Und wovon soll das bezahlt werden?

Von unserer Produktivität. Wenn wir nur für uns Deutsche sorgen, muss jeder für sich weniger arbeiten. Leider darf man in Deutschland nicht mehr patriotisch sein, weil man dann gleich die antisemitische oder rechtsradikale Keule über die Rübe bekommt.

Nur zur Info: Eine steigende D-Mark würde die Preise deutscher Produkte im Ausland verteuern. Die Unternehmen verdienen weniger = weniger Steuern für den Staat. Die Unternehmen entlassen dann Leute = weniger Steuern für den Staat und höhere Ausgaben.

Jo, weil der Staat durch den Zins selbst gefangen ist. Müsste der Staat den riesigen Berg von Zinszahlungen nicht bedienen, könnten wir uns auch eine Arbeitslosigkeit von 95 % leisten, behaupte ich. Immerhin gehen wir arbeiten, um irgendwann einmal nicht mehr arbeiten zu müssen. Folglich ist es logisch, wenn mit einer steigenden Produktivität die Arbeitslosigkeit zunimmt. Oder zahlen Maschinen etwa Sozialversicherungsbeiträge? :ugly:

Aber natürlich haben wir das. Wir haben auf Kosten der Griechen, Italiener und Spanier in Saus und Braus gelebt. Die haben das durch den Kauf der durch den Euro billig gehaltenen Produkte bezahlt und denen wurde durch uns erzählt, sie könnten auch in Saus und Braus leben.

Schon aus der geopraphischen Situtation heraus war es logisch, dass Griechenland niemals die Produktivität von Deutschland hätte erreichen können. Deutschland hat exportiert, andere Länder haben sich verschuldet. War also eine Win-win Situation sozusagen. Griechenland erhielt Waren und Dienstleistungen, wir erhielten Zettel mit einer Zahl drauf. Dann kam die Insolvenz und der Papiergeldkönig Deutschland sieht seine Forderungen bedroht. Wir hatten Arbeitsplätze und waren fleißig, die Griechen haben davon profitiert, wir haben davon profitiert. Nun wird versucht den Konkurs zu verschleppen, damit man seine Forderungen behält. Greif mal einen nackten Mann in die Tasche. Weg sind die Waren und Dienstleistungen und die Forderungen. Wir hätten gleich diesen Ländern die Waren schenken können.


Und den Euro abschaffen und die D-Mark wieder einführen wäre genau das. Wir würden abgeben müssen und die könnten sich ihrer Schulden entledigen. Dann hätten wir als Ergebnis aber weniger Wohlstand in Deutschland... und das möchte dann doch keiner.

Marty

Nun, jede Volkswirtschaft braucht die Währung, die zu ihrer eigenen Produktivität passt. Also der Euro müsste weg. Wir müssen wieder national denken und uns auf die Menschen in unserem Land konzentrieren, statt den Weltretter zu spielen. Es lebe Deutschland! (Mal sehen wie lange es dauert, bis die Unkenrufe in Richtung H****r und Co. kommen :LOL:)
 
Wenn wir nur für uns Deutsche sorgen
Und das ist für dich patriotisch!? :roll:

Wir müssen wieder national denken und uns auf die Menschen in unserem Land konzentrieren
"Auf die deutschen Menschen" muss es korrekterweise lauten. Zumindest wenn man das obige Zitat berücksichtigt.

Wenn man so deinen beitrag liest könnte man meinen, Deutschland war vor dem Euro 50 Jahre ein autarker Staat frei von jeglichen Verpflichtungen gegenüber anderen. und ich bin ob dieser teils anachronistischen Denkweise immer wieder erstaunt. Meinst du wirklich, in dieser globalisierten Welt kommt man mit Kleinstaaterei weit?
 
Nun, das war ja eigentlich etwas sarkastisch gemeint :D. Wollte mal ein wenig provozieren und die Reaktion testen.

Nein wir sollten uns eigentlich mit den Lösungen beschäftigen. Ich denke hier hat jeder so aus seiner Sicht irgendwie recht. Wenn ich so die Beiträge hier lese, dann stimme ich nicht mit allen überein aber verstehen kann ich manches schon.
 
Wenn wir nur für uns Deutsche sorgen, muss jeder für sich weniger arbeiten.

Ist glaube ich Unfug, dass Geld würde dann nur woanders versickern. Der Staat versucht ähnlich wie ein Unternehmen irgendwo doch immer soviel einzunehmen wie er kann ;)
Wenn Du weniger arbeiten willst dann mach es einfach und zahle dadurch weniger Steuern. Ich habe mich auch dazu durchringen können :mrgreen:
Das selbe geht auch mit weniger Konsum.
 
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Wenn wir nur für uns Deutsche sorgen, muss jeder für sich weniger arbeiten.
Und damit auf Wohlstand verzichten. Nämlich den Wohlstand durch die Exportüberschüsse.

Müsste der Staat den riesigen Berg von Zinszahlungen nicht bedienen, könnten wir uns auch eine Arbeitslosigkeit von 95 % leisten, behaupte ich.
Wenn es keinen Sozialstaat gäbe, dann wäre das so.

Immerhin gehen wir arbeiten, um irgendwann einmal nicht mehr arbeiten zu müssen.
Ich gehe arbeiten, damit ich mir und meiner Familie was zu Essen und andere Güter kaufen kann. Heute, hier und jetzt.

Deutschland hat exportiert, andere Länder haben sich verschuldet. War also eine Win-win Situation sozusagen.
Welchen Win hat jetzt noch gerade Griechenland? Die müssen jetzt für ein paar Jahre Wohlstand bezahlen. Wir haben den dauerhaft gesichert.

Wir hätten gleich diesen Ländern die Waren schenken können.
Polemik. Wir haben den Griechen Wirtschaftsleistung weggenommen durch einen Exportüberschuss.

Wir müssen wieder national denken und uns auf die Menschen in unserem Land konzentrieren, statt den Weltretter zu spielen.
Wenn wir dann den Exportüberschuss auf Null reduzieren, dann wäre das eine vertretbare Situation. Aber dann ginge es den Deutschen insgesamt schlechter.

Marty
 
Und damit auf Wohlstand verzichten. Nämlich den Wohlstand durch die Exportüberschüsse.
Bist Du Dir sicher das der Wohlstand durch Exportüberschüsse den normalen Deutschen, der bekanntlich auch keine Aktien hat, irgendwie erreicht?

Ich gehe arbeiten, damit ich mir und meiner Familie was zu Essen und andere Güter kaufen kann. Heute, hier und jetzt.
Ich unterstelle Dir das Du nicht damit aufhören würdest wenn Du nicht mehr müßtest, also kann das auch nicht die ganze Wahrheit sein ;)

Welchen Win hat jetzt noch gerade Griechenland? Die müssen jetzt für ein paar Jahre Wohlstand bezahlen. Wir haben den dauerhaft gesichert.
Ein paar Griechen haben den Win noch immer und die Schulden jetzt alle :ugly:
 
Hier die Inflationsrate Griechenland 1999 noch vor dem Euro.

HVPI Griechenland Griechenland hvpi 2,320 %
Das sind doch die gefälschten Zahlen mit denen sich die Griechen in den Euro mogelten.

Polemik. Wir haben den Griechen Wirtschaftsleistung weggenommen durch einen Exportüberschuss.
Das gehört ins Reich der Märchen. Die Griechen hätten sich mit dem geliehen Geld auch eine konkurrenzfähige Wirtschaft aufbauen können, statt dessen haben sie es verkonsumiert. Jetzt wo es kein neues Geld mehr gibt sieht man erst die reale griechische Wirtschaft, die gar nichts taugt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie kommen wir - möglichst schadlos - aus dieser Situation wieder heraus?

Jeder für sich... abwarten und sich aus allen Schusslinien raushalten, der Euro bleibt in seiner jetzigen Form jedenfalls nicht bestehen dafür sind die aufstauenden Ungleichgewichte einfach zu groß. Ob wir irgendwann einen Restländereuro übrieg behalten oder unsere eigene Währung wieder bekommen oder oder... wir werden sehen ;)

Bis dahin bleibt nur die Sache mit Humor zu tragen, aufpassen das es nirgends zu brenzlig wird, in Sachwerte und Bildung investieren, ein paar Lebensmittel daheim zu haben und für laufende Einkommen zu sorgen - möglichst aus verschiedenen Quellen ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Bist Du Dir sicher das der Wohlstand durch Exportüberschüsse den normalen Deutschen, der bekanntlich auch keine Aktien hat, irgendwie erreicht?
Davon gehe ich aus. Das passiert in Form von Arbeitsplätzen. Ich arbeite in einem Unternehmen, dass 40% Umsatz im Euro-Ausland macht und 40% in der Welt, meist in US-Dollar. Das Euro Geschäft lief die letzten 10 Jahre gut, weil unsere Produkte im Euro Land preisstabil und günstig sein konnten. Die Stärke des Euro gegenüber dem US-Dollar hat aber die Marge in dem Markt deutlich reduziert.

Dasselbe würde auch im Euro-Ausland passieren, wenn wir wieder eine D-Mark hätten. Unsere Produkte würden im Ausland immer teurer, der Absatz würde drastisch zurückgehen, das würde Arbeitsplätze kosten.

Ich unterstelle Dir das Du nicht damit aufhören würdest wenn Du nicht mehr müßtest, also kann das auch nicht die ganze Wahrheit sein
Den Satz erkläre mir bitte, ich habe ihn nicht verstanden.

Ein paar Griechen haben den Win noch immer und die Schulden jetzt alle
Und dann ist die Lösung, die Währung abzuschaffen? Oder sollte man sich das Geld nicht einfach bei den "paar Griechen" holen?

Marty
 
Wie kommen wir - möglichst schadlos - aus dieser Situation wieder heraus?
Hmmm, schadlos. Ich bin der Ansicht, dass man generell zu vieles an einzelnen Faktoren ausmacht. Wenn man sich die Geschichte betrachtet, dann befinden wir uns in der längsten Friedenszeit seit bestehen unserer Art. Deutschland ist ja noch gar nicht so alt. Ich schwafel, also versuche ich zum Punkt zu kommen.

Folgende Probleme:
Strukturwandel
Demographischer Wandel

Beide Probleme wären auch mit einer starken DM da. Doch ich kann beide Parteien verstehen. Die Wirtschaftsaufschwünge gehen an der breiten Masse vorbei, Jobs mit einem gesicherten Einkommen werden weniger, ich bekomme Postlieferungen von unterschiedlichen Paketanlieferern, kaum einer kann von diesen Jobs selbstständig leben. Der Postbote vor 15 Jahren konnte das. Was nützt eine schwache Währung, wenn Konjunkturen mit 400 Euro Jobs und Zeitarbeit (Der Klebeeffekt liegt mittlerweile bei 2,8%) bewältigt werden, dann in einer Rezession diese Füllmasse wieder auf dem Müll geworfen wird. Ich verstehe, weshalb viele die DM wiederhaben wollen. Ich verstehe auch die Wut!

Auf der anderen Seite, Marty hat es wunderbar beschrieben, ist der Euro ein Absatzturbo. Deutschland ist exportorientiert. Eine zu harte Währung würde den Export drücken und Deutschlands Wirtschaftsleistung würde sinken. Doch was bringt dieser Export dem Volk? Da kann ich Oseidon wieder sehr gut verstehen.

Lösungsansätze sind Bildung und Liebe. Damit kann man diese Krise bewältigen. Bildung um sich bessere Marktchancen zu verschaffen und Liebe, um der älter werdenden Gesellschaft mehr zu helfen. Denn in der Zeit wo wir hier schreiben, sitzen verarmte Witwen in ihren Wohnungen und wissen weder ein noch aus. Viele Menschen die unsere Gesellschaft aufgebaut haben leben von Hartz4 und wühlen teilweise in Mülltonnen nach Essen und sammeln Pfandflaschen. Macht doch mal die Augen auf, schaut mal bewusst in den Einkaufsstraßen auf die Mülltonnen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich dafür schäme. Wo ist die Liebe? Ich schwafel schon wieder...
 
Die Wirtschaftsaufschwünge gehen an der breiten Masse vorbei
Sehe ich nicht so. Wenn man sich die Arbeitsmarkt- und Lohnentwicklung der letzten 3 Jahre anschaut, sind da eindeutige Plus im Vergleich zu den jahren zuvor zu verzeichnen.

Jobs mit einem gesicherten Einkommen werden weniger, ich bekomme Postlieferungen von unterschiedlichen Paketanlieferern, kaum einer kann von diesen Jobs selbstständig leben. Der Postbote vor 15 Jahren konnte das.
Als Einleitung benennst du den Strukturwandel als Ursache, hier gibt's du aber denjenigen Recht die behaupten, der Euro sei (ausschließlich) schuld.

Was nützt eine schwache Währung, wenn Konjunkturen mit 400 Euro Jobs und Zeitarbeit (Der Klebeeffekt liegt mittlerweile bei 2,8%) bewältigt werden, dann in einer Rezession diese Füllmasse wieder auf dem Müll geworfen wird.
Wie eben geschrieben halte ich es für fraglich, dass dafür der Euro verantworlich ist bzw. es diese Entwicklung mit der DM nicht gegeben hätte.

Doch was bringt dieser Export dem Volk?
Arbeitsplätze und damit Einkommen.
 
Suchst du sie in den Mülltonnen oder was willst du uns damit sagen?
Oder meintest eher Bildung und Poppen/Fortpflanzung?
Steigende Armut, die im öffentlichen Leben sichtbar wird. Mit Liebe meinte ich Nächstenliebe. Habe ich mich so unmissverständlich ausgedrückt? Pardon, manchmal komme ich ins Schwafeln, du Trollo! ;)

Sehe ich nicht so. Wenn man sich die Arbeitsmarkt- und Lohnentwicklung der letzten 3 Jahre anschaut, sind da eindeutige Plus im Vergleich zu den jahren zuvor zu verzeichnen.
Okay, magste die Statistik mal posten? Auf welche Einkommen bezieht sich die Statistik? Bin sehr interessiert.

Als Einleitung benennst du den Strukturwandel als Ursache, hier gibt's du aber denjenigen Recht die behaupten, der Euro sei (ausschließlich) schuld.
Der Strukturwandel ist währungsunabhängig, genauso wie der Demographische Wandel. Ich habe mich unverständlich ausgedrückt. Ich wollte zum Ausdruck bringen, dass eine Finanzkrise als großes Problem proklamiert wird, dabei sind Strukturwandel, Demographischer Wandel, die Energiewende gleichwertige Probleme.

Wie eben geschrieben halte ich es für fraglich, dass dafür der Euro verantworlich ist bzw. es diese Entwicklung mit der DM nicht gegeben hätte.

Arbeitsplätze und damit Einkommen.
Ich stimme dir bedingt zu, er schafft Arbeitsplätze und auch Einkommen, aber er hat eine höhere Inflation und die trifft Menschen mit niedrigen Einkommen, bzw noch härter, Menschen die von aufstockenden Leistungen leben. Viele Renter leben von Hartz4 und diese Menschen trifft diese Preisentwicklung besonders hart. Bei einer stabilen Währung würden jene mehr Wert erhalten. Auch darüber kann man wieder diskutieren. :)

Letztenendes wollte ich nur zum Ausdruck bringen, dass viele Probleme zu gering in die Wertung dieser Krise einfließen. Diese Krise auf eine Finanzkrise zu beschränken halte ich für falsch. Diese Krise kann man nicht mit Fiatmoney lösen. Bildung und Nächstenliebe. In beiden Punkten gibt es deutliche Defizite.
 
Davon gehe ich aus. Das passiert in Form von Arbeitsplätzen. Ich arbeite in einem Unternehmen, dass 40% Umsatz im Euro-Ausland macht und 40% in der Welt, meist in US-Dollar. Das Euro Geschäft lief die letzten 10 Jahre gut, weil unsere Produkte im Euro Land preisstabil und günstig sein konnten. Die Stärke des Euro gegenüber dem US-Dollar hat aber die Marge in dem Markt deutlich reduziert.

Dasselbe würde auch im Euro-Ausland passieren, wenn wir wieder eine D-Mark hätten. Unsere Produkte würden im Ausland immer teurer, der Absatz würde drastisch zurückgehen, das würde Arbeitsplätze kosten.
Es gibt sicher viele denen de Euro nützt. Denen die gute exportabhängige Jobs haben sicher. Mir auch. Gleichzeitig sehe ich aber das diese ganzen 4-8 Euro/h Jobs in der Eurozeit irgendwie mehr geworden sind. Hängt aber vielleicht eher mit der Arbeitsmarktbefreiung zusammen als mit dem Euro. Aber alle die sowieso nur eine handbreit über Hartz 4 verdienen haben doch auch vom Euro nichts?

Den Satz erkläre mir bitte, ich habe ihn nicht verstanden.
Ich gehe davon aus das Du weiterhin arbeiten würdest, auch wenn Du nicht mehr müsstest. Soweit richtig? Folglich wäre das nicht die ganze Wahrheit...

Und dann ist die Lösung, die Währung abzuschaffen? Oder sollte man sich das Geld nicht einfach bei den "paar Griechen" holen?
Die Währung sehe ich quasi von allein zerbrechen weil keiner die Ungleichgewichte auf die Dauer ausgleichen möchte. Die Fässer die gefüllt werden müssen haben nun mal kein Boden, also müssen Länder wie Griechenland dauerhaft an den Tropf. Kurzfristig kann man mit Geld abholen bei den reichen Griechen sicher etwas Zeit gewinnen- aber mehr auch nicht.
 
Steigende Armut, die im öffentlichen Leben sichtbar wird. Mit Liebe meinte ich Nächstenliebe. Habe ich mich so unmissverständlich ausgedrückt? Pardon, manchmal komme ich ins Schwafeln, du Trollo! ;)
Nein, nicht unmissverständlich, missverständlich hast du dich ausgedrückt. Und woran genau sehe ich jetzt die steigende Armut wenn ich in die Mülltonnen schaue?
Du redest von demographischem Wandel und von Liebe als Lösungsansatz, entschuldige bitte, dass ich die geistige Assoziation zur Nächstenliebe nicht hinbekommen habe, ich Trollo! Meintest du eigtl. den nett gemeinten Dummkopf oder den negativ konnotierten?
 
Nein, nicht unmissverständlich, missverständlich hast du dich ausgedrückt. Und woran genau sehe ich jetzt die steigende Armut wenn ich in die Mülltonnen schaue?
Nein! Du sollst schauen, wer in den Mülltonnen rumwühlt und beobachten wie alt diese Menschen sind. Du sollst deine Äuglein öffnen und begreifen. Magst du mir den Gefallen tun? Nächstes Mal wenn du in die Stadt gehst, einfach nur mal beobachten. Ich meine das wirklich nicht böse. Es ist böse, dass manche diese Missstände nicht sehen.
Du redest von demographischem Wandel und von Liebe als Lösungsansatz, entschuldige bitte, dass ich die geistige Assoziation zur Nächstenliebe nicht hinbekommen habe, ich Trollo! Meintest du eigtl. den nett gemeinten Dummkopf oder den negativ konnotierten?
Das fragst du wirklich ernsthaft? Den Netten natürlich! Der so gern ans Poppen denkt, da haben wir sogar eine Gemeinsamkeit! :kiss:
 
Nein! Du sollst schauen, wer in den Mülltonnen rumwühlt und beobachten wie alt diese Menschen sind. Du sollst deine Äuglein öffnen und begreifen. Magst du mir den Gefallen tun? Nächstes Mal wenn du in die Stadt gehst, einfach nur mal beobachten. Ich meine das wirklich nicht böse. Es ist böse, dass manche diese Missstände nicht sehen.
Aha, jetzt hat es klick gemacht. Ich seh das täglich, da ich mitten in der Stadt arbeite. Und wie genau soll ich diesen Missständen jetzt mit Nächstenliebe entgegenwirken? Ihnen Geld für den nächsten Schnaps in die Hand drücken oder Ihnen eine Unterkunft bei mir daheim im Gästezimmer anbieten?
Das fragst du wirklich ernsthaft? Den Netten natürlich! Der so gern ans Poppen denkt, da haben wir sogar eine Gemeinsamkeit! :kiss:
Dein Text ließ mir keine andere Wahl. :)