Diskussionen und Smalltalk (nicht nur für Renaults)

Renommee:

  • Abschaffen.

    Stimmen: 34 37,8%
  • Beibehalten.

    Stimmen: 21 23,3%
  • 42

    Stimmen: 31 34,4%
  • 23

    Stimmen: 4 4,4%

  • Umfrageteilnehmer
    90
  • Umfrage geschlossen .
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[A] Reseller Lizenzen... 05.03.2009 21:15:11
hast du nicht zu klären lg NAME

ich glaube, da hat gerade einer einen Höhenflug
vor einem Freiflug :evil:
 
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Kein Anstand mehr? 05.03.2009 21:13:06 Name War dieser beitrag voller Ironie, oder muss ich sauer auf dich sein? :evil: (Sack)

Na Ironie :biggrin:
Ich meine nicht alle, nicht jeden usw. und sollte wirklich Ironisch gemeint sein, kam aber wohl nicht an. :-?

Ist wohl (zumindest bei mir) nicht so angekommen, weil ich mich selbst gekränkt gefühlt hab.
Im Nachhinein verstehe ich die Ironie. :ugly:
 
... Kein Anstand mehr? ... Nur weil du dich selbst zitierst, wird es nicht besser was du schreibst. Sprache im Wandel, aha, wenn ficken, alda, dissen und solche Wörter für dich normal sind, dann ist dir nicht zu helfen.

So einen Blödsinn kann ich echt nicht unkommentiert lassen...ich weiß ja, dass die deutsche Sprache eine schwere ist....

1. "normal" meint das, was in der Gesellschaft gängiger Standard ist. Nur soviel erstmal zur Definition, vielleicht versteht man mich ja dann...;)
2. wenn man davon schreibt, was normal ist, dann schreibt man nicht, ob man selbst es positiv oder negativ sieht, oder ob man es auch so hält. Der Vorwurf zielt also darauf, dass ich Fakten anerkannt habe - bisschen dumpf, oder? :hö:
3. wer auch nur einen, einen Beitrag von mir gelesen hat, dürfte wissen, dass mein Sprachgebrauch signifikante Unterschiede zur Alltagssprache der Jugendlichen aufweist, also Worte wie "ficken, alda, dissen" für mich keineswegs "normal" sind. :roll:
4. schließlich muss ich die Gegenfrage stellen, wem denn geholfen werden muss, wenn solcher Blödsinn zustanden kommt :ugly:
 
Nur weil das bei Jugendlichen vielleicht "normal" ist, ist es das in der gesamten Gesellschaft noch lange nicht.

Diese Entwicklung ist normal! Lies mal einen Brief aus dem 19. Jahrhundert, Goethe an Schiller oder Nietzsche an Wagner, was auch immer. Und dann vergleich das mal mit deiner eigenen Sprache: würdest du sagen, dass sich da nichts verändert hat? Und weiter: würdest du sagen, dass genannten Herren deine Sprache nicht auch verkommen vorkäme, dass sie dich ebenfalls als hoffnungslosen Fall von Verrohung ansehen würden? Ist es nicht sogar so, dass deine Großeltern, sogar deine Eltern, schon Schwierigkeiten haben, deinen Sprachgebrauch vollständig gutzuheißen?
Es ist ein ganz regulärer, momentan allerdings beschleunigter, Prozess der Sprachentwicklung. Und was dir eben wie Gossensprache vorkommt, ist für die Jugendlichen nichts Verwerfliches, weil sich ihr Sprachgebrauch zu deinem drastisch unterscheidet...
Edit: Und aufgrund der eigenen Gewohnheiten und des Altersunterschiedes zu sagen, die Jugendsprache sei totaler Mist, halte ich für abgehoben und nicht tragbar...
 
Ist es nicht sogar so, dass deine Großeltern, sogar deine Eltern, schon Schwierigkeiten haben, deinen Sprachgebrauch vollständig gutzuheißen?
Nein, da ich mich dieser "Gossensprache" nicht bediene. Ich bin durchaus in der Lage, fehlerfrei Deutsch zu sprechen, ohne Anglizismen und ohne HipHop- und Rapper-Slang.
 
Ist es nicht sogar so, dass deine Großeltern, sogar deine Eltern, schon Schwierigkeiten haben, deinen Sprachgebrauch vollständig gutzuheißen?

Um das Argument mit einem Beispiel zu stützen: Als ich noch Klavierunterricht nahm tat ich dies bei einer älteren Dame, sie dürfte zu dem Zeitpunkt um die 70 gewesen sein. Ohne mir dabei schlechtes zu Denken begrüßte ich sie öfter mit einem "Hallo" (Betonung auf dem o). Hätte ich nie für schlechtes Benehmen gehalten.

Doch ganz im Gegenteil, sie fand es außerordentlich unhöflich, mit Hallo begrüßt zu werden. Sinngemäß: "Hallo ist etwas was ich jemandem auf der Straße zurufe, um ihn auf etwas aufmerksam zu machen. Als Begrüßung gehört sich das nicht, schon gar nicht einer Dame gegenüber."

Sie sah also das unscheinbar Hallo durchaus als Verrohung der Jugendsprache an. Trotzdem meine ich behaupten zu können, dass das heutzutage durchaus üblich ist, selbst in geschäftlichen Kreisen höre ich das öfter. Da hat sich mal wieder ein Stück weit die Sprache und die Umgangsformen gewandelt...
 
Nein, da ich mich dieser "Gossensprache" nicht bediene. Ich bin durchaus in der Lage, fehlerfrei Deutsch zu sprechen, ohne Anglizismen und ohne HipHop- und Rapper-Slang.


Also ist das Wort "Anglizismus" für dich kein Problem, obwohl es ein Fremdwort ist, die Verwendung von Wörtern aber, die "Anglizismen" sind, findest du schlecht? Wie steht es dann mit Worten und Formulierungen aus dem Französischen? Wusstest du, dass im 19. Jahrhundert die gleiche Diskussion, die heute um englischen Einflüsse geführt wird, um französische Einflüsse geführt wurde? Es wiederholt sich alles, und es ist blanker Unsinn...


Edit: Jetzt erst bemerkt: "ohne Anglizismen" und dann "-Slang". Sorry, aber das bringt mich zum Lachen ^^
 
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Handy gesucht 05.03.2009 23:54:49 Findest du das witzig??

Wohl ne bewertung von nem heulenden Rache-Renomierer, denn ich finde in meinem Beitrag nichts, was ich annähernd witzig finde^^
 
@ Taliesyn: Aber dennoch hat der Renommeegeber Recht; sich selbst zu zitieren gehört sich nicht...:roll: Darüberhinaus bezweifele ich, dass die sogenannte Gossensprache in der Gesellschaft der Standard ist. Vielleicht verkehrst du ja auch in den falschen Kreisen?
 
Darüberhinaus bezweifele ich, dass die sogenannte Gossensprache in der Gesellschaft der Standard ist. Vielleicht verkehrst du ja auch in den falschen Kreisen?


Passt eigentlich alles nicht in diesen Thread. ^^ Aber gut, das hier noch:

Die "Kreise", in denen ich verkehre, sind so wie ich vernarrt in "hohe" Literatur, also ebenso weit weg von "Gossensprache" wie ich selbst. Und wenn du einen großen Teil der heutigen Jugend nicht aus der Gesellschaft ausschließt, ist sie in der Gesellschaft eben auch ein Standard...
 
Ist wohl (zumindest bei mir) nicht so angekommen, weil ich mich selbst gekränkt gefühlt hab.
Im Nachhinein verstehe ich die Ironie. :ugly:

Tut mir leid. Ich hab echt nicht alle gemeint ;) und dich schon gar nicht.



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[N] Brasilien:... 06.03.2009 14:38:56
Hehe! Doch man hört die Ironie und den Sarkasmus raus. LG Name

na dann bin ich ja beruhigt :LOL:

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Kein Anstand mehr? 06.03.2009 07:01:05
"nicht von Erziehern und Lehrern"... DANKE DANKE DANKE! Leider denken viel zu wenig Eltern wie du und wir Lehrer in der Schule sollen dann alles hinbiegen, was gar nicht zu schaffen ist. LG Name

Bitte.
Nicht die Hoffnung aufgeben ;)

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Kein Anstand mehr? 05.03.2009 21:23:19
alles besser weißt du wohl

Nein, hab ich nie behauptet. Ich hab nur meine Erfahrungen gemacht. Das ist ein Unterschied. 8)


@Taliesyn
es nennt sich hier Diskussionen und Smalltalk ;)
 
Die "Kreise", in denen ich verkehre, sind so wie ich vernarrt in "hohe" Literatur, also ebenso weit weg von "Gossensprache" wie ich selbst.

Ich verstehe das schon, niemand geht heute mehr "rasch Toilette machen" (mal frei aus Effi Briest), heute gehen wir alle nur noch "aufs Klo", die jüngeren gehen "kacken" und die ganz jungen "scheissen".

Und Du hast Recht, meine Eltern benutzen das Wort "Scheisse" zum Beispiel überhaupt nicht, während das für mich, als auf die 40 Zugehender, schon völlig normal rausrutscht. Meine Eltern verstehen meine Sprache auch nicht.

Und ich werde dieselben Probleme mit der Sprache meiner Kinder haben, da bin ich mir sicher.

Aber: Ich meine, festgestellen zu können, daß sich die Sprache heute deutlich schneller ändert. Und nicht, wie das damals war, durch reine Integration von fremden Wörtern (Anglizismen), sondern durch eine enorme Entwicklung hin zu einem Minimalismus. Heutzutage kann man sich doch fast freuen, wenn Jugendliche mehr als 500 Wörter kennen, von Zeitformen möchte ich gar nicht reden.

Marty
 
jeder Quatsch verbreitet sich heute schneller durch die ungeheure Informationsflut und die schnelleren Kommunikationswege, es würde doch echt verwundern wenn sich die Sprache dann noch genauso schnell verändern würde wie früher
 
Also ist das Wort "Anglizismus" für dich kein Problem, obwohl es ein Fremdwort ist, die Verwendung von Wörtern aber, die "Anglizismen" sind, findest du schlecht? Wie steht es dann mit Worten und Formulierungen aus dem Französischen?

Auch wenn leicht am Thema vorbei, bei dem Posting musste ich an ein Video denken, was ich euch nicht vorenthalten kann. Es geht um Schillers Glocke und es wird auf amüsante Art analysiert, wie viele Fremdwörter das Werk enthält. Dann werden alle Fremdwörter durch urdeutsche ersetzt... mit einem "interessanten" Ergebnis. :ugly: Schaut's euch an: *klick*.

Bringe ich gern als Argument wenn es um die übertrieben starke Reinerhaltung der Sprache geht (in Maßen finde ich es dennoch richtig, die zu starke Überfremdung der Sprache zu vermeiden).
 
@Taliesyn
es nennt sich hier Diskussionen und Smalltalk ;)

Ja, aber wir diskutieren ja nicht mehr die Bewertung an sich ^^


Aber: Ich meine, festgestellen zu können, daß sich die Sprache heute deutlich schneller ändert. Und nicht, wie das damals war, durch reine Integration von fremden Wörtern (Anglizismen), sondern durch eine enorme Entwicklung hin zu einem Minimalismus. Heutzutage kann man sich doch fast freuen, wenn Jugendliche mehr als 500 Wörter kennen, von Zeitformen möchte ich gar nicht reden.

Als ich in der 12. war hat in meiner Nähe ein Knirps (lass ihn in der 8. Klasse gewesen sein) glattweg seinen Freund gefragt, was denn "verweilen" bedeutet. Finde ich auch unschön. Aber es eine zwingende Begleiterscheinung der rasanten Geschwindigkeit, mit der heutzutage alle leben. Wenn sich alles schneller entwickelt, man selbst alles schneller tut, dann muss man eben auch schneller sprechen...

Um mal ein paar Zahlen (Wikipedia, ich hab meine Fachliteratur gerade nicht griffbereit) einzustreuen:

Die deutsche Sprache kennt rund 500'00 Wörter. In Goethes Werken (und damit in seinem aktiven Wortschatz) finden sich 90'000 Wörter. Das dürfte wohl das obere Ende der Skala sein, wobei natürlich auch der passive Wortschatz von bekannten aber nicht genutzten Wörtern berücksichtigt werden muss. Die aktuellen (variierenden) Schätzungen sprechen von ca. 12'000 Wörtern im Wortschatz eines 15jährigen oder von 3'000-200'000 im Wortschatz eines Erwachsenen (aktiv und passiv, je nach Bildungsgrad, Beruf etc.). Das lässt sich alles schwer feststellen, wie man schon sieht, und insofern sind Beurteilungen der Jugendsprache immer etwas heikel...man weiß ja schließlich nicht, ob die Gören noch andere Wörter kennen ^^
 
50000 Beiträge im Renommee-Thread!!!

Das müssen wir feiern! Ich habe einen provokanten Beitrag fabriziert, die Ergebnisse können wir hier später begutachten. :ugly: