In Remember

09. April 1954:
Dennis Quaid, US-amerikanischer Schauspieler wird geboren.
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Dennis Quaid (* 9. April 1954 in Houston, Texas) ist ein etablierter US-amerikanischer Schauspieler, der im Januar 2026 weiterhin aktiv in der Filmbranche tätig ist. Im Alter von 71 Jahren blickt er auf eine jahrzehntelange Karriere mit über 120 Rollen zurück.

Karriere-Highlights:
Zu seinen bekanntesten Filmen gehören:
Der Stoff, aus dem die Helden sind (1983), The Big Easy (1986) und Great Balls of Fire! (1989).
The Day After Tomorrow (2004) – sein finanziell erfolgreichster Film
Dragonheart (1996)
Ein Zwilling kommt selten allein (1998 ).
 
09. April 1939:
Nachdem die konservative Frauenorganisation Daughters of the American Revolution einen Auftritt von Marian Anderson in der Constitution Hall wegen der Hautfarbe der Sängerin verhindert hat, gibt diese ein von Eleanor Roosevelt organisiertes Konzert vor 75.000 Menschen am Lincoln Memorial in Washington D.C.
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Das Konzert von Marian Anderson am Lincoln Memorial fand am 9. April 1939 (Ostersonntag) statt und gilt als einer der bedeutendsten Momente in der US-amerikanischen Bürgerrechtsgeschichte.

Hintergrund und Bedeutung:
Ausschluss durch die DAR:
Die Organisation Daughters of the American Revolution (DAR) hatte der afroamerikanischen Altistin einen Auftritt in der Washingtoner Constitution Hall aufgrund ihrer Hautfarbe verweigert.

Protest von Eleanor Roosevelt:
Aus Protest gegen diese Entscheidung trat die damalige First Lady Eleanor Roosevelt aus der DAR aus und half dabei, das alternative Freiluftkonzert am Lincoln Memorial zu organisieren.

Symbolkraft:
Anderson sang vor einer rassenübergreifenden Menge von etwa 75.000 Menschen auf den Stufen des Denkmals für Abraham Lincoln, der die Sklavenbefreiung unterzeichnet hatte.

Inspirationsquelle:
Das Ereignis wird oft als der Beginn der modernen Bürgerrechtsbewegung bezeichnet und inspirierte unter anderem den damals zehnjährigen Martin Luther King Jr., der das Konzert im Radio verfolgte.

Programm des Konzerts:
Anderson eröffnete das Konzert mit dem patriotischen Lied "My Country, 'Tis of Thee". Ihr Repertoire umfasste zudem klassische Arien sowie traditionelle Spirituals.

 
08. April 2026:
Heute erst bekannt geworden:
Mario Adorf stirbt.
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Mario Adorf (1930–2026) war einer der bedeutendsten und vielseitigsten deutschen Schauspieler, der über sieben Jahrzehnte hinweg die europäische Film- und Theaterlandschaft prägte. Er verstarb am 8. April 2026 im Alter von 95 Jahren in seiner Wahlheimat Paris nach kurzer Krankheit.

Karriere und wichtigste Rollen:
Adorf wirkte in mehr als 200 Film- und Fernsehproduktionen mit und war einer der wenigen deutschen Schauspieler, die auch international als Weltstar anerkannt wurden.

Der Durchbruch:
1957 gelang ihm als vermeintlicher Serienmörder Bruno Lüdke in Nachts, wenn der Teufel kam der nationale Durchbruch.

Schurken-Rollen:
Berühmt wurde er auch als Bösewicht Santer in der Karl-May-Verfilmung Winnetou 1. Teil, in der er die Figur der Nscho-tschi erschoss.
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Neuer Deutscher Film:
In den 1970er- und 80er-Jahren arbeitete er mit Regie-Größen wie Volker Schlöndorff (Die Blechtrommel, Die verlorene Ehre der Katharina Blum) und Rainer Werner Fassbinder (Lola) zusammen.
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TV-Patriarch:
Später prägte er große Fernseh-Mehrteiler von Dieter Wedel, darunter Der große Bellheim und Der Schattenmann.

Leben und Hintergrund:
Herkunft:

Adorf wurde in Zürich als Sohn eines Italieners und einer Deutschen geboren und wuchs in der Eifelstadt Mayen auf, der er zeit seines Lebens eng verbunden blieb.

Privat:
Er war in zweiter Ehe seit 1985 mit Monique Faye verheiratet. Seine Tochter Stella stammt aus seiner ersten Ehe mit Lis Verhoeven.

Vielseitigkeit:
Neben der Schauspielerei war er als Autor mehrerer Bücher, Hörspielsprecher und Sänger aktiv.

In seinen letzten Lebensjahren blickte Adorf oft nachdenklich auf sein Alter zurück und betonte, keinen Ehrgeiz zu haben, „ewig“ zu leben, fühlte sich aber bis zuletzt seinem Publikum tief dankbar.