In Remember

12. August 1969:
Tanita Tikaram, britische Sängerin und Songschreiberin wird geboren.
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Tanita Tikaram ist eine britische Singer-Songwriterin, die 1988 mit ihrem weltweiten Überhit "Twist in My Sobriety" im Alter von nur 19 Jahren international berühmt wurde. Ihre melancholischen Folk-Pop-Songs zeichnen sich vor allem durch eine tiefgründige, raue und unverkennbar tiefe Stimme aus.

Herkunft und Entdeckung
Geburtsort:

Geboren am 12. August 1969 in Münster, Deutschland, als Tochter einer malaysischen Mutter und eines Vaters von den Fidschi-Inseln (einem Offizier der britischen Armee).
Jugend:
Aufgewachsen im englischen Basingstoke ab ihrem zwölften Lebensjahr.
Karrierestart:
Mit 17 Jahren spielte sie erste Club-Konzerte in London. Sie wurde bei einem Akustikabend im Club The Mean Fiddler entdeckt und erhielt umgehend einen großen Plattenvertrag.
Musikalische Meilensteine:
Ancient Heart (1988 ):

Ihr Debütalbum verkaufte sich weltweit über fünf Millionen Mal. Neben "Twist in My Sobriety" enthielt es auch den bekannten "Cathedral Song".
Frühe Unabhängigkeit:
Nach drei weiteren Alben (The Sweet Keeper, Everybody's Angel, Eleven Kinds of Loneliness) zog sie sich teilweise aus dem großen kommerziellen Rampenlicht zurück, um kompromisslos ihre eigene Musik zu machen.
Aktuelle Projekte:
Nach längeren Pausen veröffentlichte sie das von Kritikern gelobte Album LIAR (Love Isn't a Right). Das Werk gilt als ausdrucksstarkes Protestalbum. Zudem erschien das Live-Studioalbum Sweet Feather & The Storm (The Empire Studio Version).
Stil und Einflüsse:
Ihre Musik vermischt klassischen Folk-Pop mit Elementen aus Americana, Soul und Country. Kritiker verglichen ihre poetischen, oft rätselhaften Texte in den Anfängen häufig mit Kolleginnen wie Tracy Chapman oder Suzanne Vega.


 
12. August1887 - Der Physiker und Wissenschaftstheoretiker Erwin Schrödinger, ein Mitbegründer der Quantenmechanik, wird geboren.

1786556276344.pngErwin Rudolf Josef Alexander Schrödinger (* 12. August 1887 in Wien-Erdberg; † 4. Jänner 1961 in Wien-Alsergrund) war ein österreichischer Physiker, Wissenschaftstheoretiker und Philosoph. Er gilt als einer der Begründer der Quantenmechanik und erhielt 1933 den Nobelpreis für Physik, geteilt mit Paul Dirac, für die Entdeckung neuer produktiver Formen der Atomtheorie.
 
12. August 1845:
Die Einweihung des Beethoven-Denkmals in Bonn
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Das Beethoven-Denkmal in Bonn ist das älteste Denkmal Deutschlands zu Ehren des weltberühmten Komponisten Ludwig van Beethoven und befindet sich direkt im Stadtzentrum auf dem historischen Münsterplatz.

Historische Highlights:
Feierliche Enthüllung:

Das Monument wurde im Jahr 1845 anlässlich des 75. Geburtstags von Beethoven eingeweiht.
Prominente Gäste:
Bei der feierlichen Zeremonie waren unter anderem König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen und Königin Victoria von Großbritannien anwesend.
Die Künstler:
Das klassizistische Standbild wurde von dem Bildhauer Ernst Hähnel entworfen und von Jacob Daniel Burgschmiet in Bronze gegossen.
Die Details:
Der Sockel ist mit allegorischen Reliefs verziert, welche die verschiedenen Musikgattungen (wie die Sinfonie oder die geistliche Musik) darstellen.
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Auch sehenswert: Das Geburtshaus von Beethoven in Bonn

Besucher-Informationen:
Lage:

Das Denkmal steht frei zugänglich auf dem belebten Münsterplatz, umgeben von zahlreichen Geschäften, Cafés und historischen Gebäuden wie dem Bonner Münster.
Atmosphäre:
Der Platz ist ein zentraler Treffpunkt in der Bonner Fußgängerzone und dient im Winter als Kulisse für den traditionellen Weihnachtsmarkt.
Erreichbarkeit:
Der Zugang ist komplett barrierefrei. Parkmöglichkeiten stehen in den umliegenden, kostenpflichtigen Parkhäusern der Innenstadt zur Verfügung
 
13. August1968
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Alekos Panagoulis verübt ein erfolgloses Attentat auf den griechischen Diktator Georgios Papadopoulos.
 
13. August 1961:
Mit der Abriegelung von Straßen und Gleiswegen nach West-Berlin durch Angehörige der NVA, der Deutschen Grenzpolizei (DGP) und der Schutz- und Kasernierten Volkspolizei sowie Kampfgruppen der Arbeiterklasse der DDR beginnt der Bau der Berliner Mauer.
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„Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“
;) Auch wenn das Thema sehr ernst ist – hier die Verballbornung der Rede:

Der Bau der Berliner Mauer begann am 13. August 1961 auf Befehl der DDR-Führung unter Walter Ulbricht. Das SED-Regime riegelte die Sektorengrenze nach West-Berlin zunächst mit Stacheldraht und Barrikaden ab, um die unaufhaltsame Massenflucht von DDR-Bürgern in den Westen zu stoppen. Die Aktion lief unter dem Codenamen „Operation Rose“ und zementierte die deutsche Teilung für mehr als 28 Jahre.

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Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:
Der Auslöser:

Bis August 1961 verließen rund 2,5 bis 2,8 Millionen Menschen die DDR, vor allem junge und gut ausgebildete Fachkräfte. Dies drohte die ostdeutsche Wirtschaft komplett zu ruinieren.
Die Täuschung:
Noch am 15. Juni 1961 erklärte der Staatsratsvorsitzende Walter Ulbricht auf einer internationalen Pressekonferenz den berühmten Lügensatz: „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!“
Der Stichtag (13. August):
In den frühen Morgenstunden sperrten bewaffnete Einheiten der Nationalen Volksarmee (NVA), der Volkspolizei und der Betriebskampfgruppen die Straßen und Schienenwege nach West-Berlin ab.
Die Propaganda-Bezeichnung:
Die DDR-Führung nannte das Bauwerk offiziell „Antifaschistischer Schutzwall“. Sie behauptete fälschlicherweise, es diene dem Schutz vor westlicher Aggression und Spionage.
Das brutale Grenzregime:
Was mit Stacheldraht begann, wurde in den Folgejahren zu einem hochgerüsteten Todesstreifen mit Betonmauern, Gräben, Minen und Selbstschussanlagen ausgebaut. Es galt der strikte Schießbefehl gegen Flüchtlinge. Atemberaubende Fluchtversuche wie an der Gedenkstätte Berliner Mauer Bernauer Straße zeugen von den menschlichen Tragödien, die Familien über Jahrzehnte hinweg trennten.

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An der Berliner Mauer starben zwischen 1961 und 1989 mindestens 140 Menschen infolge des DDR-Grenzregimes. An der gesamten innerdeutschen Grenze werden die Todesopfer auf mindestens 327 bis hin zu 650 Personen beziffert (je nach Einbeziehung von Ostsee-Todesfällen und Grenztruppen).
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13. August1521 - Spanische Konquistadoren unter der Führung von Hernán Cortés erobern die aztekische Hauptstadt Tenochtitlan.
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Hernán Cortés de Monroy y Pizarro Altamirano, seit 1529 1. Marqués del Valle de Oaxaca – (* 1485 in Medellín; † 2. Dezember 1547 in Castilleja de la Cuesta) war ein spanischer Konquistador. Mit Hilfe seiner indianischen Verbündeten eroberte er das Aztekenreich und dessen Hauptstadt Tenochtitlan. In den Jahren von 1521 bis 1530 war Hernán Cortés Generalgouverneur von Neuspanien.


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Modell des Tempelbezirks von Tenochtitlan mit dem Templo Mayor in der Mitte (Museo Nacional de México, Mexiko-Stadt). Die Rekonstruktion ist durch die Ausgrabungen im Stadtzentrum rund um den Templo Mayor zum Teil überholt.

:mad:
 
13. August 1979:
Christel & Rupert Neudeck – die Gründer von Cap Anamur/Deutsche Not-Ärzte e. V. senden ein Schiff für die vietnamesischen „Boatpeople“. Das erworbene deutsche Frachtschiff Cap Anamur erreicht das Südchinesische Meer und nimmt die ersten vietnamesischen Boatpeople auf. Es ist der Beginn einer 7-jährigen Rettungsaktion, bei der über 11.000 Flüchtlinge vor dem Ertrinken und dem Hungertod gerettet werden.
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Die Gründer von Cap Anamur/Deutsche Not-Ärzte e. V.
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Die „Cap Anamur I“, die von den Gründern mit eigenem Ersparten und mit
Spenden für medizinishce Zwecke umgerüstet worden ist.


Cap Anamur / Deutsche Not-Ärzte e. V. ist eine renommierte deutsche humanitäre Hilfsorganisation mit Sitz in Köln, die weltweit bedingungslose Not- und Katastrophenhilfe leistet. Gegründet wurde der Verein im Jahr 1979 von dem Journalisten Rupert Neudeck, seiner Frau Christel und weiteren Unterstützern. Ursprünglich ins Leben gerufen, um vietnamesische Flüchtlinge (die sogenannten „Boatpeople“) aus dem Südchinesischen Meer zu retten, konzentriert sich die Organisation heute primär auf die medizinische Versorgung und den Wiederaufbau in Krisengebieten.

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Historischer Ursprung:
Die Rettung der BoatpeopleIm Jahr 1979 flohen Hunderttausende Menschen vor dem kommunistischen Regime aus Vietnam über das Meer. Da kaum ein Staat half, charterte Rupert Neudeck das Frachtschiff Cap Anamur.
Erste Mission:
Die erste Mission startete am 13. August 1979.
Rettungsbilanz:
Bis 1987 rettete die Crew des Schiffes 11.013 Menschen vor dem Ertrinken oder dem Hungertod.
Aufnahme:
Die geretteten Menschen wurden maßgeblich in der Bundesrepublik Deutschland aufgenommen.
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Heutige Arbeitsschwerpunkte:
Nach dem Ende der Seenotrettung vor Vietnam wandelte sich der Verein zu einer weltweit agierenden Hilfsorganisation. Die Arbeit basiert auf dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ und wird fast vollständig aus privaten Spenden finanziert.
Medizinische Nothilfe:
Aufbau, Reparatur und Instandhaltung von Krankenhäusern und Gesundheitsstationen in Ländern wie dem Sudan (Nuba-Berge) oder dem Libanon.
Infrastruktur & Versorgung:
Sicherung von sauberem Trinkwasser, Verteilung von Lebensmitteln, Medikamenten und Baumaterialien.
Ausbildung vor Ort:
Lokale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden medizinisch geschult, um die Projekte langfristig eigenständig weiterzuführen.
Unabhängigkeit:
Die Teams arbeiten oft in schwer zugänglichen Krisen- und Konfliktgebieten, in denen kaum andere Organisationen aktiv sind.
 
13. August 1939:
Das britische Militärflugzeug Vickers Warwick absolviert seinen Erstflug. Als Bomber geplant, wird es schließlich umkonstruiert in großer Stückzahl in der Seenotrettung und als Transportflugzeug verwendet.
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Die weiß-schwarzen Streifen am Rumpf (und an den Flügeln) weisen das Flugzeug als an der Landung in der Normandie (06. Juni 1944) beteiligte Maschine aus.
 
13. August 1521:
Die Azteken-Hauptstadt Tenochtitlan, das heutige Mexiko-Stadt, fällt an Hernán Cortés.
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Am 13. August 1521 kapitulierte Tenochtitlán, die Hauptstadt des Aztekenreichs, nach einer brutalen, rund dreimonatigen Belagerung durch den spanischen Konquistador Hernán Cortés. Dieses historische Datum markiert den endgültigen Untergang des Aztekenreiches und den Beginn der spanischen Kolonialherrschaft in Mesoamerika.
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Die Schlüsselfaktoren des Falls
Indigene Allianzen:

Cortés führte zwar nur rund 900 Spanier an, wurde jedoch von zehntausenden einheimischen Kriegern (vor allem aus Tlaxcala) unterstützt, die sich an den Azteken rächen und deren Tributherrschaft abschütteln wollten.
Biologische Kriegsführung:
Eine von den Europäern eingeschleppte Pockenepidemie dezimierte fast die Hälfte der Bevölkerung und schwächte die Verteidiger massiv.
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Militärische Strategie:
Die Spanier bauten 13 Brigantinen (Schiffe), um die im Texcoco-See gelegene Stadt vom Wasser aus zu blockieren und von Nahrungs- und Wasserreserven abzuschneiden.
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Die Folgen des 13. August:
Mit der Gefangennahme des letzten aztekischen Herrschers Cuauhtémoc endete der organisierte Widerstand. Die einst prachtvolle Metropole wurde tagelang geplündert, erlitt massive Zerstörungen und auf ihren Trümmern errichteten die Eroberer das heutige Mexiko-Stadt.