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11. August 1934:
Die ersten Gefangenen werden auf die Gefängnisinsel Alcatraz in der Bucht von San Francisco gebracht.
Alcatraz ist eine weltberühmte, ehemalige Gefängnisinsel in der Bucht von San Francisco (Kalifornien, USA), die von 1934 bis 1963 als berüchtigtstes Hochsicherheitsgefängnis des Landes diente. Die auch als „The Rock“ bekannte Felsinsel liegt etwa zwei Kilometer vom Festland entfernt. Heute wird das Areal vom National Park Service als Teil der Golden Gate National Recreation Area verwaltet und zieht jährlich Millionen Touristen an.
Die Geschichte der Insel:
Ursprünglich wurde Alcatraz im Jahr 1859 als militärische Befestigung gegründet und beherbergte den ältesten Leuchtturm der US-Westküste. Das Bundesgefängnis:
1934 wurde die Anlage in ein Bundesgefängnis für die gefährlichsten Schwerverbrecher umgewandelt. Das Prinzip:
Wer gegen gesellschaftliche Regeln verstieß, landete im Gefängnis – wer die Gefängnisregeln brach, kam nach Alcatraz. Die Schließung:
1963 wurde das Gefängnis wegen enorm hoher Wartungs- und Logistikkosten aufgegeben. Die Besetzung:
Im Jahr 1969 besetzten Aktivisten der Native American Bewegung die Insel für 19 Monate, um auf indigene Rechte aufmerksam zu machen. Berühmte Insassen:
Die Haftanstalt war für ihre strikte Isolation und extrem engen Zellen bekannt. Zu den berüchtigtsten Gefangenen gehörten: Al Capone:
Der berüchtigte Mafia-Boss aus Chicago. Robert Stroud:
Bekannt als der „Birdman of Alcatraz“. George „Machine Gun“ Kelly:
Ein berüchtigter Gangster aus der Prohibitionszeit. Legendäre Fluchtversuche:
Alcatraz galt aufgrund der eiskalten Temperaturen des Pazifiks und der reißenden Strömungen in der Bucht als absolut ausbruchssicher. Dennoch versuchten insgesamt rund 40 Häftlinge die Flucht.
Der spektakulärste Vorfall ereignete sich am 11. Juni 1962 durch Frank Morris sowie die Brüder John und Clarence Anglin. Sie gruben sich mit Löffeln durch die Lüftungsschächte, täuschten die Wärter mit selbstgebastelten Pappmaché-Köpfen in ihren Betten und flohen in einem Schlauchboot aus Regenmänteln. Ihr Schicksal ist bis heute ungeklärt – sie tauchten nie wieder auf.
Lavinia Fontana (* 24. August1552 in Bologna; † 11. August1614 in Rom) war eine italienischeMalerin des Manierismus. Sie ist insbesondere für ihre Porträts und historischen Darstellungen sowie religiöse Motive bekannt. Heute gilt sie als Vorreiterin und Ausnahmekünstlerin der weiblichen Kunstgeschichte, die für damalige Verhältnisse einen sehr modernen Lebensstil pflegte und als erste Malerin eine Frau nackt darstellte.
Selbstporträt von Lavinia Fontana, Öl auf Kupfer, Durchmesser 15 cm, um 1579, Uffizien, Florenz
Ungewöhnlich für eine Frau der damaligen Zeit wagte sie sich auch an Aktmalerei. Ihr Bild Minerva kleidet sich an von 1613, das sie im Auftrag von Kardinal Scipione Borghese anfertigte, ist zugleich ihr letztes bekanntes Gemälde. Das Gemälde gilt als der erste von einer Frau gemalte Akt. Da es Frauen aus Schicklichkeitsgründen nicht gestattet war, ein lebendes Modell zu nutzen, nutzte sie antike Skulpturen als Vorlage für ihre Arbeit
11. August 1919:
Reichspräsident Friedrich Ebert unterzeichnet die Verfassung der Weimarer Republik. Gleichzeitig wird auch die schwarz-weiß-rote Flagge durch die Farben Schwarz-Rot-Gold ersetzt.
11. August 1922:
Reichspräsident Friedrich Ebert bestimmt das Lied der Deutschen zur Nationalhymne des Deutschen Reiches.
Damals noch in der Nationalhymne mit der heute ausgeklammerten 1. Strophe (seit 1952 als Hymne ohne die erste Streophe. Im Gegensatz zu der Meinung vieler Deutscher ist die erste Strophe NICHT verboten - ew ist nur nicht mehr ein Teil der Nationalhymne.