Mathe Für was braucht man Sachen wie Quadratische Funktionen, Polynomdivison, Newtonsches Annäherungsverfahren?

FULL ACK, DaPhreak!
Genau so ist's auch bei mir.

BWL ist einfach ekelhaft.
Vor allem habe ich das Gefühl, dass manche Dinge bei jedem Lehrer anders bezeichnet werden (Ich hatte jetzt schon einige BWL-Lehrer im selben Thema gehabt, weil ich jetzt zwei kaufmännische Ausbildungen hinter mir habe und zu meinem Missfallen in der Technik-Klasse der Berufsoberschule schon wieder mit BWL gequält werde).
 
Wo genau im Unternehmen nutze ich dies? Bei welchen Geschäftsvorgängen brauche ich diese Berechnungen? :think:
Denn der Dozent betont immer wieder, dass wir es später bei "ökonomischen Fragen" benötigen, doch nichts Genaueres.

Das Bestimmen von Preisabsatz-, Angebots-, Kosten-, Erlös- und Gewinnfunktion beispielsweise kann ich immerhin noch der Wirtschaft zuordnen.

Am 22.12. schreibe ich die Klausur, als Hilfsmittel darf ausschließlich der Taschenrechner genutzt werden - Das wird interessant. *seufz*

Dann erstmal viel Erfolg was die Klausur angeht :)

Ich kann dazu auch noch weiteres sagen, ein ehemaliger BWL-Lehrer von mir antwortete mal ganz "gekonnt" auf eine Frage die jemand in den Raum hinein warf "Für was brauchen wir das denn später?" - Die Antwort von ihm "Ganz einfach, für die Prüfung".

Er fügte noch später hinzu das er selber die meisten Inhalte in seinem Studium in der Praxis gar nicht gebraucht hat (er war selber mehrere Jahre in einem Unternehmen tätig), aber viele Inhalte die im Studium vorkamen brauchte er eben für seinen Abschluss.

Ich habe ja auch schon versucht diese Frage zu beantworten, allerdings konnte ich nur das wiedergeben was ich selber nur recherchieren konnte. Wenn man googelt findet man mehr Hilfsseiten und Übungsaufgaben anstatt eine Erklärung wo man das alles in der Praxis braucht.

Aber ich denke mal, jeder wird es kennen. Man nahm in der Schule, in der Ausbildung oder im Studium Inhalte durch die man später im praktischen Berufsleben nie wieder gebraucht hat. Aber dennoch werden sie einen vermittelt - weil man sie halt braucht für die Prüfung, mehr nicht.
 
Naja, ich denke, es soll den Lernenden auch Hintergrundwissen vermittelt werden.

Es gibt vieles, was wir eigentlich nicht mehr wissen müssten oder können müssten und trotzdem können/wissen. Hat man mal keine elektronischen Helferlein greifbar ist es immer gut zu wissen, wie etwas funktioniert oder wie etwas mit dem Rest der Materie zusammenhängt.

Außerdem hilft es mir persönlich sehr, Zusammenhänge zu erkennen und mir aus den Zusammenhängen Erklärungen für Dinge abzuleiten, die andere einfach als "Ist-einfach-so" hinnehmen. Vorteil dieser Methode (Erkennen von Zusammenhängen) ist auch, dass man nicht viel lernen muss, da man sich jederzeit alles ableiten kann.
 
Es gibt vieles, was wir eigentlich nicht mehr wissen müssten oder können müssten und trotzdem können/wissen. Hat man mal keine elektronischen Helferlein greifbar ist es immer gut zu wissen, wie etwas funktioniert oder wie etwas mit dem Rest der Materie zusammenhängt.

Oha jetzt hast du was an mich erinnert was ich noch vergessen habe hinzuschreiben:

So hatte ich damals in der Schule auch "Rechnungswesen" gehabt. Was heut zu Tage in jedem Unternehmen elektronisch abläuft über divisere Programme. Aber in der Schule lernt man noch die Buchhaltung klassisch mit den sogenannten "T-Konten".
Hier kommt es darauf an, zu wissen und zu verstehen wie das Programm arbeitet....

Eben wurde ja auch angesprochen, das es für verschiedene Sachen Programme gibt die einen Rechenaufwand ersparen. Aber es gibt ja schließlich Leute die solche Software entwickeln und diese Rechenwege eben gebraucht haben um die Software zu verwenden.
 
Am 22.12. schreibe ich die Klausur, als Hilfsmittel darf ausschließlich der Taschenrechner genutzt werden - Das wird interessant. *seufz*
Geschenkt. ^^

Du kannst doch froh sein: bei uns durfte nicht mal mehr ein TR benutzt werden. Alles musste zu Fuß gerechnet werden. Da hat man richtig Freude. :ugly:

Er fügte noch später hinzu das er selber die meisten Inhalte in seinem Studium in der Praxis gar nicht gebraucht hat (er war selber mehrere Jahre in einem Unternehmen tätig), aber viele Inhalte die im Studium vorkamen brauchte er eben für seinen Abschluss.

Da kann ich durchaus etwas anderes zusteuern. Bei uns basteln sie die Aufgaben zum größten Teil noch selbst zusammen, in Mathe 1 & 2 auf jeden Fall. Einen Bezug zu ganz alltäglichen Problemen finden sie dabei immer, so dass letztlich dann doch der Eindruck bleibt: "Ich habe was gelernt". Und selbst als Mathemuffel war es dann doch interessant.

Nachteilig ist dabei natürlich die Fragestellung: wir hatten i.d.R. 1 - 2 Fallstudien und musste uns daran erstmal die mögliche Lösung aufbauen, das Ganze dann noch in kurzer Zeit (60 Min) und wie oben geschrieben ohne Taschenrechner (allein die NR kosten ja schon viel Zeit). Da beneidet man doch glatt. die Ing., die bekommen nen Integral etc vorgeknallt und dürfen lösen - ganz ohne sich den Kopf darüber zu zerbrechen was die Alte eigentlich von dir will. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Da kann ich durchaus etwas anderes zusteuern. Bei uns basteln sie die Aufgaben zum größten Teil noch selbst zusammen, in Mathe 1 & 2 auf jeden Fall. Einen Bezug zu ganz alltäglichen Problemen finden sie dabei immer, so dass letztlich dann doch der Eindruck bleibt: "Ich habe was gelernt". Und selbst als Mathemuffel war es dann doch interessant.

Ok hier muss man aber berücksichtigen das man später nach seinem Bachelor oder Master sein "eigenes Fachgebiet" hat. So hat man z. B. Marketing Inhalte im BWL Studium obwohl man dann doch später in einer Personalabteilung tätig ist oder eine Einstellung als Steuerberater findet (kommt auch natürlich darauf an welche Kurse man im Studium gewählt hat) - und da fallen manche Themen/Aufgaben weg die man im Studium erlernte oder kommen als Einzelfälle oder sehr selten im Jahr zu vorschein.

Das die Aufgaben Praxisbezogenen sind das begrüße ich sehr mit offenen Armen. Aber bei dem ganzen "Studienkram" kann ich erst nach meinem Praktikum mitreden...Wenn ich fragen darf, studierst du auf einer FH oder einer Universität? - denn da gibt es ja auch noch einen Unterschied auf den Bezug zur Praxis.
 
Das die Aufgaben Praxisbezogenen sind das begrüße ich sehr mit offenen Armen. Aber bei dem ganzen "Studienkram" kann ich erst nach meinem Praktikum mitreden...Wenn ich fragen darf, studierst du auf einer FH oder einer Universität? - denn da gibt es ja auch noch einen Unterschied auf den Bezug zur Praxis.
Absolut, dann ist es auch gleich deutlich weniger trocken. Ich studiere an einer FH; diese ist sehr gut in die regionale Unternehmenslandschaft eingebettet und man sieht auch nie mehr als max. 500 Studis auf unserem "Campus" - i like. :)

FH Meschede
 
Sieht doch sehr interessant aus, aber leider für mich im falschen Bundesland. Da in NRW meines Wissens nach leider Studiengebühren fällig sind (?). Aber ich bin für alles offen bis jetzt habe ich mir die FH Trier und die FH in Mainz ausgesucht.
 
Sieht doch sehr interessant aus, aber leider für mich im falschen Bundesland. Da in NRW meines Wissens nach leider Studiengebühren fällig sind (?). Aber ich bin für alles offen bis jetzt habe ich mir die FH Trier und die FH in Mainz ausgesucht.
Nein die wurden leider abgeschafft. Von daher ist das durchaus eine Option.
 
Ich bin dafür; aber die Diskussion gehört nicht hier hin.

Das stand schon seit 2010 fest und jetzt das WS ist halt der Start gewesen (in NRW).
 
Ein paar von den Sachen brauche ich zum Beispiel für Regelungstechnik, dafür brauche ich zum Beispiel die ganzen Sinus-Funktionen,e-Funktionen, Differenzieren, Integrieren, Quadratische Funktionen...Ich mache gerade eine Weiterbildung zum staatlich geprüften Elektrotechniker. Für was ich diese Sachen dann mal später im Beruf brauche weiß ich noch nicht.

Hilfreich sind die Sachen, wenn meine Kinder mal Nachhilfe brauchen, wenn ich das dann alles noch weiß :D