Haben Brüste S*x und möchten FischVolk?

Ich versteh euch nicht. Nur weil es ein Fußballer war, tut es euch leid für ihn und seine Familie. Wäre es kein "Promi" würde es euch doch auch am Arsch vorbei gehen. :roll:

Es geht mehr darum, was er in den letzten Jahren an privaten Rückschlägen (u.a. Tod seiner 2-jährigen Tochter) verkraften musste und dennoch in seinem "Beruf" weiter erfolgreich war.

...dass leute die eigentlich das erreicht haben, was uns immer als erstrebenswert suggeriert wird, finanzielle Unabhängigkeit, beruflicher Erfolg, Bekanntheit, diesen Schritt der Selbsttötung gehen. Dann müssen doch wohl andere Lebensziele wichtiger sein.

Auf alle Fälle! :yes:
 
Dein Anwalt ist nicht zufällig Keanu Reeves?
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Es geht mehr darum, was er in den letzten Jahren an privaten Rückschlägen (u.a. Tod seiner 2-jährigen Tochter) verkraften musste und dennoch in seinem "Beruf" weiter erfolgreich war.
Achso, er war also der erste den dieses Schicksal getroffen hat und es wird nur deswegen an die große Glocke gehangen und nicht weil er ein "Promi" ist. Dann bin ja beruhigt.
 
Es gibt sicher auch viele "Unbekannte" die selbiges Schicksal durchgemacht haben, nur habe ich von denen nie gehört. Natürlich würde ich es bei denen genauso tragisch finden, wenn sie mit diesen Rückschlägen ihr bisheriges Leben gemeistert haben.
 
Ich denke es gibt auch Menschen, die sich bei Unbekannten ihre Gedanken darüber machen und betroffen sind (s. bspw. die Geschichte mit dem U-Bahn-Überfall in München).

Für solche Menschen sind diese Nachrichten wohl gedacht (wenn man mal positiv denkt).
 
Es gibt sicher auch viele "Unbekannte" die selbiges Schicksal durchgemacht haben, nur habe ich von denen nie gehört.
Und warum, weil die Medien diese Menschen nicht oder kaum erwähnenswert finden. Und genau das ist es, was mich so stört.

Natürlich würde ich es bei denen genauso tragisch finden, wenn sie mit diesen Rückschlägen ihr bisheriges Leben gemeistert haben.
Ob und inwiefern du es tragisch findest, steht hier nicht wirklich zur Debatte. Und ich glaube, wenn es sich hier um deinen Nachbarn oder sonst einen entfernten Bekannten gehandelt hätte, hättest du das hier auch nicht erwähnt.
Aber um das noch mal klar zu stellen: Das ist kein Angriff gegen einen der hier vertretenen User, sondern mein "Zorn" richtet sich allein gegen die Medien.

Ich denke es gibt auch Menschen, die sich bei Unbekannten ihre Gedanken darüber machen und betroffen sind (s. bspw. die Geschichte mit dem U-Bahn-Überfall in München).
Das ist mir klar, aber darum geht es mir nicht, sondern siehe oben.
 
Es gibt sicher auch viele "Unbekannte" die selbiges Schicksal durchgemacht haben, nur habe ich von denen nie gehört. Natürlich würde ich es bei denen genauso tragisch finden, wenn sie mit diesen Rückschlägen ihr bisheriges Leben gemeistert haben.
(Unter der Annahme, dass es wirklich Selbstmord war: )

Ich finde den Hype auch übertrieben. Schade um Enke, aber:
- sein Tod stürzt seine Frau in die Tiefe
- sein Tod stürzt das frisch adoptierte Kind in die Tiefe
- sein Tod liegt dem Lokführer auf der Scheibe - das ist 'ne arme Sau!

Ich bin liberal eingestellt zu dem Thema, jeder hat sein Leben und er soll daraus machen was er will, aber doch nicht auf Kosten anderer und dann schreibt Merkel noch einen Trauerbrief. Der gute Mann mag für einige Menschen die Welt bedeuten, aber für die Welt war er auch nur "irgendwer" und der Hype ist mir persönlich zu hoch. Trauerfarben, Gedenkminuten, Spielabsagen?!
 
Das ist ja nachvollziehbar, was Du sagst. Andererseits können die Medien ja schlecht über jeden solange schreiben, dass er ähnlich bekannt wird wie Herr Enke, oder?

Viele Menschen würden das im Übrigen auch gar nicht wollen.
 
Das ist ja nachvollziehbar, was Du sagst. Andererseits können die Medien ja schlecht über jeden solange schreiben, dass er ähnlich bekannt wird wie Herr Enke, oder?
Jaja, die 2-Klassen-Gesellschaft. Dann sollen die solche Geschichten halt gar nicht erwähnen. In München werden U-Bahnselbstmorde auch nicht mehr publiziert, um das "Nachahmen" zu vermeiden. Warum macht man das nicht einfach bundesweit genauso?
Viele Menschen würden das im Übrigen auch gar nicht wollen.
Den Teil, in dem steht, dass er das so wollte, habe ich wohl überlesen.
 
Und warum, weil die Medien diese Menschen nicht oder kaum erwähnenswert finden. Und genau das ist es, was mich so stört.

Seinen Bekanntheitsgrad hatte er ja nunmal seinem "Beruf" zu verdanken, was sich da wohl nicht vermeiden lässt und ob er das so wollte, ist auch fraglich. Und selbst, wenn die Medien einen "Kleinen" erwähnenswert finden, würde es von denen sicher die Wenigsten wollen erwähnt zu werden. Wer mag schon mehrere Stunden am Tag am Arbeitsplatz öffentlich gefilmt werden?!

Naja, lassen wir das Thema. Es ist halt wie es ist.


btw: Mein Kühlschrank ist gleich abgetaut. :ugly:
 
Das ist kein Angriff gegen einen der hier vertretenen User, sondern mein "Zorn" richtet sich allein gegen die Medien.

Auch zu Recht! Die meisten Medien möchten halt so viele Menschen wie möglich mit ihren "Schlagzeilen" erreichen und das bedeutet für die viel Geld. Ein Prominenter ist halt jemand mit einem (mehr oder weniger positiven) öffentlichen Interesse/Ansehen/Status, was auch nach seinem Ableben meist noch zu barer Münze wird...

Siehe bestes Beispiel: Michael Jackson! Ich kannte ihn nicht persönlich und bin auch deshalb nicht in Tränen ausgebrochen. Fand seinen Tod zwar schade aber das wars. Doch die Medien schlagen das Thema so breit bis wirklich kaum noch Geld aus der Sache zu bekommen ist...

So ist zumindest meine Ansicht der Sache...

Und jetzt tun mir die Finger weh und ich hab Hunger :ugly: