Glaubst du an Gott?

  • Ja.

    Stimmen: 100 30,0%
  • Ja, aber wie ihn keine Religion kennt.

    Stimmen: 30 9,0%
  • Nein.

    Stimmen: 164 49,2%
  • Ich bin Agnostiker.

    Stimmen: 26 7,8%
  • Anderes - siehe Thread!

    Stimmen: 13 3,9%

  • Umfrageteilnehmer
    333
Deshalb finde ich, daß S*x vor der Ehe nun kein wirkliches Problem ist, wenn sich das Paar über mögliche Folgen im Klaren ist, und absehbar ist, daß sich kein Problem damit ergibt. Insbesondere, wenn ein Paar ohnehin heiraten will, finde ich S*x vor der Ehe nicht schlimm. Ich gestehe aber, daß ich in jungen Jahren anders darüber gedacht habe. Und heute ist das für mich ohnehin keine Frage, weil ich ja verheiratet bin...

Zumal wir uns heutzutage vor den, für junge Menschen (besonders ohne feste Einkunft und dauerhaften Partner) unangenehmen, Folgen des Geschlechtsverkehrs schützen können.

In Anbetracht der "damals" nicht vorhanden Verhütungsmittel sowie Körperhygiene war es daher sinnvoll, auf vorehelichen Geschlechtsverkehr zu verzichten (wobei die Hygiene natürlich nicht durch den Beziehungsstatus beeinflusst wird^^).
 
Da habe ich aber schon anderes gehört....

Deshalb finde ich, daß S*x vor der Ehe nun kein wirkliches Problem ist, wenn sich das Paar über mögliche Folgen im Klaren ist, und absehbar ist, daß sich kein Problem damit ergibt. Insbesondere, wenn ein Paar ohnehin heiraten will, finde ich S*x vor der Ehe nicht schlimm...

Zumal wir uns heutzutage vor den, für junge Menschen (besonders ohne feste Einkunft und dauerhaften Partner) unangenehmen, Folgen des Geschlechtsverkehrs schützen können...

Also ich sehe das mit dem S*x so: Wenn du mit einer Frau schläfst, dann ist das quasi das Eingehen der Ehe. Es heißt ja auch in der Bibel dazu "sie werden ein Fleisch". Und wenn man heute mit einer Frau ins Bett steigt, die man zu ehelichen gedenkt, so hat man vor Gott die Ehe eben schon vollzogen! Dass die anderen Formalitäten heute anders ablaufen als früher ist kulturell bedingt. Aber das wahllose "miteinander-schlafen" halte ich für ein Problem. Ich weiß auch nicht, wie/ob sich das seelisch auswirkt.
Das mit den "unangenehmen" Folgen - wenn ich daran denke, dass jährlich alleine in Deutschland zig Tausend Kinder im Mutterleib umgebracht werden - da ist es vielleicht doch nicht so weit her mit dem "Schutz" ?!

... in einer Diskussion einen Rabbi, der im Nebenberuf Historiker ist, gehört, der erklärte, warum es "reine" und "unreine" Tiere gäbe. Bedenkt man die örtlichen Gegebenheiten, die Vegetation und die unterschiedliche Art, wie die Tiere Pflanzen abbeißen oder abreißen, die unterschiedliche Wirkung deren Ausscheidungen auf das Ökosystem etc., dann wird klar: Schweinezucht hätte mittelfristig die Lebensgrundlage zerstört, Schafzucht eben nicht. Deshalb wurde - so der Rabbiner - das Schwein als unrein deklariert. Die Gläubigen essen deshalb kein Schwein, züchten es nicht (wozu auch) und die Lebensgrundlage bleibt erhalten. ...

Find ich faszinierend. Wer hat die damals wohl auf die Idee gebracht, sich sozusagen "richtig" zu verhalten? Das muss doch wohl jemand gewesen sein, der den Überblick und das "Mehrwissen" hatte oder glaubst du, das war Zufall?
 
Das mit den "unangenehmen" Folgen - wenn ich daran denke, dass jährlich alleine in Deutschland zig Tausend Kinder im Mutterleib umgebracht werden - da ist es vielleicht doch nicht so weit her mit dem "Schutz" ?!

Ich bin mir grad nicht sicher, ob du mich missverstanden hast oder ob ich dich jetzt missverstehe^^

Jedenfalls zweifle ich die Grundlage des Gebots der sexuellen Enthaltsamkeit vor der Ehe garnicht an. Mir ging es bloß um einen Vergleich zwischen geschichtlichen Rahmenbedingungen, welche eben Einfluss auf die Notwendigkeit des Gebots haben.

Wenn bereits eine Schwangerschaft vorliegt, bringt natürlich jegliche Enthaltsamkeit nichts mehr.

Mich würde in dem Zusammenhang viel mehr interessieren, wie streng gläubige Katholiken der Prostitution bzw. Prostituierten gegenüberstehen.
 
Ich glaube nicht an Gott, ich glaube an die Liebe. Es ist die Liebe die mir Halt und Frieden gibt. Ich glaube an mich und die Liebe in mir.
 
Mich würde in dem Zusammenhang viel mehr interessieren, wie streng gläubige Katholiken der Prostitution bzw. Prostituierten gegenüberstehen.

Ich hab eine Bekannte die in ihrer Jugend auf der Strasse gelebt hat und auf den Strich gegangen ist.
Zu Ihren Kunden gehörten alle Gesellschaftsschichten aber Priester,Mönche und andere "Bibeltreue Christen zählte sie zu ihren Stammkunden.

Von der Kanzel immer schön Keuschheit predigen aber dann ein Mädchen von der Strasse holen.
 
...Wenn bereits eine Schwangerschaft vorliegt, bringt natürlich jegliche Enthaltsamkeit nichts mehr.

Ich dachte, dass eben die "Folgen (=Schwangerschaft) doch öfter eintreten, als man gemeinhin annimt. Allerdings wird heute in Deutschland eine Abtreibung ja teilweise ebenfalls schon beinahe wie eine "Verhütung" betrachtet. :(

Mich würde in dem Zusammenhang viel mehr interessieren, wie streng gläubige Katholiken der Prostitution bzw. Prostituierten gegenüberstehen.

Ich hab eine Bekannte die in ihrer Jugend auf der Strasse gelebt hat und auf den Strich gegangen ist.
Zu Ihren Kunden gehörten alle Gesellschaftsschichten aber Priester,Mönche und andere "Bibeltreue Christen zählte sie zu ihren Stammkunden.

Von der Kanzel immer schön Keuschheit predigen aber dann ein Mädchen von der Strasse holen.

Kurzer Exkurs: Ich hab mir mal überlegt, was eigenltich "streng gläubige" sind - brauchen die eine gewisse "Strenge"?
Für mich gilt: Ich glaube an das was in der bibel steht - also bin ich ein "Bibeltreuer Christ" - oder damit doch auch streng gläubig?!?

Des Weiteren: Ich habe in einem Buch gelesen, dass die Oberen in Rom sich dagegen wehrten, asl der Papst die genehmigten Bordelle abschaffen wollte - sie hatten Angst, dass sonst die zölibatären Priester ihre Töchter und Ehefrauen verführen würden!
 
...Wenn bereits eine Schwangerschaft vorliegt, bringt natürlich jegliche Enthaltsamkeit nichts mehr.
...
Ich dachte, dass eben die "Folgen (=Schwangerschaft) doch öfter eintreten, als man gemeinhin annimt. Allerdings wird heute in Deutschland eine Abtreibung ja teilweise ebenfalls schon beinahe wie eine "Verhütung" betrachtet. :(

Mir fallen da noch ein Paar Aspekte ein.
Früher gab es bei der Sozialhilfe zuschüsse für Die Pille und Kondome.
Der Gedanke dahinter war es Arbeitslosen Verhütungsmittel zur Verfügung zu stellen um die Geburtenraten zu senken und dann eben nicht noch mehr Mäuler zu stopfen zu haben.
2005 wurden mit der einführung von HartzIV zuschüsse für die Verhütung gestrichen ,aber die Krankenkassen zahlen Abtreibungen ohne Selbstbeteiligung.
Folglichen stiegen die Zahlen der Abtreibungen sprunghaft an.
 
Die Erde ist ja so groß und wichtig und steht im Zentrum von allem. Danke, lieber Gott:

Im Islam sagt man aber nicht, dass die Erde der Mittelpunkt oder was auch immer ist.
Gott ist überall(also auch 100000000000000000000000 Mio Lichtjahre entfernt).
Im Islam sagt man sogar, dass es auch leben auf einem einderen Planeten gibt und dort ebenfalls Propheten waren/kommen/sind.(heißt: Bei dennen ebenfalls die gleiche Religionen gekommen sind/werden) :)

Sozusagen hat die Erde die größe eines Stecknadelkopf in einem Feld, dass unendlich groß ist. Also nichts mit " Die Erde ist ja groß, wichtig und steht im Zentrum" ;)

MfG
Asad

(Das war aus Islamischer sicht, wie es im Christentum ist kann ich nicht schreiben, dies müsste Smailies machen ;) )
 
Die Erde ist ja so groß und wichtig und steht im Zentrum von allem. Danke, lieber Gott:

Wenn dir dazu nicht mehr einfällt, als ein plumper Größenvergleich, könnte man auch die Relevanz jeglicher Mikroorganismen oder Insekten anzweifeln, welche für unser Ökosystem jedoch von hoher Bedeutung sind.

Etwas mehr Sachlichkeit könnte nicht schaden ;)
 
Im Islam sagt man aber nicht, dass die Erde der Mittelpunkt oder was auch immer ist.

Das habe ich auch nie behauptet. ;)

Etwas mehr Sachlichkeit könnte nicht schaden ;)

Ich habe das Bild gestern gefunden und wollte das einfach mal spaßeshalber in die Runde werfen. Arguemnt ist es keines. Außer vlt. gegen jene, die behaupten, wie wichtig unsere Welt doch ist und dass Gott uns ja so lieben muss (intelligentes Design etc. blabla).

Sachlichkeit habe ich in diesem Thread schon zur Genüge gebracht, ich will mich nur nicht wiederholen. ;)
 
Größe hat nun mal zwei Bedeutungen und nur weil etwas physisch klein ist kann es trotzdem wichtig (groß) sein. ;)

Die Erde ist nicht groß, weder physisch, noch metaphorisch. ;)

Sie ist weniger Wert als ein Sandkorn auf einem huntere Kilometer langen Strand. Statistisch gesehen gibt es noch Millionen anderer Planeten, die auch bewohnt sind. ;)

Physisch ist sowieso jede Größe relativ. Wir glauben VV Cephei ist groß, doch wer sagt uns, dass das ganze Universum nicht nur ein Atom in einer anderen Dimension ist? ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Islam sagt man sogar, dass es auch leben auf einem einderen Planeten gibt und dort ebenfalls Propheten waren/kommen/sind.(heißt: Bei dennen ebenfalls die gleiche Religionen gekommen sind/werden) :)
Der These würde ich mich sogar anschließen. Gerade war hier nen ziemlich heftiges Gewitter. Wäre ich in ner Höhle geboren und würde Fellschuhe tragen, würde mir dafür auch keine bessere Erklärung einfallen, als nen ziemlich wütendes Überwesen. ;)

Dass Religion zu irgendeinem Zeitpunkt in der Entwicklung ein logischer Schritt ist, bezweifle ich nicht. Nur, dass man im heutigen Zeitalter daran festhält ist für mich nicht nachvollziehbar. Vor allem, wenn man dadurch seinen Horizont einschränkt und aufhört Fragen zu stellen, erscheint mir das äußerst... "unerfüllt".

Größe hat nun mal zwei Bedeutungen und nur weil etwas physisch klein ist kann es trotzdem wichtig (groß) sein. ;)

Die Besonderheit der Erde ist sicher nicht in ihrer Größe zu suchen, eher in der Tatsache, dass sie bewohnt ist.

Allerdings ist unsere Wichtigkeit für unabsehbare Zeit lokal gebunden und damit in einem sehr engen Zeitfenster gefangen (im kosmischen Maßstab). Die Bedeutung für das Universum können wir uns momentan nur einreden, etwas bedeutendes, nachhaltiges beigetragen haben wir aber noch nicht. Und ich schon gar nicht. :ugly:

So und wenn wir "Links in die Runde werfen" spielen, werf ich auch mal einen von gestern rein: Is Evolution predictable?
Ist auch kein Argument, fands nur interessant. ;)
 
Statistisch gesehen gibt es noch Millionen anderer Planeten, die auch bewohnt sind. ;)

Siehst Du, das wäre viel mehr ein Argument als physische Größe. Trotzdem, Gegenfrage: Welche Statistik, woher weißt Du das? Oder meinst Du Drake's equation (übrigens keine Statistik)? Die würde ich mit Vorsicht genießen, sie besteht aus vielen Faktoren von denen man selbst die Größenordnung nur raten kann und es lassen sich damit ganze Dekaden des Endergebnisses "begründen"...

Soll heißen: wieviele es wirklich sind wissen wir nicht. Ich denke auch deutlich mehr als eine aber das muss nicht so sein.
 
(Das war aus Islamischer sicht, wie es im Christentum ist kann ich nicht schreiben, dies müsste Smailies machen ;) )

Bin ich hier der einzige Christ?

Gut, dass selbst das geozentrische Weltbild meine ich mittlerweile von der Kirche als falsch angesehen wird.

Das christliche Weltbild sollte nicht geozentrisch sein sondern - wie sagt - humanozentrisch? Also lt. Schöpfung steht der Mensch im Mittelpunkt, nicht die Erde oder irgendein Himmelskörper.
Nur wurde im frühen Mittelalter eben daraus fälschlicherweise gefolgert, dass dann auch die Erde im Mittelpunkt des Weltalls stehen müßte.

Sie ist weniger Wert als ein Sandkorn auf einem huntere Kilometer langen Strand.

Wenn ich unsere Mitmenschen und deren Umgang mit unserer Erde ansehe muss ich dir recht geben, denen scheint unsere Erde nichts Wert zu sein. Aber sonst finde ich die BEhauptung nicht gerade sinnvoll!


Statistisch gesehen gibt es noch Millionen anderer Planeten, die auch bewohnt sind. ;)

Wieso "statistisch gesehen"? Bislang kennen wir einen bewohnten Planeten und x unbewohnte Planeten. Für eine sinnvolle statistische Erhebung ist das keine gute Datengrundlage.

So und wenn wir "Links in die Runde werfen" spielen, werf ich auch mal einen von gestern rein: Is Evolution predictable?
Ist auch kein Argument, fands nur interessant. ;)

Ich hab es mal so ungefähr gelesen - wen ich das richtig verstanden habe, dann hat diese Wurm ein Gen (oder gibt es einen Genabschnitt eine Genvariation...) das steuert, ob er entweder eine Dauerlarve wird oder gleich "durchstartet". Nun haben die Wissenschaftler festgestellt, dass bei Labortieren praktisch nur noch die eine Variante des "Durchstartens" vorkommt. Also ist der Genpool kleiner geworden, das andere Gen gibt es nicht mehr. Aber lt Evolutionstheorie müßte doch etwas Neues entstehen und nicht etwas altes wegfallen ?!? Oder habe ich da wieder etwas falsch gelesen?
 
Welche Statistik, woher weißt Du das?
Ich habe davon in einer Dokumentation von National Geographic gehört.

Für alle bleibt der jeweilige Planet die Existenzgrundlage und erlangt somit an Wert.
Klar die Bedeutung eines Planeten wie die der Erde ist auch relativ. Ich als Lebewesen, der ohne die Erde und ihre für Leben unserer Art optimalen Konditionen nicht überleben könnte, erkenne einen hohen Wert.

Betrachtet man die Erde als ein Planet unter Billionen und aber Billionen des ganzen Universums, dann schaut das ganz schon ganz anders aus.

Wenn ich unsere Mitmenschen und deren Umgang mit unserer Erde ansehe muss ich dir recht geben, denen scheint unsere Erde nichts Wert zu sein. Aber sonst finde ich die BEhauptung nicht gerade sinnvoll!
Rational gesehen ist es aber so. Ein einziger Asteroid reicht, um die Erde zu zerstören. Was bleibt dann? Was haben die Menschen erreicht? Wo hinterlassen sie einen Abdruck in der Geschichte? Nirgends. Wer weiß, wie viele Erden es schon in diesem Universum gab, wie viele Zivilisationen. Vielleicht sogar in der Nähe unseres Sonnensystems. Vlt. sogar auf dem Mars, was nichtmal so unwahrscheinlich erscheint bei genauerer Betrachung der Details.

Wieso "statistisch gesehen"? Bislang kennen wir einen bewohnten Planeten und x unbewohnte Planeten. Für eine sinnvolle statistische Erhebung ist das keine gute Datengrundlage.
Das stimmt, aber es gibt genügend Anhaltspunkte. Gliese 581c ist ein Beispiel dafür.

Zitat wikipedia.org:
Gliese 581 c ist ein Exoplanet, der den roten Zwerg Gliese 581 umkreist. Er befindet sich möglicherweise in der bewohnbaren Zone seines Planetensystems, das heißt in dem Bereich, in dem Wasser aufgrund der vorherrschenden Temperaturen dauerhaft und in hinreichenden Mengen im flüssigen Zustand existieren kann. Der Exoplanet liegt im Sternbild Waage, etwa 20,4 Lichtjahre (etwa 193 Billionen Kilometer) entfernt von der Erde.
/Zitat Ende

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