Ich frage mich, warum ich plötzlich statt 3,50 DM auf einmal 3,50 Euro für meinen Döner zahlen musste und warum ich für die Jeans statt 99,90 DM auf einmal 95,90 Euro zahlen musste.

Es heißt ja immer wieder, der Teuro wäre nur ein Gerücht und subjektiv so wahrgenommen. Trotzdem habe ich früher für 10 DM meine Tüte fast vollbekommen. Heute reichen sie nur für ne halbvolle.

Was die Stärke des Euro im Vergleich zu anderen Währungen angeht, so kann ich nur spekulieren und habe kein wirkliches Wissen drüber.
 
Ich frage mich, warum ich plötzlich statt 3,50 DM auf einmal 3,50 Euro für meinen Döner zahlen musste und warum ich für die Jeans statt 99,90 DM auf einmal 95,90 Euro zahlen musste.
Ich hab früher an die 100 DM für eine Jeans bezahlt und heute 50-60 Euro. Einen Döner möchte ich im Grunde nicht mal mehr geschenkt haben weil die Fleischqualität mich im letzten Drittel doch vor erhebliche Herausforderungen stellt. Aber früher habe ich auch schon 3,50-4,50 Dm bezahlt und heute 2,80 Euro. Meine These war ja das der Euro schwach ist aber bei diesen beiden Beispielen hat sich für mich nichts außerhalb des üblichen Rahmens geändert.

Es heißt ja immer wieder, der Teuro wäre nur ein Gerücht und subjektiv so wahrgenommen. Trotzdem habe ich früher für 10 DM meine Tüte fast vollbekommen. Heute reichen sie nur für ne halbvolle.
Kommt drauf an was man kauft würde ich sagen. Sehr Vieles ist 50-80% teurer geworden, trotzdem kann ich mich und Frau mit 220 Euro wenn wir beim Einkaufen aufpassen und mit 300 Euro wenn wir nicht aufpassen lebensmitteltechnisch einen Monat über die Runden bringen. Vergleichen mit anderen Rechnungen finde ich das echt günstig.
 
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Ich hab früher an die 100 DM für eine Jeans bezahlt und heute 50-60 Euro. Einen Döner möchte ich im Grunde nicht mal mehr geschenkt haben weil die Fleischqualität mich im letzten Drittel doch vor erhebliche Herausforderungen stellt. Aber früher habe ich auch schon 3,50-4,50 Dm bezahlt und heute 2,80 Euro.
Es soll Städte geben, wo die Qualität des Döners fragwürdig ist. Soweit ich weiß, werden z.B. in Berlin die Döner mit Hackfleischdönerimitat hergestellt. Hier in Bielefeld gibts das nicht. Hier wird - zumindest überall dort wo ich meine Döner esse - gutes Fleisch verwendet und es ist 0% Hackfleisch dabei. Für 2,80Euro bekommst du hier auch keinen Döner. Und ich habe auch wirklich noch nie in Bielefeld irgendwo Hackfleisch im Döner gesehen.

Ich bin Diesel- Replay- und Levisfan. Die Jeans haben mich früher je nach Art zwischen 80-130 Mark gekostet. Sofort mit der Euroumstellung hatten sie fast die selben Zahlen davor stehen. Erst kürzlich habe ich mir eine Diesel gekauft und 79,90 Euro bezahlt.

Wahrscheinlich spielt es halt auch eine Rolle wo man wohnt. Von Stadt zu Stadt eventuell verschieden.

Kommt drauf an was man kauft würde ich sagen. Sehr Vieles ist 50-80% teurer geworden, trotzdem kann ich mich und Frau mit 220 Euro wenn wir beim Einkaufen aufpassen und mit 300 Euro wenn wir nicht aufpassen lebensmitteltechnisch einen Monat über die Runden bringen. Vergleichen mit anderen Rechnungen finde ich das echt günstig.
Dem stimme ich so zu. Trotz alledem musste ich früher nicht so genau vergleichen um im angemessenen Einkaufspreisrahmen zu bleiben.
 
Trotz alledem musste ich früher nicht so genau vergleichen um im angemessenen Einkaufspreisrahmen zu bleiben.

Vergleichen müsste ich dazu sogut wie nix. Einfach nur die Sachen kaufen die immer günstig sind und mit etwas Obst und Gemüse der Saison ergänzen...

mein Mehrwert des Themas: mein Kühlschrank ist grad ziemlich leer, wir gehen gleich einkaufen und ich bin grad hochmotiviert mal die nächsten 1-2 Monate auf die Preise zu achten :biggrin:
 
mein Mehrwert des Themas: mein Kühlschrank ist grad ziemlich leer, wir gehen gleich einkaufen und ich bin grad hochmotiviert mal die nächsten 1-2 Monate auf die Preise zu achten :biggrin:
Ich war gerade noch schnell was einkaufen, weil Kühlschrank auch leer und keine Lust auf Pizzataxi oder Imbiss heute. Auch keine Lust zu kochen. Also Dose "Serbische Bohnensuppe" (2,49 €), Tafel Milka (0,89 €) und ne 180 Gramm Ration mit Paprika gefüllte Oliven (2,69 €) im REWE gekauft der bis 22 Uhr geöffnet hat. Bezahlt: 6,07 €. Wär ich mal lieber in den Imbiss gegangen .. :evil:
 
Mal testen ob ich meine Rechnung hier hochladen kann :).. war auch beim Rewe

hab mir auch nicht übertrieben Mühe gegeben beim einkaufen, aber zumindest kann ich damit genug Erbsensuppe kochen um 4-5 Leute satt zu bekommen :biggrin:

Ein Eis, Pils, Federweisser, Weintrauben und Feigen tragen auch zum wohlbefinden bei ;)
 

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Es wird immer viel auf die "Bösen" gierigen Händler geschoben, dass ist das Bild was die Medien einem vermitteln es muss ja einer herhalten. Das Problem beim Euro speziell die Preise waren die 2 Jahre vor dem Euro alle wussten er kommt im Jahr 2000 parallel zur DM für 1 Jahr. Also was ist vorher passiert nehmen wir mal ein einfaches Beispiel auch wenn der Preis jetzt nicht stimmen sollte so ist es abgelaufen. Eine Gurke damals 0,45 Pfennig der Preis wurde vor dem Euro immer wieder erhöht in DM bis am Ende die Gurke 0,90 Pfennig kostete geteielt durch 2 natürlich wieder 0,45 eurocent. Viele sagen immer ja die Preise beim Euro sind stabil geblieben sind sie ja auch aber man muss mal 1-2 Jahre vorm Euro die Preisanstiege betrachten. Und das war das ungerechte und da hätte meiner Meinung der Staat eingreifen müssen. Wäre es anständig verlaufen hätte nach Euro - Einführung eine Gurke maximal 0,30 eurocent kosten dürfen. Wie gesagt die Preise stimmen nicht ist nur ein Beispiel wie das damals gehandhabt wurde.


Zu den Devisen der Schweizerfranken wäre viel stärker, die haben sich aber ein Eigentor mit Ihrer Deckelung geschossen die müssen Euro kaufen wie die blöden (Verschulden) um den Kurs 1,20 zu halten. Die stützen damit auf einer Seite den Euro und zerstören sich damit selbst.(Ohne diese Maßnahme wäre er vielleicht schon kollabiert) Aber das werden wir ja nächsten Mittwoch sehen ob die Demokratie siegt und der Euro zerstört wird oder ob Demokratie beseitigt wird für diesen kranken Euro - Traum.


Und zum Dollar wir werden die Parität zum Euro noch sehen genau wie wir die Parität des Schweizer Frankens zum Euro schon gesehen haben. Am Ende kehrt jede Papierwährung (auch der Dollar) zu Ihrem eigentlichen Wert zurück nämlich 0.


Denn das Papiergeld lebt nur durch eins Vertrauen, also praktisch sind 10 Euro nur 10 Euro weil alle daran glauben bzw die meisten wenn aber keiner mehr daran glaubt, dann ist es halt nur bunt bedrucktes Papier mit keinem Inneren Wert.



Ps.: Heute 22:45 Beckmann mit Dirk Müller anschaun lohnt !!
 
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hab mir auch nicht übertrieben Mühe gegeben beim einkaufen, aber zumindest kann ich damit genug Erbsensuppe kochen um 4-5 Leute satt zu bekommen :biggrin:

:think: Gehört der WC-Reiniger zum Rezept dazu? :evil:

Ich großen und ganzen wird es kaum Sinn machen, einzelne Einkäufe miteinander zu vergleichen. Subjektiv meine ich, das grade bei Lebensmitteln der Versuch herauszufinden, ob der Euro ein "Teuro" ist, zum scheitern verurteilt ist. Viele Preise unterliegen saisonalen Schwankungen, in de letzten Jahre ist die Lebensmittel-Spekulation dazugekommen, der persönliche Geschmack ändert sich etc.

Ich für meinen teil weiß ziemlich genau, dass ein Großteil der Mehrausgaben für Lebensmittel daher rühren, dass wir Gemüse und Obst auf dem Wochenmarkt einkaufen und nicht im Supermarkt, und dass das Fleisch bevorzugt beim einheimischen( und selber schlachtenden) Metzger gekauft wird.

Fertigfraß kommt bei uns kaum noch auf den Tisch, und das treibt ganz ohne Wirtschaftskrise die Kosten ;)
 
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Ich nehme meine Bons fast nie mit.

Hast du Pech gehabt mit de Trauben. Letzte Woche waren die im Angebot für 1 Euro glaub ich. Hab gleich zugeschlagen^^. (Waren allerdings überhaupt nicht süß, dafür kernlos) :yawn:

Ihhhh, H-Milch. Nehm ich höchstens für den Kaffee. ^^

Was ist denn Romeo & Julia? Doch nicht etwas das lecker Eis von hmmm, war es Schöller? Hab ich letztens auch gehabt, war so leckerschmecker, dass ich die gesamten 900 ML ratzfatz alle hatte - und Bauchweh danach. :biggrin:

Also zum Erbsensuppenessen würde ich gerne mal kommen. Ich gestehe, ich habe noch nie ne Suppe selber gemacht ich Faulpelz.
 
:think: Gehört der WC-Reiniger zum Rezept dazu? :evil:

Den hat die Frau eingepackt weiß auch nicht wozu der gut ist

Subjektiv meine ich, das grade bei Lebensmitteln der Versuch herauszufinden, ob der Euro ein "Teuro" ist, zum scheitern verurteilt ist.
Sicher, aber ich gucke gern in fremde Einkaufskörbe und mich interessieren auch die dazu gehörigen Rechnungen :mrgreen:



Ich für meinen teil weiß ziemlich genau, dass ein Großteil der Mehrausgaben für Lebensmittel daher rühren, dass wir Gemüse und Obst auf dem Wochenmarkt einkaufen und nicht im Supermarkt, und dass das Fleisch bevorzugt beim einheimischen( und selber schlachtenden) Metzger gekauft wird.

Fertigfraß kommt bei uns kaum noch auf den Tisch, und das treibt ganz ohne Wirtschaftskrise die Kosten ;)

Solche Phasen hab ich auch manchmal und kann da mit den Preisen mitfühlen :)
Wenn meine ehemalige Arbeitskollegin mal wieder ein Rind schlachten lässt dann werde ich mir da auch wieder ein paar Kilo von geben lassen auch wenn ich den Großteil dann leider einfrieren muss, aber immerhin weiß man dann genau wo es herkommt :)
Obst und Gemüse kann ich auch von verschiedenen Menschen mit Garten kaufen oder umsonst bei meinen Eltern abstauben, aber unterm Strich hängt in beiden Fällen am Ende ne große Rechnung dran :biggrin:


Ihhhh, H-Milch. Nehm ich höchstens für den Kaffee. ^^
Ich trinke die auch nur im Kaffee oder Capuccino, ansonsten brauche ich sie für Stampfkartoffeln, Kürbissuppe und die Frau trinkt öfter mal ein Glas Kakao

Was ist denn Romeo & Julia? Doch nicht etwas das lecker Eis von hmmm, war es Schöller?
Eis von Langnese, ob es lecker ist weiß ich noch nicht

Also zum Erbsensuppenessen würde ich gerne mal kommen. Ich gestehe, ich habe noch nie ne Suppe selber gemacht ich Faulpelz.
Tzätätzä :p kannste kommen
 
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EZB kauft unbegrenzt Anleihen von Krisenländern

Folgende News wurde am 06.09.2012 um 22:05:51 Uhr veröffentlicht:
EZB kauft unbegrenzt Anleihen von Krisenländern
Top-Themen

Frankfurt/Main (dpa) - Die EZB steht den Euro-Krisenländern zur Seite: Sie beschloss ein Programm, um unbegrenzt Staatsanleihen dieser Länder kaufen zu können. Spanien und Italien müssen sich dafür aber eine Kontrolle ihrer Politik gefallen lassen. Das stellte EZB-Präsident Mario Draghi klar. Seine Pläne stießen in der Regierungskoalition auf unterschiedliches Echo. Kanzlerin in Angela Merkel nahm nicht direkt Stellung. CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt nannte die EZB-Pläne falsch und gefährlich.
 
Ein Ding der Unmöglichkeit...oder wie drückte es meine bessere Hälfte vorhin aus? Ein Fass ohne Boden.

Es wird nun in Massen Geld gedruckt und in Länder gepumpt, die (teilweise) nicht gewillt sind, die derzeitigen Auflagen zu erfüllen. So will man den Euro retten???

Vorhin habe ich einen Artikel gelesen, der den Euro als italienische Lira bezeichnet.

Hyperinflation ist das Stichwort.

Da versucht man sich krampfhaft an eine Währung zu klammern, die auf Grund der wenigen Gemeinsamkeiten der Euro-Staaten eh keine Zukunft hat, und reißt mehrere hundert Millionen Menschen ins Verderben anstatt sich zu besinnen und, wie von etlichen Wirtschaftswissenschaftlern vorgeschlagen, den Euro-Raum zu splitten.

Schon die Vergangenheit hat gezeigt, dass Gelddrucken kein Ausweg aus solchen Krisen ist. Im Gegenteil: Es reißt die ganze Weltwirtschaft in den Abgrund.

Anstatt der Spekulationsblase von derzeit 500 Bio Euro (weltweit) entgegen zu wirken wird fleißig weiter gedruckt. So kann man sich seine Schulden auch weginflationieren.

Rette sich wer kann, sag ich nur. Wer das nötige Kleingeld hat, sollte spätestens jetzt damit beginnen sein derzeit noch wertvolles "Kleingeld" in Edelmetalle anzulegen oder sich ein Eigenheim zu kaufen. Europa wird in 10 Jahren nicht mehr das sein, was es heute ist. Da werden wir uns wahrscheinlich wieder dort befinden, wo wir in den 20er-Jahren des 20. Jahrhunderts schon einmal waren.

Die nächste Hyperinflation kommt bestimmt. Lange dauerts nicht mehr...

Der Mensch lernt einfach nicht dazu.

In diesem Sinne...

P.S.: Welches Land wollte doch gleich als nächstes der Euro-Zone beitreten?
 
Ich komme drauf zurück falls Ihr nicht zu weit weg wohnt. :ugly:

Hm, wenn ich genau überlege, ich koche sowas von selten. Kriege immer irgendwelchen Personalmampf aus den Restaurants vorgesetzt. Schmeckt auch lecker und an meinen freien Tagen freut sich oft das Pizzataxi oder der Imbiss.

Ja genau, Langnese wars! Oh, ich geh morgen wieder hin und kaufe mir ne Packung! Aber dann wieder das Tiramisueis, hmmmmm.

@ Manaegg: Du mach mir doch keine Angst.:yawn: Ich überlege schon länger in die Schweiz zum arbeiten zu gehen. Da wird wenigstens noch richtig am Tisch flambiert, tranchiert und filetiert und verdienen tu ich da auch mehr als das doppelte. Schon ausgerechnet, unterm Strich bleiben trotz horrender Lebenshaltungskosten viel mehr Taler über. :mrgreen:
 
Griechenland prüft erneut, Reparationszahlungen von Deutschland einzufordern

Folgende News wurde am 10.09.2012 um 16:40:00 Uhr veröffentlicht:
Griechenland prüft erneut, Reparationszahlungen von Deutschland einzufordern
Shortnews

Vor dem Hintergrund der desolaten Finanzlage ist man in Griechenland offenbar auf der Suche nach neuen Einnahmequellen. Auf Druck der Oppositionsparteien lässt das griechische Finanzministerium nun erneut prüfen, ob noch Reparationsforderungen an Deutschland gestellt werden können. In Griechenland war es während des Zweiten Weltkrieges zu Gräueltaten und Zerstörungen durch die deutschen Besatzungstruppen gekommen. Ein Untersuchungsausschuss soll nun bis zum Ende des Jahres feststellen, ob noch Forderungen an Deutschland gestellt werden können. Bereits im März hatte das griechische Außenministerium ähnliche Andeutungen gemacht - man habe nie auf die Reparationsansprüche verzichtet. Die deutsche Regierung sieht das anders- hier ist man sich sicher, dass alle Forderungen Griechenlands bereits abgegolten sind.
 
@seppl2000
Was man sicher berechnen kann, sind die Landflächen, den Wert von Wald (wieviel Sauerstoff er freisetzt oder Energie sammelt) und die Fischmenge.
Durch die Mehrwertsteuer wissen wir auch ziemlich genau, wieviel Produkte existieren. Fast alle Länder berechnen ein Bruttosozialprodukt. was auch Dienstleistungen als Zahl bewertet. Die Zahlen existieren also bereits.
Es ist also nicht unmöglich alle Dinge auf der Erde zu zählen.

Der Markt kann die Geldmenge nicht regeln, weil der Markt kein Geld verbrennt. Es wäre natürlich kein Problem die Zahlmengen zu erhöhen, wenn es zuviel Geld gibt. Das meinst du mit Inflation. Aber das Problem daran ist doch, dass die Löhne nicht zahlenmäßig gleichzeitig steigen. D.h. du kannst dir kein Brot mehr kaufen, weil dein Lohn zahlentechnisch keinen Wert mehr hat.
Der Grund warum einige Theorien eine geringe Inflation fordern, ist, damit niemand die Leute gezwungen werden etwas zu kaufen oder etwas zu investieren. Wenn das Geld nämlich am Wert verliert, kauf man lieber heute als morgen. Damit kurbelt man den Umsatz an oder man bewegt Millionäre das Geld zu verleihen oder zu investieren, da sie sonst jedes Jahr 5 % weniger Wert hätten.
Für ein freies Geld wäre ich auch. Nur was heißt das? Wer darf dann die Menge bestimmen?
Im Grunde gibt es ja auch freies Geld. Z.B. Gold. Die Goldmenge ist begrenzt durch die Produktion. Gold kann jeder egal mit welcher Währung kaufen. Und weil das so geil ist, gibt es darauf auch kräftig eine Steuer im An - und Verkauf. Und damit wird es untauglich, weil jedesmal der Staat ich weiss nicht 10 %? mitverdient. Aber du könntest strafbar mit deinem Freund Gold heimlich wechseln. Aber wenn du dann zur Bank gehst und es in Währung umtauschen willst, brauchst du den Nachweis woher du das Gold hast. Der Staat hat sich da schön eingeklinkt. Deswegen gab es immer die Goldkuriere in die Schweiz, weil deren Banken keine Fragen stellen.
Da siehst du schön den Unterschied zwischen unserem Freiheitsverständnis, wo wir Hehler von CD's mit Steuerhinterziehern belohnen und dem Freiheitsverständnis der Schweizer.
Auch ein Staat muss sich rechtfertigen. Wenn der Sozialstaat nicht sozial ist, dann sind Steuerhinterzieher eher Freiheitskämpfer als Verbrecher.
Es gibt sogar eine freie Währung. Glaub auch in der Schweiz. Sie bezieht sich auf Tauschpunkten. Jemand kann arbeiten gehen und bekommt dann in einem Sozialladen dann z.B. alte Kleider dafür. In Deutschland gibt es glaube ich auch soetwas als Versuch.

Das Geldmonopol des Staates Deutschland z.B. gibt es deswegen, weil es irgendwann eine Vereinbarung der Bundesländer war. Vorher hatte jedes Bundesland oder Fürsttum seine eigene Währung. Das ist unpraktisch, weil die Waren dann nirgendwo mehr hinkommen oder immer teurer werden. Wenn es in Bayern schönes Wetter gab und viel Weizen kommt der nicht nach Norddeutschland, wenn der Weizen da teuer ist, weil alle die Hand an Landesgrenzen aufhalten. Deswegen gibt es heute z.B in Afrika mal eine Hungerskatastrophe und 50 Kilometer weiter werden salatköpfe weggeworfen, weil keiner eine Ländergrenze überschreiten darf, oder niemand eine Strasse baut.

Ihr immer mit eurem Kommunismus ...
Die Grundidee dahinter ist, dass die Firmen (die Produktion) dem Staat bzw indirekt den Arbeitern gehören, damit kein Monopol die Menschen in die Armut führt.
Bei uns betrifft es z.B. die Wasserwerke. Kaum sind die Privatisiert, schon sind die Wasserpreise exorbitant hoch. Oder eben die Bahn, wo unrentable Stationen stillgelegt werden, bei den Privaten. Oder eben die Energiekonzerne.
Das Problem beim Kommunismus ist nicht, dass alle Betriebe und deren Einnahmen dem Staat gehören, der dann das Geld verteilen soll.

Nein, das Problem liegt daran, dass diejenigen bevorzugt werden, die einen Plan erfüllen für eine geplante Zukunft, die meistens nicht so eintritt, wie ein Plan das vorsieht.
Z.B. Da werden 5 Millionen nahtlose perfekte Perlonstrümpfe geplant weil das viele Frauen wollen. Da wird geplant, was das kosten soll, wer das herstellen soll, und wie die Verteilung ist. Da vergehen 2 Jahre, weil jeder Oberplaner das abzeichnen muss. Dann kommen die 5 Millionen endlich auf den Markt. Und was passiert dann? Da gibt es plötzlich eine Sängerin, die ihre nahtlose perfekte Perlonstrümpfe zerreist billig zusammenflickt und damit sexy aussieht und Erfolg hat. Und plötzlich wollen alle Frauen diese künstlich zerrissene und zusammengeflickte Perlonstrümpfe haben und ? die Planerfüllung ist im Eimer.
Oder da wird geplant, dass jeder Kaninchen züchten und an den Staat verkaufen kann und 5 Mark bekommt. Und was wurde aus dem Plan? Na logisch ... alle hatten ja genug Kaninchen im Stall, warum also kaufen ... was passierte? Die Kaninchen im Staatsladen gab es für 3 Mark. Also hat man alle Kaninchen im Stall für 5 verkauft und falls man wirklich mal Kaninchen essen wollte, hat man die eigenen für 3 Euro gekauft. Planerfüllung.
Das Problem beim Kommunismus ist nicht die Grundidee, dass es keine Monopole geben soll. Sondern, dass die Menschen behindert werden, die sofort auf den Markt reagieren können. Eben reagieren ohne einen Antrag zu stellen, ohne Kredite sich zu erschleimen und ohne Parteibuch.
Damit Menschen sofort auf etwas reagieren können brauchen sie eine Geldanhäufung, eben Kapital, mit dem sie ohne Erlaubnis machen können was sie wollen. Eben sofort ohne Rechtfertigung. Z.B. jemand der sagt, ok ich kaufe alle 5 Millionen Perlonstrümpfe, zerreisse sie und nähe sie zusammen und verkaufe sie.
Oder jemand der sagt, ... alle haben Kaninchen ... ok, dann züchte ich eben Frösche und lass sie Goldstaub fressen.

Wenn man aber solchen Leute ins Gefängnis steckt, weil sie unwillig sind einen Plan zu erfüllen und wenn man ihnen auch noch das Geld nimmt ... dann nennt man es Kommunismus.
Das Problem beim Kommunismus ist also, dass die belohnt werden, die einen Plan erfüllen und nicht diejenigen, die die Wirklichkeit vor Ort erkennen.
Die DDR hat letztlich versucht, nicht die unsinnigen Pläne zu ändern, sondern die Wirklichkeit so anzupassen, dass die Pläne richtig werden. Konkret: Diejenigen Frauen die sich Perlonstrümpfe mit Naht aus dem Westen gekauft haben, weil sie es schicker fanden, wurde unterstellt, sie würden westliche Propaganda verbreiten.
Wenn das Denken der Menschen, also was sie kaufen sollen bzw. wollen sollen, kontrolliert werden muss, damit der Plan stimmt, dann distanzieren sich die Menschen vom Staat, vom Produkt.

Also wenn ihr vom Kommunismus redet, dann fragt euch auch, wie man die Produktion umsetzen soll. Und das geht nur über einen Plan. Oder wie soll das ohne Plan gehen, wenn niemandem ein Betrieb oder Geld gehört?

Und geht euer Plan soweit, dass ihr jemanden bestrafen würdet, der nicht eure Planmusik kauft, sondern wenn derjenige Musik von jemanden aus der Nachbargarage kauft? Und wenn das Konkurrenzprodukt mehr gekauft wird als euer Planprodukt, wie wollt ihr verhindern, dass die Leute nicht das Konkurrenzprodukt kaufen? Tschia ... eine Mauer wäre nicht schlecht. Das ist die innere Logik der Planer und Planerfüller.

Ich bin froh, dass wir endlich diese Geldmarktkrise des Kapitalismus haben. So sehr ich auch den Kommunismus und seine Bürokraten ablehne, so sehe ich auch in der 'freien Marktwirtschaft' Regelungsbedarf.
Endlich ist das Kind in den Brunnen gefallen und die Regierungen fangen an wieder nachzudenken. Und die Bevölkerung merkt, dass dieser Dispokredit eine Falle ist. Vor allem dieses 'Das musssss ich haben, sonst bin ich kein Mensch' Denken. Die Krise tut uns gut.
 
So die heutigen Neuigkeiten von der Front.



Der Eilantrag auf Verschiebung, des für morgen angesetzten Urteils zum ESM durch Herrn Gauweiler wurde abgelehnt.


Ich spekuliere jetzt mal, in dem ich sage die Ablehnung erfolgte aus dem Grund weil das BVG den ESM sowieso ablehnen wird darum wäre es ja Zeitverschwendung diesen Eilantrag stattzugeben. (wie gesagt nur Spekulation)


Andererseits habe ich mich mal bisschen über Herrn Voßkuhle belesen, und da ist mir aufgefallen, dass Leute wie Schäuble und auch einem Herrn Barosso diesem nicht Fremd sind. Desweiteren nachdem damals der verfassungswiedrige Lissabonner Vertrag durchgewunken wurde, wurde dannach Herr Voßkuhle in das höchste Amt beim BVG gehieft.


Ich weiß nicht was man erwarten kann morgen, aber ich denke morgen stirbt die demokratie und spätestens dann sollten sich die Deutschen mal fragen ob wir das so hinnehmen wollen.


Hier mal noch ein kleiner Film zum ESM:


https://www.youtube.com/watch?v=C0wFb2aL7U8
 
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Für die Spekulanten eines zerbrechenden Euroraumes fette Kost. Könnte dann sogar bis zum Dato belächelten Alleingang Deutschlands führen. Dadurch würde die BRD in Europa wirtschaftlich noch weiter aufsteigen und letztlich innerhalb Europas mächtiger werden, international aber verlieren. Will es nicht auf dem Abstellgleis enden, muss es handeln. Vielleicht ist der Plan der "Inner six" nicht verkehrt, oder noch konzentrierter, mit Frankreich und den Beneluxstaaten allein.

Europa dagegen, weiß auch ganz genau, dass es ohne Deutschland nicht funktionieren wird und würde daher wieder in seine Einzelteile verfallen.

Ich hoffe, dass Frau Merkel dann auch weiterhin stur genug bleibt und reagieren wird und ein Mittel findet. Weder Europa noch Deutschland wollen doch ein Scheitern. Oder doch? Wer weiß was die in ihren geheimen Sitzungen da alles besprechen. Gibt ja reichlich und zum teil sehr gut argumentierte Spekulationen.