Dann sollen sie es doch lassen. Ich als Deutscher möchte das gar nicht. Bei dem derzeitigen US Präsidenten wäre es mir lieber, wir hätten eigene Atomawaffen.

Weiss nicht, was China-Russland-USA von Atomwaffen-Deutschland meinen könnten, wahrscheinlich hätten etwas dagegen, aber angesichts der aggressiven und ultra-nationalistischen Geschichte Deutschlands die Nachbarländer könnten jedenfalls recht negativ reagieren.
 
Weiss nicht, was China-Russland-USA von Atomwaffen-Deutschland meinen könnten, wahrscheinlich hätten etwas dagegen, aber angesichts der aggressiven und ultra-nationalistischen Geschichte Deutschlands die Nachbarländer könnten jedenfalls recht negativ reagieren.

Und deshalb sollen wir uns ungewollt von den USA "beschützen" lassen und uns vorwerfen lassen, das müsse ja der amerikanische Steuerzahler bezahlen und wir sollten das gefälligst kompensieren.

Ich stelle mich demnächst ungefragt vor Deine Haustür und bewache Dein Haus. Dann beschwere ich mich, dass das mein Geld kostet und Du das gefälligst ersetzen sollst.
 
Und deshalb sollen wir uns ungewollt von den USA "beschützen" lassen und uns vorwerfen lassen, das müsse ja der amerikanische Steuerzahler bezahlen und wir sollten das gefälligst kompensieren.

Ich stelle mich demnächst ungefragt vor Deine Haustür und bewache Dein Haus. Dann beschwere ich mich, dass das mein Geld kostet und Du das gefälligst ersetzen sollst.

Na-ah, glaube nicht, dass BRD sich ganz ungewollt unter "US-Schutzschirm" versteckt. Da ist es schön pazifistischer Jargon zu predigen. :p
 
Na-ah, glaube nicht, dass BRD sich ganz ungewollt unter "US-Schutzschirm" versteckt.
Und ich dachte immer, wir sind als Nato-Mitglied da auch zu Dingen verpflichtet.

Gut zu wissen, dass wir uns unter dem Schutzschirm der USA verstecken... Ich wäre dafür, morgen ein eigenes Atomwaffenprogramm zu starten. Die USA unterstützt das sicher sofort, damit die eigenen Bürger Steuern sparen.
 
Gut zu wissen, dass wir uns unter dem Schutzschirm der USA verstecken... Ich wäre dafür, morgen ein eigenes Atomwaffenprogramm zu starten. Die USA unterstützt das sicher sofort, damit die eigenen Bürger Steuern sparen.

Jojojo, mein Point war aber, dass verhältnismässig die BRD (mMn) die Latte in Sachen Militär eher tief gelegt hat. Warum so, das ist denn eine andere Baustelle.
 
Trump an Migranten: Unser Militär warten auf euch

Folgende News wurde am 29.10.2018 um 17:42:16 Uhr veröffentlicht:
Trump an Migranten: Unser Militär warten auf euch
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Washington/Tecún Umán (dpa) - US-Präsident Donald Trump hat Migranten aus Mittelamerika auf dem Weg in die USA zur Umkehr aufgefordert. An der Südgrenze zu Mexiko warte bereits das Militär auf die Menschen, schrieb Trump auf Twitter.
Er sprach erneut von einer Invasion der USA. Viele Bandenmitglieder und «einige sehr schlechte Menschen» hätten sich in die sogenannte Migranten-Karawane gemischt, so Trump. Die Migrantengruppe setzte derweil ihren Weg im Süden Mexikos fort und wollte die Stadt Niltepec im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca erreichen.
Nach einem Bericht des «Wall Street Journal» plant das US-Militär, rund 5000 Soldaten zusätzlich an die Grenze zu Mexiko zu schicken. Das Pentagon bestätigte die Zahl zunächst nicht. Die Planung laufe noch, hieß es am Montag. Es sei zu früh, um über Zahlen zu spekulieren. Bereits in der vergangenen Woche hatte das Pentagon erklärt, dass Soldaten an der Grenze lediglich logistische Aufgaben übernehmen würden - und nicht, wie von Trump häufig angedeutet, die Grenze bewaffnet verteidigen würden.
Die Migranten legten am Montag eine rund 60 Kilometer lange Strecke im Süden Mexikos zurück. Vor allem Frauen und Kinder wurden unter anderem in Fahrzeugen des Roten Kreuzes transportiert. Andere Migranten konnten auf Lkw oder Transporter mitfahren. Dem Zug haben sich nach Schätzungen mittlerweile 3000 bis 5000 Menschen aus Honduras, Guatemala und El Salvador angeschlossen.
Eine Gruppe war am 13. Oktober in der honduranischen Stadt San Pedro Sula losgelaufen - nach und nach schlossen sich weitere Migranten an. Ihr Ziel sind die USA. Die meisten möchten die Grenzstadt Tijuana erreichen, die am Montag noch rund 3500 Kilometer entfernt war. Es gibt kürzere Strecken an die US-Grenze; diese führen jedoch durch die östlichen Bundesstaaten Veracruz, Tamaulipas und Nuevo León, die wegen Auseinandersetzungen zwischen mexikanischen Drogenkartellen weitaus gefährlicher sind.
Trotz der Drohungen Trumps erreichten immer mehr Menschen die Grenze Guatemalas zu Mexiko. Am Wochenende versammelten sich erneut Tausende Migranten am Grenzübergang bei Tecún Umán. Es kam zu Zusammenstößen mit der Polizei. Ein 26-Jähriger aus Honduras wurde dabei von einem Gummigeschoss am Kopf tödlich verletzt. Unklar war zunächst, ob er bei einem Einsatz von Polizisten aus Guatemala oder aus Mexiko verletzt wurde.
US-Präsident Donald Trump hat den Versuch Tausender Lateinamerikaner, über Mexiko in die USA zu gelangen, zum Wahlkampfthema gemacht. Möglich scheint, dass er vor der Kongresswahl am 6. November Maßnahmen ergreift, um bei seiner republikanischen Wählerschaft zu punkten. Die sogenannte Migranten-Karawane dürfte aber nicht vor der Wahl an der US-Grenze ankommen.
 
Haben die USA mittlerweile mehrere Militäre, dass sie im Plural warten können? Ein Militär wartet, zwei oder mehrere warten. Was denn nun?

Sind die Newsschreiber mittlerweile so verdummt, dass sie Nachrichten für Deutschland nicht mehr in korrekter Sprache formulieren können.
 
Obama wirft Trump Panikmache bei Migration vor

Folgende News wurde am 03.11.2018 um 13:11:06 Uhr veröffentlicht:
Obama wirft Trump Panikmache bei Migration vor
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Miami/Acayucan (dpa) - Der ehemalige US-Präsident Barack Obama hat seinem Nachfolger Donald Trump und den Republikanern vorgeworfen, im Wahlkampf bewusst Ängste vor Migranten zu schüren.
«Sie erzählen Euch, dass ein Haufen armer Flüchtlinge tausende Meilen entfernt eine existenzielle Bedrohung für Amerika darstellt», sagte der Demokrat am Freitag (Ortszeit) bei einer Wahlkampfveranstaltung in Miami. Es sei «politische Show», dass Trump wegen der Migranten Soldaten an die Grenze zu Mexiko schicke, fügte Obama hinzu. Es gehe den Republikanern nur darum, mit Panikmache von ihrer eigenen Regierungsbilanz abzulenken. Den Namen seines Amtsnachfolgers erwähnte Obama dabei kein einziges Mal explizit.
Trump macht mit den Migranten massiv Wahlkampf für die
Kongresswahlen am kommenden Dienstag. Er bedient sich dabei einer aufwieglerischen Rhetorik und überzeichnet die Lage stark. Der US-Präsident spricht von einer «Invasion» und einer Gefahr für die nationale Sicherheit der USA. Trump ruderte am Freitag zu seiner Andeutung zurück, die Soldaten könnten das Feuer auf die Einwanderer eröffnen, sollten diese mit Steinen schmeißen. «Sie werden nicht schießen müssen. Was ich nicht will, ist, dass diese Leute Steine schmeißen», sagte der US-Präsident auf Fragen von Journalisten. «Wir werden diese Leute schnell und für lange Zeit festnehmen», fügte er hinzu.

Trump hatte am Donnerstag gesagt, sollten die Migranten gewalttätig werden und Steine schmeißen, würden die Soldaten «zurückschlagen». Er habe dem Militär gesagt, dass sie Steinwürfe so behandeln sollten, als würden die Migranten Waffen tragen. Trump hat das Pentagon wegen der Migranten angewiesen, Soldaten an die Grenze zu schicken. Sie sollen den Grenzschutz bei logistischen Aufgaben unterstützen. Migranten festnehmen dürfen sie nicht. Die Soldaten sind bewaffnet.
Trotz der Drohungen Trumps sind derzeit Tausende Menschen aus Mittelamerika in mehreren Gruppen auf dem Weg durch Mexiko in Richtung der US-Grenze. Die größte der sogenannten Migranten-Karawanen, die nach Angaben des mexikanischen Innenministeriums aus 5600 Menschen besteht, erreichte am Freitag die Stadt Ayayucan im Bundesstaat Veracruz. Von der Grenze der USA ist das noch etwa 1300 Kilometer entfernt. Wegen schlechten Wetters mussten die Menschen Zuflucht in einem alten Markt-Gebäude suchen, um dort zu übernachten. Die Gruppe war vor rund zwei Wochen in Honduras aufgebrochen. Nach und nach schlossen sich Menschen aus Guatemala und El Salvador dem Zug an.
Zwei weitere Gruppen befanden sich noch weiter im Süden Mexikos. Eine Gruppe von bis zu 2000 Migranten erreichte den Ort Mapastepec in Chiapas. Weitere rund 1500 Menschen aus El Salvador formierten sich in der Nähe der Stadt Ciudad Hidalgo an der Grenze zu Guatemala. Die Menschen aus Mittelamerika fliehen vor der schlechten wirtschaftlichen Lage ihrer Heimatländer und der ausufernden Gewalt.


Leonardo DiCaprio und Brad Pitt rufen zum Wählen auf
 
Mächtigster Mann der Welt ein Spacko

Wenn schon der mächtigste Mann der Welt ein Spacko ist, darf man sich gar nicht ausmalen, wie es um die Wählerschaft bestellt ist.

Leider tendiert die Menschheit dahin, Populisten (sprich die größten Dummschwätzer ihrer Nation) mit dem Regierungsamt zu betrauen. Dieser Trend macht leider auch vor Deutschland nicht halt. Ein Gruß an alle, die schwülstige Reden ohne realen Hintergrund mögen.

Armer Planet Erde!
 
US-Sanktionen gegen Irans Ölwirtschaft treffen Europäer

Folgende News wurde am 04.11.2018 um 19:31:05 Uhr veröffentlicht:
US-Sanktionen gegen Irans Ölwirtschaft treffen Europäer
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Washington (dpa) - Ungeachtet internationaler Proteste setzen die USA an diesem Montag schwere Wirtschaftssanktionen gegen den Iran in Kraft. Die Maßnahmen sollen die Öl- und Bankwirtschaft des Landes schädigen und die Islamische Republik zu außenpolitischen Zugeständnissen nötigen.
Washington will ausländische Unternehmen hart bestrafen, die sich den Sanktionen nicht beugen. Besonders abschreckend wirkt dabei, dass solche Unternehmen keinen Zugang mehr zum US-Finanzsystem haben werden und damit auch keine Geschäfte in US-Dollar abwickeln können. Bedroht sind auch deutsche Unternehmen mit Interessen im Iran.
Washington will Medienberichten zufolge bei Ölimporten aus dem Iran für einige Staaten übergangsweise eine Ausnahmeregelung gelten lassen. Diese soll beispielsweise für die vier größten Importeure von iranischem Öl gelten, das sind China, Indien, Südkorea und die Türkei. Für die Europäer werden die USA dagegen keine Ausnahme machen, wie US-Außenminister Mike Pompeo am Sonntag noch einmal in einem Interview mit dem Sender CBS klarstellte.
Der Grünen-Außenpolitiker Omid Nouripour sagte dazu, es sei schlicht unfassbar, dass anscheinend türkische und japanische Firmen von den Sanktionen ausgenommen würden, aber nicht die europäischen. «Das wirft ein dramatisches Bild auf die respektlose Sichtweise des Weißen Hauses auf die transatlantische Partnerschaft», sagte er.
US-Außenminister Pompeo wollte sich zu weiteren Einzelheiten am Sonntag in einem Interview mit dem Sender Fox News nicht äußern. Er verwies darauf, dass der Iran bereits jetzt eine Million Barrel Rohöl pro Tag (1 Barrel = 159 Liter) weniger exportiere. Diese Zahlen würden weiter sinken. 2018 exportierte der Iran pro Tag rund 3,8 Millionen Barrel. Ölexporte sind die wichtigste Einnahmequelle des Landes.
Die USA waren aus dem internationalen Atomabkommen von 2015 ausgestiegen. Damals wurde vereinbart, dass der Iran auf die Entwicklung von Kernwaffen verzichtet, wofür Sanktionen gegen ihn ausgesetzt oder aufgehoben wurden. Die USA werfen der Islamischen Republik eine aggressive Außenpolitik und eine Destabilisierung des Nahen Ostens vor.
Ein weiterer Vorwurf lautet, dass der Iran Geld aus Öleinnahmen zur Finanzierung von Terror einsetzt. Der Iran unterstützt im Syrienkrieg Präsident Baschar al-Assad, im Irak schiitische Milizen, im Libanon die schiitische Hisbollah-Miliz, im Jemen die schiitischen Huthi-Rebellen und die radikal-islamische Palästinenserorganisation Hamas, die in mehreren westlichen Ländern auf der Terrorliste steht.
Die anderen Unterzeichner - Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Russland und China - wollen das Abkommen allerdings retten, zumal die Internationale Atomenergiebehörde IAEA dem Iran attestiert, sich an die Vereinbarungen zu halten. Die USA seien zuversichtlich, dass der Iran als Reaktion auf die Sanktionen keine Entscheidung trifft, sein Atomprogramm wieder aufzunehmen, sagte Pompeo am Sonntag.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu dankte am Samstag dem US-Präsidenten Donald Trump für die Iran-Sanktionen und verwies darauf, dass die iranische Wirtschaft schon jetzt schrumpfe.
Der Oberste Führer des Irans, Ajatollah Ali Chamenei, erklärte am Samstag dagegen, die Sanktionen der letzten Jahrzehnte hätten den Iran nur unabhängiger und selbstständiger gemacht. Der einstige Sprecher der iranischen Atom-Unterhändler, Sejed Hussein Mussawian, sagte der Deutschen Presse-Agentur, das ultimative Ziel der USA sei ein Regierungswechsel im Iran. Allerdings habe Washington seit rund vier Jahrzehnten keinen Umsturz in Teheran erreicht. Die US-Regierung bestreitet, dass sie einen «Regimewechsel» im Sinne hat und spricht stattdessen davon, dass sie einen «Wechsel im Verhalten» der iranischen Führung anstrebe.
Auch Russland verurteilte «das zerstörerische Vorgehen der USA». Washington umgehe den UN-Sicherheitsrat und treffe auch Partner des Irans. Wenn die USA den Iran an einer nuklearen Bewaffnung hindern wollten, sollten sie mit ihm darüber verhandeln, erklärte das Außenministerium in Moskau.
Um zumindest einen Teil der Wirtschaftsbeziehungen zum Iran aufrechtzuerhalten, arbeiten EU-Staaten an einer Zweckgesellschaft, die die Bezahlung von Irangeschäften ermöglichen soll, wenn sich private Banken wegen drohender US-Strafen verweigern. Die Zweckgesellschaft könnte zum Beispiel Tauschgeschäfte ermöglichen, bei denen kein Geld fließt. Wann sie ihre Arbeit aufnehmen kann, ist noch unklar. Aus EU-Kreisen hieß es, es gebe schwierige technische, rechtliche und auch politische Fragen zu klären.
Diplomaten weisen zudem darauf hin, dass die Zweckgesellschaft europäische Unternehmen vermutlich nicht vor US-Sanktionen schützen kann. Sie sei daher vor allem für solche Unternehmen interessant, die lieber im Iran als in den USA Geschäfte machen wollten und deswegen einen Marktausschluss in den Vereinigten Staaten nicht fürchteten.
Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) warnte, mit der einseitigen Wiedereinführung der Sanktionen wachse das Risiko der politischen Destabilisierung im Nahen Osten. «Die Instrumentalisierung der Weltwirtschaft für politische Ziele der USA belastet die internationalen Beziehungen und die transatlantische Partnerschaft», sagte BDI-Präsident Dieter Kempf der dpa.
 
War das anderst zu erwarten?
Trump sagte doch "Make Amerika great again.!"
Da war nix von Europa oder dem Rest der Welt.
Stellt sich nur die Frage, "Wieso lässt sich der Rest der Welt das alles gefallen?!"
 
Trump will nach Deutschland kommen

Folgende News wurde am 21.12.2018 um 15:13:49 Uhr veröffentlicht:
Trump will nach Deutschland kommen
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Berlin (dpa) - US-Präsident Donald Trump will offensichtlich nach Deutschland kommen und den Heimatort seiner Vorfahren in Rheinland-Pfalz besuchen. US-Botschafter Richard Grenell hat mit ihm bereits darüber gesprochen.
«Ich weiß nicht wann, aber er hat mir gesagt, dass er kommen und den Heimatort seiner Familie sehen will», sagte Grenell, der ein Vertrauter Trumps ist und als wichtigster Botschafter des Präsidenten in Europa gilt.
Trumps Großeltern väterlicherseits stammten aus Kallstadt an der Weinstraße. Das Dorf mit seinen etwa 1200 Einwohnern zählt zu den bekanntesten Weinorten in der Pfalz. Trump war noch nie dort.
Der US-Präsident hat während seiner knapp zweijährigen Amtszeit erst einmal Deutschland besucht: Im Juli 2017 nahm er am G20-Gipfel in Hamburg teil. Zu einem rein bilateralen Besuch war er noch nie in Deutschland, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aber schon zwei Mal im Weißen Haus in Washington empfangen.
Beim letzten Mal brachte Merkel ihm einen Kupferstich von 1705 mit einer Karte der Region Pfalz mit, auf der Kallstadt zu sehen ist. Das Weiße Haus nannte den Präsidenten damals in einer Mitteilung einen «stolzen Enkel deutscher Einwanderer». Das ließ aufhorchen.
Schon kurz vor der Merkel-Reise nach Washington gab es bereits erste Anzeichen, dass Trump nach Kallstadt kommen könnte. Im Januar tauchte auf einmal der Frankfurter US-Generalkonsul James W. Herman in Kallstadt auf - und wurde dort als eine Art Vorauskommando wahrgenommen. «Ich könnte mir keinen besseren Ort für einen Besuch vorstellen», sagte er, beteuerte aber auch, dass es noch keine konkreten Pläne gebe.
Verkehrstechnisch dürfte Kallstadt den Reiseplanern aus dem Weißen Haus keine Probleme bereiten. Die Air Force One könnte auf der riesigen US-Luftwaffenbasis Ramstein landen, die nur 60 Kilometer entfernt ist. Von dort aus sind es nur wenige Minuten mit dem Hubschrauber in den Winzerort.
Aber was halten die Kallstädter vom Heimweh des US-Präsidenten? Wie fänden sie es, wenn der wohl mächtigste Mann der Welt vorbeikäme? Er sei sicher, dass es dem Ort trotz des zu erwartenden Rummels gelingen würde, sich als liebenswertes Winzerdorf zu zeigen, gibt sich Ortsbürgermeister Thomas Jaworek (CDU) staatsmännisch. Er fügt aber hinzu: «Ich kann verstehen, dass die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen für einen solchen Besuch viele Bürger abschrecken. Vermutlich reicht meine Vorstellungskraft nicht aus, mir auszumalen, bis zu welchem Detail diese Vorbereitungen laufen werden und welcher Aufwand für Kallstadt damit verbunden sein wird.»
Der CDU-Ortsvorsitzende von Kallstadt, Frank Haferland, sagt, der Ort blicke einem möglichen Trump-Besuch «mit einem lachenden und einem weinenden Auge» entgegen. «Wir sind eine gastfreundliche Gemeinde und würden einen würdigen Rahmen schaffen», sagt er. Auf der anderen Seite sei die logistische Herausforderung groß.
Trumps Großvater wuchs in einem unscheinbaren weißen Eckhaus auf, bevor er 1885 in die USA ging. Aus Kallstadt stammt auch der Vater des Ketchup-Herstellers Henry John Heinz. In der Salvatorkirche steht ein alter Kelch, aus dem Trumps Großeltern bei ihrer Konfirmation getrunken haben sollen. Die «Trump-Organization», das milliardenschwere Unternehmen des US-Präsidenten, hat vor einigen Jahren die Außenrestaurierung des protestantischen Gotteshauses mit 5000 US-Dollar unterstützt. Die Nachfahren des Ketchup-Unternehmers Heinz waren da etwas großzügiger: Sie spendeten 50.000 Euro für die Orgel.
Öffentlich hat Trump bisher kein überbordendes Interesse an seinen deutschen Wurzeln gezeigt. Kurz vor seinem Amtsantritt sorgte er im Januar 2017 in einem Interview der «Bild»-Zeitung mit einer Aussage über seine Herkunft sogar für Stirnrunzeln: «Bad Dürkheim, ja? Das ist echtes Deutschland, nicht wahr?» Das war geografisch zwar nicht ganz zielgenau, aber immerhin auch nicht falsch: Kallstadt liegt im Kreis Bad Dürkheim.
 
Bericht: Trump will für Finanzierung der Mauer "nationalen Notstand" ausrufen

Folgende News wurde am 14.02.2019 um 21:23:41 Uhr veröffentlicht:
Bericht: Trump will für Finanzierung der Mauer "nationalen Notstand" ausrufen
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Washington (dts) - Die dts Nachrichtenagentur in Halle/Saale verbreitet soeben folgende Blitzmeldung aus Washington: Bericht: Trump will für Finanzierung der Mauer "nationalen Notstand" ausrufen. Die Redaktion bearbeitet das Thema bereits. Weitere Details werden in wenigen Momenten gesendet.
 
Ich bin noch nicht sicher, ob andere Politiker oder die Gerichte zuerst "stop" sagen werden aber die langfristigen Folgen innerhalb des Landes werden hochinteressant sein, soviel ist sicher. Wenn das so durchgeht, haben die nächsten Präsidenten quasi einen Blankoscheck selbst ähnlich vorzugehen und sich über den Kongress hinweg zu setzen, der mit Sicherheit nicht einig genug ist, um das zu unterbinden, das ist klar. Könnte dann auch Waffengesetze und Umweltfragen unter einem ganz neuen Licht erscheinen lassen.
 
Dann eben nicht: Frustrierter Trump streicht Dänemark-Besuch

Folgende News wurde am 21.08.2019 um 13:56:12 Uhr veröffentlicht:
Dann eben nicht: Frustrierter Trump streicht Dänemark-Besuch
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Washington (dpa) - Man stelle sich vor, Bundeskanzlerin Angela Merkel würde vom niederländischen König Willem-Alexander nach Den Haag eingeladen. Die Kanzlerin nimmt die Einladung an, danach teilt Merkel plötzlich mit, dass Deutschland die niederländische Nordseeinsel Schiermonnikoog kaufen möchte.
Den Haag und die Inselverwaltung lehnen empört ab, Merkel streicht den Besuch daraufhin. Sowas gibt es nicht? In der Welt von Donald Trump schon. Weil niemand mit ihm über einen Verkauf Grönlands an die USA reden will, hat der US-Präsident am Dienstagabend (Ortszeit) einen Staatsbesuch in Dänemark abgesagt.
Das «Wall Street Journal» (WSJ) gehört zu den seriösesten Medien der USA, zu den typischen Trump-Kritikern zählt es nicht. Witze verbreitet die Wirtschaftszeitung erst recht nicht. Das WSJ meldete vergangene Woche als erstes Medium, der Immobilien-Mogul Trump erwäge einen ganz neuen Deal: den Kauf von Grönland durch die USA.
Schon 1867 hatten die USA für einen Spottpreis Alaska von Russland gekauft, ein Geschäft, das Moskau bis heute bereuen dürfte. Diese Zeiten sind lange vorbei. Trump mag ein noch so unkonventioneller Präsident sein - aber würde er wirklich Grönland kaufen wollen?
Selbst das «Wall Street Journal» war sich nicht sicher, ob Trumps Vorstoß ernst zu nehmen sei. Die Zeitung zitierte eine ihrer Quellen damit, es könne sich um einen Witz Trumps gehandelt haben - nach dem Motto: «Ich bin so mächtig, dass ich ein Land kaufen könnte.»
Die Regierungen in Dänemark und Grönland hofften ebenso wie viele Trump-gestählte Amerikaner auf einen Scherz. Nichts dergleichen: Ein Kauf der Arktisinsel - die autonom ist, aber zum dänischen Königreich gehört und auf der die USA einen Luftwaffenstützpunkt betreiben - könnte «strategisch» interessant sein, sagte Trump am Sonntag. Dänemark verliere mit seiner Unterstützung für Grönland jedes Jahr viel Geld, argumentierte der zum US-Präsidenten mutierte Baumogul. «Im Grunde wäre es ein großes Immobiliengeschäft.»
Am Montag legte Trump in einem selbst für seine Verhältnisse bizarren Tweet nach: In einer Fotomontage verschickte er das Bild eines golden glänzenden Trump-Towers, der in eine armselig wirkende Hüttensiedlung an einer Küste montiert wurde. Der Text dazu: «Ich verspreche, dass ich das Grönland nicht antun werde! » Das dürfte ironisch gemeint gewesen sein, die eigentliche Botschaft: Ich bringe Euch Wohlstand. Naturschützer könnten das Foto dagegen so auslegen: Bleib bloß weg aus unserer Bucht.
Grönland ist etwa sechsmal so groß wie Deutschland, ein Großteil der Fläche ist ständig von Eis bedeckt - noch jedenfalls, der Klimawandel ist dort besonders spürbar. Spötter meinten nach der Ankündigung zu einem etwaigen Grönland-Kauf, Trump spekuliere darauf, dass wegen der Erderwärmung bald etliche Grundstücke mit Meerzugang frei würden.
Trump hat das Pariser Klimaschutzabkommen für die USA aufgekündigt, noch Ende 2013 nannte er die Erderwärmung einen «Scherz». Inzwischen ist er immerhin zur Erkenntnis gelangt, dass es einen Klimawandel gibt - der mächtigste Politiker der Welt bezweifelt aber immer noch, dass dieser Wandel von Menschen verursacht wird.
Kopenhagen wäre die letzte Station von Trumps Europa-Reise gewesen, die ihn an diesem Samstag zunächst zum G7-Gipfel der wichtigen Industriestaaten USA, Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien, Kanada und Japan ins französische Biarritz führt. Am 31. August kommt Trump dann nach Polen, einem seiner engsten Verbündeten in Europa - danach wäre er nach Kopenhagen gereist.
«Der Präsident und die First Lady haben auch eine Einladung angenommen, Ihre Majestät Margarete II., Königin von Dänemark, zu besuchen», hieß es Ende Juli in einer Mitteilung des Weißen Hauses zu dem geplanten Besuch in Kopenhagen.
Eigentlich mag Trump royale Einladungen: Paläste, feine Dinner und Ehrengarden, das hat er erst im Juni beim Staatsbesuch in Großbritannien genossen. Dennoch wusste niemand so recht, was Trump eigentlich in Kopenhagen will, abgesehen von der Tatsache, dass Dänemark auf dem Nachhauseweg von Polen lag.
Dann kam auf einmal das Thema Grönland auf die Tagesordnung - das nun dafür sorgte, dass die Reise abgesagt wurde. «Dänemark ist ein sehr besonderes Land mit unglaublichen Menschen», schrieb Trump am Dienstagabend (Ortszeit) auf Twitter. Weil Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen aber kein Interesse daran zeige, über einen Verkauf von Grönland zu sprechen, werde er den Besuch auf unbestimmte Zeit verschieben.
 
Ich befürchte, dass demnächst „Beweise“ für dänische Massenvernichtungswaffen auf Grönland gefunden werden...