-erledigt-

da steht noch was von zivilrechtlichen schritten...?
Was könnte der den da klagen?
 
Der Artikel ist erschreckend, auch wenn ich es mir fast gedacht habe.
Dann viel Spaß beim Ausgeben... ;)
 
Aber irgendwie auch nachvollziebar. Schlussendlich ists so als ob jemand auf mich zukommt, mir geld in die hand drückt, und wieder abhaut.

Wenn er dann nen Monat später kommt und sagt: Ey, das war garnicht für dich: Wen zum teufel interessiert das?
 
da steht noch was von zivilrechtlichen schritten...?
Was könnte der den da klagen?

Ich weiß nicht wie es bei Überweisungsverträgen ist, aber üblicherweise kann man jeden Vertrag wegen Irrtums anfechten (vorrausgesetzt, es bestand natürlich ein Irrtum!)

Ich kann mir ehrlich gesagt nicht erklären, wie das passieren konnte. Meine Bank gibt eine Fehlermeldung aus, wenn Name und Kto-Nummer nicht zusammenpassen. Das ist sogar hier bei Klamm so!

www.isvalid.de (den Inhaber dieser Seite müsste jeder hier kennen, oder? ;) )

edit: ups, das System testet nur BLZ und Kto-nr.
 
ich hab auch mal Geld überwiesen bekommen mit dem ich nichts anfangen konnte, ich dachte erst es wäre ein Irrtum aber es stellte sich später raus das ein Betrüger meine Kontodaten verwendete um sein Geld zu empfangen,

jedenfalls bekam ich eine Anzeige wegen Computerbetrug --->War ne lange und komplizierte Geschichte, aber die Polizei glaubte mir wahrscheinlich auch deshalb weil ich das Geld lange vor der Betrugsanzeige schon wieder zurückgeschickt hatte


Wenn ich jedenfalls "irrtümlich" Geld überwiesen bekäme würde ich es ganz sicher nicht behalten ;)
 
Meinen Großeltern ist einmal etwas ähnliches passiert. Kurze Zeit darauf stand die Kripo vor der Haustür. Ein Betrüger hat mit einem gefälschten Scheck das Geld auf deren Konto überweisen lassen. Warum er das gemacht hat und woher er deren Kontodaten hatte, ist bis heute ungeklärt.

P.S. Das Ganze hat sich in den 60ern abgespielt.

ich hab auch mal Geld überwiesen bekommen mit dem ich nichts anfangen konnte, ich dachte erst es wäre ein Irrtum aber es stellte sich später raus das ein Betrüger meine Kontodaten verwendete um sein Geld zu empfangen,

jedenfalls bekam ich eine Anzeige wegen Computerbetrug --->War ne lange und komplizierte Geschichte, aber die Polizei glaubte mir wahrscheinlich auch deshalb weil ich das Geld lange vor der Betrugsanzeige schon wieder zurückgeschickt hatte

Allein deshalb würde ich mich mal melden.
 
Also ich würde auf jeden Fall abwarten was passiert. Wenn sich keiner meldet hat man wohl viel Glück gehabt.
Wenn sich jemand meldet....shit happends!
 
Mir wäre das auf jedenfall zur riskant (von wegen Schwarzgeld und so). Bei 100 EUR würde ich wahrscheinlich nichts machen, aber bei einem 5stelligen Betrag schon.

Im Übrigen, wieso beredest du das mit uns "Fremden" hier und nicht mit deinen Eltern?? Wenn eh nix dabei ist, dann kannst du ihnen ja sicher davon erzählen, oder? ;)

Streif einen ordentlichen Finderlohn ein und gib das Geld zurück - das ist mein persönlicher Tipp.
 
Ich könnte das mit meinem Gewissen nicht vereinbaren. :nö:

Aber wenn die Gier größer ist als das Gewissen, was soll man da schon machen?

Dich über den Typen informieren und dann trotzdem nicht mit ihn in Kontakt treten - aller unterste Schublade. :roll:
 
wieso denken hier eigentlich alle, dass man Geld, was man irrtümlich überwiesen bekommen hat, behalten darf?
Nur weil das Geld auf dem Konto ist, heißt es noch lange nicht, dass das Geld auch dem Kontoinhaber gehört.
 
Eine Überweisung ist ein Vertrag.
Der Überweiser hat mit der Überweisung eine Willenserklärung abgegeben. Der Empfänger hat diese mit Entgegennahme des Geldes - was ja bekanntlich automatisch passiert - angenommen. Somit ist ein Vertrag zustande gekommen.

Das einzige was jetzt noch helfen könnte, wäre den Vertrag wegen Irrtums anzufechten. Bis diese Anfechtung durch ist, ist das Geld aber Besitz und Eigentum des Empfängers.

Alle Angaben ohne Gewähr.
 
Also hier werden ganz schön erstaunliche Dinge geschrieben. Das Geld landete versehentlich auf dem Konto. Natürlich hat die Bank nicht das Recht es einfach zurück zu buchen und insofern ist es dir erstmal "sicher", aber der eigentliche Besitzer kann es sich auf zivilrechtlichem Wege zurückholen (wenn du es nicht freiwillig zurückgeben solltest). Du hast keinerlei Anspruch auf Geld das dir nicht gehört. Es ist durch einen Irrtum auf dein Konto gelangt.

Der einfachste und fairste Weg wäre es, sich bei der Bank zu melden und den Irrtum mitzuteilen. Du wirst das Geld sowieso nicht behalten können und könntest dir so eventuellen Papierkram sparen.

Übrigens: auf meinem Konto kam auch mal fälschlicherweise Geld an. Das waren nur so um die 80 Euro, darum habe ich das nicht direkt bemerkt. Ich bekam einen Anruf von der Bank, die mir die Situation erklärte und fragte ob sie das Geld zurückbuchen könne. Ich hatte nichts dagegen und die Sache war erledigt. Bei einem fünfstelligen Betrag könnte der Besitzer des Geldes allerdings auch etwas ungehaltener reagieren, wenn er bemerkt, dass es nicht dort ankam wo es hin sollte.
 
Klar, gewissenstechnisch schlecht vereinbar...allerdings...ist es auch komisch, dass sich der Überweiser nicht meldet...ich meine, selbst wenn er keine Kontaktdaten zu dir hat außer deinen Kontodaten, könnte er ja einen winzigkleinen Betrag erneut überweisen mit nem Hinweis oder ner Telefonnummer im Betreff und der Bitte, dass du dich meldest...

Ich würde auch ausharren und abwarten...eventuell das Geld abheben...und warten, bis sich jemand meldet...gerade bei so einem Betrag muss ja irgendwann auch derjenige Stress machen, für den das Geld ursprünglich bestimmt war und spätestens da müsste auffallen, dass die Überweisung in die Hose gegangen ist...

LG, wenn du weiterhin nicht weisst, was du mit dem Geld machen sollst, kann ich dir meine Kontodaten per PN schicken :D:D:D :mrgreen:
 
in Zeiten, als noch Überweisungsträger üblicher waren als Internet-banking gabs es auch schon "Phishing-Betrüger". Sie haben die Briefkästen in den
Banken (in denen man die Überweisungsträger reinschmeissen konnte) oftmals mit Plastiktüten so manipuliert, dass sie die Überweisungen ganz leicht herausfischen konnten. dann brauchten sie nur noch mit Tipp-Ex oder dank Blaupause die Überweisungen nur noch so manipulieren, dass das Geld auf ihre eigenen Konten überwiesen wurden..........

Ich mal mir gerade nur mal folgendes Szenario aus: Vielleicht hat ja dein Überweiser auch den Weg gewählt, seine ÜBerweisung in den Briefkasten der Bank zu schmeißen und kommt dann auf die Idee, dass du den Wisch herausgefischt hast, und dann die Überweisung zu deinem Gunsten manipuliert hast.........................
 
allerdings...ist es auch komisch, dass sich der Überweiser nicht meldet...ich meine, selbst wenn er keine Kontaktdaten zu dir hat außer deinen Kontodaten, könnte er ja einen winzigkleinen Betrag erneut überweisen mit nem Hinweis oder ner Telefonnummer im Betreff und der Bitte, dass du dich meldest...

Schau mal was der Verwendungszweck war:
Ich glaub "Darl. Rückzahlung" stand dort...

Wieso sollte er sich einfach so melden? Er hat n Fehler gemacht und vllt ne Nummer beim Konto verwechselt oder so. Ihm ist das nicht aufgefallen und er hats für erledigt gehalten. Punkt. Wenn ich meine Miete überweise ruf ich doch auch nicht immer an und frag ob das Geld angekommen ist, sondern ich geh davon aus dass sies haben und gut ist.
Aaaaber spätestens wenn die ersten Mahnungen bei dem Überweiser eintrudeln wird er sich das nochmal genau anschauen. Denn er hat ja überweisen und wird somit der Meinung sein, dass das er sein Darlehen zurückgezahlt hat, und das Geld angekommen ist.
Dann schaut er sich seinen Kontoauszug an, sieht die "falsche" Kontonummer von LachenderAffe und wird sich mit der Bank in Kontakt setzen.
Spätestens dann würd ich, als Überweiser, zivilrechtliche Schritte einleiten, wenn LachenderAffe das Geld nicht freiwillig zurücküberweist, oder es ausgegeben hat.

Und LachenderAffe, meinst du das fällt deinen Eltern nicht auf, wenn du die auf einmal Sachen leisten kannst, die eigentlich außerhalb deines Budgets sind? Meinst net die werden Fragen wo du das Geld dafür her hast?
Ich würd auf jeden Fall mal Fragen was die dazu halten, denn Eltern können bei solchen Sachen böse werden. Besonders wenn der Sohn dann auf einmal eine Klage am Hals hat...

Dich über den Typen informieren und dann trotzdem nicht mit ihn in Kontakt treten - aller unterste Schublade. :roll:
Dem stimm ich völlig zu!
 
Dann schaut er sich seinen Kontoauszug an, sieht die "falsche" Kontonummer von LachenderAffe und wird sich mit der Bank in Kontakt setzen.
Spätestens dann würd ich, als Überweiser, zivilrechtliche Schritte einleiten, wenn LachenderAffe das Geld nicht freiwillig zurücküberweist, oder es ausgegeben hat.

Tja... genau ist hier das Problem. Kann er überhaupt belangt werden wenn er das Geld ausgegeben hat und nicht zurückzahlen kann...

Denn ein ähnlicher Fall kam hier gestern im Radio.

Da hat jmd. seine Schulden bei jmd. tilgen wollen. Hat dann aber einen Zahlendreher in der Nummer gehabt.
Das Geld landete dann auf einem anderen Konto und es wurd ausgegeben.

Der Fehler wurde entdeckt und auch hier wollte der "Überweiser" das Geld wiederhaben.
Er sagte, dass die Bank darauf achten müsste, das die Nummer richtg ist.

Das ende vom Lied war, dass seine Klage abgewiesen wurde. Die Bank ist nicht verpflichtet zu überprüfen ob die Kontonummer richtig ist.

Somit sein Pech.