Naja, ich merke vor allen Dingen, dass es meist ganz schön dolle nach hinten los geht, wenn man andere Länder gewaltsam unterwerfen und dem Volk seine Vorstellungen von Lebensart und Werten überhelfen will.Ja, das ist mir bekannt. Und doch ist es de facto so. Das deutsche Dogma "nie wieder Krieg" ist deshalb auch so eindimensional, um nicht zu sagen dumm. Denn während wir es zugelassen haben, dass ein Diktator mit uns seine Endzeitphantasien verwirklicht hat, haben ANDERE ihn daran hindern müssen. Und WIR erzählen nun DENEN, dass man Unrechtsregime lieber machen lassen soll. Merkst du was?
Das klappt in Afghanistan nicht, im Irak nicht, H****r hat es nicht geschafft, Stalin auch nicht. Und wenn man es genau nimmt, noch nicht mal die Römer. Irgendwie scheint es den Menschen nicht zu gefallen, wenn sie gewaltsam von Fremden zu etwas gezwungen werden sollen, wozu sie selbst entweder noch nicht oder von Hause aus nicht bereit sind.
EDIT: Achja, ich wollte noch schreiben: Die Alliierten haben nicht uns von H****r befreit, sondern die Welt. Und das war auch ihre Intention. Wäre H****r innerhalb "seiner" deutschen Grenzen geblieben (was natürlich aufgrund seines Parteiprogrammes gar nicht möglich war), dann hätte sich auch die USA gefreut, dass H****r die letzte Bastion gegen den Kommunismus ist. Und Henry Ford nebst etlichen anderen hätten auch weiter H****r finanziell unterstützt.
Gruß,
Photon
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