Fühlt ihr die Präsenz Gottes?

Fühlt ihr die Präsenz Gottes?

  • Ja

    Stimmen: 11 34,4%
  • Nein

    Stimmen: 21 65,6%

  • Umfrageteilnehmer
    32
Ja. Wenn das aber >Gott< sein soll

dann verstehe ich nicht was da Angela Merkel und Co., noch will?

Ich kann doch nicht 2 'Herren' dienen.
Solange jede weltliche Gewalt den gleichen moralische Grundsätzen folgt Wie man selbst „dient man nicht zwei Herren“, sondern 2 Instanzen (die eigene Persönlichkeit und eine staatliche Macht) dienen EINEM HERREN - nämlich der Moral.



Nein das ist nicht vollkommen gleich. (sonst könnte ich auch den Teufel verehren, oder mich verpflichtet fühlen)

Jede Ethik, die den Schutz von Leben und ein friedliches Modell einer Gesellschaft ermöglicht, ist meiner Meinung nach als „göttlich“ anzusehen. Auch wenn sie ohne einen Gott auskommt. Die Personifizierung ist irrelevant - wichtig ist das moralische Modell!

Ob ich den Mord an einem Menschen jetzt aus einem personifiziertem, „göttlichen“, Verbot heraus verurteile oder aus Vernunftgründen, ist im Endeffekt egal - Mord ist schlecht und grundsätzlich zu bestrafen.
 
Glauben ist unsinnig (weil man nie weiß ist es: richtig oder falsch)

Das ist doch gerade der Witz beim Glauben: Die bewusste Entscheidung etwas zu glauben, was man eben nicht weiß, d.h., weder beweisen noch widerlegen kann. Wenn ich es schon weiß, dann brauche ich es nicht mehr zu glauben, dann weiß ich es ja. Wenn ich weiß, dass etwas falsch ist, wäre es töricht trotzdem daran zu glauben.

Wenn ich es aber weder beweisen noch widerlegen kann, dann kann ich mich entscheiden daran zu glauben. Oder eben auch nicht.
 
Inhalt entfernt. -> Die meisten sind dafür noch nicht bereit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Solange jede weltliche Gewalt den gleichen moralische Grundsätzen folgt
tun sie aber nicht

Wie man selbst „dient man nicht zwei Herren“, sondern 2 Instanzen (die eigene Persönlichkeit und eine staatliche Macht) dienen EINEM HERREN - nämlich der Moral. Jede Ethik...
Bei Dir besteht das Leben wohl nur aus Moral und Ethik!
(schon mal etwas von >Recht und Gesetz< gehört ?)


Mord ist schlecht und grundsätzlich zu bestrafen.
definiere mal:

Mord = ..................................................

dann kann ich mich entscheiden daran zu glauben
Dann bist Du aber permanent der Gefahr ausgesetzt: abergläubig zu sein bzw. mit deiner Annahme falsch zu liegen

Religionen sind alle erlogen und erfunden
Ich würde es so sagen: Jede Religion ist eine Mischung aus Wahrheit und Lüge


Jeder von euch ist Gott. Wir alle sind Gott.
Meine Auffassung sieht so aus: Wir alle sind Natur.
Definition: Natur = Alles

definiere mal: Gott = ............................
(das mußt du dazu beantworten, sonst macht deine Aussage keinen Sinn)
 
@ darkkurt

und was verstehst Du unter Moral ?
Moral = ...........................................
Also wo bleibt die Antwort?
und da Du noch von einer Gottexistenz überzeugt bist (und ich mir nichts darunter vorstellen kann), erkläre mir noch:
Gott = .................................

Also:

Definition
des Begriffes: -Mord-

Mord = das vorsätzliche Töten eines Menschen

so, ja?!
Also dann nehme ich das so:
Mord = das vorsätzliche Töten eines Menschen



Und nun definiere mir bitte mal diesen Begriff:

Menschenmord = ............................................
 
Also wo bleibt die Antwort?
Ich dachte, die Frage sei ein Scherz... du solltest dir unter „Moral“ doch selber was vorstellen können!

Aber bitte: Moral ist das Wertesystem, dass ein allgemeines Zusammenleben ermöglicht.

Gott = .................................
Habe ich weiter oben schon getan:
Quelle der Moral. Damit sage ich NICHT, dass Gott eine „Person“ sei, die diese Moral vorgibt. Sondern dass sich aus einer Gottexistenz eine Verantwortung der Menschheit ableitet, eine Moral zu haben...



Und nun definiere mir bitte mal diesen Begriff
Brauchst du ein Wörterbuch? :LOL:



Menschenmord = ............................................

Der Begriff ist mir unbekannt - googeln kannst du alleine!
 
Moral ist das Wertesystem, dass ein allgemeines Zusammenleben ermöglicht.
Wenn ich im Wörterbuch nachsehe, dann steht da:
Moral = Sittlichkeit

Und wenn ich weiter nachsehe:
Sitte = allgemein verbreitete Gewohnheit, Brauch


Unter >Wertesystem< verstehe Ich etwas anderes Handfesteres, sowas wie: Recht und Gesetz (Richtig oder Falsch)
nach dem man auch Gerichtsurteile fällen kann.
Aber Gewohnheit und Brauch.. sind doch keine handfesten Maßstäbe
Aber sorry das ist doch nichts Richtiges!


Quelle der Moral.
..dass sich aus einer Gottexistenz eine Verantwortung der Menschheit ableitet, eine Moral zu haben
Wenn >Gott< Quelle der Moral ist
Dann kann Gott nichts Richtiges sein!


Brauchst du ein Wörterbuch?
Ich habe schon eins, ich denke du brauchst eher eins
(um die Fragen an dich beantworten zu können)

Der Begriff ist mir unbekannt - googeln kannst du alleine!
Du kannst die deutsche Sprache lesen, ja
also was bitte ist da unbekannt? Ich frage das nicht weil ich selbst nicht googeln kann
Sondern weil ich von Dir etwas wissen möchte. Du bist ein mündiger Bürger der hier öffentliche Artikel schreibt.
Also bitte keine Ausreden
 
Das Problem bei der Diskusion fängt schon mit dem Wort Gott an!

Ich glaube es gibt mehr auf der Welt als wir wahrnehmen. Ob es ein Gott oder ein Wesen oder irgendwas anderes "lebendiges" ist weiß ich nicht.

Das es etwas gibt glaube ich. Und wenn es der "perfekte Zufall" ist der uns das Leben ermöglicht hat.

Es gibt viele Möglichkeiten.

Kurz zum Wertesystem: Man sieht schon das es bei uns etwas bergab geht mit der Moral und Sittlichkeit seit dem wir nicht alle mehr den selben Glauben haben. Also Glaube verbindet Moral würde ich sagen.

Glaube kommt aus dem Herzen. Zerlegt ihn nicht bis ins Detail!

Lg
 
Meine gottlosen Gottsucher,

als Hindu mit Blondschopf sprach ich Urdu mit dem Nachttopf. Hob sie an, die Männertoga, zeigte stolz mein Finger-Yoga. Und von Weisheit schwer beladen panschte ich Upanishaden. Denn Teresa von Avila stand nachts vor meinem Traumhaus, ich war trunken vom Tequila und es juckte mir die Filzlaus. Weinrote weise Wangen und die Augen voll Verlangen, sie sprach von ihrer Legenot und hätte gern Salzstangen.

Und meine Gedanken, sie blühten und stanken, sie schossen wie Flanken von Sachsen nach Franken. Mit einem Bein im Nirvana, auf der Jagt mit Diana, zieh ich durch den Äther und suche Sextäter. Denn in dieser Galaxis bei solchen Stiefvätern, fehlt euch die Fahrpraxis auf den letzten Metern.

euer Gofmann
 
Bei mir sieht es mit Gott so aus: Jeder, der nicht an Gott glaubt hat auch sein Recht, an nichts zu glauben. Da werde ich mich auch schwer hüten – ihn von etwas anderen zu überzeugen zu wollen. Ich „missioniere“ niemanden. Jeder soll nach seiner Farcon glücklich werden! Zu den Gläubigen: Jeder Gläubige hat seine eigene Vorstellung von Gott. Nicht nur durch die diversen Religionen – selbst bei dem Christentum – selbst bei Katholiken oder Evangelischen entwickelt jeder seine eigene Vorstellung. Bei mir sieht es so aus, dass ich an einen Gott glaube – aber mit der Kirche nichts anfangen kann. Nur, dass ich Gott nicht so richtig „fassen“ kann. Wenn ich sehe, wie sich unser Glaube von Natur-Göttern zu Germanischen, Griechischen, Römischen „Götterfamilien“ änderte. Wie sich aus dem Altägyptischen Glauben mit zahllosen Göttern kurzfistig der Ägyptische Glauben eines einzelnen Gottes (Aton) bildete. Der Jüdische Glauben, der sich kurz nach dieser Aton-Religion von zahllosen Göttern durch die Sklaverei in Ägypten zum Einzel-Gott wechselte. Das Christentum, das sich wiederum aus dem Judentum entwickelte und schließlich der Islamische Glaube, der sich aus dem „koptischen Christentum“ entwickelte. Es ist schon abzusehen, dass die Menschheit bessere Zeiten haben kann, wenn sie an einen Gott glaubt – als wenn nach dem Tod nichts folgt. Aber nur, wenn der Glaube tollerant und nicht nicht fanatisch ist (Kreuzzüge, Eroberung Nord- und Südamerikas, Inquisition…) Ein Mensch, der nicht glaubt braucht keine Rücksicht zu nehmen – Stichwort „Ellenbogen-Gesellschaft“! – nach dem Tod kommt nichts mehr. Keine „Strafe“, keine „Belohnung“, kein „Karma“. Ein Gläubiger sollte eher Regeln einhalten, die einer Gemeinschaft von Menschen gut tun – als einer, der nur seinen eigenen kleinen Vorteil sieht. Dabei muss man aber wieder unterscheiden: Atheisten, die trotzdem „christlich“ leben, anderen helfen, und aus logischen Gründen moralisch leben – und Atheisten, denen alles egal ist, die nur rücksichtslos raffen können – und nur so tun als wären sie Christen, Moslems, Juden …
 
„Mein“ Christentum ist ein Mix aus allen anderen Vorgänger-Religionen. Man nehme das Beste, das Bekannteste und beliebteste aus den anderen Religionen und vereinnahme es für seinen Glauben. Dabei ist es egal, ob der alte Glauben bereits untergegangen ist (Baal, altägyptisch, persisch …) – oder ob es gilt den älteren Glauben für den neuen Glauben auszulöschen (Kelten, Germanen …). Die Natur-Gottheiten: Zu Ostern der Hase und das Ei – Symbole für das Leben, die Fruchtbarkeit. Für die Christen: Das Leben nach dem Tod: die Auferstehung von Jesus.
Von der Ägyptischen Religion selbst noch heute - trotz der Gewissheit, dass das Gehirn der Ort des Verstands ist - im Christentum übernommen: Sprüche, wie „… vom Herzen kommen …“, „Vom Herzen gern“, „Herz-Allerliebst“, „Die Herzens-Angelegenheit“ …
Die Ägyptischen Mumien: Noch heute werden alle Päpste mumifiziert. Die päpstliche Tiara ist eine Nachbildung der antiken persischen Krone der Königswürde.
Das heutige Weihnachtsfest – die Geburt von Jesus – ist die Übernahme des römischen Fests der Saturnalien.
Die Geschichte der Arche Noah (Genesis 6-9) – eine Geschichte, die die Bibel aus dem Gilgamesch-Epos (altbabylonischer Schreiber „Nur-Ajja“). Die Arche-Geschichte des Gilgamesch-Epos wiederum aus aus der Quelle eines unbekannten Autors (ca. 1800 v. Chr.).
Das "Alte Testament" – die Geschichte eines rachesüchtigen, brutalen, Gottes, der nichts verzeiht – „Auge um Auge“! Der Einfluss der ägyptischen Götterwelt. Das "Neue Testament" – die Geschichte des gütigen, verzeihenden Gottes – das Hinhalten der anderen Wange – der Einfluss des Buddhismus. Dieser Einfluss kam in der Antike über die Seidenstraße. Beispiel: Die seidenen Gewänder der Römer kamen aus China!
Die Hölle – ein Mix aus diversen Religionen. Unter anderem dem Hades – wo der Fährmann mit Geld bezahlt werden muss. Noch im 19. Jahrhundert legte man selbst in England noch Geldmünzen auf die Augen bei der Beerdigung. Der germanische eintönige kalte Ort Hel. Im Buddhismus der Ort der Qualen: die Hölle. Der verschlagene Teufel, der durch Lug und Trug, durch falsche Versprechungen die Seelen gewinnt: Der arabische Dschinn / Dschinnīya, der germanische Loki, …
Fast alle Götter der Menschheit kommen aus dem Himmel - das Böse fast immer von unten - entweder der kalten oder der brennenden Hölle. Egal ob Japan, Europa, Asien, Afrika, Amerika. Wenn die Menschheit sich so lange mit übermächtigen Wesen beschäftigt, die die Menschheit erschaffen haben - warum sollte dann nicht ein Körnchen Wahrheit enthalten sein? ;)