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Oslo (dpa) - US-Präsident Donald Trump ist zum dritten Mal für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen worden. Das hat der Direktor des Osloer Friedensforschungsinstituts, Henrik Urdal, der Online-Zeitung «Nettavisen» bestätigt. Wer ihn vorgeschlagen habe, sei jedoch vertraulich. Ebenfalls auf der Liste steht nach Angaben der Nachrichtenagentur NTB die regierungskritische russische Zeitung «Nowaja Gaseta». Die Vorschlagsfrist für den diesjährigen Friedensnobelpreis war am Mittwoch abgelaufen. Die fünf Mitglieder des Nobelkomitees können bis Ende Februar noch Nominierungen abgeben.
Folgende News wurde am 01.02.2018 um 12:45:35 Uhr veröffentlicht:
Trump für Friedensnobelpreis nominiert
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(Quelle)Wikipedia schrieb:Vorschläge für den Friedensnobelpreis können neben den aktuellen oder ehemaligen Mitgliedern des Komitees sowie den Beratern des Komitees und früheren Preisträgern bzw. den Vorständen von ausgezeichneten Organisationen alle Mitglieder der Regierung oder des Parlamentes sowie das Staatsoberhaupt eines souveränen Staates, die Richter des Internationalen Gerichtshofs und des ständigen Schiedshofs in Den Haag sowie Professoren der Fachrichtungen Sozialwissenschaft, Geschichte, Philosophie, Recht und Theologie, die Leiter von Universitäten und von Friedensforschungsinstituten und ähnlichen Organisationen einreichen.
Washington (dpa) - US-Präsident Donald Trump findet es anscheinend großartig, dass sein chinesischer Amtskollege Xi Jinping künftig unbeschränkt an der Macht bleiben kann - anders als Staatslenker in demokratischen Ländern.
Das geht nach einem Bericht des Senders CNN jedenfalls aus einer Rede hervor, die er am Samstagabend in Florida vor Geldgebern für die republikanische Partei hielt.
«Er ist jetzt Präsident auf Lebenszeit. Präsident auf Lebenszeit. Und er ist großartig», sagte er dem Sender zufolge, dem nach eigenen Angaben eine Tonbandaufnahme der mit viel Beifall und Gelächter quittierten Rede hinter verschlossenen Türen vorliegt. «Und seht mal, er hat es geschafft, das zu tun. Ich glaube, das ist großartig. Vielleicht sollten wir das eines Tages auch mal versuchen.»
Chinas Kommunistische Partei hatte im vergangenen Monat vorgeschlagen, seit 1982 geltende Regeln abzuschaffen, nach der die Amtszeit des Präsidenten auf zwei Amtsperioden begrenzt ist. Es gilt als sicher, dass das Parlament dem Vorstoß auf seiner am Montag beginnenden Jahrestagung zustimmen wird.
Der Schritt ist eine Abkehr des bisher geltenden «kollektiven Führungsmodells» in China. Nach dem Tod von Mao Tsetung 1976 schufen seine Nachfolger 1982 ein System, das die Wiederkehr eines Diktators verhindern sollte. Die Launen und Fehlentscheidungen des allmächtigen «großen Vorsitzenden» hatten das Land über verheerende revolutionäre Kampagnen wie den «Großen Sprung nach vorn» mit Millionen von Toten am Ende auch in das Chaos der Kulturrevolution (1966-76) gestürzt.
Der Reformer Deng Xiaoping sah damals ein systemisches Problem: «Eine übermäßige Konzentration der Macht ist verantwortlich dafür, dass willkürliche Herrschaft von Individuen auf Kosten der kollektiven Führung entsteht.» Die Amtszeiten wurden begrenzt und Altersgrenzen eingeführt. Meist allerdings nur als ungeschriebene Regeln, außer für die zwei Amtszeiten des Präsidenten. Auch wurde versucht, eine stärkere Trennung von Partei und Staat einzuführen.
Washington (dpa) - Donald Trump hat sein positives Gesundheitszeugnis während des US-Wahlkampfes nach Angaben seines damaligen Arztes selbst diktiert. «Er hat den gesamten Brief diktiert. Ich habe diesen Brief nicht geschrieben», sagte Harold Bornstein dem Sender CNN.
Warum Bornstein gerade jetzt an die Öffentlichkeit ging, war zunächst nicht bekannt.
In einem Brief hatte der Arzt dem Präsidentschaftskandidaten Trump im Dezember 2015 attestiert, er sei der «gesündeste Kandidat, der jemals in das Präsidentenamt gewählt werde». Später räumte Bornstein ein, das Schreiben in nur fünf Minuten verfasst zu haben, während vor der Praxistür Trump-Vertraute warteten. Jetzt korrigierte der Arzt seine Aussage. Trump habe den Brief diktiert, Bornstein habe ihm nur gesagt, was er «nicht reinschreiben» könne.
Zuvor hatte der Arzt im Sender NBC News einen langjährigen Bodyguard des US-Präsidenten beschuldigt, seine Praxis durchsucht und Patientenakten Trumps mitgenommen zu haben. Bornstein sagte dem Sender, Trumps Personenschützer Keith Schiller und ein anderer Mann seien im Februar 2017 in seine Praxis in New York gekommen und hätten die Akten geholt. «Sie müssen 25 oder 30 Minuten lang hier gewesen sein. Das hat großes Chaos angerichtet», sagte er. Er habe sich bedroht gefühlt.
Bornstein sprach im Sender NBC*von einer Durchsuchung seiner Praxis. Trumps Sprecherin Sarah Sanders wies diese Darstellung zurück. Es habe sich nicht um eine Durchsuchung gehandelt. Es sei Standard, dass der medizinische Stab des Weißen Hauses die Krankenakte eines neuen Präsidenten in Besitz nehme.
NBC News berichtete, der Vorfall habe sich ereignet, nachdem Bornstein einer Zeitung gesagt hatte, dass er Trump über Jahre ein Haarwuchsmittel verschrieben habe.
Der an der mutmaßlichen Durchsuchung beteiligte Keith Schiller war lange Trumps persönlicher Bodyguard und galt als äußerst loyal zu dem Unternehmer. Nach Trumps Amtsantritt im Januar 2017 bekam er einen Posten im Weißen Haus, den er aber im September schon wieder verließ.
Es ist nicht das erste Mal, dass Schiller in die Schlagzeilen gerät. Als Trump im Mai 2017 den damaligen FBI-Chef James Comey entließ, war es Schiller, der das Entlassungsschreiben persönlich vom Weißen Haus in die nicht weit entfernt gelegene Zentrale des FBI brachte.
Washington (dpa) - In der Rechtschreibung nicht immer ganz sicher, muss US-Präsident Trump neuerlich einigen Spott aushalten. Als seine Frau Melania gestern nach mehrtägigem Krankenhausaufenthalt nach Hause zurückgekehrt war, begrüßte Trump die First Lady erfreut auch auf seinem Lieblingsmedium Twitter. Nur: *Er nannte sie Melanie statt Melania. Minuten später wurde der Tweet gelöscht. Während sich viele Nutzer auf Twitter vor Schadenfreude gar nicht mehr einkriegten, mahnten dort einige US-Journalisten zur Sachlichkeit: auch ein US-Präsident sei nicht vor der Autokorrektur der Eingabe gefeit.
Brüssel (dpa) - US-Präsident Donald Trump hat der Nato nach Angaben von Diplomaten offen mit einem amerikanischen Alleingang in Verteidigungsfragen gedroht.
Wenn die
Bündnispartner nicht sofort zwei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung ausgäben, würden die Amerikaner ihr eigenes Ding machen, sagte Trump demnach am Donnerstag beim Gipfeltreffen in Brüssel. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus mehreren Quellen. Nach Trumps Äußerungen kamen die 29 Bündnispartner zu einer Sondersitzung zusammen.
Ob Trump die Drohung ernst meint und was er für den Fall einer Nichterfüllung seiner Forderung plant, blieb zunächst offen. Theoretisch denkbar wäre zum Beispiel eine Reduzierung des Nato-Engagements der USA, im drastischsten Fall aber sogar auch ein Bruch mit der Nato.
Beim Gipfel hatte sich zuvor vor allem Deutschland geweigert, weitreichende Zusagen zur Erhöhung der Verteidigungsausgaben zu machen. Die Bundesregierung will die Quote bis 2024 lediglich auf 1,5 Prozent des BIP erhöhen. Sie verweist dabei darauf, dass sich die Nato-Staaten 2014 lediglich darauf geeinigt haben, sich bis 2024 in Richtung der zwei Prozent zu bewegen.
Dies hält der US-Präsident für völlig unzureichend. Trump beklagt eine unfaire Lastenteilung und
attackiert seit Monaten vor allem Deutschland. Nach den jüngsten Prognosen der Nato werden 2018 neben den USA lediglich Griechenland, Großbritannien, Polen, Rumänien sowie die drei baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland das Zwei-Prozent-Ziel erreichen. Deutschland liegt trotz deutlich steigender Verteidigungsausgaben derzeit bei etwa 1,24 Prozent.
Trumps Brüsseler Brandrede im Faktencheck
Trump verstört Partner - wohin steuert die Nato?
Wie kann man mit etwas drohen, das man schon vor Jahrzehnten zur Miltärdoktrin erklärt hat?US-Präsident Donald Trump hat der Nato nach Angaben von Diplomaten offen mit einem amerikanischen Alleingang in Verteidigungsfragen gedroht.

Aha, und ich dachte bisher immer, die Amerikaner "beschützen" so viele Länder mit ihren Atomwaffen, damit die keine eigenen produzieren.Damit meine ich vor allem das "Atom-Waffen-Schutzschirm".
Berlin (dpa) - Der Empfang für US-Präsident Trump nach seinem denkwürdigen Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin war frostig. Wegen seiner Äußerungen während einer Pressekonferenz mit Putin am Montag in Helsinki stand er heftig in der Kritik - parteiübegreifend.
So heftig, dass er sich am Dienstag zu einer öffentlichen Klarstellung gezwungen sah. Er habe sich versprochen, so seine Verteidigung. Doch was hat er eigentlich genau gesagt? Einige Ausschnitte:
Pressekonferenz in Helsinki am Montag:
«Meine Leute kamen zu mir - Dan Coats kam zu mir und einige andere. Sie sagten, sie denken, es ist Russland. Ich habe hier Präsident Putin. Er hat gerade gesagt, es ist nicht Russland.
Ich sage jetzt Folgendes: Ich sehe keine Grund, warum es (Russland) sein sollte, aber ich will wirklich den Server sehen. Aber ich habe - ich habe Vertrauen in beide Seiten. Ich glaube wirklich, dass das noch eine Weile weitergehen wird. Aber ich denke, es kann nicht weitergehen, ohne dass wir herausfinden, was mit dem Server passiert ist.
(...)
Ich habe großes Vertrauen in meine Geheimdienstleute, aber ich sage Ihnen, dass das Dementi von Putin heute extrem stark und kraftvoll war.»
Statement am Dienstag in den USA:
«Zunächst will ich sagen, dass ich volles Vertrauen in die großartigen Geheimdienste Amerikas habe und sie voll unterstütze. Das war schon immer so. Und mir ist es sehr wichtig, dass, obwohl Russlands Verhalten keinerlei Einfluss auf den Ausgang der Wahl hatte - ich sage das ganz klar und habe es viele Male gesagt - ich den Schluss unserer Geheimdienste akzeptiere, dass es eine Einmischung Russlands bei der Wahl 2016 gegeben hat. Es könnten auch andere Leute sein, es gibt viele Leute da draußen.
(...)
Ich habe mir dann tatsächlich auch noch mal das Video von einer Antwort angesehen, die ich (auf der Pressekonferenz) gegeben habe und bemerkt, dass eine Klarstellung nötig ist.
Es hätte offensichtlich sein sollen - ich dachte, es wäre offensichtlich. Aber ich würde es gern klarstellen, nur für den Fall, dass es nicht offensichtlich war. In einem entscheidenden Satz meiner Bemerkungen sagte ich «sein sollte» statt «nicht sein sollte». Der Satz hätte lauten sollen: Ich sehe keinen Grund, warum ich nicht sollte - oder warum es nicht Russland sein sollte. Um es also noch mal zu wiederholen, ich sagte «sein sollte» statt «nicht sein sollte». Und der Satz hätte lauten sollen - und ich dachte, es könnte vielleicht in dem Transkript oder in dem eigentlichen Video ein bisschen unklar sein, der Satz hätte lauten sollen: Ich sehe keinen Grund, warum es nicht Russland sein sollte. So eine Art doppelte Verneinung also.»
Aha, und ich dachte bisher immer, die Amerikaner "beschützen" so viele Länder mit ihren Atomwaffen, damit die keine eigenen produzieren.
Dann sollen sie es doch lassen. Ich als Deutscher möchte das gar nicht. Bei dem derzeitigen US Präsidenten wäre es mir lieber, wir hätten eigene Atomawaffen.Klar, aber hast du vergessen, dass das kostet auch jährlich enorme Summen für US-amerikanische Steuerzahler.