Soziales Empfänger von Sozialhilfe sollen Zuschuss (36 Euro) zu Weihnachten bekommen

Gut, das erklärt die Geschenke zum Geburtstag - aber es ist NICHT der Sinn von Weihnachten! Oder was glaubst du, warum die Kirchen schon seit Jahren die Kommerzialisierung des Festes beklagen?

Weihnachten dreht sich ideell NICHT um Geschenke machen und bekommen. Es geht darum Mensch zu sein. Und es sein zu können.

Ja, ok, im Grunde hast Du ja recht. Die Schenkerei ist total aus dem Ruder gelaufen, so sollte es in der Tat nicht sein.
Der Ursprung war aber trotzdem die Geburt Jesu und Die heiligen drei Könige mit ihren Geschenken. :D
 
Mir egal wie Weihnachten entstand. Haubtsache es gibt Geschenke,

Ich kann meinen Baum Schmücken und mein Halbes Haus zu Müllen

mit deko, da mit sich die Stadtwerke wider freuen. :ugly: Wenn der Zähler

wider am durch drehen ist.
 
klar kenne ich die bedeutung von weihnachten.

Ich bin aber der meinung, jeder der es will hat anspruch auf ein schönes weihnachtsfest.

Wir gehen jedes jahr in die Kirche, danach nach hause und dann sitzen wir zusammen, reden über iwas der tannenbaum leuchtet.. Ich habe letztes jahr Praktikum gemacht, in einem Kinderheim dort waren Kinder, die von den eltern misshandelt wurden oder die niemand adoptiert hat. Dort war weihnachten ein tag wie jeder andere im eingang stand nen baum, zum mittag gabs Spagetthi und nichts weiter.. nichtmal gesungen oder sich was zusammen gemacht haben die da. Und auf die frage warum das so ist, gabs die Antwort "kein Geld!". Das fand ich so unfair...

Und klar, ist es schön das es die 36€ gibt, jedoch sind die wirklich nicht ausreichend. Ein Baum kostet hier mind. 40€ Heiligabend sogar bis zu 80€... Und wie sollen sich Arbeitslose sowas leisten?? ICh weiss noch damals, vor 12 Jahren müsste es gewesen sein, da hatten wir unseren ersten Baum, glaube für 12 Mark gekauft.. da wars so das überall nen Baum stand, heutzutage steht nurnoch in jedem 5ten haushalt nen baum...



Boah du heulst ja echt nur rum! Dann gibts statt nem echten Baum nen Plastikbaum, ist billiger und lohnt sich auf die Jahre gesehen!

Man kann auch ohne viel Geld schöne Weihnachten haben, nämlich wie du schon sagtest, mit der Familie zusammen sein usw, da müssen keine teuren Geschenke her, selbst wenn man für jeden nur ein Gedicht schreiben würde was von Herzen kommt, wäre es immer noch mehr wert, als seinen Kindern teure Geschenke in den Arsch zu schieben, um Liebe vorzuheucheln, wenn die Eltern sich nur um sich kümmern.
 
Meine Eltern hatten früher kaum geld gehabt, trozdem hattenwir immer ein
schönes Weihnachten gehabt auch ohne viele/teure Geschenke.
 
Wir haben damals immer viele Geschenke bekommen-> mehr als genug!
---> Hauptsache niemand musste sich mit uns beschäftigen!

Ich schenke meinen Kindern auch gerne und viel (wenn ich kann), aber ich kümmere mich auch um meine Kinder.

Und an WEIHNACHTEN FINDE ICH ES BESONDERS SCHÖN WENN DIE AUGEN MEINER KINDER LEUCHTEN WEIL ALLE ZUSAMMEN SIND UND SINGEN, SPIELEN, ESSEN UND NATÜRLICH AUCH WEIL SIE NEUE SPIELSACHEN BEKOMMEN!!!!

Für mich aber ist es das schönste Geschenk wenn es meinen Kindern und meiner Familie gut geht und alle gesund und fröhlich zusammen sind:D
 
Man kann auch ohne viel Geld schöne Weihnachten haben, nämlich wie du schon sagtest, mit der Familie zusammen sein usw, da müssen keine teuren Geschenke her, selbst wenn man für jeden nur ein Gedicht schreiben würde was von Herzen kommt, wäre es immer noch mehr wert, als seinen Kindern teure Geschenke in den Arsch zu schieben, um Liebe vorzuheucheln, wenn die Eltern sich nur um sich kümmern.

Ja du hast Recht-> Hauptsache man ist zusammen, aber ich freue mich auch mit meinen Kindern wenn Sie sich über ein tolles Geschenk freuen:LOL:
 
hallo nochmal ^^

also eins vorweg: Ich freue mich riesig, zu Weihnachten Geschenke zu bekommen... einen neuen MP3 Player, ne Ukulele, Karten für ein Konzert, eine Festplatte.... garkeine Frage und, ich muss zugeben, ich wäre traurig darüber, wenns plötzlich keine Geschenke mehr gäbe.

ABER: Was mir mittlerweile an Weihnachten am meisten gefällt, ist das beisammensein, die Adventlichen Gefühle (jaha, sowas gibts ^^) und auch das Wiedersehen von Verwandten, die ich sonst kaum sehe, weil sie weit entfernt wohnen...


aber zu den Geschenken: Auch mit wenig Geld kann man seinen Kindern zu Weihnachten Geschenke kaufen, übder die sie sich freuen, gerade wenn sie noch nicht so alt sind. Auch mit wenig oder ganz ohne Geld für Geschenke lässt sich ein schöner heiliger Abend, auch für Kinder, verbringen.



Und ein kleiner Gedankenanstoß: Wieviel gebt ihr für Zigaretten, Handy, Internet und Sprit aus, wenn man wirklich einige Distanzen besser mit dem Fahrrad fahren oder laufen kann?

Ich bin mir recht sicher, dass sich hier fast jeder irgendeinen Luxus gönnt, der nicht seinen Kindern zu Gute kommt...?
 
Naja, ich bin zwar kein Christ, aber zu Weihnachten herrscht immer eine nette Stimmung. Zwar ist es auch die Hochzeit der Selbstmorde, aber daran trägt ja Jesus keine Schuld (hoffentlich).

Es ist aber auch so, dass je älter man wird, desto unwichtiger werden die Geschenke zu Weihnachten. Im vergangenen Jahr haben wir uns in der Familie ernsthaft darauf geeinigt, dem Konsumdruck zum Jahresende nicht mehr zu erliegen und haben dafür extra großes Essen gemacht. Meine Mama ist Christ, also waren wir noch kurz in der Kirche zum Krippenspiel.

Alles in allem werden wir es auch dieses Jahr so handhaben: Wenn ich das Bedürfnis habe, jemandem etwas zu schenken, dann habe ich dafür genau 364 andere Tage im Jahr Gelegenheit, muss mich dann aber nicht in überfüllten Kaufhäusern tummeln und die Freude ist auch außerhalb von Weihnacht genauso groß.

Aber ich hätte mir als Kind auch kein Weihnachten ohne Geschenke vorstellen können. Von daher sehe ich Weihnachten eher als Fest für Kinder, denn als wirklich religösen Feiertag. Zumal mir der seit Jahren zunehmende Konsumterror die Festtagsstimmung ohnehin ruinieren würde.

Gruß,
Photon
 
Leider ist das in Zeiten von "Geiz ist geil" ein fast unmögliches Unterfangen.
Hier in Darmstadt gibts mittlerweile Läden wie die "Haarfabrik" bei dem der Kunde wie am Fließband abgefertigt wird [Haarewaschen machen Ungelernte, Schneiden machen verschiedene Leute wie Gesellen und Azubis, Färben die erfahreneren Semester] und der Herrenschnitt 10 Euro kostet.

Ich hab nen türkischen Frisör (in Neuss) gefunden, der macht den Herrenschnitt für 6€. Seine Geschäftsräume befinden sich zwar im Keller, die Ausstattung ist auf nötigste beschränkt, aber schneiden kann er...
Am Ende zählt ja auch irgendwie das Ergebnis...

Im Vergleich: Klier verlangt 19€, der billigste sonst 10€.

Nuja sparen müssen nicht nur Hartz4-Empfänger. Sparen ist in Deutschland nunmal wesentlich lukrativer, als zusätzliches Einkommen zu erzielen.
Also zumindest für Leute, die noch nicht aufgegeben haben und sich noch den "Blutsaugern" stellen.

Tomsen
 
Zuletzt bearbeitet:
Nuja sparen müssen nicht nur Hartz4-Empfänger. Sparen ist in Deutschland nunmal wesentlich lukrativer, als zusätzliches Einkommen zu erzielen.

jo wichtiger Punkt, es ist viel einfacher geworden nen Euro zu sparen als einen zusätzlich zu verdienen, besonders weil man ja für den einen Euro zusätzlich, letztendlich für 2,50 oder ähnlich arbeiten muss

aber genau deshalb müssen vom Staat mal nen paar Kosten gesenkt + Aufgaben aufgegeben werden, d.h. für mich auch, das erst die eigene Familie für alle persönlichen Kosten ( anstatt Hartz 4 ) heran gezogen wird und danach erst der Staat ( = das Geld von allen ) zahlt


von den ganzen überflüssigen Beamtenapperat + sonstige Geldindenwindblasprojekte mal ganz abgesehn
 
Das Ergebnis ist klar das Wichtigste.

Nur mache ich mir auch gleichzeitig Gedanken, wie man bei 10 Euro pro Kunde kostendeckend arbeiten kann.

In den 10 Euro (bzw. 6 Euro bei Deinem Beispiel) müssen Material, Energie und Wasser, Miete und der Arbeitslohn umgelegt werden.
Wenn ich mal davon ausgehe, dass ein Herrenschnitt ca. 20 Minuten dauert komme ich auf einen Stundenumsatz [bei voller Auslastung wohlgemerkt] von 30 Euro.

Davon ziehe ich mal pauschal 14 Euro für Material, Energie und Wasser sowie Miete & Versicherungen ab.
Bleiben 16 Euro von denen noch bestimmt 2 Euro für Verwaltung und zusätzlich 6 Euro für Chef- und Azubigehälter abgehen.

Von 8 Euro muss dann der Lohn der Friseurin bezahlt werden inkl. aller Arbeitgeberanteile und Versicherungen.
Was die Friseurin dann als Bruttolohn bekommt bewegt sich um die 6 Euro.
 
So mal für alle die wissen möchten wie das ALG2 Einkommen berechnet wurde für ein allein stehenden.

Nahrungsmittel,
Getränke, Tabakwaren 132,51

Bekleidung, Schuhe 34,08

Wohnen (Reparatur/Instandhaltung),
Strom, Gas 26,83

Einrichtungsgegenstände (Möbel),
Apparate, Geräte und Ausrüstungen


für den Haushalt 27,73

Gesundheitspflege 13,19

Verkehr 19,18

Nachrichtenübermittelung 22,35

Freizeit, Unterhaltung und Kultur 38,66

Beherbergungs- und
Gaststättenleistungen 10,31

Andere Waren und
Dienstleistungen 20,16

insgesamt 345,00
 
So mal für alle die wissen möchten wie das ALG2 Einkommen berechnet wurde für ein allein stehenden.

Nahrungsmittel,
Getränke, Tabakwaren 132,51

Bekleidung, Schuhe 34,08

Wohnen (Reparatur/Instandhaltung),
Strom, Gas 26,83

Einrichtungsgegenstände (Möbel),
Apparate, Geräte und Ausrüstungen


für den Haushalt 27,73

Gesundheitspflege 13,19

Verkehr 19,18

Nachrichtenübermittelung 22,35

Freizeit, Unterhaltung und Kultur 38,66

Beherbergungs- und
Gaststättenleistungen 10,31

Andere Waren und
Dienstleistungen 20,16

insgesamt 345,00


Welchen VERKEHR meinst du ??
 
gibts in den Sommermonaten dann auch Urlaubsgeld? :roll:

Ich finds absoluten Quatsch! Die arbeitende Bevölkerung muss eine Streichung nach der anderen hinnehmen (angefangen beim Weihnachtsgeld bis hin zu untertariflicher bezahlung, indem man mal eben eine Gehaltsstufe niedriger eingestuft wird...) usw. usw...

Wenn dann für alle (z.B. durch Bürgergeld - www.unternimm-die-zukunft.de) um die Wirtschaft beim Thema Lohn- und Lohnnebenkosten zu entlasten, dem Standort Deutschland zuliebe...

die 36 EUR dienen ja dem Konsum, warum zahlt man es dann nicht an alle Bürger, damit sie es im Weihnachtsrausch wieder ausgeben und in Form von 19% MwSt. wieder an den Staat zurückgeben? Ausserdem würde es dem Einzelhandel gut tun... nunja...
 
Das Ergebnis ist klar das Wichtigste.

Nur mache ich mir auch gleichzeitig Gedanken, wie man bei 10 Euro pro Kunde kostendeckend arbeiten kann.

In.

Naja das ganze (6€) spielt sich auch in c-Lage, dazu noch im Keller ab.
Da fallen statt 12000€ Pacht/Monat schonmal nur 300-400€/Monat an. Kaffee, Zeitunglesen gibts nicht. Teure Shampoos, sonstiger Firlefans ist alles weg.
Dahin verirrt sich auch kaum nen Deutscher, den Tipp hab ich auch von meinem indischen Kollegen.
Für jemanden, der 2,50€ für Parkhaus und 20€ für den Frisör gewöhnt ist, wäre das glaube ich auch ne Zumutung, alles ohne Glanz und Gloria...
Der Typ konzentriert sich halt aufs wesentliche und das hat für mich auch Charm. Es entspricht auch irgendwie meinem Lebensmodell.
Die ein oder andere Patrone aus den Colts des 21. Jahrhunderts (Ec/Visa) wird immer gerne geschont...
Im übrigen glaube ich schon das da auch für den Betreiber mehr drin ist, als vielleicht mit 2 oder 3 400-Jobs.
Der Laden brummt, ganz ohne Werbung. Als deutscher wirst natürlich etwas "beäugt", aah 3 Kinder, hmm...,ja Deutschland viel teuer, da kommt dann Verständnis.

Ist halt Bestandteil der Subwirtschaft, in der mit ganz anderen Preisen gerechnet wird, 36€+ spielen da übrigens schon ne Rolle.
Wenn ein Haushalt nach 30 Tagen intensiv sparen 100€ übrig hat, nichts dazwischen gekommen ist usw, spielen 36€+ schon noch ne Rolle.
Sie Erhöhen das frei verfügbare Einkommen um 36%.

Klar selbst der ärmste 5-Personen Haushalt hat 1800€/Monat, klingt vielleicht für den ein oder anderen viel, frei verfügbar sind aber ebend doch nur max 100-150€, wenn überhaupt...
Für Leute, für die 20€/Monat fürs Handy, 2,90€ für Pommes, 10€ für Autowaschen usw usw usw kein Thema sind, spielen 36€+ natürlich kaum ne Rolle.


Tomsen
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Ergebnis ist klar das Wichtigste.

Nur mache ich mir auch gleichzeitig Gedanken, wie man bei 10 Euro pro Kunde kostendeckend arbeiten kann.

Von 8 Euro muss dann der Lohn der Friseurin bezahlt werden inkl. aller Arbeitgeberanteile und Versicherungen.
Was die Friseurin dann als Bruttolohn bekommt bewegt sich um die 6 Euro.

Korekkte Rechnung, richtiges Ergebnis. Dehalb bekommt der normale angestellte Frisör/in auch nur knapp 1000 Euro Brutto im Monat.

Es gibt da aber Alternativen: Zu mehreren zusammen einen Salon eröffnen. Spart Kosten und Verwaltung. Nur trauen sich die meisten nicht.

Marty