Durchlässigkeit im Bildungssystem - eure Meinung

Wer erst IM Studium Latein braucht, der hat Zeit es zu lernen.

Wer einen Studiengang anstrebt, bei dem Latein zur Zulassung benötigt wird, der hat sich informiert und sein Latinum gemacht.


Bitte beantworte doch meine Frage, welche Ausbildung man gemacht haben muß, um danach Lehramt zu studieren.

Wenn ich allerdings erst in der 10. oder 11. Klasse weiss, was ich studieren will und brauche z.B.: 5 Jahre Lateinkenntnisse... dann bin ich schon aufgeschmissen.
Man braucht nämlich nicht nur fürs Lehramt (und nach einer Ausbildung kann man durchaus auf Lehramt studieren -> Beispiel Berufsschullehrer, da haben alle berufliche Praxis/Ausbildung hinter sich und danach Studium), sondern auch für viele allgemeine Geisteswissenschaften Latein od. sogar Altgriechisch...
Politikwissenschaften setzt Latein voraus (zumindest in Bremen) und alle Geschichtswissenschaften auch und fast jede Sprachwissenschaft.
Oft kann man alternative Sprachen zu Latein angeben oder Uni-Intern einen Lateinkurs belegen um das Latinum welches benötigt wird zu erlangen. Das ist aber von Uni zu Uni unterschiedlich.
Fakt ist, dass Latein so oft es auch als tote Sprache diffamiert wird, nicht unwichtig im Bereich Studium ist und wer es machen kann in der Schule sollte es lernen. Latein vereinfacht zudem auch den schnellen Einstieg in andere romanische, latinische und indo-germanische Sprachen.

Und Fakt im Thema Ausbildung ist, dass wenn man ein Studium hinterhermacht, dieses Studium fachspezifisch ist. Also bspw. Konstruktionsmechaniker oder Mechatroniker ein Studium als Maschinenbauer anstreben würden/könnten und nicht ein Geschichtsstudium.
Hier minimieren sich dann natürlich Zulassungskriterien und alles was man übers Gymnasium mitbekommen hätte, kann man dann sicherlich auch in Zusatzkursen an der Uni lernen^^
 
Selbst wenn man es bis zum 4. Semester braucht hat man ja wohl noch 4 Semester Zeit. Wer das nicht schafft, tja, der sollte wohl besser nicht studieren.

Oft kann man alternative Sprachen zu Latein angeben oder Uni-Intern einen Lateinkurs belegen um das Latinum welches benötigt wird zu erlangen. Das ist aber von Uni zu Uni unterschiedlich.

Das Problem ist eben, dass diese Kurse oft früh am Morgen sind und es sicher nicht einfach ist, das, was andere in fünf Jahren und 4 Wochenstunden lernen in 2 Jahren und 2 Wochenstunden durchzupauken, zumal die Semesterferien länger sind, als die Schulferien. Und sich dann neben dem Studium her noch eine Sprache selbst beizubringen halte ich für nicht einfach und wer das nicht kann, ist deswegen noch lange nicht unfähig zu studieren.
Ich habe ab der 11 nochmal Latein genommen und wir müssen das jetzt in drei Jahren lernen, was andere in 5 schaffen. Das ist schon schwer genug, aber was soll's, ich brauche sowieso eine gewisse Anzahl an Fächern. Für Studenten kommt Latein dann ja noch zum normalen Stoff dazu.
 
Die Semesterferien sind fast 3 Monate. Da kann man durchaus auch einen Sprachkurs besuchen. Man kann aber auch einfach Ausreden finden, warum man nicht so gut lernen kann...
 
Du wirst mir doch zustimmen, dass es wesentlich einfacher ist, Latein vor einem Studium zu lernen. Sicher ist es auch währenddessen machbar, aber dabei bleiben andere Module auf der Strecke und die Ergebnisse sind schlechter, als man sich das vielleicht gewünscht hätte.
Ich meine, hast du während deines Studiums dein Latinum gemacht und trotzdem gute Klausuren geschrieben? Dann will ich nichts gesagt haben.

Ich finde es dennoch sinnvoller, Latein an Schulen anzubieten und Kindern bzw Jugendlichen auch nahezulegen es zu lernen.
Gegen einen Sprachkurs spricht zum Beispiel auch das Geld, dass dieser wohl oder übel Geld kostet und das nicht jeder hat.

Was willst du mit deiner "Latein-braucht-man-heute-kaum-noch"-Kampagne eigentlich genau sagen? Das Latein heute unnötig ist und an Schulen nicht mehr angeboten werden sollte? Dann verweise ich auf meine Argumente oben. Oder willst du einfach nur zum Ausdruck bringen, dass du keinem Kind, dass nicht vorhat etwas mit der Zulassungsvorraussetzung "Latinum" zu studieren, empfehlen würdest, Latein als Fach zu belegen? Auch dann gilt das was ich bereits gesagt habe. Wenn man mit Latein nicht überfordert ist, sollte man es auf jeden Fall nehmen, am besten so früh wie möglich. Denn zum einen öffnet es viele Möglichkeiten und schadet in keinem Fall, zum anderen bieten die meisten Schulen an, eine lebendige Sprache wie Spanisch, Italienisch oder Französisch ab 11 neu zu beginnen. Da hat man im Abi also noch Möglcihkeiten. Latein ab 11 ist aber eine Ausnahme, von daher hatte ich wirklich Glück.
 
Was für eine Kampagne? Es wurde hier gesagt, daß man Latei für die meisten Studiengänge braucht. Ich habe gesagt, daß dem nicht so ist. Mehr nicht. Es gibt und gab so viele Schulen, die kein Latein angeboten haben. Willst du mir jetzt weismachen, daß diese Schüler dann an den Unis überall Pech hatten und nicht studieren konnten?
 
Nein, das will ich so sicher nicht sagen. Zu behaupten, das man Latein heute fast nicht mehr braucht (und das hast du behauptet) halte ich aber auch für falsch. Ob man Latein nimmt oder nicht muss man in einem Alter entscheiden, in dem wohl noch niemand so richtig weiß, was er/sie genau machen will, nämlich mit 12 Jahren. Ich denke, da besteht Nachholbedarf in den Kultusministerien, auch wenn dieses Problem mit Sicherheit nicht oberste Priorität hat und haben sollte. Denn wer kein Latinum hat am Ende seiner schulischen Laufbahn kann, muss aber nicht, später beim Studium Probleme bekommen. Die sind dann zwar auch nicht unlösbar, aber man hätte es leichter haben können.
 
Und wenn man sich durch Latein quält nur weil Leute behaupten, man bräuchte das später, und dann braucht man es doch nicht, weil man so viele Sachen ohne Studieren kann, dann ärgert man sich, weil man nicht Spanisch oder Französisch gelernt hat...
 
@birnchen: Also selbst wenn man sich dann ärgern sollte, weshalb man z.B. nicht Spanisch genommen hat, so kann man sich diese Sprachde leicht selbst/ durch einen kleinen Sprachkurs beibringen, denn Latein bietet eine gute Basis dafür.

Zu eurer Diskussion: Ich selbst hatte Latein - 7 Jahre lang inkl. Abitur (Leistungskurs).
Und ich bereue es nicht.
Ich habe durch Latein so viel gelernt, was die deutsche Sprache angeht - die ganze Grammatik wurde mir so richtig erst durch Latein bewusst.

Und ich habe Lehramt GHS studiert, und ich habe Latein DIREKT nicht gebraucht - indirekt jedoch schon! Mit Hauptfach Deutsch finde ich es nicht schlecht, Grundlagen in Latein zu haben.... Wie gesagt schon allein wegen der Grammatik!
 
Also selbst wenn man sich dann ärgern sollte, weshalb man z.B. nicht Spanisch genommen hat, so kann man sich diese Sprachde leicht selbst/ durch einen kleinen Sprachkurs beibringen, denn Latein bietet eine gute Basis dafür.
Aber andersrum würde das nicht gehen? Wer ein Talent für Sprachen hat, der schafft das auch.
 
Du meinst sich Latein selbst beibringen? Klar geht das, aber es ist definitiv schwieriger und mühsamer wie Spanisch oder Ähnliches... Ich kenn ein Paar, die in der Schule kein Latein hatten und sich das dann fürs Studium beibringen mussten (z.B. Lehramt Gymnasium), und die waren bloß am Abkotzen....
 
Ich hab ja die "klassische Variante" hinter mir (bzw. vor mir ;) ): Kindergarten, Grundschule (4 Jahre), Gymnasium (9 Jahre), Abitur, Studium. Aber ich kenne auch einige Leute an der Uni, die erst den Realschulabschluss gemacht haben, und sogar einen, der zuerst den Hauptschulabschluss gemacht hat und sich dann immer weiter hochgearbietet hat. Damit ist es wohl möglich und man ist als Hauptschüler nicht abgestempelt zu versagen. Es ist natürlich, wenn man mal auf der Hauptschule ist, recht schiwerig sich da hochzuarbeiten, könnte ich mir vorstellen (viel fehlendes Wissen muss nachgearbietet werden und das bei jedem "Sprung" nach oben).

Thema Latein vs. andre Sprache: Wenn man nix spezielles mit Latein vor hat, würd ich persönlich (und hab ich auch) die gesprochene Sprache bevorzugen. Ich lerne jetzt demnächst sogar meine 4. Fremdsprache und das ging alles ohne Latein als "Bindeglied", oder was auch immer die angeblichen Vorzüge davon sind ;) Das ist nur meine persönliche Meinung.
 
Wir brauchen erstmal eine zentrale Stelle für alle Bundesländer und nicht 16 Kultusministerien.

Die Landespolitiker wären gut beraten, wenn die ihre Hoheit über ihren Bildungsauftrag dem Bund übertragen würden.

Außerdem müssen die Studiengebühren weg, das Master/Bachelor-System muss reformiert werden und die Anwesenheitspflicht muss abgeschafft werden bei Studenten.

Außerdem muss die Staatsschule reformiert werden, d. h. die Bildung muss nicht mehr werden, sondern besser werden.

In Großbritannien ist das Bildungssystem sehr gut, dort gibt es ein Vollzeitprogramm für alle Schülerinnen und Schüler, der bis in die Nachmittagsstunden reicht und alles eindeckt. (Schuluniformen, Kantine, Freizeitprogramme,...)

Der Unterricht in Deutschland endet nicht um 13 Uhr, sondern Schule bedeutet lernen ein leben lang.

Erkenntnisse bekommt man erst dann, wenn man die richtigen Fragen stellt. Politiker, also die letzten 5 Kanzler und Bildungsminister/in sind entweder zu unfähig etwas zu verbessern und oder zu verändern, oder sie wollen einfach nicht, dass die Menschen schlauer werden.

Die logische Konsequenz daraus ist einfach, dass der Bildungssektor weiter dereguliert wird, d. h. den Menschen die eigentlich Zugang dazu haben müssten, wird diese Möglichkeit durch Kosten versperrt.

Ich bin selbst Abiturient in Bremen und merke wie schlecht die Bildung ist. Das geht gar nicht ums Lernen, sondern ums Auswendiglernen und nach der Klausur dann wieder ums Vergessen.

Die Frage, wieso es so ist, kommt man bei jeder Frage immer wieder auf den Punkt unseres Finanzsystems. Wie funktioniert Geld und wozu war es mal da? Wie gesagt, man muss nur die richtigen Fragen stellen und die Ursache verstehen, dann weiß man auch warum unser Bildungssystem so schlecht ist...
 
Ich bin selbst Abiturient in Bremen und merke wie schlecht die Bildung ist. Das geht gar nicht ums Lernen, sondern ums Auswendiglernen und nach der Klausur dann wieder ums Vergessen.

Du hast in einigen Punkten Recht, in anderen kann man diskutieren.
Schulschluss um 13 Uhr ist in den meisten Fällen schon gar nicht mehr gegeben sondern eher 14, 15 oder auch mal 18 Uhr...
Leider ist es die Realität, dass an deutschen Schulen kein Zusatzprogramm wie in England oder Amerika angeboten wird.
Also keine Sportaktivitäten oder andere Clubs. Hier wird in den Freistunden rumgesessen und nach dem Unterricht stumpf nach hause gegangen und dort wird der Schüler sich selbst überlassen.

Was das lernen angeht, vor allem weil ich mein Abi auch in Bremen gemacht habe (2008 - St. Johann):
Das liegt am Schüler selbst. Natürlich kann man mit auswendig lernen und danach wieder vergessen eine Klausur erfolgreich schreiben, aber es sollte im Interesse des Schülers liegen, den Stoff auch zu behalten. Wer das nicht macht wird spätestens im Beruf merken, dass er irgendwas in der Schule nicht kapiert hat und muss es dann nachholen...^^
 
Schulprogramm

Hallo

Also mein Sohn 16 und meine Tochter habne z.B. bis 15:30 Schule mit eienr großem Mittagspause (habe extra eine Kantine errechtet, aber das essen ist im Grunde schelcht), der Sohn hatte 4x bis 15:30 ! in der 9.Klasse.


Leider ist es die Realität, dass an deutschen Schulen kein Zusatzprogramm wie in England oder Amerika angeboten wird.

Halte ich für falsch, meine Kinder haben für solche Quatsch absolut keine Zeit mehr, als ich Abi gemacht habe, konnte ich locker nebenher noch Leistrungssport bestreiben, meine Kids könen da nicht mehr, 16:00 zu Hause - dann bis 18:00 oder 18:30 hausaufgaben, da bleibt absolut keine Zeit für irgendwelche Freizeitaktivitäten. Diejenigen die dann noch in AGs der Schule, Sportverein, etc gehen sind meist auch in der Schule schlechter, weil sie arbeitstechnisch nichts mehr geregelt bekommen.
 
Hallo(...)
- dann bis 18:00 oder 18:30 hausaufgaben, da bleibt absolut keine Zeit für irgendwelche Freizeitaktivitäten.(...)

Nein, man muss die Schule so gestalten, dass alle Hausaufgaben, nicht mehr auf zu Hause verlagert werden, sondern schon bereits in der Schule erledigt werden. Dann hat man zu Hause dann auch Zeit für sowas.

Ich habe auch bis teilweise 18 Uhr Schule (10. Stunde, inklusive Rückfahrt nach Hause 1 Stunde), danach noch Hausaufgaben zu erledigen, ist sehr schwer, weil man ja auch noch einen Alltag zu bewerkstelligen hat. Termine etc.

Heutzutage höre ich in den Mainstream-Medien immer nur: Mehr Bildung.
Richtig müsste es aber heißen, die Bildung besser zu machen und nicht einfach Geld zu geben und damit ist die Sache dann abgetan.

Die Bildung ansich muss sich verändern und die Last der Eltern muss abgenommen werden, wie es beispielsweise in den skandinavischen Ländern der Fall ist.

Dort zahlt man zwar höhere Steuern als hier in Deutschland, dafür sind die Kinder aber von der Krippe bis zum Sarg abgesichert. Es ist hier leider so, dass die Leute die hinten runter fallen (weil sie in der Schule nicht mitkommen), kaum Chancen haben sich in der Gesellschaft nach der Schule zu integrieren. Das Hauptproblem liegt also 1. im Finanzsystem (wegen Finanzierung) und 2. in dem Bildungssystem, was wir heute haben.

Beide Systeme sind aber katastrophal und Politiker haben nicht den Willen etwas zu verbessern, oder nicht die Möglichkeiten, weil eben alles vom Geld abhängt etwas durchzusetzen. Also muss das erste Problem die Beseitigung des Finanzwirtschaftsproblems sein, dann lösen sich viele Probleme von selbst.
 
Wir brauchen erstmal eine zentrale Stelle für alle Bundesländer und nicht 16 Kultusministerien.
oh ja :yes:

Außerdem müssen die Studiengebühren weg, das Master/Bachelor-System muss reformiert werden und die Anwesenheitspflicht muss abgeschafft werden bei Studenten.
Das Bachelor/Master-System ist momentan ein Grauen, es ist weit mehr Arbeit als ein Diplomer hatte und zudem im Ausland in einigen Bereichen gar nicht so gut angesehen wie die Diplomer: Diplom Ingenieur steht im Ausland für hochausgebildete Deutsche.
Die Anwesenheitspflicht ist wieder Uni- und da sogar Fachbereichsgebunden, auch da könnte es gerne mal einheitliche Regelungen geben.

In Großbritannien ist das Bildungssystem sehr gut, dort gibt es ein Vollzeitprogramm für alle Schülerinnen und Schüler, der bis in die Nachmittagsstunden reicht und alles eindeckt. (Schuluniformen, Kantine, Freizeitprogramme,...)
ehrlich gesagt halte ich von dem System rein gar nichts, wenn in der Schule mein Unterricht vorbei war, möchte ich nach Hause, wie ich meine Freizeit und meine Hausaufgaben einteile, ist meine Sache und soll es auch bleiben.

Ich bin selbst Abiturient in Bremen und merke wie schlecht die Bildung ist. Das geht gar nicht ums Lernen, sondern ums Auswendiglernen und nach der Klausur dann wieder ums Vergessen.
Wie willst du es ändern? Wenn du es danach wieder vergiss ist es nicht die Sache der Bildung sondern deine Einstellung dem Stoff gegenüber.


Schulschluss um 13 Uhr ist in den meisten Fällen schon gar nicht mehr gegeben sondern eher 14, 15 oder auch mal 18 Uhr...
ich kann dazu nur sagen, dass dies ein Problem von allgemeinen Schulen sind, also Schulen auf denen Unter-, Mittel- und Oberstufe zugleich unterrichtet werden. Den 5. Klässlern darf man nicht zumuten bis 18 Uhr zu bleiben, den Abiturienten schon, also teilt man die Lehrere so zu, dass die jungen Schüler keine Pausen haben, alles danach dann so wenig wie möglich, und genau so entsteht dieses Fiasko ;)
Ich habe mein Abitur auf einer Schule gemacht, die nur Oberstufe, Berufsschule und Fachoberschule unterrichtet hat, dementsprechend war ich wie ein 5. Klässler um 13-14 Uhr fertig, denn bei der Lehrerzuteilung muss man keine 50 Klassen auf Lehrer zuteilen.

Nein, man muss die Schule so gestalten, dass alle Hausaufgaben, nicht mehr auf zu Hause verlagert werden, sondern schon bereits in der Schule erledigt werden. Dann hat man zu Hause dann auch Zeit für sowas.
klar, wunderbar :LOL:
Und wenn jemand nach 30 Minuten damit fertig ist, soll er warten bis die Zeiteinheit fertig ist, um gehen zu dürfen?
Tut mir leid, aber Hausaufgaben heissen nunmal Hausaufgaben, weil sie zu Hause in dem Tempo des Schülers gemacht werden sollen.
Wenn du die Schüler mit so einer Rundumbetreuuung verziehst, was machen sie dann im Studium, wenn sich niemand mehr mit ihnen hinsetzt und die Aufgaben mit ihm macht?



Also die größte Kritik ist doch immerwieder das nach dem langen Schultag keine Zeit mehr für irgendwas bleibt, dann soll man das nicht umfrickeln und die Hälfte zu einer Betreuung umwandeln sondern das Geschwür allgemeine Schule aufbrechen und für jeden Zweig ne eigene Schule einführen, ich habe bei mir ja gesehen, dass durch die deutlich einfachere Aufteilung der Lehrer auf die wenigen Klassen dann die Schule viel früher vorbei sein kann, weil man keine Freistunden hat, und peng hat man noch den halben Tag frei um seiner Freizeit und/oder Hausaufgaben nachzugehen.
 
Die Schulen sind meist nicht ausgestattet um mal für 120 Schüler stille Arbeitsplätze zu bieten (Annahme: 4 Klassen à 30 Schülern haben frei).
 
Hausaufgaben

Hallo

Ich bion auch wie mein Vorredner, absoluter Gegner dieser Vollzeitschulen mit Hausaufgabenbetreuung. Wieviele Lehrer sollen den da Betreuen ?
bei uns zu Hause betreuen 2 Eltern 2 Pänds, und das ist meist nicht nötig, da sie alles verstanden haben.

Aber könnte man die Freistunden denn nicht nutzen, um da schon Hausaufgaben zu machen?

meine Pänz habne höchstens 2 Freistunden in der kompletten Woche, außerdem machen beeide diesen Schwachsinn mit dem verkürzten Abi, da muß! mein Sohn 35-37Std Unterricht pro Halbjahr belegen, ich glaube de hat nur 1-2 Stunden frei in der Woche hat dann aber Mo-Fr bis 15:30 Unterricht, danach dann Busfahrt, ist gegen 15:45-15:50 zu Hause. Er kann erst danach Hausaufgabe machen, das sollen meine Kinder dann aber zu Hause, damit sie sich auch etwas erholen und entspannen können.

Zum Bachelor Studium, ich selbst kenne es nciht, aber ich kjan mir bei den Geisteswissentschaftlern keinen Studenten vorstellen, der das Fach gegenüber einem Magisterstudenten beherrschen würde. Die führenden 10Ths ind Deutschland wollen wieder zum Diplom zurück, warum wohl.