Soziales Empfänger von Sozialhilfe sollen Zuschuss (36 Euro) zu Weihnachten bekommen

Es gibt da aber Alternativen: Zu mehreren zusammen einen Salon eröffnen. Spart Kosten und Verwaltung. Nur trauen sich die meisten nicht.

Marty
Öhm, nö machen die nicht. Mit 1000€/brutto sammeln die kaum Kapital an und wenn doch wären sie schön blöd, sich 10-20 weitere Nadeln einzustechen, von denen sie angesaugt werden können...

Tomsen
 
Jepp genau du hast es geschrieben, 1.Arbeitsmarkt, sprich erwartet werden bestimmte Qualifikationen, weil ein Unternehmen ja kaum noch bereit ist jemand "anzulernen". Deswegen kriegt man die Stellen auch so schlecht.
 
Nein sind es auch nicht, das streitet ja keiner ab, aber laut deiner ironischen These wolltest du das problem Arbeitslosengeld bzw. in dem Falle das "Weihnachtsgeld" wieder allen entziehen, weil alle faul sind und nicht bereit sind zu arbeiten. Und das stimmt wiederum nicht.

Ich koennte ja jetzt ironische Weise auch verallgemeinern und sagen, gerade westdeutsche Arbeitslose wollen meist nicht arbeiten, weil beim spiegel ein solches Beispiel kam, und ich auch z.B. in der naehe von Frankfurt/Main (mehrer solche Beispiele kenne), aber dies waere genauso falsch wie deine ironische Verallgemeinerung.
 
Natürlich für alle und das war auch nicht ironisch gemeint.
Das impliziert aber nicht (!), dass ich alle Arbeitslosen als zu faul zum arbeiten bezeichne.

Wenn aber 800.000 [wohlgemerkt beim Arbeitsamt gemeldete Stellen - es dürften sicherlich noch ein paar zehntausend mehr sein] Stellen offen sind dann sind das 800.000 offene Stellen zuviel ...

Das heisst für mich, es gibt mindestens 800.000 Arbeitsfaule innerhalb der Menge der 4 Millionen Arbeitslosen ... immerhin ein Fünftel.
 
Ist fuer dich eine Birne gleich einem Apfel?
Kann eine Putzfrau ohne Umschulung, Vertriebsleiter sein? Kann ein Textilverarbeiter, in nem Labor arbeiten?

Nein ohne anlernen oder Umschulung geht da nichts, und nun frage mal die Unternehmen die dort 800.000 Stellen anpreisen ob sie solche Leute anlernen wuerden oder 3 Monate Umschulung mit denen machen wuerden.
 
Bei SpiegelTV gabs am Sonntag dazu einen netten Bericht
Wenn ich mir den so durchlese, stellt sich mir die Frage, wer denn größeren Anteil daran trägt, warum es so viele freien Stellen gibt: Die unwilligen Arbeitslosen oder die Unfähigkeit der Arbeitsvermittler. Das man nun die Vermittlung testweise auslagern will, ist hierbei ein klares Schuldeingeständnis. Die Arbeitsagentur verkommt dabei immer mehr zur Verwaltungststelle von Arbeitslosen, anstatt eine Vermittlungsstelle von Arbeit zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

Wie wird eigentlich die Zahl der freien Stellen erfaßt? Kieckt man da einfach inne Datenbank oder wird da 'ne umfangreiche Inventur gemacht? Kann mich nämlich noch an 'nen Beitrag in einen Magazin erinnern, daß ein beachtlicher Anteil an Stellenangeboten, die man bei der Online-Stellenbörse fand, sehr alt und/oder bereits vergeben waren.
 
Ist fuer dich eine Birne gleich einem Apfel?
Kann eine Putzfrau ohne Umschulung, Vertriebsleiter sein? Kann ein Textilverarbeiter, in nem Labor arbeiten?

Natürlich nicht ... wie kommst Du darauf ? :ugly:

Es kann aber sehr wohl eine Putzfrau den Job einer Küchenhilfe, eines Ziegenmelkers oder Restaurantgehilfin annehmen.
(so gesehen im Original-Beitrag bei SpiegelTV)
Wenn Du Dich mal auf der Arbeitsamts-Seite umschauen würdest, würdest Du schnell erkennen, dass zur Zeit Stellen en masse frei sind, für die es zwar einer Anlernphase aber keiner Umschulung bedarf.

Ein grosser Teil der Arbeitgeber sucht mittlerweile schon monatelang und ist sicherlich bereit, die fachspezifischen Kenntnisse anzulernen.

Was die Arbeitsvermittler betrifft ... man bräuchte gar nicht so viele von denen wenn man die Gesetze zur Bewilligung von ALG2 etwas genauer nehmen würde.

Dort ist nämlich von einer Mitwirkungspflicht des ALG-Empfängers die Rede und das beinhaltet meiner Meinung nach auch, sich selbst um diese offenen Stellen zu bemühen [übrigens einsehbar in jeder Arbeitsagentur an den PC-Terminals] und nicht auf Angebote der Vermittler zu "warten".

Ich hab mittlerweile wirklich das Gefühl, dass ALG2 immer noch viel zu viel Unterstützung bietet um einige [ich schreib es lieber dick, nicht das Reddogg wieder was überliest] Menschen sprichwörtlich in den Allerwertesten zu treten wieder in Arbeit zu kommen.

Nur noch zum Schluss ...
Man schaue man zu den Nachbarn Richtung Dänemark.
 
Wenn aber 800.000 [wohlgemerkt beim Arbeitsamt gemeldete Stellen - es dürften sicherlich noch ein paar zehntausend mehr sein] Stellen offen sind dann sind das 800.000 offene Stellen zuviel ...
oder 800.000 passende Bewerber zu wenig.

Wenn Du Dich mal auf der Arbeitsamts-Seite umschauen würdest, würdest Du schnell erkennen, dass zur Zeit Stellen en masse frei sind, für die es zwar einer Anlernphase aber keiner Umschulung bedarf.
Kennst Du die Bedingungen? Viele dieser Stellen sind kurz befristet, mit extremen Bedingungen versehen oder so schlecht bezahlt, dass es sich nicht lohnt. Die Stellenanzeigen werden teilweise vom Arbeitsamt nicht mal auf Seriösität geprüft.

Ein grosser Teil der Arbeitgeber sucht mittlerweile schon monatelang und ist sicherlich bereit, die fachspezifischen Kenntnisse anzulernen.
Ein Arbeitgeber, der einen Ungelernten zu akzeptablen Bedingungen sucht, hat den meist ganz schnell. Die Stellen, die dort offen sind, sind meist aus irgendeinem Grund inakzeptabel.

Nicht zu vergessen, die Stellen, die dort zwar gelistet sind, aber schon seit Wochen nicht mehr offen. Erlebe ich selber regelmässig. Die Stellen sind längst vergeben, werden aber dem Amt nicht gemeldet.

Dort ist nämlich von einer Mitwirkungspflicht des ALG-Empfängers die Rede und das beinhaltet meiner Meinung nach auch, sich selbst um diese offenen Stellen zu bemühen
Ich würde vermuten (ohne das genau zu wissen), dass der überwiegende Teil sich ständig selber um eine Stelle bemüht. Nur leider ist das keine Schlagzeile wert. "Faule Arbeitslose!" schreibt sich leichter auf einer Titelseite, und ein paar Beispiele findet man schnell.
Ich hab mittlerweile wirklich das Gefühl, dass ALG2 immer noch viel zu viel Unterstützung bietet um einige [ich schreib es lieber dick, nicht das Reddogg wieder was überliest] Menschen sprichwörtlich in den Allerwertesten zu treten wieder in Arbeit zu kommen.
Sicher, das wird aber immer so sein. Du kannst es gegen Null kürzen und einigen reicht es trotzdem.

Marty
 
Jepp ich habe mal stellvertretend für meine Mutter geschaut, hmm ein Stellenangebot für eine Raumpflegerin, gut und schön würde sie ja machen, hmm blöd man brauch Führerschein und Auto (wie war das am Anfang doch gleich, was sollte man wenns geht als erstes verkaufen :ugly: ), nebenbei Arbeit wäre in Österreich gewesen.
Dann haben wir einige, wo sie sich bewerben könnte, aber leider abgeschlossene ausbildung in dem bereich erforderlich sit, also auch nix.
So und das wars dann auch schon in der nähe von etwa 50km.
War natürlich nicht blöd und hab noch weiter geschaut, entsprach etwa 100Km entfernung,hmm nix, überall dasselbe, entweder Ausbildung in dem beruf, führerschein(+auto), nirgends etwas mit anlernen etc.

Zu realtivierung sei gesagt, meine Mutter hatte vor knapp 25-30Jahren einen ausbildungsberuf in der DDR begonnen, den es jetzt im osten deutschland nicht mehr gibt, nur vereinzelnde Werke in westdeutschland sind erhalten geblieben.


Vielleicht sollte sich der Staat doch diese 36 Euro sparen angesichts solcher Meldungen ...
Also habe ich dir dazu schon ein Gegenbeispiel gebracht, was deiner hier geschriebenen Verallgemeinerung nicht standhält.

Ich hab mittlerweile wirklich das Gefühl, dass ALG2 immer noch viel zu viel Unterstützung bietet um einige [ich schreib es lieber dick, nicht das Reddogg wieder was überliest] Menschen sprichwörtlich in den Allerwertesten zu treten wieder in Arbeit zu kommen.
habe ich das irgendwo verneint? Nö eigentlich nicht, und ich bin auch dafür gewesen in einem anderen Thread, glaube ich als jemand nichtmal ne Bewerbung schicken wollte weil zu weit weg war, das diesen leuten das Arbeitslosengeld gekürzt werden sollte. Aber ich spreche mich gegen der verallgemeinerung aus das allen gekürzt oder irgendwas gestrichen werden sollte, wegen ein paar Leuten. Nur weil die Arbeitsagenturen zu unfähig sind, nachzuweisen das diese Leute nicht arbeitsbereit/willig sind.
Und nix anderes habe ich gesagt. also tue mir nicht wieder irgendwelche Worte in den Mund legen. nur weil du so eine verallgemeinerte these aufgestellt hast.
 
Jepp ich habe mal stellvertretend für meine Mutter geschaut, hmm ein Stellenangebot für eine Raumpflegerin, gut und schön würde sie ja machen, hmm blöd man brauch Führerschein und Auto (wie war das am Anfang doch gleich, was sollte man wenns geht als erstes verkaufen :ugly: ), nebenbei Arbeit wäre in Österreich gewesen.

Am Rande ... das mit dem Auto & Führerschein stammt nicht von mir.
Sowas ist heutzutage unverzichtbar und sogar lt. HartzIV ist ein Auto sogar zulässig.

Dann haben wir einige, wo sie sich bewerben könnte, aber leider abgeschlossene ausbildung in dem bereich erforderlich sit, also auch nix.
So und das wars dann auch schon in der nähe von etwa 50km.
War natürlich nicht blöd und hab noch weiter geschaut, entsprach etwa 100Km entfernung,hmm nix, überall dasselbe, entweder Ausbildung in dem beruf, führerschein(+auto), nirgends etwas mit anlernen etc.

Frage 1: Warum suchst Du nur im Umkreis von 50km ? Job in Müchen -> umziehen.
Frage 2: Wonach hast Du gesucht ?

Ich habe soeben bei Arbeitsagentur.de den Begriff "Raumpflegerin" als Suchwort eingegeben.
Die Ergebnisliste (Link) spuckt mir 100 freie Stellen aus (und da ist die Ergebnisliste leider auf 100 begrenzt !) bei denen ich stichprobenartig die Anforderungen angeschaut hab.
Bei allen steht Bildungsabschluss nicht relevant.
Einzige Voraussetzungen sind Erfahrungen in der Glasreinigung, Bodenreinigung usw.

Wo ist also das Problem ?

Also habe ich dir dazu schon ein Gegenbeispiel gebracht, was deiner hier geschriebenen Verallgemeinerung nicht standhält.

Auch wenn Du es noch 100 Mal schreibst ... ich habe nirgendwo etwas verallgemeinert sondern nur die These aufgestellt, dass sich der Staat die 36 Euro Weihnachtsgeld doch sparen könnte ...
Ich weiss doch, dass Du Wortspielchen und Krümeleien magst.
Wo bitte ist die Verallgemeinerung ???

Ach ja ... ich will mich Deiner Krümelkackerei eigentlich nicht anschliessen aber mehr als 100. Gegenbeispiele (offene Stellen) sprechen da eindeutig gegen Dich.

Aber ich spreche mich gegen der verallgemeinerung aus das allen gekürzt oder irgendwas gestrichen werden sollte, wegen ein paar Leuten. Nur weil die Arbeitsagenturen zu unfähig sind, nachzuweisen das diese Leute nicht arbeitsbereit/willig sind.

Es wird doch nix gekürzt oder gestrichen ... ganz im Gegenteil.
Die Leute bekommen doch was ... ob zurecht oder nicht hat doch die Politik entschieden.
Die Arbeitsagenturen sind nicht unfähig - sie sind nicht konsequent genug die Mittel für offensichtlich Arbeitsunwillige zu streichen.

Auch so ein Punkt: Wieviel der offnen Stellen sind Jobs im Ausland?

Von den 100 o.g. offenen Stellen sind ausnahmslos alle in Deutschland.
Schon komisch ...
 
Zuletzt bearbeitet:
1. wieviel sind Festanstellungen?
2. Du wirst nicht erwarten wollen für einen Job umzuziehen oder?
3. Ich habe bis auf 100km gesucht für diese Art von Job, da dies kein Job im 1.Arbeitmarkt ist (für mich).
4. Du sagtest
Vielleicht sollte sich der Staat doch diese 36 Euro sparen angesichts solcher Meldungen ...
das ist verallgemeinerung, denn wenn du es nicht so meintest, hättest du geschrieben in solchen fällen sollte sich der Staat diese 36€ sparen. das wäre die richtige Aussage.
5. Sorry das ich deine Worte für voll genommen habe und nicht noch zig andere wort dazugedacht/gedichtet habe.
6.
(wie war das am Anfang doch gleich, was sollte man wenns geht als erstes verkaufen ),
Habe ich gesagt das du es gesagt hast. Da dichtest du mir Wörter wieder an die ich gar nicht gesagt habe. Aber wenn das deine Diskussionsgrundlage, na dann gute Nacht. Ich sage das was ich zu sagen habe nicht mehr und meist nicht weniger.

Ich habe soeben bei Arbeitsagentur.de den Begriff "Raumpflegerin" als Suchwort eingegeben.
Die Ergebnisliste (Link) spuckt mir 100 freie Stellen aus (und da ist die Ergebnisliste leider auf 100 begrenzt !) bei denen ich stichprobenartig die Anforderungen angeschaut hab.
Bei allen steht Bildungsabschluss nicht relevant.
Einzige Voraussetzungen sind Erfahrungen in der Glasreinigung, Bodenreinigung usw.

Wo ist also das Problem ?
das habe ich auch gemacht, stichprobenartig stimmt was du sagst, aber da ist immer die Rede von PKW erforderlich oder Führerschein, nicht jeder kann damit aufwarten.

Die Arbeitsagenturen sind nicht unfähig - sie sind nicht konsequent genug die Mittel für offensichtlich Arbeitsunwillige zu streichen.
Krümelkackerei, weil es im endeffekt auf das selbe hinauskommt.

Von den 100 o.g. offenen Stellen sind ausnahmslos alle in Deutschland.
Schon komisch ...
hast du alle durchgeschaut?
schau mal das an:
Raumpfleger/in ORT(wurde geändert) anonym ab sofort arbeitsagentur
da sieht man nix von auslandstätigkeit, erst bei genaueren hinschauen
Arbeitsamt XY


Wir Bieten
Tätigkeit

Arbeitsplatz: Raumpfleger/in; ein offenes von ursprünglich einem gemeldeten Angebot; Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Stellenbeschreibung

gesucht werden Reinigungskräfte für den Einsatz in Österreich, Reinigung von Bürogebäuden, Firmen, Sanitäreinrichtungen, Heimfahrt an Wohnort 1x monatlich (als alleinerziehende Mutter?)

Ausübungsort

Ort XY

Rahmenkonditionen

Arbeitszeiten: Vollzeit; Vergütungsangebot: Tarif IGZ; Unterkunft wird gestellt

Informationen zum Arbeitgeber

Betriebsgröße: zwischen 51 und 500
Branche: Überlassung von Arbeitskräften


Wir Suchen
Bildungsabschluss

nicht relevant

Mobilität
Reisebereitschaft: uneingeschränkt
PKW: Führerschein und Fahrzeug erforderlich
Frühester Eintrittstermin


ab sofort


Sonstiges

Geschlecht: weiblich

Kenntnisse und Fertigkeiten
Bodenbeläge reinigen: gut Entsorgung: vorhanden
Gebäudeinnen-/Unterhaltsreinigung: vorhanden Glasreinigung: vorhanden
Oberflächenbehandeln: vorhanden Sanitärräume reinigen: gut
Teppichreinigung: vorhanden
Eigenschaften
Selbstständige Arbeitsweise: gut Zuverlässigkeit: sehr gut

Gewünschte Art der Kontaktaufnahme
Folgende Bewerbungsarten sind möglich

Per Telefon

Gewünschte Anlagen zur Bewerbung

Lebenslauf, Lichtbild, Zeugnisse

Bewerbung ab


23.08.2006




Letzte Änderung

Anzahl Zugriffe

06.11.2006
662
 
Klar wollen die essen, trinken, klamotten und spielen, garkeine frage.
Aber ALG II ist dafür ausreichend, das sagen die POLITIKER

Sorry hab nicht alles gelesen aber bei diesem Satz platzt mir gleich echt der Hut.Allein dieser Spruch: "Sagen die Politiker" was soll der Quatsch denn? Die sagen viel wenn der Tag lang ist aber haben die schon mal versucht mit dem Geld zu leben? Nein haben sie nicht.Dafür werden Sozialhilfeempfängern die Gelder ständig gekürzt, alles was zum Lebensstandard gehört wird mal eben teurer und die Diäten der Politiker gehen rauf.Wirklich klasse!!! Die können also wirklich gut reden.

Gut ich bekomm keine Sozialhilfe mehr,hab sie aber mal eine zeitlang in Anspruch nehmen müssen und kann nur sagen dieses Leben ist kein Kinderspiel.

Mfg Julia

PS.Na prima hat nicht richtig zitiert.War aber irgend ein post vom anfang dieses Threads
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe diesen Thread mitgelesen und muß zugeben, dass ich ein Problem mit dem Titel habe: Was sind heute "Sozialhilfeempfänger"?

Vor der sogenannten Arbeitslosengeld-Reform durch (VW-Puff-)Hartz IV gab es Arbeitslosengeldempfänger, Arbeitslosenhilfeempfänger und Sozialhilfeempfänger. Nach der "Reform" gibt es nur noch Arbeitslosengeld- und Hartz IV-Empfänger, da Arbeitslosenhilfe- und Sozialhilfeempfänger zur Gruppe der Hartz IV Empfänger zusammengefaßt wurden.

Daher meine Frage: Wer sind die "Sozialhilfeempfänger", die dieses "Weihnachtsgeld" bekommen sollen?
 
Ich habe diesen Thread mitgelesen und muß zugeben, dass ich ein Problem mit dem Titel habe: Was sind heute "Sozialhilfeempfänger"?

Vor der sogenannten Arbeitslosengeld-Reform durch (VW-Puff-)Hartz IV gab es Arbeitslosengeldempfänger, Arbeitslosenhilfeempfänger und Sozialhilfeempfänger. Nach der "Reform" gibt es nur noch Arbeitslosengeld- und Hartz IV-Empfänger, da Arbeitslosenhilfe- und Sozialhilfeempfänger zur Gruppe der Hartz IV Empfänger zusammengefaßt wurden.

Daher meine Frage: Wer sind die "Sozialhilfeempfänger", die dieses "Weihnachtsgeld" bekommen sollen?

Das sind Leute die für Arbeitsunfähig erklärt wurden.Da diese vom Arbeitsamt nicht mehr vermittelt werden können bekommen Sie auch kein Hartz 4. Ist unsinnig ich weiß aber ist so.Kenne so jemanden persönlich.Und da die ja auch irgendwoher Geld bekommen müssen,bekommen die weiterhin Sozialhilfe.

Mfg Julia
 
Vor der sogenannten Arbeitslosengeld-Reform durch (VW-Puff-)Hartz IV gab es Arbeitslosengeldempfänger, Arbeitslosenhilfeempfänger und Sozialhilfeempfänger. Nach der "Reform" gibt es nur noch Arbeitslosengeld- und Hartz IV-Empfänger, da Arbeitslosenhilfe- und Sozialhilfeempfänger zur Gruppe der Hartz IV Empfänger zusammengefaßt wurden.

Ein weit verbreiteter Irrglaube. Mit Hartz IV wurde die "Arbeitlosenhilfe" an den Sozialhilfesatz angepasst. Jeder Arbeitsfähige erhält Hartz IV, alle anderen Sozialhilfe. Die Höhe ist Gleich, nur VON WEM das Geld bezahlt wird ist unterschiedlich. Sozialhilfe zahlen Kommunen, Hartz IV die Arbeitsagentur...
 
Danke für die Aufklärung, Darkkurt und Julia. Ich habe den Unterschied wirklich nicht gewußt.

Allerdings stehe ich jetzt noch ratloser vor dem Titel dieses Threads: Wieso erhalten nicht auf dem Arbeitsmarkt vermittelbare Menschen ein Weihnachtsgeld, während Arbeitssuchende leer ausgehen?

Wäre es nicht gerechter, wenn Sozialhilfeempfänger und Hartz IV-Empfänger dieses "Weihnachtsgeld" bekämen?