In Remember

21. November 1975:
Die britische Rockband Queen veröffentlicht ihr viertes Studioalbum namens A Night at the Opera. Das Album gilt als eine der größten Leistungen der Band.
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A Night at the Opera ist das vierte Studioalbum der britischen Rockband Queen, veröffentlicht im November 1975. Es gilt als eines der größten und einflussreichsten Rockalben aller Zeiten und markierte den internationalen Durchbruch der Band.

Wissenswertes zum Album:
Titel: Der Titel ist eine Hommage an den gleichnamigen Film der Marx Brothers aus dem Jahr 1935.

Produktion: Das Album wurde von Queen und Roy Thomas Baker produziert und war zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung das angeblich teuerste Album, das je aufgenommen wurde. Die Aufnahmen fanden in mehreren Studios statt und waren sehr aufwendig, insbesondere für den Song "Bohemian Rhapsody" wurden 84 Stunden für die Gesangs-Overdubs benötigt.

Stilistische Vielfalt: Das Album zeichnet sich durch eine enorme stilistische Bandbreite aus, die von Hard Rock, Heavy Metal, Pop und Balladen bis hin zu Folk, Music Hall und sogar Dixieland-Jazz-Elementen reicht.

Millionen-Hit: Es beinhaltet den ikonischen Song "Bohemian Rhapsody", der der erste Nummer-eins-Hit der Band in Großbritannien wurde und als eine der bahnbrechendsten Singles der Musikgeschichte gilt.

Weitere Erfolge: Eine weitere erfolgreiche Single war die Pop-Ballade "You're My Best Friend", geschrieben von Bassist John Deacon. Auch Songs wie die Brian May-Komposition "'39" (ein Sci-Fi-Folk-Stück) und die Roger Taylor-Nummer "I'm in Love with My Car" sind Highlights.

Abschluss: Das Album endet mit Brian Mays Gitarrenarrangement der britischen Nationalhymne "God Save the Queen", das bei Live-Auftritten zum festen Bestandteil des Finales wurde.

Video "Bohemian Rhapsody":
https://www.youtube.com/watch?v=fJ9rUzIMcZQ
 
21. November 1620:
Die Pilgerväter, die mit der Mayflower in den englischen Kolonien in Amerika angekommen sind, unterzeichnen in der Nähe von Cape Cod den Mayflower-Vertrag, die Verfassung der Kolonie Plymouth.
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21. November 1916:
Das britische Lazarettschiff Britannic, ein Schwesterschiff der Titanic, sinkt im Ersten Weltkrieg, vermutlich aufgrund einer Minenexplosion. Das Unglück fordert 30 Tote und 40 Verletzte; die meisten davon in vorschnell zu Wasser gelassenen Rettungsbooten, die von den noch laufenden Propellern des Schiffes zerschlagen werden.
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;) Auch interessant:
Die unglaubliche Geschichte der Violett Jessop
https://www.klamm.de/forum/threads/...timmt-nie-braucht.481123/page-70#post-9046010
 
22. November 1963:
John F. Kennedy, der 35. Präsident der Vereinigten Staaten, wurde am 22. November 1963 in Dallas, Texas, während einer Fahrt in einer offenen Limousine bei einer Wahlkampfreise erschossen.
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Details zum Attentat: Das Attentat ereignete sich auf der Elm Street in Dallas.
Tathergang: Kennedy wurde von zwei Gewehrschüssen getroffen, an deren Folgen er kurz darauf im
Parkland Memorial Hospital starb.
Tatverdächtiger: Als Tatverdächtiger wurde der ehemalige US-Marine Lee Harvey Oswald
festgenommen, der die Tat bestritt.
Tod des Verdächtigen: Zwei Tage nach seiner Festnahme, am 24. November 1963, wurde Oswald in
der Tiefgarage des Polizeipräsidiums von dem Nachtclubbesitzer Jack Ruby erschossen, was
Anlass zu zahlreichen Spekulationen gab.
Untersuchungen: Die eingesetzte Warren-Kommission kam zu dem Ergebnis, dass Oswald der
alleinige Täter war.
Ein späterer Untersuchungsausschuss des Repräsentantenhauses (HSCA) stellte dagegen fest,
dass es wahrscheinlich mehrere Täter gab, was die Verschwörungstheorien weiter anheizte.
Neuere forensische Untersuchungen stützen jedoch wieder überwiegend die Einzeltäterthese.
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22. November 1968:
Die Beatles veröffentlichen das Weiße Album.
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Das sogenannte "Weiße Album" der Beatles trägt offiziell den Titel "The Beatles". Es handelt sich um ein legendäres, selbstbetiteltes Doppelalbum, das für sein schlichtes, komplett weißes Cover bekannt ist und am 22. November 1968 veröffentlicht wurde.

Das Cover-Design: Das minimalistische weiße Cover ohne Grafiken oder Texte (außer dem geprägten Bandnamen) stand in starkem Kontrast zum farbenfrohen Vorgängeralbum Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band. Jede Erstpressung war zudem individuell nummeriert, um jedes Exemplar einzigartig zu machen.

Veröffentlichung: Es wurde 1968 als Doppel-LP veröffentlicht und enthält 30 Lieder.

Stilistische Vielfalt: Das Album gilt als facettenreich und deckt eine breite Palette von Genres und Stilen ab. Es vereint die individuellen musikalischen Visionen der vier Bandmitglieder und spiegelt die Spannungen und kreativen Explosionen innerhalb der Gruppe zu dieser Zeit wider.

Bekannte Songs: Zu den prominentesten Songs gehören unter anderem "Back in the U.S.S.R.", "While My Guitar Gently Weeps", "Blackbird", "Ob-La-Di, Ob-La-Da" und "Helter Skelter".
 
23. November 1938:
Die deutschen Feuerwehren werden der Polizei unterstellt und ihre Fahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn gekennzeichnet.
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Die Einführung des Blaulichts in Deutschland wurde durch einen Runderlass des Reichsführers SS und Chef der Deutschen Polizei im Reichsministerium des Innern, Heinrich Himmler, befohlen. Dieser Erlass wurde im Mai 1938 herausgegeben und galt sowohl für die Polizei als auch für die neu geschaffene Feuerschutzpolizei (die die Feuerwehr nach dem Reichsfeuerwehrgesetz von 1938 in die Zuständigkeit des Reiches überführte und zentralisierte).

Die Entscheidung für die Farbe Blau hatte folgende militärische und praktische Gründe:
Schutz vor Luftangriffen: Im Zweiten Weltkrieg war es das Ziel, Einsatzfahrzeuge am Boden
für feindliche Bomber in großer Höhe schwerer erkennbar zu machen. Blaues Licht hat in
der Atmosphäre eine große Streuung, wodurch es aus der Vogelperspektive oder größerer
Entfernung in der Höhe schnell unsichtbar wird.
Einzigartigkeit im Straßenverkehr: Im Gegensatz zu den Farben Rot, Gelb und Grün, die bereits
für Ampeln und andere Verkehrssignale verwendet wurden, war Blau eine im Straßenbild
einzigartige Farbe, die sofort als Warnsignal erkannt wurde und nicht verwechselt werden
konnte.

Die offizielle Einführung des Blaulichts in Deutschland erfolgte im Jahr 1938 im Rahmen des Reichsfeuerwehrgesetzes, welches die Feuerwehr in die Feuerschutzpolizei eingliederte und zentralisierte. Im Zuge dieser Vereinheitlichung wurden auch die Fahrzeuge grün lackiert und mit Blaulicht ausgestattet.
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Nach dem Krieg wurde diese Regelung mit dem Blaulicht beibehalten und das Blaulicht in der Straßenverkehrsordnung (StVO) festgeschrieben.
Um die Erkennbarkeit zu steigern sind die meisten Feuerwehrautos (im Gegensatz zu Polizei und THW) Rot lackiert.
 
24. November 1877:
Die britische Schriftstellerin Anna Sewell veröffentlicht ihren Roman Black Beauty. Die Autobiografie eines Pferdes, später eines der bekanntesten Jugendbücher im 20. Jahrhundert.
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Black Beauty ist der Titel des einzigen Romans der britischen Autorin und Tierschützerin Anna Sewell, der 1877 veröffentlicht wurde. Die Geschichte, erzählt aus der Perspektive des titelgebenden Pferdes, ist ein leidenschaftliches Plädoyer für den humanen Umgang mit Tieren und gilt als einflussreicher Klassiker der Tierliteratur.

Handlung und Themen:
Der Roman schildert das Leben des wohlgeratenen schwarzen Hengstes Black Beauty, von seinen sorglosen Tagen als Fohlen auf einem englischen Bauernhof bis zu seinem späteren, oft mühsamen Leben als Droschkenpferd in London und schließlich einem glücklichen Lebensabend auf dem Land.
Auf seiner Reise durchläuft Black Beauty verschiedene Stationen bei unterschiedlichen Besitzern, von denen einige freundlich und fürsorglich sind, andere ignorant oder grausam. Durch die Ich-Erzählung des Pferdes erhalten Leser einen direkten Einblick in das Leiden der Tiere, verursacht durch Praktiken wie den schmerzhaften "Aufsatzzügel" (eine Vorrichtung, die den Pferdekopf unnatürlich hoch zwang), das Kupieren von Schwänzen, Überarbeitung und schlechte Haltungsbedingungen.
Zentrale Themen des Romans sind:

Tierschutz: Das Hauptziel Sewells war es, das Bewusstsein für die grausamen Bedingungen zu
schärfen, denen Arbeitspferde im viktorianischen England ausgesetzt waren.
Empathie und Freundlichkeit: Die Geschichte verdeutlicht, dass Tiere Gefühle, Bedürfnisse und eine
Intelligenz besitzen und mit Mitgefühl und Respekt behandelt werden sollten.
Sozialkritik: Sewell kritisiert nicht nur den Umgang mit Tieren, sondern auch die sozialen Umstände
der Kutscher, die oft aus finanzieller Not heraus ihre Pferde überforderten.

Einfluss:
Black Beauty wurde unmittelbar nach seiner Veröffentlichung ein Bestseller und trug maßgeblich dazu bei, die Tierschutzbewegung sowohl in England als auch in den Vereinigten Staaten zu beeinflussen. Dem Roman wird zugeschrieben, dass er zur Abschaffung des Aufsatzzügels beigetragen und Gesetze gegen Tierquälerei angeregt hat.
Obwohl ursprünglich für Erwachsene geschrieben, um Veränderungen zu bewirken, ist der Roman heute vor allem als Kinder- und Jugendbuchklassiker bekannt und wurde mehrfach verfilmt.