In Remember

12. Februar 1915:
Lorne Greene, kanadischer Schauspieler wird geboren.
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Lorne Greene (1915–1987) war ein kanadischer Schauspieler und Nachrichtensprecher, der vor allem als Familienpatriarch Ben Cartwright in der Westernserie Bonanza (1959–1973) sowie als Commander Adama in Kampfstern Galactica (1978–1980) weltberühmt wurde.

Werdegang und „Die Stimme Kanadas“
Anfänge: Geboren als Lyon Himan Green in Ottawa, begann er seine Karriere nach einem Schauspielstudium in New York zunächst beim Radio.

Stimme: Aufgrund seiner markanten, sonoren Baritonstimme wurde er während des Zweiten Weltkriegs als Nachrichtensprecher bei der CBC zur „Stimme Kanadas“ (Voice of Canada). Wegen der oft düsteren Kriegsnachrichten erhielt er auch den Spitznamen „Voice of Doom“.

Wichtige Rollen und Erfolge:
Bonanza: 14 Staffeln lang (431 Folgen) verkörperte er den weisen Ranch-Besitzer der Ponderosa. Greene hatte maßgeblichen Einfluss darauf, dass die Serie von einem reinen „Shooting-Western“ zu einer Familiensaga mit moralischen und gesellschaftlichen Themen wurde.
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Kampfstern Galactica: Als Commander Adama übernahm er erneut eine starke Vaterfigur, diesmal im Science-Fiction-Genre.
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Musik: 1964 landete er mit der gesprochenen Ballade Ringo einen Nummer-eins-Hit in den USA.

Natur: Von 1982 bis 1987 moderierte und produzierte er die preisgekrönte Dokumentarserie Lorne Greene’s New Wilderness.

Privatleben und Tod:
Greene war zweimal verheiratet und hatte drei Kinder. Er war eng befreundet mit seinen Bonanza-Söhnen Dan Blocker und Michael Landon. Lorne Greene starb am 11. September 1987 im Alter von 72 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung nach einer Operation.

Auf seinem Grabstein ist sein bekanntester Rollenname Ben Cartwright zusammen mit der Inschrift „The world’s best loved father“ verewigt.
 
12. Februar 1809:
Abraham Lincoln, US-amerikanischer Jurist und Politiker, Staatspräsident wird geboren.
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Abraham Lincoln (1809–1865) war der 16. Präsident der Vereinigten Staaten und gilt als einer der bedeutendsten Staatsmänner der US-Geschichte. Seine Präsidentschaft (1861–1865) war geprägt vom Amerikanischen Bürgerkrieg, in dem er die Union der Nordstaaten anführte und deren Zerfall verhinderte.

Kernpunkte seines Wirkens:
Abschaffung der Sklaverei: Mit der Emanzipationsproklamation von 1863 erklärte er Sklaven in den rebellierenden Südstaaten für frei. Kurz vor seinem Tod trieb er den 13. Zusatzartikel zur Verfassung voran, der die Sklaverei in den gesamten USA endgültig verbot.

Bewahrung der Union: Sein vorrangiges Ziel war es, die Einheit der Nation gegen die Sezession der Konföderierten Staaten zu verteidigen.

Gettysburg Address: Im November 1863 hielt er eine der berühmtesten Reden der Weltgeschichte, in der er die Demokratie als „Regierung des Volkes, durch das Volk, für das Volk“ definierte.

Vom Autodidakten zum Präsidenten: Lincoln wuchs in ärmlichen Verhältnissen in einer Blockhütte auf. Er brachte sich das Lesen, Schreiben und später die Rechtswissenschaften weitgehend selbst bei, bevor er als Anwalt und Politiker Karriere machte.

Tod und Vermächtnis:
Nur wenige Tage nach dem Ende des Bürgerkriegs wurde Lincoln am 14. April 1865 vom Südstaaten-Sympathisanten John Wilkes Booth im Ford’s Theatre in Washington, D.C. angeschossen und starb am darauffolgenden Morgen. Er war der erste US-Präsident, der einem Attentat zum Opfer fiel.

Heute wird er als Nationalheld und „Befreier“ verehrt; das Lincoln Memorial in Washington erinnert an sein Erbe. In Umfragen unter Historikern belegt er regelmäßig den Spitzenplatz als bester Präsident der USA.
 
14. Februar 1939:
In Hamburg läuft das 46.000-Tonnen-Schlachtschiff Bismarck als Namensgeber der Bismarck-Klasse vom Stapel. Sie ist das zu diesem Zeitpunkt größte und kampfstärkste Schlachtschiff der Welt.
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Unternehmen Rheinübung (Mai 1941)
Die einzige Feindfahrt der Bismarck begann am 18. Mai 1941 mit dem Ziel, alliierte Geleitzüge im Atlantik anzugreifen.

Gefecht in der Dänemarkstraße (24. Mai): Die Bismarck versenkte nach nur wenigen Salven den britischen Schlachtkreuzer HMS Hood, das Flaggschiff der Royal Navy. Nur drei der 1.418 Besatzungsmitglieder überlebten.

Verfolgung: Die Bismarck wurde selbst beschädigt und verlor Treibstoff, weshalb sie Kurs auf das besetzte Frankreich nahm. Eine massive britische Flotte nahm die Jagd auf („Sink the Bismarck!“).

Der entscheidende Treffer (26. Mai): Veraltete britische Fairey-Swordfish-Torpedobomber des Flugzeugträgers HMS Ark Royal erzielten einen Treffer, der die Ruderanlage der Bismarck in einer 15°-Stellung blockierte. Das Schiff wurde manövrierunfähig.

Untergang am 27. Mai 1941
Nach einem über 90-minütigen Artilleriegefecht mit den britischen Schlachtschiffen King George V und Rodney sank die Bismarck etwa 1.000 Kilometer westlich von Brest.

Verluste: Von den rund 2.200 Mann an Bord überlebten nur 115.

Ursache: Das Schiff wurde von den Briten zusammengeschossen und schließlich durch Torpedos oder Selbstversenkung (Öffnen der Bodenventile) versenkt.

Wiederentdeckung:
Das Wrack wurde am 8. Juni 1989 vom US-Forscher Robert Ballard in einer Tiefe von ca. 4.800 Metern entdeckt. Es befindet sich in einem erstaunlich guten Zustand.

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