... Um Geld zu wetten, wäre wohl ein wenig zu brutal, das wird noch ein rares Gut früh genug werden. Vielleicht ja um was anderes - Ideen?

Üblicherweise empfehle ich als Wetteinsatz ja 'ne Kiste Mohrenköppe. Angesichts der Größenordnung des Problems könnte man den Einsatz durchaus auch auf eine Palette erhöhen: Der Gewinner zahlt, der Verlierer ißt - "auf ex". :ugly:
 
Interessant wie moralische Werte hier verkauft werden, aber von einer rechtsnationalen polnischen Regierung bzw. dessen Handlanger muss man nichts anderes erwarten.

Ist das wieder eine deiner berüchtigten Übertreibungen, die zum Nachdenken anregen sollen? :LOL:

Dir ist schon bewusst, dass Donald Tusk "nur" EU Ratspräsident ist und somit die Verhandlungsposition der EU vertritt und nicht die Polens?

Und du hast hoffentlich nicht vergessen, das die Bundesraute maßgeblichen Anteil an den Zugeständnissen an die Türkei gehabt hat?

Und Photon die Linke hat doch Recht mit ihrer Aussage.

Ja das hat sie tatsächlich. ;)

Ich weiss nicht warum die AfD-Jünger immer den Rechtsextremismus so kleinreden wollen.

Ja, genau! :ugly:
 
Mir ist klar das der EU-Ratspräsident nicht einseitig nur die Position Polens zulässt oder widergibt. Aber jede Verantwortlichkeit spiegelt auch ins gewissen Maße dessen Länderinteresse wider. Das war so, das ist so und das wird es immer sein.

Das die Merkel auch diesbezüglich viel Einfluss mit dabei hat(te) dem widerspreche ich doch gar nicht. Aber der Ton macht die Musik und Frau Merkel hätte sowas nicht gesagt. Aber meine Frage bleibt ja weiterhin warum eine Türkei Flüchtlinge aufnehmen muss, während sich die EU im können befindet. Und dort spricht eindeutig u.a. polnische Politik mit raus. Aber darauf werde ich wohl keine Antwort bekommen, ausser noch jene: "Ich stimme Tusk zu, aber wieso er das sagt, das weiss ich natürlich nicht.":ugly:

Und zu Sahra, natürlich hat sie damit Recht. Und es ist jeder davon ausgeschlossen der sich von Äusserungen wie Höcke und Co. distanzieren kann. Wobei ja mittlerweile die Wahlprogramme stehen und man eventuell mal anfangen sollte sich zu informieren was das alles so im Detail bedeuten könnte (für einen selbst) denn ich sehe schon die AfD-Jünger "mimimimi" machen, wenn die AfD in irgendeinem Landtag den Wählerauftrag bekommt und jene nach ein, zwei Jahren nicht mehr wissen was die AfD so gefordert und nun umgesetzt hat. (Wobei ich ja glaube das ein Grossteil das schon jetzt nicht weiss, weil es nur um die Flüchtlingspolitik geht. Was ja ein Herr Poggenburg negiert hatte, um es dann doch gleich wieder aufzubringen. :ugly::roll:)

Und Deine Aussage zu Rechtsextremismus zeigt ja wunderbar die Relativierung dessen. Danke für die Bestätigung.
 
Mir ist klar das der EU-Ratspräsident nicht einseitig nur die Position Polens zulässt oder widergibt.

Also wie immer nur heiße Luft.

Das die Merkel auch diesbezüglich viel Einfluss mit dabei hat(te) dem widerspreche ich doch gar nicht. Aber der Ton macht die Musik und Frau Merkel hätte sowas nicht gesagt.

Das ist das Markenzeichen von der Bundesraute. Sie sagt nicht viel, aber wenn, dann nichts Konkretes, von Glaubensfragen mal abgesehen. Statt dessen schafft sie lieber Tatsachen. Ob die Nachbarn das wollen oder nicht, wird nicht gefragt. Aber das hatten wir doch auch schon alles durchgekaut...

Aber meine Frage bleibt ja weiterhin warum eine Türkei Flüchtlinge aufnehmen muss, während sich die EU im können befindet. Und dort spricht eindeutig u.a. polnische Politik mit raus. Aber darauf werde ich wohl keine Antwort bekommen, ausser noch jene: "Ich stimme Tusk zu, aber wieso er das sagt, das weiss ich natürlich nicht.":ugly:

Die Antworten findest du weiter hinten in meinem letzten Beitrag an dich, der widerum von dir unbeantwortet blieb. Auch wenn ich auf eine Antwort darauf von dir ehrlich gesagt keinen großen Wert mehr lege.

Aber du hast recht. Wenn jemand für seine Alleingänge in Europa bekannt ist, dann ist das natürlich ganz sicher Polen. :ugly:

Und zu Sahra, natürlich hat sie damit Recht. Und es ist jeder davon ausgeschlossen der sich von Äusserungen wie Höcke und Co. distanzieren kann.

Damit ist ja eigentlich auch schon alles gesagt, auch wenn ich denke, das wir uns nicht auf das "und Co" einigen werden. Aber mal ne Gegenfrage: Bist du eigentlich mit ALLEN Personalien deiner favorisierten Partei einverstanden und mit dem was sie sagen oder tun?

Und Deine Aussage zu Rechtsextremismus zeigt ja wunderbar die Relativierung dessen. Danke für die Bestätigung.

Ja, genau! :ugly:²
 
Also wie immer nur heiße Luft.
Wieso? Was ist daran heisse Luft?

Das ist das Markenzeichen von der Bundesraute. Sie sagt nicht viel, aber wenn, dann nichts Konkretes, von Glaubensfragen mal abgesehen. Statt dessen schafft sie lieber Tatsachen. Ob die Nachbarn das wollen oder nicht, wird nicht gefragt. Aber das hatten wir doch auch schon alles durchgekaut...
Und das sagt nun was bezogen auf die Aussage von Tusk, das die Türkei Flüchtlinge aufnehmen muss und die EU maximal kann bzw. ja eher besonders der osteurop. Teil nicht will? Bleib doch einfach mal beim Thema.

Die Antworten findest du weiter hinten in meinem letzten Beitrag an dich, der widerum von dir unbeantwortet blieb. Auch wenn ich auf eine Antwort darauf von dir ehrlich gesagt keinen großen Wert mehr lege.
Also es kann ja sein das ich etwas übersehen habe, aber ich habe jetzt bis zu den beiträgen Anfang des Jahres zurückgeschlagen aber nichts gefunden. Darf ich gerne um Datum oder Post-Nr. bitten. du meinst schon den Thread hier? Denn wenn Du dein Post davor meinst, da ist keine Erklärung zu dem Punkt: Türkei muss, Europa kann oder will nicht, laut Tusk.

Aber du hast recht. Wenn jemand für seine Alleingänge in Europa bekannt ist, dann ist das natürlich ganz sicher Polen. :ugly:
Es spricht niemand von einem Alleingang. Noch einmal es ging um die Aussage bzw. um den Punkt: Türkei muss Europa kann oder will nicht, laut Tusk.

Damit ist ja eigentlich auch schon alles gesagt, auch wenn ich denke, das wir uns nicht auf das "und Co" einigen werden. Aber mal ne Gegenfrage: Bist du eigentlich mit ALLEN Personalien deiner favorisierten Partei einverstanden und mit dem was sie sagen oder tun?
Da ich erst wieder "Neudeutscher" bin, nach meinem Auslandsaufenthalt die letzten Jahre, muss ich sagen, ja bei meiner favorisierten Partei kann ich im Grossen und Ganzen sagen ich teile die Meinung und wenn mal nicht, dann kann ich auch ganz frei sagen diese Meinung vertrete ich nicht und distanziere mich davon. Hier wurde ja selbst noch Höcke's Rassismustirade versucht zu erklären oder eben einfach nur zu relativieren.

Scheint ziemlich schwer für Dich zu sein, sich zu positionieren, oder? ;) Naja kenne ich ja vom Grossteil der AfD-Jünger nicht anders. :)
 
Bist du eigentlich mit ALLEN Personalien deiner favorisierten Partei einverstanden und mit dem was sie sagen oder tun?
[...] ja bei meiner favorisierten Partei kann ich im Grossen und Ganzen sagen ich teile die Meinung [...]
Welche Antwort hast Du denn erwartet, jumper2?

In der jetzigen Zeit, so scheint es mir, geht es gar nicht (mehr) um das Thema politisch rechts vs. links. Das interessiert keine Sau mehr, außer vielleicht Fanatiker. Es geht nur noch darum, ob man sich von der gemachten Politik vertreten fühlt oder nicht. Und der Beweis ist doch erbracht worden: Wähler kehren sich (kurzfristig) von der Linkspartei ab und der AfD zu. Die Partei, der man am meisten Potenzial für Protest zutraut, also die eigene Wut und Unzufriedenheit laut und deutlich zu artikulieren, traut man derzeit der AfD zu. Alle anderen Positionen der Linke scheinen angesichts der Tatsache, dass jetzt fremde Menschenmassen vor der eigenen Haustür kampieren, belanglos. Oder wenigstens weniger schlimm.

Und schon bemüht sich die Linkspartei rührend, die verlorenen Schafe einzusammeln. Sie ist sich nämlich durchaus bewusst, selbst auch nur eine Protestpartei zu sein. Nur ist es einem Teil ihrer Wähler offensichtlich egal, ob sie der Regierung eine Ohrfeige von links oder von rechts verpassen, nur laut schallen muss es.

Wenn Du Reddogg fragst, muss er ja sagen, dass er mit seiner Partei einverstanden ist. Weil er sonst auch nur ein Protestwähler wäre und die Partei, die den Unmut am lautesten ausdrückt, wählen würde. Letztlich also zugeben müsste, dass die AfD doch eine Wahlalternative für ihn wäre oder er nur deshalb nicht für sie stimmt, weil sie den Stempel "rechts" trägt, wo er sich selbst aber als links (-radikal) einordnet - also eine rein ideologische Sache ist.

Nach der Wahl ist mir jedenfalls gezeigt worden, dass die Menschen im Lande sich von dieser Rechts-Links-Plattitüde nicht mehr sonderlich beeindrucken lassen. Sie wollen vor allem die Etablierten und namentlich Merkel abstrafen und benutzen dafür die Partei, die am ehesten den Nerv trifft. Und wie ich schon sagte: Kein Volk möchte gerne "assimiliert" werden...
 
Du unterstellst mir somit seit gut 16 Jahren nur Protestwähler zu sein? Hätte ich dann doch auch in der Schweiz SP-Sympathisant sein müssen oder? Hmm nur war ich das nie. Eventuell aber aufgrund meiner Überzeugungen und Wertevorstellungen die ich nicht so schnell wegen einer Wahl verkaufe. Andere sehen das etwas anders. Wenn es ihnen überhaupt bewusst ist. ;)

Und die Linkspartei hat doch gerade im Westen gar nicht viel verloren/gewonnen, somit kann dies maximal für SA gelten. Und selbst dort ist man nicht auf Position 1. Denn der überwiegende Teil und das bei allen drei Landtagswahlen kommt vom vorherigen Nichtwähleranteil.
Selbst die FDP hat fast den gleichen Anteil an Wählerwanderung hin zu AfD einbüßen müssen und deren "Rückhalt" in der Parteienlandschaft sollte ja bekannt sein.
Hier:Lügenpresse und Wählerwanderung

Nach der Wahl ist mir jedenfalls gezeigt worden, dass die Menschen im Lande sich von dieser Rechts-Links-Plattitüde nicht mehr sonderlich beeindrucken lassen.
Besonders lässt sich jener Wähleranteil nicht von den Positionen der AfD beeindrucken. Siehe auch Entwurf zum Bundesprogramm.
Und das es auch bei der Linken einen gewissen Anteil an Protestwählern gibt, sollte nicht sonderlich überraschend sein.
 
Wieso? Was ist daran heisse Luft?

Blättere einfach mal eine Seite zurück und guck was du geschrieben hast. Und welchen Stellenwert du Donald Tusk im Gegensatz zur Bundesraute beimisst. ;)

Und das sagt nun was bezogen auf die Aussage von Tusk, das die Türkei Flüchtlinge aufnehmen muss und die EU maximal kann bzw. ja eher besonders der osteurop. Teil nicht will? Bleib doch einfach mal beim Thema.

Wo und wann hat er denn gesagt, dass die Türkei Flüchtlinge aufnehmen MUSS und die EU maximal KANN?

Also es kann ja sein das ich etwas übersehen habe, aber ich habe jetzt bis zu den beiträgen Anfang des Jahres zurückgeschlagen aber nichts gefunden. Darf ich gerne um Datum oder Post-Nr. bitten. du meinst schon den Thread hier?

Nee. Hast recht, es war der AFD Faden. Ist aber auch egal.

Da ich erst wieder "Neudeutscher" bin, nach meinem Auslandsaufenthalt die letzten Jahre, muss ich sagen, ja bei meiner favorisierten Partei kann ich im Grossen und Ganzen sagen ich teile die Meinung und wenn mal nicht, dann kann ich auch ganz frei sagen diese Meinung vertrete ich nicht und distanziere mich davon.

OK. Gestehst du diese Einstellung denn grundsätzlich auch den Wählern der AfD zu oder ist das was Anderes?

Hier wurde ja selbst noch Höcke's Rassismustirade versucht zu erklären oder eben einfach nur zu relativieren.

Was ich von Höcke halte, hab ich auch schon mehr als nur einmal kund getan. Du liest aber leider immer nur das, was du lesen willst.

Scheint ziemlich schwer für Dich zu sein, sich zu positionieren, oder? ;) Naja kenne ich ja vom Grossteil der AfD-Jünger nicht anders. :)

Nee, eigentlich nicht. Ich bin es nur leid, mich hier ständig mit dir im Kreis zu bewegen.

13945154472203_children-play-circle-group-five-smiling-playing-36383493.jpg
 
Blättere einfach mal eine Seite zurück und guck was du geschrieben hast. Und welchen Stellenwert du Donald Tusk im Gegensatz zur Bundesraute beimisst. ;)
Du solltest unterscheiden zwischen EU-Position und dem EU-Ratspräsidenten, ich glaube das hast Du immer noch nicht ganz verstanden oder? Denn es ging nicht darum was Merkel oder Tusk in der EU verzapfen/Einfluss darauf haben, sondern was Herr Tusk hier für eine Aussage tätigt. Die Du vertrittst aber wohl nicht verstanden hast, da Du Dich weiter im Kreis drehst dazu Stellung zu nehmen. :)


Wo und wann hat er denn gesagt, dass die Türkei Flüchtlinge aufnehmen MUSS und die EU maximal KANN?
Mit anderen Worten: die Türkei muss keinen einzigen zusätzlichen Flüchtling aufnehmen, als sie es sonst tun würde.
Ok, fangen wir es andersherum an. Was drückt dieser Satz für Dich aus?

OK. Gestehst du diese Einstellung denn grundsätzlich auch den Wählern der AfD zu oder ist das was Anderes?
Ja, nur wird es schwierig wenn jene Position quasi Landtags-/Bundeswahlprogramm ist, denn dann wird es schwierig mit distanzieren, oder? Und btw. selbst hier wie auch in deren Foren ist es ja nicht weither mit Distanzierung zu Höcke und Co.. Hier wird sogar noch versucht sein Rassismus irgendwie herzuleiten. :ugly:

Was ich von Höcke halte, hab ich auch schon mehr als nur einmal kund getan. Du liest aber leider immer nur das, was du lesen willst.
Nö, nur lese ich in mehreren Foren als nur hier im Klamm-Forum und dazu wiederhole ich oft das ein grosser Teil der AfD-Jünger so agiert aber nicht alle. Wenn Du Dich angesprochen fühlst, denk mal drüber nach. ;)
 
Du unterstellst mir somit seit gut 16 Jahren nur Protestwähler zu sein?
Nein, tue ich nicht. Ich sehe in Dir einen Überzeugungstäter.

Habe ich auch so geschrieben. Denn wenn Du Protestwähler wärst und damit nur mit der gemachten Politik nicht einverstanden wärst, dann wäre ja die Partei hinter Deinem Protest mehr oder weniger beliebig austauschbar - also wie bei all jenen, die ihre Stimme der AfD gegeben haben und vorher keine Nichtwähler waren. Man wählt eben so, wie aktuell der Schuh drückt.

Aber ich halte Dich für jemanden, der auf Gedeih und Verderb auch mit seiner Überzeugung untergeht. Kritik wird weg gewischt, die Realität nicht selten so lange verdreht, bis sie ins Weltbild passt. Ein Fundamentalist eben. Ob das für Dich nun Kompliment oder Kritik ist, darfst Du Dir selbst aussuchen. Und da es auf der politisch linken Seite derzeit ein Überangebot an Parteien gibt, ist es auch gar nicht so schwer, eine für die eigene persönliche Rotfärbung zu finden. Den Luxus gibt es auf der rechten Seite leider nicht.
 
Nein, tue ich nicht. Ich sehe in Dir einen Überzeugungstäter.

Habe ich auch so geschrieben. Denn wenn Du Protestwähler wärst und damit nur mit der gemachten Politik nicht einverstanden wärst, dann wäre ja die Partei hinter Deinem Protest mehr oder weniger beliebig austauschbar - also wie bei all jenen, die ihre Stimme der AfD gegeben haben und vorher keine Nichtwähler waren. Man wählt eben so, wie aktuell der Schuh drückt.
Wieso ich könnte auch Protestwähler sein, der aber zumindest nen Funken anstatt hat keine rechtspopulistische/-extremistische Partei zu wählen.

Aber ich halte Dich für jemanden, der auf Gedeih und Verderb auch mit seiner Überzeugung untergeht. Kritik wird weg gewischt, die Realität nicht selten so lange verdreht, bis sie ins Weltbild passt. Ein Fundamentalist eben. Ob das für Dich nun Kompliment oder Kritik ist, darfst Du Dir selbst aussuchen. Und da es auf der politisch linken Seite derzeit ein Überangebot an Parteien gibt, ist es auch gar nicht so schwer, eine für die eigene persönliche Rotfärbung zu finden. Den Luxus gibt es auf der rechten Seite leider nicht.

Wieso? Wir haben AfD, noch NPD, Die Rechte, der III.Weg, ALFA bleibt konservativ rechts, ebenso CSU (zumindest in Bayern), REP noch in einigen Bundesländern (z.B. BW) und wo es jene gibt, gibt es auch noch mehr oder weniger andere (rechts-)konservative Parteien.
Und da wir eh eine unterschiedliche Auffassung von linker Politik haben, frage ich gar nicht erst wer im linken Parteienflügel Deiner Meinung sitzt, ich kenne ja u.a. eine die CDU, die von Dir dort verortet wird. :ugly::roll:

Linke Politik muss doch nicht zum scheitern verurteilt sein. Das wird zwar von den kapitalistischgeprägten Parteien immer wieder aufgenommen, besonders wenn z.B. die Linke zuviel Zustimmung erhält, aber ist halt die Frage ob man sich davon beeinflusst lässt. Und wenn ich mir da die AfD und dessen Positionen so anschaue, ist mit "Solidarität fürs Volk" es nicht weit her. Aber das werden die AfD-Jünger schon früh genug miterleben (wobei ich hoffe das es soweit nie wieder in Deutschland kommt).
 
Du solltest unterscheiden zwischen EU-Position und dem EU-Ratspräsidenten, ich glaube das hast Du immer noch nicht ganz verstanden oder?

Nein. Erkläre mir das bitte nochmal Prof. Dr. Reddogg... :LOL:

Denn es ging nicht darum was Merkel oder Tusk in der EU verzapfen/Einfluss darauf haben, sondern was Herr Tusk hier für eine Aussage tätigt. Die Du vertrittst aber wohl nicht verstanden hast, da Du Dich weiter im Kreis drehst dazu Stellung zu nehmen. :)

Du offenbarst ein ums andere Mal, dass du nur das liest, was du lesen willst. Dafür, dass du dich hier ständig über andere erhebst und so tust als würdest du über allem schweben, ist das ne ziemlich schwache Vorstellung, die du hier ablieferst. :ugly:

Die Aussage kam nicht von Tusk, sondern ist das Resümee der Autorin des Artikels, die zurecht feststellt: "Mit anderen Worten: die Türkei muss keinen einzigen zusätzlichen Flüchtling aufnehmen, als sie es sonst tun würde. Dennoch hat sie derart unglaubliche Zugeständnisse ausgehandelt."

Ok, fangen wir es andersherum an. Was drückt dieser Satz für Dich aus?

Der Satz sagt aus, dass die Türkei jeden illegal in Griechenland eingereisten Flüchtling wieder zurück nimmt, die EU dafür der Türkei aber in gleichem Umfang als "legal eingestufte Flüchtlinge" abnimmt.

Dafür lässt die Türkei sich mit 6.000.000.000,00 €, erleichterten Visaregeln und neue Verhandlungen über den EU-Beitritt fürstlich bezahlen!

Ja, nur wird es schwierig wenn jene Position quasi Landtags-/Bundeswahlprogramm ist, denn dann wird es schwierig mit distanzieren, oder?

Meine Frage hast du jetzt nicht beantwortet! ;) Aber ich ich hab noch eine: Gestehst du es einem Wähler zu, dass er nicht mit ALLEM einverstanden ist, was in einem Wahlprogramm steht?

Und btw. selbst hier wie auch in deren Foren ist es ja nicht weither mit Distanzierung zu Höcke und Co.. Hier wird sogar noch versucht sein Rassismus irgendwie herzuleiten. :ugly:

Nicht von mir! ;)

Nö, nur lese ich in mehreren Foren als nur hier im Klamm-Forum und dazu wiederhole ich oft das ein grosser Teil der AfD-Jünger so agiert aber nicht alle. Wenn Du Dich angesprochen fühlst, denk mal drüber nach. ;)

Wieder ein gutes Beispiel dafür, dass du nur das liest, was du lesen willst und nicht was ich geschrieben habe.

Ich frage mich gerade wieder ernsthaft, welchen Sinn es hat, mit dir zu diskutieren, wenn du einem ständig das Wort versuchst im Munde umzudrehen. :think:
 
Nein. Erkläre mir das bitte nochmal Prof. Dr. Reddogg... :LOL:
:yawn: Ich habs nicht so mit Amtsanmaßungen.


Du offenbarst ein ums andere Mal, dass du nur das liest, was du lesen willst. Dafür, dass du dich hier ständig über andere erhebst und so tust als würdest du über allem schweben, ist das ne ziemlich schwache Vorstellung, die du hier ablieferst. :ugly:

Die Aussage kam nicht von Tusk, sondern ist das Resümee der Autorin des Artikels, die zurecht feststellt: "Mit anderen Worten: die Türkei muss keinen einzigen zusätzlichen Flüchtling aufnehmen, als sie es sonst tun würde. Dennoch hat sie derart unglaubliche Zugeständnisse ausgehandelt."
1. Ist es ein Autor wenn wir schon Korinthenkackerei betreiben.
2. Richtig, wie ich jetzt der Quelle entnehmen kann, ist dies nicht das Resümé von Tusk selbst sondern nur des Focus-Schreibers. Dann entschuldige ich mich dafür das ich dies Herrn Tusk zugesprochen habe.
3. Es bleibt trotzdem dabei, nur eben nun sprechend für Herrn Nasher, wieso er darauf kommt, das die Türkei Flüchtlinge aufnehmen muss, im Gegensatz zu Europa was anscheinend nur kann.



Der Satz sagt aus, dass die Türkei jeden illegal in Griechenland eingereisten Flüchtling wieder zurück nimmt, die EU dafür der Türkei aber in gleichem Umfang als "legal eingestufte Flüchtlinge" abnimmt.

Dafür lässt die Türkei sich mit 6.000.000.000,00 €, erleichterten Visaregeln und neue Verhandlungen über den EU-Beitritt fürstlich bezahlen!
Ja teilweise. Mir geht es aber um den Wortlaut, der besagt das die Türkei eigentlich mehr als jene aufnehmen muss. Und da Du dieses Resümé hier verinkt hast und damit konform gehst, frage ich mich wie Herr Nasher und somit auch Du auf die Idee kommen, Türkei eine Flüchtlingsaufnahme zu diktieren, aber für die EU es nur als Kann-bestimmung indirekt zuzulassen. Denn warum muss die Türkei denn noch mehr Flüchtlinge aufnehmen? Aber wie schon gesagt, werde ich auch in den nächsten 10 Beiträgen von Dir dazu keine Erklärung erhalten.


Meine Frage hast du jetzt nicht beantwortet! ;) Aber ich ich hab noch eine: Gestehst du es einem Wähler zu, dass er nicht mit ALLEM einverstanden ist, was in einem Wahlprogramm steht?
Doch habe ich, nur reicht es nicht für Dich aus. Dafür kann ich jedoch nichts. So wie Du und andere ja auch immer behaupten wollen das ihre Aussagen mir nicht ausreichen. :LOL:
Und ja natürlich gestehe ich jemanden zu nicht alles am Wahlprogramm zu mögen/einverstanden zu sein, jedoch wenn das Landtags-/Bundesprogramm quasi nur darauf baut, wird es schwierig. Es gibt ja genug Punkte die nun schon aufkamen. Manches wurde hier relativiert oder umfahren um nur nicht zu antworten.
Aber dann nun die direkte Frage an Dich. Mit welchen Punkten aus dem Entwurf des Bundesprogramms bist Du nicht einverstanden. Kannst auch gerne eine Landtagsprogramm wie das von SA nehmen.



Hab ich das behauptet? :roll:



Wieder ein gutes Beispiel dafür, dass du nur das liest, was du lesen willst und nicht was ich geschrieben habe.

Ich frage mich gerade wieder ernsthaft, welchen Sinn es hat, mit dir zu diskutieren, wenn du einem ständig das Wort versuchst im Munde umzudrehen. :think:
Nein das ist der Unterschied ob man genau liest und somit feststellt an wen es gerichtet ist oder eben alles als AfD-Jünger auch auf sich bezieht. Ist es so schwer zu sagen bei dem Punkt distanziere ich mich von Aussagen, Punkten des Programms? Da wird eine neue Diskussion aufgemacht ob ich es genau Dir unterstelle oder nicht. Das war aber gar nicht die Frage. Lies einfach was ich schreibe und dann wirst Du erkennen ob es direkt an Dich gewendet ist oder eben nur an die Mehrheit der AfD-Jünger. Dann kannst Du sagen, hier und da distanziere ich mich und gut ist. Aber wie schon gesagt, die Positionierung scheint Dir extrem schwer zu fallen. Besonders wenn Du vieles auf Dich beziehst, was aber nirgends steht.
 
Wieso ich könnte auch Protestwähler sein, der aber zumindest nen Funken anstatt hat keine rechtspopulistische/-extremistische Partei zu wählen.
Was hat denn eine politische Ideologie mit Anstand zu tun? Sollte ich auch mal so argumentieren und sagen, dass ich nicht links wähle, weil ich so anständig bin, jedem seine persönliche Freiheit zu gönnen, statt alle Menschen gleichrichten zu wollen? Was bitte ist das denn jetzt für ein Argument, das Du aus dem Hut zauberst?

Wieso? Wir haben AfD, noch NPD, Die Rechte, der III.Weg, ALFA bleibt konservativ rechts, ebenso CSU (zumindest in Bayern), REP noch in einigen Bundesländern (z.B. BW) und wo es jene gibt, gibt es auch noch mehr oder weniger andere (rechts-)konservative Parteien.
Na, fällt Dir nicht noch ein lokaler Splitter ein? Vielleicht der örtliche KKK aus Kleinkleckersdorf? Oder die Aryan Brotherhood aus Hintertupfingen? Oh man...

Aber ich mache Dir mal die Freude und versuche, ernsthaft darauf zu antworten. Also die NPD ist für die meisten Menschen der politischen Mitte und auch des rechten Flügels nicht wählbar. Viele der Ansichten sind schlicht radikal und wer sich in der politischen Mitte versteht, lehnt jedwede Radikalität und Extremismus ab - genau das zeichnet ja eben die Mitte aus. Das trifft dann auch in besonderem Maße auf Die Rechte und der Dritte Weg als noch viel kleinere Splitter radikaler Ausprägungen zu.

ALFA um Lucke sehe ich in der politischen Mitte ohne Basis. Wählt man ALFA, kann man auch den Grauen Panthern, der Tierschutzpartei oder der Biertrinkerunion seine Stimme geben, alternativ auch Die Partei wählen.

CSU stellt sich, wie Du schon richtig bemerkt hast, nur in Bayern zur Wahl und wäre für mich, wenn ich denn ein Knödelgermane wäre, auch die erste Wahl. Leider hilft mir das hier in Berlin nix.

Und REP sind seit den 90er Jahren eigentlich kein Thema mehr. Haben sich mit der DVU und der NPD abgesprochen nur dort zur Wahl anzutreten, wo die beiden anderen nicht antreten. Sollte wohl taktisch klug sein, um sich nicht die überschaubar wenigen rechten Wähler gegenseitig zu klauen und so die Chance erhöhen, über die 5% zu rutschen. Naja, hat ja bekanntermaßen nur semi-gut funktioniert.

Vor allem aber waren die Parteien für die meisten Konservativen im Land recht überflüssig, weil sie sich von der Union vertreten sahen. Rechts der Union war nur noch Platz für ausgewählte Themen, wie etwa die Ausländerproblematik. Nur das reichte eben dem Wähler von wirtschaftlich gutem Stande nicht aus, eine sonst reichlich radikale Partei zu wählen. Und er arme Bauer wollte sich lieber von links gleichrichten lassen, einen Mindestlohn oder wenigstens genug Arbeitslosenhilfe bekommen, ... hat also ganz andere Sorgen, als ob Ali nun abgeschoben wird nach der 153. schweren Straftat oder nicht. Entsprechend die Wahlergebnisse. Und so dümpeln diese Parteien seit Jahren und Jahrzehnten vor sich hin und schieben sich gegenseitig die radikalen Geister der Gesellschaft zu. Bedeutungslos.

Keine der von Dir genannten Parteien wäre also eine Alternative zur Wahl gewesen. Doch mit dem Linksrutsch der CDU und dem grundsätzlichen Anschluss der anderen Parteien an den Merkel-Kurs hat sich das geändert. Wie gesagt: Niemand hat die AFD gewählt, weil sie irgendwas richtig gemacht hätte, sondern weil alle anderen es falsch gemacht haben.

Und da wir eh eine unterschiedliche Auffassung von linker Politik haben, frage ich gar nicht erst wer im linken Parteienflügel Deiner Meinung sitzt, ich kenne ja u.a. eine die CDU, die von Dir dort verortet wird. :ugly::roll:
Also wenn selbst der linksliberale Spiegel schon die CDU links "verortet", dann frage ich mich inzwischen ernsthaft, wie verschroben Dein Weltbild schon sein muss, wenn man von Deiner Position aus die CDU noch in der Mitte oder gar rechts vermutet. Deine Ansichten halte ich ehrlich gesagt inzwischen schon für brandgefährlich.

Linke Politik muss doch nicht zum scheitern verurteilt sein.
Nein, sage ich ja auch nicht. Ich halte auch eine konsequent rechte Politik für real machbar. Aber das ändert nichts daran, dass ein Land, welches sich aus der Mitte weg bewegt eine soziale "Unwucht" bekommt und unruhig wird. Je weiter sich eine Politik aus der Mitte entfernt, desto unruhiger wird es im Lande und desto schwieriger zu regieren. Das heißt nicht, dass es nicht funktionieren kann. Die DDR wurde auch einige Jahrzehnte unter einer festen Sowjetknute linksradikal regiert. Aber irgendwann drängt der Mensch eben doch wieder nach Freiheit. Deshalb kann es nur funktionieren, wenn man einen gesunden Mittelweg aus persönlicher Freiheit und verordnetem Sozialdenken umsetzen kann. Gleichberechtigung und Gleichschaltung, wo es wichtig ist und Sinn macht (Gesetzgebung, Gericht, Unterstützung arbeitsunfähiger Mitglieder der Gesellschaft, ...), aber Freiheit wo es ebenso wichtig ist und Sinn macht (Kunst, Kultur, Wirtschaft, Meinungsäußerung, ...)

Aber - und da unterscheiden sich eben Rechte und Linke meiner Ansicht nach am stärksten: Es muss auf nationaler Ebene geschehen, weil es nicht anders geht. Man kann hilfsbedürftige Personen nur dann unterstützen, wenn sie in der absoluten Minderheit sind. Es kann nicht funktionieren, wenn ein Land ebenso viele arbeitsunfähige Personen hat, wie arbeitsfähige. Und da kommen wir wieder zur Flüchtlingspolitik. Wir können nunmal nicht so viele aufnehmen, wie da auch immer kommen mögen. Die Mathematik allein setzt uns da die Obergrenze, wo die auch immer sein möge. Aber lange vor der Mathematik auch der Unwille des Volkes, die nächste Parallelgesellschaft in der Nachbarschaft zu dulden. Und die meisten möchten vermutlich nicht gesetzlich verordnet bekommen, mit einer fremden Familie Kaffee saufen zu müssen, nur weil die aus Syrien kommen.
 
Was hat denn eine politische Ideologie mit Anstand zu tun? Sollte ich auch mal so argumentieren und sagen, dass ich nicht links wähle, weil ich so anständig bin, jedem seine persönliche Freiheit zu gönnen, statt alle Menschen gleichrichten zu wollen? Was bitte ist das denn jetzt für ein Argument, das Du aus dem Hut zauberst?
Es ist der Punkt ab wann man seine Werte verkauft für einen Protest oder ähnliches. Rechtspopulismus ist für mich etwas, was ich nicht akzeptiere. Wenn diese noch in Rassismus wie Höcke und Co. übergeht, ist für mich der Grad an Akzeptanz komplett dahin. Das ist meine Meinung. Und ja es hat mit Anstand zu tun, sonst könntest Du ja auch die NPD wählen, aber die sind Dir ja auch zu extrem.


Na, fällt Dir nicht noch ein lokaler Splitter ein? Vielleicht der örtliche KKK aus Kleinkleckersdorf? Oder die Aryan Brotherhood aus Hintertupfingen? Oh man...
Ich kann doch nichts dafür das rechts-völkische Parteien bisher nur wenig Anhang hatten. Da solltest Du Deinen Unmut denen gegenüber kundtun, wenn es Dir negativ aufgestösst. Du hast gesagt es gebe am rechten Rand keine Parteien, ich habe dir das Gegenteil aufgezeigt. Das Du manche als nicht wählbar erachtest ist ja Dein Ding, nicht jedoch der politischen Einordnung. Somit es gibt auch am rechten Rand genug Parteien die Du wählen könntest.

Aber ich mache Dir mal die Freude und versuche, ernsthaft darauf zu antworten. Also die NPD ist für die meisten Menschen der politischen Mitte und auch des rechten Flügels nicht wählbar. Viele der Ansichten sind schlicht radikal und wer sich in der politischen Mitte versteht, lehnt jedwede Radikalität und Extremismus ab - genau das zeichnet ja eben die Mitte aus. Das trifft dann auch in besonderem Maße auf Die Rechte und der Dritte Weg als noch viel kleinere Splitter radikaler Ausprägungen zu.
Das sie Dir zu radikal sind, heisst ja nicht das sie nicht trotzdem das rechte Wahlspektrum abdecken.

ALFA um Lucke sehe ich in der politischen Mitte ohne Basis. Wählt man ALFA, kann man auch den Grauen Panthern, der Tierschutzpartei oder der Biertrinkerunion seine Stimme geben, alternativ auch Die Partei wählen.
So gibt es jene auch auf der linken Seite, und nu, es bleiben trotzdem Parteien des linken bzw. rechten Wahlmöglichkeitspektrums.

Und REP sind seit den 90er Jahren eigentlich kein Thema mehr. Haben sich mit der DVU und der NPD abgesprochen nur dort zur Wahl anzutreten, wo die beiden anderen nicht antreten. Sollte wohl taktisch klug sein, um sich nicht die überschaubar wenigen rechten Wähler gegenseitig zu klauen und so die Chance erhöhen, über die 5% zu rutschen. Naja, hat ja bekanntermaßen nur semi-gut funktioniert.
Diese Arrangement kenne ich, nur darum geht es doch nicht. Es geht doch immer noch um mögliche rechte Parteien (ok wieder ein bisschen von eingegrenzt, der rechten Mitte, damit eben doch nur eine Partei überbleibt) die wählbar sind und da gehören die nun mal dazu.


Nur das reichte eben dem Wähler von wirtschaftlich gutem Stande nicht aus, eine sonst reichlich radikale Partei zu wählen. Und er arme Bauer wollte sich lieber von links gleichrichten lassen, einen Mindestlohn oder wenigstens genug Arbeitslosenhilfe bekommen, ... hat also ganz andere Sorgen, als ob Ali nun abgeschoben wird nach der 153. schweren Straftat oder nicht.
Und nun wirds wieder polemisch und Lügen erzählt, es reicht nämlich eine schwere Straftat aus um seinen Asylantrag zu verwirken. Ok eigentlich keine schwere denn es bedarf nur einer Sanktionierungen von 1 Jahr auf Bewährung. Aber ich kenne Dich ja...

Keine der von Dir genannten Parteien wäre also eine Alternative zur Wahl gewesen. Doch mit dem Linksrutsch der CDU und dem grundsätzlichen Anschluss der anderen Parteien an den Merkel-Kurs hat sich das geändert. Wie gesagt: Niemand hat die AFD gewählt, weil sie irgendwas richtig gemacht hätte, sondern weil alle anderen es falsch gemacht haben.
Nun widersprichst Du Dich doch selbst, jede andere Partei des rechten Spektrums hätte es ebenso sein können, da es ja laut Deiner Aussage ja gar nicht um das richtige ging, sondern nur das die anderen es falsch gemacht haben. Du solltest schon bei einer These bleiben. Dann aber konsequent durchziehen.

Und noch einmal zur Einschränkung Deiner Rechtswahlmöglichkeit (der Mitte) würde ich genauso die linke Politik einschränken, wäre wohl am Ende auch nur Die Linke als mögliche Alternative über...:ugly: Ich finde es immer wieder spannend wie unterschiedlich Du Deine Thesen aufbaust, während Du auf der einen Seite nicht weitgenug "linke Politik" fassen kannst, damit selbst die CDU dazu gehört, schränkst Du auf der anderen Seite Dich so sehr ein das nur angelbich die AfD überbleibt, die dann aber angeblich laut Deiner Aussage nicht wegen dem Programm oder der Position welche sie vertritt gewählt wird, sondern weil die anderen Parteien es nur falsch machen. :roll:


Also wenn selbst der linksliberale Spiegel schon die CDU links "verortet", dann frage ich mich inzwischen ernsthaft, wie verschroben Dein Weltbild schon sein muss, wenn man von Deiner Position aus die CDU noch in der Mitte oder gar rechts vermutet. Deine Ansichten halte ich ehrlich gesagt inzwischen schon für brandgefährlich.
Also den Spiegel als linksliberal erklären ist schon etwas witzig, das mag für früher noch gelten. aber anscheinend ist schon Kritik ala Lobo oder Augstein genug um ein ganzes Magazin als linksliberal einzustufen. Spiegel ist je nach Thema für mich gesamtheitlich eher bürgerliche Mitte geprägt. Das sind die paar Autorenkommentare von u.a. Augstein und Lobo eher die linken Tröpfchen die den Spiegel etwas zurückholen.

Und zum Thema, es ist eine Person die das aussagt ohne natürlich darauf einzugehen warum er zu der These kommt. Viel bleibt ja nicht übrig, ausser Meinungsunterdrückung (nur linkes Phänomen? :mrgreen: aha) und Flüchtlingsaufnahme (das allein ist schon linke Politik? aha, aber naja Du siehst das ja ähnlich). Sonst ist es ja nicht weit her mit linker Politik. Aber wie gesagt, darauf werde ich ja von Dir keine Antwort erhalten was genau Du alles unter speziell linker Politik verstehst.


...Aber irgendwann drängt der Mensch eben doch wieder nach Freiheit. Deshalb kann es nur funktionieren, wenn man einen gesunden Mittelweg aus persönlicher Freiheit und verordnetem Sozialdenken umsetzen kann. Gleichberechtigung und Gleichschaltung, wo es wichtig ist und Sinn macht (Gesetzgebung, Gericht, Unterstützung arbeitsunfähiger Mitglieder der Gesellschaft, ...), aber Freiheit wo es ebenso wichtig ist und Sinn macht (Kunst, Kultur, Wirtschaft, Meinungsäußerung, ...)
Zum letzten Teil hast Du Dir aber nicht bisher den Entwurf des Afd-Programms angesehen, oder? Oder wo wird da mit "Freiheit in Kunst/Kultur" geworben. Meinungsäusserung/Meinungsfreiheit gibt es neben der "Volkesstimme" ja eh keine. Und auch Wirtschaft sollte nun komplett freiheitlich sein, Finanzkrise lässt grüssen. Und bis heute wird fast nichts daran geändert. Verluste sozialisieren, Gewinne personalisieren (in Form als Bankengewinne).

Aber - und da unterscheiden sich eben Rechte und Linke meiner Ansicht nach am stärksten: Es muss auf nationaler Ebene geschehen, weil es nicht anders geht. Man kann hilfsbedürftige Personen nur dann unterstützen, wenn sie in der absoluten Minderheit sind. Es kann nicht funktionieren, wenn ein Land ebenso viele arbeitsunfähige Personen hat, wie arbeitsfähige. Und da kommen wir wieder zur Flüchtlingspolitik. Wir können nunmal nicht so viele aufnehmen, wie da auch immer kommen mögen. Die Mathematik allein setzt uns da die Obergrenze, wo die auch immer sein möge. Aber lange vor der Mathematik auch der Unwille des Volkes, die nächste Parallelgesellschaft in der Nachbarschaft zu dulden. Und die meisten möchten vermutlich nicht gesetzlich verordnet bekommen, mit einer fremden Familie Kaffee saufen zu müssen, nur weil die aus Syrien kommen.
Das hat doch aber auch niemand. Ok für mich als "Neudeutscher" hat man vielleicht ja diese Forderung noch nicht gestellt, aber ich habe davon auch nichts gelesen. Das man den Ängstlichen empfahl mal ein Flüchtlingsheim zu besuchen sehe ich jetzt nicht als Forderung an, sondern eher als gutgemeinten Ratschlag.
Und bis wir zu einer ansatzweise 1:1 Stellung kommen, bräuchten wir aber noch so einige Kriege. Was man angehen muss ist diese Angstmacherei von AfD und Co. die andere Leute aufhetzen das sie angeblich etwas verlieren wenn böse Moslems hierher kommen. Jene hatten davor nicht mehr und würden selbst wenn es die Geflüchteten nicht gebe, nicht mehr haben, aber auch im Grossen nicht weniger. Und wenn ein Geflüchteter einem Deutschen die Arbeit angeblich wegnehmen kann, bei über 1.5 Jahre Vorzugsbehandlung von Deutschen und EU-Bürgern, dann sollte er sich um sich kümmern nicht jedoch um den Geflüchteten.
 
Und ja es hat mit Anstand zu tun, sonst könntest Du ja auch die NPD wählen, aber die sind Dir ja auch zu extrem.
Eine politische Meinung zu haben, hat noch immer nichts mit "Anstand" zu tun. Extremismus abzulehnen hat etwas mit Vernunft zu tun, aber nicht mit Anstand.

Du hast gesagt es gebe am rechten Rand keine Parteien, ich habe dir das Gegenteil aufgezeigt.
Ich habe niemals vom rechten Rand gesprochen. Dass es bei den Extremisten immer haufenweise Splittergruppen gibt, weiß ja nun jeder. Und diese Splittergruppen geifern nun darum, wer noch extremer sein kann. Wunderschön parodiert von Monty Python.

Und die gibt es natürlich auch unter den Linken. MLPD, KPD, ... als Parteien und Antifa als linke Antwort auf die rechten Bruderschaften. Aber wenn wir die ganzen Irren mal außen vor lassen, dann haben wir unter den linken Parteien Die Linke, Die Grünen, die SPD und neuerdings auch die CDU. So und auf der rechten Seite... ehm. ... ehm... ja, also ... oh, AfD. Das war's. Wenn man viel guten Willen beweist, könnte man noch die FDP dazu zählen. Nunja, aber die spielen eine ähnlich große Rolle wie die anderen "Sonstigen".

Das Du manche als nicht wählbar erachtest ist ja Dein Ding, nicht jedoch der politischen Einordnung. Somit es gibt auch am rechten Rand genug Parteien die Du wählen könntest.
Wie gesagt: Vernunft. Ich will zwar meiner Regierung und dem aktuellen Kurs eine eindeutige und deutliche Abfuhr erteilen, aber nicht mein Land ruinieren.

Und nun wirds wieder polemisch und Lügen erzählt, es reicht nämlich eine schwere Straftat aus um seinen Asylantrag zu verwirken. Ok eigentlich keine schwere denn es bedarf nur einer Sanktionierungen von 1 Jahr auf Bewährung.
Mir ist nicht ein einziger Fall bekannt, demzufolge jemand nach einer schweren Straftat ausgewiesen wurde. Aber egal. Die REP haben jedenfalls damals in den 1989 Wahlkampf mit einem Fall eines Türken gemacht, der 52, teils schwere Straftaten auf dem Kerbholz hatte und nicht ausgewiesen wurde, weil er in der Türkei angeblich keine Zukunft hatte. Übrigens witzig zu lesen, wie der Standpunkt der Parteien war. Ich darf mal eben zitieren:
FAZ schrieb:
"Die Republikaner sagen, die Bundesrepublik sei kein Einwanderungsland; das ist mehr oder minder die Ansicht aller Parteien."
Nun, das hat sich ja mit der Vermerkelung der CDU auch geändert. Und CDU ist nicht nach links gerutscht, nein? Bemerkenswert ist allerdings, was die Parteien seit 1989 in puncto Ausländerpolitik getan haben. Nämlich gar nichts. Haben nur die REPs medial gelyncht, das war's. Seitdem sind die Probleme noch immer die gleichen wie 1989, nur traut sich keiner mehr, darüber zu reden. Super Lösung, wenn Du mich fragst :ugly:

Und noch einmal zur Einschränkung Deiner Rechtswahlmöglichkeit (der Mitte) würde ich genauso die linke Politik einschränken, wäre wohl am Ende auch nur Die Linke als mögliche Alternative über
Ja, dagegen sage ich ja auch gar nichts. Für mich ist Die Linke auch die letzte wählbare Partei des linken Spektrums. Aber das heißt ja nicht, dass nicht alle andere auch links der Mitte bewegen.

Also den Spiegel als linksliberal erklären ist schon etwas witzig, das mag für früher noch gelten. [...] Spiegel ist je nach Thema für mich gesamtheitlich eher bürgerliche Mitte geprägt.
Ja, da werden wir uns dann wohl nicht einig werden. Aber wie gesagt - da ich Dich dem linken Rand zurechne, schreibt der Spiegel natürlich rechts von Dir. Insofern ist die Aussage schlüssig und richtig.

Aber wie gesagt, darauf werde ich ja von Dir keine Antwort erhalten was genau Du alles unter speziell linker Politik verstehst.
Ich habe bereits mehr als ein Mal darauf geantwortet, weil mich Perlini mit dieser Frage bereits mehrfach herausgefordert hat (wie Du auch weißt, weil Du das auch kommentiert hattest). Nochmal werde ich es jetzt nicht bringen, weil es nicht in das Thema hier gehört und den Beitrag nur wieder sinnlos aufbläht.

Zum letzten Teil hast Du Dir aber nicht bisher den Entwurf des Afd-Programms angesehen, oder?
Gehört dann eher in den AfD-Thread. Aber grundsätzlich gesprochen - und damit wiederhole ich mich bereits auch zum x-ten Male - bin ich sicherlich nicht mit jedem Punkt der AfD einverstanden. Und ich bin sogar mit so vielen Punkten nicht einverstanden, dass ich nach aktueller Lage weder der Partei beitreten werde, noch sie in der Regierung sehen möchte. Was sie mir derzeit allerdings Gutes tun kann, ist ein starker Gegenpol zur Flüchtlings- und Europapolitik der vermerkelten Großen Koalition zu sein. Und das reicht mir für die nächsten 4 Jahre. Danach sehen wir weiter.

Und für mich überstrahlt die Flüchtlingsproblematik und die Europapolitik meiner Regierung jedewedes andere Problem im Lande um ein Vielfaches. Deswegen AfD und nicht, weil ich restlos überzeugt von jedem einzelnen Punkt in ihrem Programm wäre. Und ich halte jede Wette, dass es den allermeisten AfD-Wählern genauso geht.

Was man angehen muss ist diese Angstmacherei von AfD und Co. die andere Leute aufhetzen das sie angeblich etwas verlieren wenn böse Moslems hierher kommen.
Mit einem ruhigen "Wir schaffen das!" vielleicht?

Und wenn ein Geflüchteter einem Deutschen die Arbeit angeblich wegnehmen kann, bei über 1.5 Jahre Vorzugsbehandlung von Deutschen und EU-Bürgern, dann sollte er sich um sich kümmern nicht jedoch um den Geflüchteten.
Du glaubst, die meisten Menschen, die die AfD gewählt haben, hätten was gegen Flüchtlinge? Nee, haben sie nicht. Sie haben was gegen die Flüchtlingspolitik der Frau Doktor. Und das hat absolut nichts mit Rassismus oder anderem Quatsch zu tun und ich habe auch unter befreundeten AfD-Wählern nicht eine einzige Stimme bislang gehört, der das Anzünden von Wohnheimen gutgeheißen hätte. Das Eine hat mit dem Anderen nach wie vor absolut nichts zu tun.

Hätte die Merkel statt ihres alternativlosen "Wir schaffen das" einen vernünftigen, wirtschaftlich vertretbaren und vor allem gesellschaftlich verträglichen Kurs verfolgt, gäbe es gar keine AfD. Die anderen Länder Europas haben es eingesehen, dass man nicht dauerhaft dem Volk rücksichtslos etwas aufbürden kann, ohne dafür spätestens bei der nächsten Wahl die Quittung zu bekommen. Merkel muss es noch lernen. Hoffentlich noch bevor ihre Union an der 5%-Hürde scheitert.
 
1. Ist es ein Autor wenn wir schon Korinthenkackerei betreiben.
2. Richtig, wie ich jetzt der Quelle entnehmen kann, ist dies nicht das Resümé von Tusk selbst sondern nur des Focus-Schreibers. Dann entschuldige ich mich dafür das ich dies Herrn Tusk zugesprochen habe.
3. Es bleibt trotzdem dabei, nur eben nun sprechend für Herrn Nasher, wieso er darauf kommt, das die Türkei Flüchtlinge aufnehmen muss, im Gegensatz zu Europa was anscheinend nur kann.

1. Na wenigstens hast du ja nun scheinbar schon mal den Link geklickt. ;)
2. Hättest du das von Anfang an getan und nicht nur das gelesen, was du lesen willst, müsste ich auch keine Korinthenkackerei betreiben.
3. Nun musst du den Artikel nur noch mal in Ruhe durchlesen.

Es geht in dem Artikel nämlich nicht darum, ob die Türkei Flüchtlinge aufnehmen MUSS und Europa KANN, sondern darum, was die Türkei als Gegenleistung dafür bekommt, wenn sie illegale Flüchtlinge aus Griechenland zurück nimmt.

Meine Meinung dazu ist, dass die Türkei für die Zugeständnisse, die man ihr gegenüber macht, etwas mehr tun muss, als nur illegale Flüchtlinge aus Griechenland zurück nehmen, vor allem wenn im gleichen Umfang der Türkei legal Flüchtlinge abgenommen werden.

Ja teilweise. Mir geht es aber um den Wortlaut, der besagt das die Türkei eigentlich mehr als jene aufnehmen muss. Und da Du dieses Resümé hier verinkt hast und damit konform gehst, frage ich mich wie Herr Nasher und somit auch Du auf die Idee kommen, Türkei eine Flüchtlingsaufnahme zu diktieren, aber für die EU es nur als Kann-bestimmung indirekt zuzulassen. Denn warum muss die Türkei denn noch mehr Flüchtlinge aufnehmen? Aber wie schon gesagt, werde ich auch in den nächsten 10 Beiträgen von Dir dazu keine Erklärung erhalten.

Hast du den Artikel wieder nur überflogen? Lies doch verdammt nochmal einfach was dort drin steht! Die Türkei MUSS überhaupt nicht mehr Flüchtlinge aufnehmen, sondern nur die in Griechenland illegal eingereisten. Für jeden Illegalen nimmt Europa der Türkei Legal in GLEICHEM UMFANG ab! DAS ist der Deal!

Und ja natürlich gestehe ich jemanden zu nicht alles am Wahlprogramm zu mögen/einverstanden zu sein...

Danke.

Aber dann nun die direkte Frage an Dich. Mit welchen Punkten aus dem Entwurf des Bundesprogramms bist Du nicht einverstanden. Kannst auch gerne eine Landtagsprogramm wie das von SA nehmen.

Das machen wir dann mal in dem andern Faden. ;)

Nein das ist der Unterschied ob man genau liest und somit feststellt an wen es gerichtet ist oder eben alles als AfD-Jünger auch auf sich bezieht.

Nein, nein. Denn wenn WIR hier diskutieren, kannst du mich gerne mit MEINEN Aussagen konfrontieren. Mir ist scheißegal, was andere in anderen Foren zum Thema zu sagen haben, mir ist es auch scheißegal was andere hier schreiben (obwohl, nicht ganz ;)).

Ich ziehe mir nämlich grundsätzlich meine Jacke selber an, auch wenn du sie mir noch so oft hinhälst!

Ist es so schwer zu sagen bei dem Punkt distanziere ich mich von Aussagen, Punkten des Programms? Da wird eine neue Diskussion aufgemacht ob ich es genau Dir unterstelle oder nicht.

Das ist hier der falsche Faden.

Das war aber gar nicht die Frage. Lies einfach was ich schreibe und dann wirst Du erkennen ob es direkt an Dich gewendet ist oder eben nur an die Mehrheit der AfD-Jünger.

Wir machen das mal anders. Du schreibst MIR nur noch Sachen die WIR BEIDE hier diskutieren und lässt die Verallgemeinerungen. So schwer kann das doch nicht sein. ;)
 
Was geschah wirklich in der Brandnacht von Bautzen?

Brandstiftung im geplanten Flüchtlingsheim. Umstehende klatschen. Feuerwehrleute werden behindert. Wirklich? Wie ausgerechnet die Retter versuchen, das ramponierte Image der Stadt zu retten.

Bautzener applaudieren? Kinder rufen "Kanaken raus"? Polizei und Feuerwehr werden "massiv behindert"? "Brauner Mob", "rechtes Sachsen", "Hass in Bautzen" – das klinge alles so, als wären das viele, als wäre es die Mehrheit. "Die Wahrheit ist", sagt Wucht, "dass das nicht stimmt".Er hat eine Kommission beauftragt, die untersuchen sollte, was in der Brandnacht wirklich geschah. Heraus kam: drei Betrunkene und 50 Schaulustige. Die Betrunkenen sind unter den Plastikbändern durchgekrabbelt. Zwei wurden festgenommen. Die 50 Bautzener hätten vor allem ihre Autos in Sicherheit bringen wollen, einige klatschen, weil es fast immer Leute gebe, die klatschten, wenn es irgendwo brennt.

"Massive Behinderungen?" "Beifall der Bautzener?" "Nein, nein, nein", sagt Wucht. "Die Presse!", sagt er. Die Presse sei wie elektrisiert von den "massiven Behinderungen". Seine Kommission hat herausgefunden, dass es die massiven Behinderungen nicht gab, und Grubert, Stübner und Bergander bestätigen es. Sie sind nicht behindert worden. "Die Presse!", sagt Wucht. Niemand interessiere sich für die Wahrheit.

Anfang März war der Bundespräsident da. Eine PR-Reise für Bürgerdialog, und Bautzen wurde ins Programm aufgenommen, um seinen Ruf aufzubessern. 150 Leute waren dabei. "Es lief wie geschmiert", sagt Wucht. Es wurde wunderbar diskutiert – alles nach bester demokratischer Manier. Dann, beim Spaziergang durch die Altstadt, standen plötzlich ein paar Rechtsradikale am Straßenrand und schrien und pfiffen. Es dauerte nicht mal eine Minute, dann schritt der Sicherheitsdienst ein. "Aber die Presse", sagt Wucht, die interessierte sich nicht für die 150 friedlichen Bautzener und auch nicht für die herrliche Diskussion.
Bergander sagt: "Wir waren noch nicht zurück in der Wache, da meldete eine Nachrichtenagentur schon: 'Bundespräsident in Bautzen mit Hass empfangen'". Bergander sagt: "Das tut weh."

Alle waren da, von "Sächsischer Zeitung" bis "Spiegel". Fernsehteams von überall aus Russland, Frankreich, Polen. CNN war da. Al Dschasira war da. André Wucht hat sich nicht geschont, der Bürgermeister hat sich nicht geschont. Der bat jeden Journalisten einzeln in sein Büro, tagelang Einzelpressekonferenzen im Halbstundentakt.

Drei Betrunkene, 50 Schaulustige. André Wucht sagt, allmählich verstehe er, was mit dem Wort "Lügenpresse" gemeint sei.
 
Muhahaha.

Erinnert mich irgendwie an Biedenkopf - Sachsen sind immun gegen Rechtsextremismus.
Oder die Stadt Freital - wir haben kein Nazi-Problem.

Schon klar.

gruss kelle!

Nachtrag:

Sie fürchteten sich vor einer „Riesengruppe brutaler Krimineller", die natürlich durchsetzt seien von Extremisten, Terroristen und Kriegsverbrechern aller Couleur. „Das ist doch logisch, dass Menschen aus dem Krieg den mit sich tragen und weiterführen, wenn die wieder alle hier auf einem Haufen sind!"

https://www.vice.com/de/read/vor-or...januar-absehbar-dunkeldeutschland-sachsen-693

Aber Bautzen ist ne nette Stadt - iss klar.
 
Zuletzt bearbeitet: