In Remember

30. Januar 1951:
Phil Collins, britischer Rock-/Pop-Sänger, Schlagzeuger (Genesis), Songwriter und Schauspieler wird geboren.
1769796194150.png
Phil Collins ist ein weltbekannter britischer Schlagzeuger, Sänger, Songwriter und Schauspieler, der sowohl als Mitglied der Band Genesis als auch als Solokünstler immense Erfolge feierte. Er gilt als einer der meistverkauften Künstler aller Zeiten.

Karriere-Highlights:
Genesis: Collins trat der Progressive-Rock-Band Genesis 1970 als Schlagzeuger bei und übernahm 1975 nach dem Ausstieg von Peter Gabriel die Rolle des Leadsängers. Unter seiner Führung entwickelte die Band einen zugänglicheren Pop-Rock-Sound und erzielte große kommerzielle Erfolge, darunter Hits wie "Invisible Touch".

Solokarriere: Seine Solokarriere startete er 1981 mit dem Debütalbum Face Value, das den ikonischen Hit "In the Air Tonight" hervorbrachte, der für seinen markanten Schlagzeugeinsatz bekannt ist. Weitere Top-Hits sind "Against All Odds (Take a Look at Me Now)", "One More Night" und "Another Day in Paradise".

Auszeichnungen: Phil Collins hat im Laufe seiner Karriere zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter sieben Grammys und einen Oscar für den Song "You'll Be in My Heart" aus dem Disney-Film Tarzan (1999). Er ist eines von nur drei Künstlern (neben Paul McCartney und Michael Jackson), die sowohl als Solokünstler als auch als Bandmitglied über 100 Millionen Alben verkauft haben.

Schauspielerei und mehr: Neben der Musik war Collins auch als Schauspieler tätig, unter anderem in der Hauptrolle des Films Buster (1988 ) und mit Cameo-Auftritten in Hook und Miami Vice.

Aktueller Status
Phil Collins hat sich 2022 aufgrund gesundheitlicher Probleme, darunter Nervenschäden im Nacken und eine Fußheberschwäche, die seine Mobilität und die Fähigkeit, Schlagzeug zu spielen, stark einschränken, aus dem Live-Geschäft zurückgezogen. Sein letztes Konzert gab er im März 2022 mit übernommen. Collins lebt heute zurückgezogen in der Schweiz.
 
Zuletzt bearbeitet:
30. Januar 1969:
The Beatles spielen auf dem Dach der Apple-Studios in der Savile Row in London ihr letztes Live-Konzert. Wegen eines drohenden Verkehrschaos muss das Konzert nach 42 Minuten abgebrochen werden.
Datum und Ort: 30. Januar 1969, auf dem Dach des Gebäudes in der 3 Savile Row, London.

Dauer: Das spontane, unangekündigte Konzert dauerte etwa 42 Minuten.

Hintergrund: Das Konzert war Paul McCartneys Idee und diente als Abschluss der Aufnahmesessions für das Album und den dazugehörigen Dokumentarfilm, der später den Titel Let It Be erhielt. Die Band wollte zu ihren Live-Wurzeln zurückkehren, nachdem sie seit 1966 keine Konzerte mehr gegeben hatte.

Musiker: Neben den vier Beatles (John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr) spielte der Gastmusiker Billy Preston das E-Piano.

Publikum & Polizei: Passanten und Angestellte aus umliegenden Büros versammelten sich auf der Straße und auf anderen Dächern, um die Musik zu hören, da die Band selbst kaum zu sehen war. Aufgrund von Lärmbeschwerden traf die Metropolitan Police ein und forderte die Band schließlich auf, die Lautstärke zu reduzieren und den Auftritt zu beenden.

Letzte Worte: Das Konzert endete mit John Lennons berühmtem, scherzhaftem Kommentar: "Ich möchte mich im Namen der Gruppe und unserer selbst bedanken, und ich hoffe, wir haben das Vorspielen bestanden".

Gespielte Lieder:
Die Beatles spielten mehrere Takes von fünf verschiedenen Songs:
"Get Back" (drei Takes)
"Don't Let Me Down" (zwei Takes)
"I've Got a Feeling" (zwei Takes)
"One After 909" (ein Take)
"Dig a Pony" (ein Take)
Kurze Jams von "Danny Boy", "God Save the Queen" und "A Pretty Girl Is like a Melody" wurden ebenfalls gespielt, aber nicht offiziell veröffentlicht.
 
31. Januar 1991:
Cosa Rosa (Rosemarie Precht), deutsche Songschreiberin, Sängerin und Keyboarderin stirbt.
1769869971729.png
Rosemarie Precht, auch bekannt als Rosa Precht (* 3. Mai 1952; † 31. Januar 1991), war eine deutsche Musikerin, Sängerin und Songschreiberin, die vor allem als Teil des NDW-Projekts Cosa Rosa bekannt wurde.

Ursprünglich studierte sie Architektur in Berlin, wandte sich jedoch schnell der Musik zu. Sie spielte zunächst als Keyboarderin in den Bands von Ina Deter und Ulla Meinecke, bevor sie zusammen mit ihrem langjährigen Lebensgefährten Reinhold Heil (Keyboarder von Spliff und Nena-Produzent) das Duo Cosa Rosa gründete.

Ihre bekanntesten Lieder, die dem Synthiepop zugerechnet werden, stammen aus dieser Zeit (1983-1986), darunter der Hit "Millionenmal" (1985, Platz 10 in den deutschen Charts). Rosemarie Precht verstarb 1991 tragischerweise viel zu früh an Magenkrebs.


 
01. Februar 2014:
Maximilian Schell, österreichisch-schweizerischer Schauspieler, Regisseur und Produzent stirbt.
1769933101652.png
Maximilian Schell (1930–2014) war ein renommierter österreichisch-schweizerischer Schauspieler, Regisseur und Produzent, der für seine vielseitige Karriere auf internationalen Bühnen und in Hollywood bekannt war.

Karriere und Auszeichnungen:
Schell, der in Wien geboren wurde und mit seiner Familie 1938 vor den Nationalsozialisten in die Schweiz floh, begann seine künstlerische Laufbahn am Theater. Seinen internationalen Durchbruch erzielte er mit der Rolle des Verteidigers Hans Rolfe im Film "Das Urteil von Nürnberg" (1961), für die er 1962 den Oscar als Bester Hauptdarsteller gewann. Er war der erste deutschsprachige Schauspieler, dem diese Ehre nach dem Zweiten Weltkrieg zuteilwurde.

Im Laufe seiner rund fünf Jahrzehnte umfassenden Karriere wirkte er in zahlreichen internationalen Filmproduktionen mit und erhielt weitere Oscar-Nominierungen für seine Rollen in "The Man in the Glass Booth" (1975) und "Julia" (1977). Zu seinen weiteren bekannten Filmen gehören "Topkapi" (1964), "Die Akte Odessa" (1974) und "Die Brücke von Arnheim" (1977).

Neben der Schauspielerei war Schell auch als Regisseur erfolgreich. Seine Dokumentarfilme, darunter "Marlene" (1984) über Marlene Dietrich und "Meine Schwester Maria" (2002) über seine ebenfalls berühmte Schwester Maria Schell, wurden hoch gelobt und für Oscars nominiert.
 
01. Februar 2002:
Hildegard Knef, deutsche Schauspielerin, Chansonsängerin und Autorin stirbt.
1769957103348.png
Hildegard Knef (1925–2002) war eine ikonische deutsche Schauspielerin, Chansonsängerin und Autorin, die für ihre unverwechselbare rauchige Stimme und ihre mutige, unangepasste Persönlichkeit bekannt war. Sie war eine der schillerndsten Persönlichkeiten Deutschlands im 20. Jahrhundert und schaffte den internationalen Durchbruch sowohl in Hollywood als auch am New Yorker Broadway.

Karriere-Highlights:
Schauspielerin: Nach dem Zweiten Weltkrieg erlangte Knef Berühmtheit durch die Hauptrolle in Die Mörder sind unter uns (1946), dem ersten deutschen Nachkriegsfilm. Internationales Aufsehen erregte sie 1951 im Film Die Sünderin, insbesondere durch eine kurze Nacktszene, die einen landesweiten Skandal auslöste, aber auch ihre Bekanntheit steigerte. In den USA trat sie als Hildegarde Neff in Filmen wie Schnee am Kilimandscharo (1952) an der Seite von Gregory Peck auf. Ihr größter Bühnentriumph war die Hauptrolle im Cole Porter Musical Silk Stockings am Broadway, wo sie in 675 Vorstellungen die Ninotschka spielte.

Sängerin & Autorin: Ab den 1960er-Jahren konzentrierte sich Knef erfolgreich auf eine Karriere als Chansonsängerin. Ihr Markenzeichen war ihre tiefe, rauchige Stimme, die ihr von Ella Fitzgerald den Spitznamen „die beste Sängerin ohne Stimme“ einbrachte. Zu ihren bekanntesten Liedern, für die sie oft selbst die Texte schrieb, gehört das zu ihrem Erkennungslied gewordene melancholische "Für mich soll's rote Rosen regnen". Sie veröffentlichte auch mehrere Bestseller-Bücher, darunter die Autobiografien Der geschenkte Gaul (1970) und Das Urteil (1975), in denen sie offen über ihr Leben und ihren Kampf gegen den Krebs berichtete.

Vermächtnis:
Hildegard Knef galt als Vorbild für Emanzipation und weibliche Stärke. Sie widersetzte sich gesellschaftlichen Konventionen, lebte selbstbestimmt und war bekannt für ihre radikale Ehrlichkeit, die sie in ihrer Kunst und ihren Büchern zum Ausdruck brachte. Bis heute bleibt sie eine Ikone der deutschen Kulturlandschaft.

 
Rita Süssmuth war eine deutsche Politikerin. Sie war von 1985 bis 1988 Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit und von 1988 bis 1998 Präsidentin des Deutschen Bundestages. sie starb heute - 1. Februar 2026 - im Alter von 88 Jahren. sie hatte seit 2024 eine Brustkrebserkrankung.