhindern.
Politischer Wendepunkt:
Das Ereignis beendete im Süden endgültig die Diskussionen über eine schrittweise Abschaffung der Sklaverei und vertiefte die Gräben zwischen den sklavenhaltenden Südstaaten und den abolitionistischen Nordstaaten, was langfristig zum Amerikanischen Bürgerkrieg beitrug.
 
21. August1964 - In Düsseldorf wird der Edgar-Wallace-Film Der Hexer uraufgeführt.
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Edgar Wallace (1928)Unterschrift Edgar Wallace englischer Schriftsteller und Filmregisseur

Der Hexer ist ein deutscher Kriminalfilm des Regisseurs Alfred Vohrer und der zwanzigste deutschsprachige Edgar-Wallace-Film der Nachkriegszeit. Die Verfilmung von Edgar Wallace’ gleichnamigem Roman (Originaltitel The Ringer) wurde von Rialto Film produziert. Die Fortsetzung Neues vom Hexer erschien 1965.

Handlung​

Gwenda Milton, die Sekretärin des Rechtsanwaltes Messer, wird tot in der Themse aufgefunden. Was wie ein Unfall aussieht, entpuppt sich als Mord. Die Obduktion ergibt, dass sie nicht ertrunken ist, sondern erwürgt wurde. Sie war die Schwester von Arthur Milton, dem sogenannten „Hexer“. Dieser hatte einige Gauner dazu gezwungen, Suizid zu begehen, weshalb er aus England ausgewiesen wurde und seitdem in Australien lebt. Der Mord an Gwenda ruft also nicht nur Scotland Yard, sondern auch den „Hexer“ auf den Plan, der den Mord an seiner Schwester nicht ungesühnt lassen dürfte.