In Remember

:mad:
08. Mai 1944:
Gary Glitter, britischer Musiker wird geboren.
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Gary Glitter (geboren als Paul Francis Gadd am 8. Mai 1944) ist ein ehemaliger britischer Rockmusiker, der in den 1970er Jahren als eine der zentralen Figuren des Glam Rock weltberühmt wurde. Heute ist seine Karriere jedoch untrennbar mit seinen schweren Straftaten und seiner Zeit im Gefängnis verbunden.

Hier ist ein kurzer Überblick über seinen Werdegang:
Musikalischer Durchbruch:

In den frühen 70ern feierte er riesige Erfolge mit Hits wie „Rock and Roll (Part 1 & 2)“, „I’m the Leader of the Gang (I Am)“ und „Do You Wanna Touch Me“. Sein Stil war geprägt von glitzernden Kostümen, Plateauschuhen und einem stampfenden, hymnenartigen Beat.

Sport-Hymne:
Besonders „Rock and Roll (Part 2)“ wurde in den USA über Jahrzehnte als Anfeuerungs-Song bei Sportveranstaltungen (NFL, NHL) gespielt, bevor er aufgrund der Verbrechen des Sängers zunehmend aus den Stadien verbannt wurde.

Straftaten und Haft:
Seit den späten 1990er Jahren stand Glitter weltweit wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern im Fokus der Justiz. Er wurde in Vietnam und Großbritannien verurteilt.

Aktuelle Situation:
Im Jahr 2015 wurde er in London zu einer 16-jährigen Haftstrafe verurteilt. Nach einer kurzen, kontroversen Freilassung auf Bewährung Anfang 2023 wurde er innerhalb weniger Wochen erneut inhaftiert, da er gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen hatte.
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09. Mai 1927:
Wim Thoelke, deutscher Fernsehmoderator wird geboren.
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Wim Thoelke (1927–1995) war eine der prägendsten Persönlichkeiten des deutschen Fernsehens, insbesondere als Sportjournalist und Showmaster für das ZDF.

Karriere-Highlights:
„Das aktuelle Sportstudio“:

Er gehörte 1963 zum Gründungsteam und moderierte die Sendung bis 1970 insgesamt 115 Mal.
„Der Große Preis“:
Von 1974 bis 1992 moderierte er diese Kult-Quizshow. Legendär war dabei das Zusammenspiel mit den von Loriot geschaffenen Zeichentrickfiguren Wum (Hund) und Wendelin (Elefant).
Soziales Engagement:
Die Sendungen „3 mal 9“ und „Der Große Preis“ sammelten unter seiner Leitung rund 1,7 Milliarden D-Mark für die Aktion Sorgenkind (heute Aktion Mensch).
Werdegang & Privatleben:
Frühe Jahre: Geboren in Mülheim an der Ruhr, brach er ein Jurastudium kurz vor dem Examen ab. Vor seiner TV-Karriere war er unter anderem Geschäftsführer des Deutschen Handballbundes.
Vielseitigkeit:
Thoelke war begeisterter Hobbypilot, gründete Fluglinien und war als Unternehmer im Automobilhandel tätig.
Abschied:
1995 veröffentlichte er seine Autobiografie „Stars, Kollegen und Ganoven“, die durch Kritik an ZDF-Finanzpraktiken für Aufsehen sorgte.
Tod:
Er verstarb am 26. November 1995 im Alter von 68 Jahren an einem Herzleiden. Sein Grab befindet sich in Niedernhausen-Engenhahn.
 
09. Mai 1942:
Tommy Roe, US-amerikanischer Musiker wird geboren.
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Tommy Roe ist ein US-amerikanischer Rock- und Pop-Sänger, der vor allem in den 1960er Jahren als einer der bekanntesten Vertreter des Bubblegum-Pop große Erfolge feierte.

Karriere-Highlights:
Größte Hits:

Seine bekanntesten Songs sind die Welthits "Sheila" (1962) und "Dizzy" (1969), die beide Platz 1 der US-Charts erreichten. Weitere Erfolge waren "Sweet Pea" und "Jam Up and Jelly Tight".
Verbindung zu den Beatles:
In einer berühmten Episode der Musikgeschichte waren die damals noch unbekannten Beatles 1963 die Vorband für Tommy Roe während seiner Tournee in England. Roe erkannte ihr Potenzial sofort und überließ ihnen den prestigeträchtigen Platz als Hauptact.
Auszeichnungen: Er ist Mitglied der Georgia Music Hall of Fame und der Rockabilly Hall of Fame.


 
09. Mai 1946:
Drafi Deutscher, deutscher Sänger, Komponist und Musikproduzent wird geboren.
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Drafi Deutscher (* 9. Mai 1946; † 9. Juni 2006) war eine der prägendsten Figuren der deutschen Musikgeschichte, bekannt als Sänger, Komponist und Produzent.

Musikalische Meilensteine:
Sein größter Hit:

„Marmor, Stein und Eisen bricht“ (1965) gilt als einer der bekanntesten deutschen Schlager überhaupt.
Vielseitigkeit:
Unter dem Pseudonym Mixed Emotions feierte er in den 80ern Erfolge mit Hits wie „You Want Love“.
Songwriter:
Er schrieb Welthits für andere Künstler, darunter „Belfast“ für Boney M. und „Silver Bird“ für Tina Rainford.
Leben & Karriere:
Pseudonyme:

Er nutzte über 40 verschiedene Namen (z. B. Mr. Walkie-Talkie, Jack Goldbird), um Musik in unterschiedlichsten Genres zu veröffentlichen.
Privates:
Deutscher war dreimal verheiratet, unter anderem kurzzeitig mit der Sängerin Isabel Varell (1989–1991).
Tod:
Er verstarb kurz nach seinem 60. Geburtstag in Frankfurt am Main an den Folgen eines Herzinfarkts und akutem Herz-Kreislauf-Versagen.


 
09. Mai 1949:
Billy Joel, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber wird geboren.
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Billy Joel, auch bekannt als „Piano Man“, gehört mit über 160 Millionen verkauften Tonträgern zu den erfolgreichsten Musikern weltweit.

Karriere-Highlights:
Durchbruch:

Der internationale Erfolg kam 1973 mit „Piano Man“ und festigte sich 1977 mit dem Album The Stranger.
Größte Hits:
Zu seinen bekanntesten Songs zählen „Uptown Girl“, „Just the Way You Are“, „We Didn't Start the Fire“ und „New York State of Mind“.
Rekorde:
Er hielt eine zehnjährige Residency im Madison Square Garden, die im Juli 2024 mit seinem 150. Auftritt endete.
Comeback:
Nach 17 Jahren ohne neue Popmusik veröffentlichte er im Februar 2024 die Single „Turn the Lights Back On“.

Persönliches & Wurzeln:
Billy Joel wurde 1949 in New York geboren. Seine Familie hat deutsch-jüdische Wurzeln in Nürnberg; sein Großvater Karl Joel floh 1938 vor den Nationalsozialisten. Joel war viermal verheiratet (u. a. mit Christie Brinkley) und hat drei Töchter.



 
09. Mai 2020:
Little Richard, US-amerikanischer Musiker stirbt.
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Little Richard (bürgerlich Richard Wayne Penniman; 1932–2020) gilt als der „Architekt des Rock ’n’ Roll“. Mit seinem explosiven Klavierspiel, den ekstatischen Falsett-Schreien („Wooo!“) und seinem schillernden Auftreten legte er in den 1950er-Jahren das Fundament für die moderne Pop- und Rockmusik.

Musikalische Meilensteine:
„Tutti Frutti“ (1955):

Der Song mit der berühmten Onomatopoesie „A-wop-bop-a-loo-mop-a-lop-bam-boom!“ gilt als einer der wichtigsten Wendepunkte der Musikgeschichte.
Weitere Welthits:
Zu seinen Klassikern zählen „Long Tall Sally“, „Lucille“, „Good Golly Miss Molly“, „Rip It Up“ und „Keep A-Knockin’“.
Stil:
Er verschmolz Gospel, Blues und Boogie-Woogie zu einem rasanten, energetischen Sound, der die Rassenschranken in den USA durchbrach, da seine Musik sowohl schwarze als auch weiße Jugendliche begeisterte.

 
10. Mai 1948:
Meg Foster, US-amerikanische Schauspielerin wird geboren.
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Meg Foster (geboren 1948 ) ist eine US-amerikanische Schauspielerin, die vor allem für ihre fast weißlich-blauen Augen und ihre markante Präsenz in Kultfilmen der 70er und 80er Jahre bekannt ist.

Bekannte Rollen & Karriere-Highlights:
They Live (Sie leben!, 1988 ):
Als Holly Thompson in John Carpenters Gesellschaftssatire.
Masters of the Universe (1987):
Ihre ikonische Darstellung der bösartigen Magierin Evil-Lyn.
Cagney & Lacey (1982):
Sie spielte die Rolle der Christine Cagney in der ersten Staffel, wurde jedoch nach sechs Folgen ersetzt, da die
Produzenten ihre Darstellung als „zu intensiv“ und nicht „feminin“ genug empfanden.
Pretty Little Liars:
Jüngere Zuschauer kennen sie als das mysteriöse Medium Carla Grunwald.

Wissenswertes:
Die Augen:

Ihre Augenfarbe war so intensiv, dass sie für manche Rollen farbige Kontaktlinsen tragen musste, damit sie die Zuschauer nicht von der Handlung ablenkten. Das Mademoiselle-Magazin nannte sie 1979 „The Eyes of 1979“.
Genre-Ikone:
Durch ihre Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Rob Zombie (The Lords of Salem, und der Film 31) festigte sie ihren Status in der Horror- und Science-Fiction-Szene.
 
10. Mai 1952:
Roland Kaiser, deutscher Schlagersänger wird geboren.
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Roland Kaiser (geboren am 10. Mai 1952 als Ronald Keiler) ist einer der erfolgreichsten deutschen Schlagersänger, der mit über 90 Millionen verkauften Tonträgern zur absoluten Elite seines Genres gehört. Bekannt als der „Grand Seigneur“ des Schlagers, blickt er auf eine über 50-jährige Karriere zurück, die von Hits wie „Santa Maria“, „Dich zu lieben“ und dem modernen Klassiker „Warum hast du nicht nein gesagt“ (im Duett mit Maite Kelly) geprägt ist.

Herkunft:
Geboren in Berlin-Wedding, aufgewachsen bei einer Pflegemutter nach Aussetzung durch die leibliche Mutter.
Beruf:
Ursprünglich Einzelhandels- und Automobilkaufmann, leitete die Werbeabteilung eines Autohauses.
Durchbruch:
1980 mit dem Hit "Santa Maria", der sich 1,2 Millionen Mal verkaufte.
Erfolge:
Über 90 Millionen verkaufte Tonträger, 67 Auftritte in der ZDF-Hitparade.
Kaisermania:
Seit ca. 20 Jahren jährliche Konzerte am Dresdner Elbufer, die extrem schnell ausverkauft sind.

Privatleben:
Er veröffentlichte seine Biografie "Sonnenseite", ist verheiratet und engagiert sich sozial.
Gesundheit:
2010 unterzog er sich einer Lungentransplantation wegen COPD, kehrte aber erfolgreich auf die Bühne zurück.



 
Zuletzt bearbeitet:
10. Mai 1942:
Carl Douglas, jamaikanischer Sänger wird geboren.
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Carl Douglas (* 10. Mai 1942 in Kingston, Jamaika) ist ein jamaikanischer Sänger, der vor allem durch seinen Welt-Hit „Kung Fu Fighting“ (1974) bekannt wurde. Er war der erste in Jamaika geborene Künstler, der einen Nummer-eins-Hit in den USA landete.

Musikalische Meilensteine:
Kung Fu Fighting (1974):

Ursprünglich nur als B-Seite gedacht, verkaufte sich die Single weltweit über elf Millionen Mal und löste eine regelrechte Kung-Fu-Welle aus.
Weitere Erfolge:
Obwohl er oft als „One-Hit-Wonder“ bezeichnet wird, hatte er mit „Dance the Kung Fu“ (1974) und „Run Back“ (1977) weitere Chartplatzierungen, insbesondere in Großbritannien.
Remix:
1998 kehrte er mit einer Coverversion von Bus Stop in die britischen Top 10 zurück.


 
11.05.330:
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Kaiser Konstantin der Große weiht nach mehrjähriger Bauzeit das bisherige Byzantion unter dem Namen „Nova Roma“ ein und macht es zur Hauptstadt des Römischen Reiches. Nach seinem Tod erhält die Stadt den Namen „Konstantinopel“. Heute kennen wir die Stadt als Istanbul.
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