In Remember

08. Januar 1909:
Willy Millowitsch, deutscher Theaterschauspieler und -leiter, Schlagersänger und Kölner Original
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Willy Millowitsch (1909–1999) war ein bekannter deutscher Volksschauspieler, Theaterleiter, Regisseur und Sänger aus Köln. Er wurde durch seine Theaterstücke, die häufig im Fernsehen übertragen wurden, überregional berühmt.

Leben und Karriere
Millowitsch stammte aus einer Kölner Theaterfamilie und übernahm 1940 die Leitung des Millowitsch-Theaters. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm er den Theaterbetrieb wieder auf.

Sein Durchbruch im Fernsehen gelang ihm 1953 mit der ersten Live-Übertragung eines kompletten Theaterstücks, Der Etappenhase. Viele weitere Fernsehübertragungen folgten.

Neben dem Theater spielte Millowitsch in über 125 Filmen und Fernsehproduktionen, darunter in den 1990er Jahren als Kommissar Klefisch. Er war auch ein erfolgreicher Sänger, besonders im Kölner Karneval. Sein bekanntester Hit war "Schnaps, das war sein letztes Wort", und das Lied "Ich bin ene kölsche Jung" ist eng mit ihm verbunden.

Privates und Tod:
Willy Millowitsch war mit Gerda Feldhoff verheiratet und hatte vier Kinder, von denen Peter und Mariele ebenfalls Schauspieler wurden. Er starb 1999 in Köln. Tausende nahmen an seinem Trauerzug teil, und er wurde auf dem Melaten-Friedhof beigesetzt. In Köln erinnert ein Platz mit einem Denkmal an ihn.
 
08. Januar 1947:
David Bowie, britischer Musiker, Sänger, Produzent, Schauspieler und Maler wird geboren.
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David Bowie (geboren als David Robert Jones; 1947–2016) war ein britischer Sänger, Songwriter und Schauspieler, der als eine der einflussreichsten und innovativsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts gilt. Er war bekannt für seine musikalischen Neuerfindungen, seine visuelle Präsentation und die Erschaffung verschiedener Alter Egos wie Ziggy Stardust.

Musikalische Wandlungsfähigkeit: Bowie, oft als "Chamäleon des Pop" bezeichnet, wechselte mühelos zwischen Genres wie Glam Rock, Soul, Elektronik, Art Rock und Pop. Jedes neue Album markierte oft einen deutlichen stilistischen Wandel und beeinflusste nachfolgende Künstlergenerationen.

Alter Egos: Seine Karriere war geprägt von theatralischen Kunstfiguren. Am bekanntesten ist Ziggy Stardust, ein androgyner, außerirdischer Rockstar, der ihm 1972 mit dem Album The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars zu internationalem Ruhm verhalf. Weitere Personas waren der 'Thin White Duke' und 'Aladdin Sane'.

Wichtige Werke: Zu seinen bahnbrechenden Alben gehören Hunky Dory (1971), die "Berlin-Trilogie" (Low, Heroes, Lodger) aus den späten 70er Jahren, die seine elektronische Experimentierphase prägte, und der kommerzielle Erfolg von Let's Dance (1983).

Schauspiel: Neben der Musik war Bowie auch als Schauspieler tätig und trat in Filmen wie Der Mann, der vom Himmel fiel (1976) und dem Kultklassiker Die Reise ins Labyrinth (1986) auf.

Vermächtnis: Bowie wurde 1996 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen und hat weltweit über 100 Millionen Tonträger verkauft. Sein letztes Album, Blackstar, wurde an seinem 69. Geburtstag am 8. Januar 2016 veröffentlicht, nur zwei Tage vor seinem Tod an Krebs, den er 18 Monate lang geheim gehalten hatte. Es diente als sein bewegender musikalischer Abschied.
 
08. Januar 1973:
Das 1. Programm der ARD sowie das 3. Programm der Sender NDR, RB und SFB beginnen mit der Ausstrahlung der Vorschul- und Kinderserie Sesamstraße in deutscher Sprache.
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08. Januar 1935:
Elvis Presley, US-amerikanischer Sänger, Musiker und Schauspieler wird geboren.
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Elvis Presley (1935–1977), oft als „King of Rock 'n' Roll“ bezeichnet, war ein US-amerikanischer Sänger, Musiker und Schauspieler und gilt als eine der bedeutendsten kulturellen Ikonen des 20. Jahrhunderts. Seine bahnbrechende Fusion von Country-Musik und Rhythm & Blues revolutionierte die Popmusik.

Frühe Jahre: Elvis Aaron Presley wurde am 8. Januar 1935 in ärmlichen Verhältnissen in Tupelo, Mississippi, geboren. Frühzeitig zeigte sich seine Leidenschaft für Musik, beeinflusst durch Gospel im Kirchenchor und Blues in den schwarzen Vierteln von Memphis, wohin die Familie 1948 zog.

Der Durchbruch: Nach ersten Aufnahmen bei Sun Records schaffte er 1956 mit dem Wechsel zu RCA Records den nationalen Durchbruch. Seine erste Single für das Label, "Heartbreak Hotel", wurde ein Nummer-eins-Hit.

"Elvis the Pelvis": Presleys charismatische und für die damalige Zeit provokante Bühnenpräsenz, insbesondere sein rhythmischer Hüftschwung, brachte ihm den Spitznamen „Elvis the Pelvis“ (Elvis, das Becken) ein und löste einen nationalen Medienrummel aus.

Militärdienst und Hollywood: Auf dem Höhepunkt seiner Popularität wurde Presley 1958 in die US Army eingezogen und diente in Deutschland. Nach seiner Entlassung 1960 konzentrierte er sich auf eine Filmkarriere und drehte in den 1960er Jahren 31 Spielfilme, meist Musikkomödien, die kommerziell erfolgreich waren, aber künstlerisch als weniger anspruchsvoll galten.


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Elvis Presley landete am 1. Oktober 1958 als US-Soldat mit dem Truppentransporter "USS General Randall" in Bremerhaven, wo ihn eine große Menschenmenge und Presse empfingen, bevor er nach Friedberg in Hessen zu seinem Militärdienst fuhr; an der Columbuskaje erinnert heute eine Gedenktafel an dieses Ereignis, das jährlich von Fans gefeiert wird

Comeback und Konzertjahre: 1968 gelang ihm mit einem viel beachteten TV-Special ein fulminantes Comeback als Musiker. Anschließend folgten ab 1969 bis zu seinem Tod intensive Tournee- und Konzertphasen, darunter eine langjährige Residenz in Las Vegas und das weltweit ausgestrahlte TV-Konzert "Aloha From Hawaii" im Jahr 1973.

Tod: Elvis Presley starb am 16. August 1977 im Alter von 42 Jahren in seinem Anwesen Graceland in Memphis, Tennessee, an Herzversagen.

Vermächtnis:
Presley verkaufte über eine Milliarde Tonträger weltweit und ist bis heute einer der kommerziell erfolgreichsten Solokünstler der Geschichte. Er ist in mehreren Halls of Fame vertreten, darunter Rock 'n' Roll, Country, Blues und Gospel. Sein ehemaliges Wohnhaus Graceland ist heute nach dem Weißen Haus das am zweithäufigsten besuchte historische Wohnhaus in den USA.