@D_Blade Schau dir Deutschland mal vor 200 Jahren an. Aus dem Flickenteppich ist ein Land geworden und mittlerweile eine funktionierende Demokratie. Warum sollte dieses nicht auf EU Ebene gelingen?
An der deutschen Einheit hat wohl H****r den weitaus größten Anteil. Der Preis dafür war allerdings sehr hoch.
Vor gut 200 Jahren hat übrigens die Grande Armee in Deutschland gewütet und die Strukturen des Reiches zerstört.
@Photon: Es ist aber nun nicht so, dass jetzt Bayern gegen Berlin zieht.
 
@Photon: Es ist aber nun nicht so, dass jetzt Bayern gegen Berlin zieht.
Das ist richtig. Aber Bayern hat jahrelang am allermeisten aus dem Topf bekommen. Jetzt zahlen sie am allermeisten ein. Früher hat sich kein Lederknödel beschwert, im Bund zu sein. Heute schon.

Und ja, ich weiß auch, dass Bayern inzwischen mehr eingezahlt hat, als es damals bekam. Aber so ist das nunmal in einer Solidargemeinschaft. Ich habe auch schon weit mehr Steuern, Krankenkasse und Versicherungen bezahlt, als ich jemals genutzt habe. Aber WENN ich es mal brauche, dann will ich auch die solidarische Unterstützung bekommen. Anders läuft es nunmal nicht.
 
Das ist richtig. Aber Bayern hat jahrelang am allermeisten aus dem Topf bekommen. Jetzt zahlen sie am allermeisten ein. Früher hat sich kein Lederknödel beschwert, im Bund zu sein. Heute schon.

Und ja, ich weiß auch, dass Bayern inzwischen mehr eingezahlt hat, als es damals bekam. Aber so ist das nunmal in einer Solidargemeinschaft. Ich habe auch schon weit mehr Steuern, Krankenkasse und Versicherungen bezahlt, als ich jemals genutzt habe. Aber WENN ich es mal brauche, dann will ich auch die solidarische Unterstützung bekommen. Anders läuft es nunmal nicht.

Naja aber einen Sachverhalt ignorierst du.

Die Bayern haben von reicheren Ländern bekommen, so wie Bayern heute eben mehr Geld hat und es schwächeren gibt.

Die damals reicheren Länder haben nur absolut miserabel gewirtschaftet und tun dies heute noch. Siehe dir NRW an. Dadurch, dass die Sozis hier so lange an der Macht waren und auch nun wieder sind ist das Land finanziell absolut mies aufgestellt. Und zu den Hochzeiten hätte es NRW schon besser gehen müssen.

Daher kann man die Aufregung schon verstehen. Es macht einfach keinen Spaß das hart erarbeitete Geld zu verpulvern an Landeskammern, die scheinbar nicht mal im Ansatz wissen, wie man ordentlich mit fremden (das Geld der Bürger) Geld umzugehen hat. Und hier kann ich den Frust der Bayern verstehen. Die damaligen Geldgeber konnten wenigstens mit ansehen, wie aus ihrem Geld etwas entstand in Bayern. Die Bayern müssen mit ansehen, wie ihr Geld verpulvert wird...
 
Und ja, ich weiß auch, dass Bayern inzwischen mehr eingezahlt hat, als es damals bekam. Aber so ist das nunmal in einer Solidargemeinschaft. Ich habe auch schon weit mehr Steuern, Krankenkasse und Versicherungen bezahlt, als ich jemals genutzt habe. Aber WENN ich es mal brauche, dann will ich auch die solidarische Unterstützung bekommen. Anders läuft es nunmal nicht.
Es sieht doch nun so aus als wenn Berlin betrogen hat und einfach mehr Einwohner angegeben hat als es tatsächlich hat, so dass es mehr Geld bekommen hat.

Hier hat mal jemand gerechnet: https://www.prabelsblog.de/2013/08/bei-80-abgaben-zerlegt-sich-das-sozialsystem-selbst/
Wenn die 80% Abgabenquote erreicht ist, geht es zurück zur Subsistenzwirtschaft, weil es sich nicht mehr lohnt Euros zu verwenden. Er hat natürlich noch nicht berücksichtigt, dass man ein zweites Auto auch kaufen muss. Im Endeffekt haben Zweitverdiener gar nichts.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn der Staat nicht die Schulden macht, müssen es die Bürger tun. Ohne Schulden keine Guthaben!
Wenn man die reine Geldverteilung betrachtet, mag das so sein. Wenn die Bürger allerdings die Schulden machen müssten, dann würden sie vielleicht nicht diese Forderungen stellen.

Nein, durch die Verschuldung nimmt der Staat überschüssiges Geld ein, das sonst irgendwem anders verliehen werden werden würde.
Oder auch nicht. Es gibt genug Unternehmen, die gerne Geld leihen würden, aber keins bekommen. Warum? Weil die Banken, die das Geld zu 0,25% von der EZB bekommen, es lieber "risikolos" dem deutschen Staat für 1,5% leihen als dem deutschen Handwerker mit Risiko für 5%.

Marty
 
Naja aber einen Sachverhalt ignorierst du.

Die Bayern haben von reicheren Ländern bekommen, so wie Bayern heute eben mehr Geld hat und es schwächeren gibt.

Die damals reicheren Länder haben nur absolut miserabel gewirtschaftet und tun dies heute noch. Siehe dir NRW an. Dadurch, dass die Sozis hier so lange an der Macht waren und auch nun wieder sind ist das Land finanziell absolut mies aufgestellt. Und zu den Hochzeiten hätte es NRW schon besser gehen müssen.
Dem kann man ja nicht widersprechen. Ich bin auch alles andere als stolz, was mein Pobereit hier veranstaltet. Aber auch sowas ist immer Teil der Solidargemeinschaft, wenngleich auch ärgerlich. Ist doch das Gleiche wie mit der Arbeitslosenversicherung, Krankenversicherung und allem. Es gibt eben Leute, die rennen wegen jeder Schramme zum Arzt, andere waren seit 20 Jahren nicht mehr bei irgendeinem Arzt, aber beide zahlen das Gleiche ein. Und es gibt Leute, die haben noch nie was in irgendeine Kasse eingezahlt, haben noch nie einen Handschlag getan, bekommen aber dennoch Geld und sind rundum versichert. Sowas gehört dazu.

Ich will damit überhaupt nicht die Steuergeldverschwendung verteidigen, Länderfinanzausgleich hin oder her. Allerdings ist das mal ein Problem, dem man sich von oben stellen sollte, sofern Interesse vorhanden. Ich habe Pobereit nicht gewählt. Irgendwer hat ihn gewählt, wiedergewählt und dann nach seinem desaströsen BER-Versagen auch noch das Vertrauen ausgesprochen. Wenn das keine Vetternwirtschaft ist, dann müssen die Alternativen zu einem Maulhelden, der eigentlich nichts als feiern kann, ja noch schlimmer sein...

[...] Und hier kann ich den Frust der Bayern verstehen. Die damaligen Geldgeber konnten wenigstens mit ansehen, wie aus ihrem Geld etwas entstand in Bayern. Die Bayern müssen mit ansehen, wie ihr Geld verpulvert wird...
Ich kann den Frust auch verstehen. Aber ich schaue mir als Bürger schon seit Jahren an, wie mein Geld zum Fenster raus geschmissen wird. Steuern muss ich trotzdem zahlen. Mir persönlich ist es daher egal, ob ich in Berlin, Hamburg oder München wohne. Das Geld ist so oder so weg.

Das was man machen könnte, wäre die verantwortlichen Politiker sofort fristlos zu entlassen. Aus meiner Sicht sind sie entweder total unfähig oder sie arbeiten gegen die Interessen ihrer Arbeitgeber - das bin unter anderem ich als Steuerzahler. Beide Varianten würden in jeder Firma zur sofortigen fristlosen Kündigung führen.

Es sieht doch nun so aus als wenn Berlin betrogen hat und einfach mehr Einwohner angegeben hat als es tatsächlich hat, so dass es mehr Geld bekommen hat.
Die Schulden bezahlt Pobereit trotzdem nicht. Er baut sich lieber ein Denkmal - sofern es noch zu seinen Lebzeiten fertig wird...
 

Ich höre seit 2008 immer wieder diese Leute, die den großen Untergang für die nächste Jahreshälfte oder das nächste Jahr weissagen. Ich kann es nicht mehr hören. Obwohl: Wenn sie lange genug leben und nicht müde werden, den Weltuntergang zu prognostizieren, dann wird irgendwann der Tag kommen, an dem sie recht haben werden. Und dann werden sie sagen: "Wir haben es immer gesagt!" :LOL:

Übrigens: Es gibt da Wissenschaftler, die prognostizieren das Ende allen Lebens im Universum und des Universums selbst! Und das nicht etwa in ein paar 100 Billiarden Jahren, wie es nach heutigem Stand der Wissenschaft wohl passieren könnte, sondern schon in 10 oder 20 Milliarden! Das bedeutet, dass es knapp für uns alle wird. Lohnt es sich überhaupt noch, Kinder in die Welt zu setzen? Ich weiß es nicht.
 
Ich höre seit 2008 immer wieder diese Leute, die den großen Untergang für die nächste Jahreshälfte oder das nächste Jahr weissagen. Ich kann es nicht mehr hören. Obwohl: Wenn sie lange genug leben und nicht müde werden, den Weltuntergang zu prognostizieren, dann wird irgendwann der Tag kommen, an dem sie recht haben werden. Und dann werden sie sagen: "Wir haben es immer gesagt!" :LOL:

Ich sehe das so, dass es natürlich so ist das das Finanzsystem eine gewisse Halbwertszeit hat die wir allem Anschein nach auch erreicht haben. Aber wie das so ist bei Halbwertszeiten und dem Zerfall - man kann nicht genau sagen wann er nun eintritt.

Nun kann ich seit 2008 auf der Lauer liegen und zittern und bangen und mir Gedanken um schnöde Papierfetzen machen und dann eventuell erst 2030 feststellen, dass das System doch länger gehalten hat als ich erwartet habe und stelle dann fest das ich 22 Jahre mit negativen Gedanken vertan habe anstatt mir etwas aufzubauen. 22 Jahre die zu den besten meines Lebens hätten gehören können, da ich weder zu jung noch zu alt gewesen wäre um sie so richtig zu genießen.
Und egal ob es nun 5 oder 30 Jahre werden - ich habe keine Zeit um mir irgendwelche Sorgen zu machen, ich vertraue einfach darauf das das Schicksal es gut mit mir meint und das spätestens nach der Krise die Sonne wieder rauskommt.

Ein paar rudimentäre Vorsichtsmaßnahmen kann man ja trotzdem treffen, aber ich lass mir doch vom Finanzsystem mein bisschen Lebenszeit nicht versauen.
 
Es gibt aber auch hier einen Rhytmus und der ist in der Geschichte 30-50 Jahre und wie siehts heute aus 84 Jahre also schon 34 Jahre überfällig.
 
Es gibt aber auch hier einen Rhytmus und der ist in der Geschichte 30-50 Jahre
Wer gibt denn diesen Rhythmus vor? Davon habe ich noch nie etwas gehört. Also dass sich Dinge von Generation zu Generation ändern können (was ja etwa so in diesen Zeitrahmen passt), ist ja nun wirklich nicht neu. Aber was war denn so um 1000 nach Christi anders zu 1050 nach Christi?

Während ich es schreibe, frage ich mich schon, ob es überhaupt einen Sinn hat, das Gespräch weiterzuführen...
 
Finanzpolitiker von FDP und SPD warnen vor unkalkulierbaren Euro-Risiken für ...

Folgende News wurde am 16.08.2013 um 14:17:38 Uhr veröffentlicht:
Finanzpolitiker von FDP und SPD warnen vor unkalkulierbaren Euro-Risiken für Deutschland
Top-Themen

Berlin (dts) - Nach Einschätzung von Finanzpolitikern aus Koalition und Opposition sind die Angaben von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) über das deutsche Haftungsrisiko aus den Euro-Rettungsprogrammen deutlich zu niedrig angesetzt. Selbst jüngste in einem Zeitungsbericht unter Berufung auf Regierungskreise genannte Zahlen, wonach der deutsche Steuerzahler nicht mit 86, sondern mit insgesamt 122 Milliarden Euro haftet, seien nicht haltbar."Natürlich stimmen die Zahlen nicht oder zumindest sind sie nur die halbe Wahrheit", sagte der FDP-Finanzexperte Frank Schäffler "Handelsblatt-Online". So seien die Zinsen für die Griechenland-Hilfen bis zum Jahr 2023 gestundet."Dadurch sind alle Schuldentragfähigkeitsberechnungen heute schon Makulatur." Als vorsichtiger Kaufmann müsse der Euro-Rettungsfonds EFSF darüber hinaus längst Abschreibungen auf seine Engagements vornehmen, sagte Schäffler weiter. Denn nicht nur die Griechenland-Hilfen würden "uneinbringlich" sein."Schäuble betrachtet die Kredite und Bürgschaften als statische Größe, die Schuldenkrise von Staaten und Banken in Europa ist aber ein dynamischer Vorgang, bei dessen Fortsetzung das Sparvermögen der Deutschen auf dem Spiel steht", betonte der FDP-Politiker. Der Chefhaushälter der SPD-Bundestagsfraktion, Carsten Schneider, warf der Regierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor, "den Menschen Sand in die Augen über die bestehenden Risiken für Deutschland" zu streuen."Eine Übersicht zum Gesamtrisiko ist nicht gewollt, denn das würde die Regierung unter Rechtfertigungsdruck setzen. Dann würde auch deutlich werden, wie unverantwortlich es ist, dass der Finanzminister keine Vorsorge im Haushalt getroffen hat", sagte Schneider "Handelsblatt-Online". Schneider betonte, für die Zeit nach der Bundestagswahl erwarteten der Internationale Währungsfonds (IWF), die Bundesbank und einige renommierte Ökonomen in Deutschland einen Schuldenschnitt für Griechenland, der dann den Haushalt unmittelbar mit einer zweistelligen Milliardensumme belasten werde. Außerdem würden Irland und Portugal zusätzliche Mittel benötigen und auch das zypriotische Hilfsprogramm werde nicht ausreichen."Doch Merkel und Schäuble verschließen die Augen vor der Realität und lassen die Menschen im Unklaren", sagte Schneider.
 
122 Mrd. sind viel zu wenig - das müssten inzwischen 800 Mrd. oder mehr sein. Wenn man das heute offen sagt ist Deutschland morgen bankrott.
Wenn der Schuldenschnitt kommt, werden sofort die Haftungen schlagend. Dann muss noch mehr Steuergeld rein gebuttert werden.
 
Es sind 2,2 Billionen in kompletter Haftung.



• Bilaterale Kredite an Griechenland 110 Milliarden Euro,

• Europäischer Finanzstabilisierungsmechanismus 60 Milliarden Euro,

• ESM 700 Milliarden Euro,

• IWF-Europrogramm 250 Milliarden Euro,

• EZB-Schuldenkäufe 220 Milliarden Euro,

• rasant steigende Target2-Schulden der PIIGS (Problemländer Portugal, Italien, Irland, Griechenland und Spanien) 850 Milliarden Euro.
 
Schon seltsam, dass die EU im Grunde die selben Fehler macht wie die USA.
Da reicht nicht ein Rettungspaket, sondern das Rettungspaket zum Rettungspaket. :ugly:
 
Die Amis lassen immerhin die kleineren Banken pleite gehen.

Es ist jetzt alles egal wir sind kurz vor dem Ende, die Banken und die Geldschöpfung ist das Problem aber man wird einen anderen schuldigen finden bzw. die Mainstreammedien. Lasst euch nicht täuschen das Geldsystem und die Banken sind das Problem. Wenn wir das nicht erkennen verlieren wir unsere Freiheit.