Die grüne Feder

Stachellose Bienen


Stachellose Bienen auch: Meliponini genannt, sind soziale Insekten und bilden ähnlich wie unsere heimischen Honigbienen oder afrikanische Honigbienen, Stämme und Nester, in freier Natur bevorzugt in hohlen Baumstämmen. Von ihnen gibt es weltweit etwa 550 verschiedene Arten, die sich über Mittelamerika, Südamerika, Afrika, Südasien, Australien bis zu den Salomonen ausbreiten. Sie bevorzugen hauptsächlich tropische Regenwälder. Besonders artenreich treten sie in Peru in den tropischen Bergregenwäldern auf. Dort sind in älterer Zeit bis zu 300 verschiedene Arten gezählt worden. Stachellose Bienen sind wenig dominant und auch eher sehr klein! Und lassen sich von den größeren eingeführten afrikanischen Honigbienen in Südamerika vertreiben! Auch machen ihr die Waldrodung, Brandrodungen und moderne Insektiziden, wie Neonicotinoide zu schaffen! Worauf sie leider immer seltener werden in Südamerika. Dadurch nimmt übrigens auch die einheimische Flora in südamerikanischen Regenwäldern ab, da einige seltene und unbekannte Arten von Pflanzen nur von stachellosen Bienen bestäubt werden.


Stachellose Bienen können, „wie es der Name schon verrät“, nicht stechen, da sie keinen Stachel besitzen. Aber, sie sind dennoch sehr wehrhaft, und können schmerzhafte Bisse verteilen, wenn sie sich angegriffen fühlen. Dies tut ungefähr gleich stark weh, wie von einer Hummel gebissen zu werden, und das ist durchaus mit einem Bienen oder Wespenstich vergleichbar! Ich war einmal dumm genug, eine verirrte Hummel, die sich bei uns in der Wohnung hinter dem Sofa und der Scheibe verirrt hatte, mit den Fingern zu packen, worauf sie mich glatt gebissen hatte, was nicht wenig weh getan hatte, von daher kann ich das ungefähr beurteilen. Und einige Arten auch ätzende Flüssigkeiten absondern, die sie anders als bisher vermutet, nicht durch die Mandibeldrüsen absondern, sondern durch Labialdrüsen absondern.



Nest der stachellosen Biene.jpg



Somit dürften sie die einzige Tierart weltweit sein, die ätzende Flüssigkeiten absondern können? Dies erinnert mich an den Science-Fiction-Film: Alien! Weil in diesem Film die Horror-Kreatur: Alien auch ätzende, grüne Flüssigkeit absondern kann! Die Filmreihe ist übrigens absoluter Schrott und total unlogisch!


Alien-Kreatur, aus der Filmreihe: Alien, Alien vs. Predator, Prometheus usw.



Alien .jpg



Auch sehr speziell an stachellosen Bienen ist, dass der Weg zu Futterquellen nicht wie bei unseren Honigbienen durch den Tänzeltanz angegeben, sondern durch Duftstoffe, ähnlich wie bei den Ameisen.



Australische Arten


Australische stachellose Bienen sind oftmals sehr klein, schwarz, glatt und sehen alle fast gleich aus, und besitzen eine Behaarung auf den Hinterbeinen, die sie zum Transport von Pollen benötigen.


Genau so ein Tier, lag vor 1 Monat plötzlich tot in meinem Küchenlavabo. Ich sammelte es ein und gab es zur Bestimmung dem Naturmuseum Luzern, zu Herrn Rico Bernasconi, der zur Zeit noch mit der Abklärung des Falls beschäftigt ist, doch ich bin mir nun relativ sicher, dass es sich um eine australische stachellose Biene handelt? Die Tiere werden darum neuerdings auch in der Schweiz kultiviert! Der Honig soll einen Buschgeschmack besitzen, mit einem Hauch Säure, der von Harz stammt, den die Bienen für den Bau ihres Stockes sammeln und zerkauen um daraus Bauklebstoff für ihre Waben herzustellen.


stachellose Biene.jpg




Die häufigsten Arten sind: Tetragonula carbonaria und Austroplebeia australis. Sie werden oftmals für die Honigproduktion kultiviert, ein Stock stachellose Bienen kann pro Jahr nur etwa 1 Kg Honig produzieren, wogegen europäische Honigbienen auf eine Menge von 75 Kg Honig pro Jahr kommen. Der Honig der stachellosen Bienen gilt übrigens auch in Südamerika und Afrika als Heilmittel und wird von Eingeborenen und den Mayas verehrt.



Zur Bestäubung von Kulturpflanzen sind alle Imker weltweit auf europäische Honigbienen angewiesen. Allerdings sind stachellose Bienen für einige Pflanzen besser geeignet, wie zbsp: Macadamia, Mangos, sie bestäuben aber auch Erdbeeren, Wassermelonen, Citrusfrüchte, Avocadobäumen und Litschis.


Balché



Früher bei den Maias gab es auch Arten, die hohle Äste des Balché-Baumes bewohnt hatten. Für die Kultivierung wurde schon einmal der ganze Ast gekappt, da sich die Brutkammern in der Mitte des Astes befunden hatten und die Honigkammern am Ende des Astes, wurden einfach an beiden Astenden aufgeschnitten, um möglichst einfach an den Honig zu kommen. Dabei waren Tonscheiben an den Öffnungen des Astes befestigt worden. Die Mayas stellten auch: Balché, ein Nationalgetränk, das ähnlich wie Met schmeckt, aus fermentierten Honig der stachellosen Bienen, der Rinde des Balché-Baumes her. Balché wurde vorallem für spirituelle Zeremonien und als Medizin genutzt. Da Balché-Baum-Teile auch halluzinogene Substanzen beinhalten, benutzten es die Maias vorallem um spirituelle Erfahrungen zu sammeln. In Südamerika soll es sogar auch eine stachellose Erd-Bienenart geben, die ihr Nest im Boden in feuchtem Lehm baut und deren Honig giftig ist. Diese Art konnte von Wissenschaftlern in einer Arte-Doku in Peru gefunden werden. Ob es sich dabei um eine neue Art handelt? Wird momentan untersucht.



Balche Ast.jpg



Heutzutage werden Meliponini-Imker immer seltener, wobei es anscheinend in Europa und sogar in der Schweiz sogar wieder einen Aufwärtstrend zu scheinen gibt!
 

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Der Tatzenkäfer/ der blaue Tatzenkäfer



Der Tatzenkäfer auf lateinisch auch Timarcha Tenebricos oder auch Labkraut-Blattkäfer genannt, gehört zu der Familie der Blatkäfer „Chrysomelidae.“ Sie sind eher kugelförmig bis länglich gebaut und besitzen einen schwarzen Körper, der manchmal etwas blau schimmer.Mit einer Körperlänge von 1.5-2 cm sind die Tatzenkäfer die grössten Blattkäfer Europas. Und auch sehr aussergewöhnliche, breite Beinchen haben sie mit Fussgliedern und am Ende jedes Beines Krallen. Neben dem normalen Tatzenkäfer soll es angeblich auch noch den blauen Tatzenkäfer geben, der in der Schweiz heimisch sein soll?


Und genau so einen Käfer hatte ich einmal im Welschland in einem Wald an einem geheimen Ort gesehen! Aber, dieses Tier, dass ich gesehen hatte, war himmelblau glänzend und eher länglich und eher etwas grösser als 2 cm! Ich war so fasziniert von der Schönheit dieses Tieres, dass ich einfach stehen blieb und es minutenlang anstarrte!


Mega ähnlich wie der hier unten Abgebildete, hatte der Käfer ausgesehen, den ich gesehen hatte, nur himmelblau glänzend! Ich werde den Anblick nie vergessen! Hier unten handelt es sich übrigens auch um einen Tatzenkäfer, tatsächlich um einen blauen Tatzenkäfer, allerdings um einen Amerikanischen, möglicherweise eine spezielle Unterart des Tatzenkäfers?



blauer Tatzenkäfer.jpg



Tatzenkäfer können nicht fliegen, sie besitzen zusammengewachsene, gepunktete Flügel. Im Sommer legen die Weibchen ihre Eier in Labkräutern ab, von denen sich sowohl Larven wie auch Käfer ernähren. Die Larven der Tatzenkäfer, brauchen für Käferlarven nur sehr kurze Zeit um sich zu entwickeln. Sie schlüpfen im nächsten Frühling, man kann allerdings auch Käfer bei der Paarung im Frühling oder Herbst beobachten. Die Larven sind schwarz, kugelig und plump, sie verpuppen sich am Boden und können auch überwintern, ebenfalls wie die Käfer. Die normalen Käfer sind über Süd und Mitteleuropa, der Schweiz, Deutschland, Italien, etc. verbreitet und sind auf Trockenrasen vorallem im Bergland zu finden und sollen nicht selten sein. Der blaue Tatzenkäfer hingegen, ist extrem selten! Oder gar einmalig? Seltsamerweise hatte ich das tatsächlich irgendwo in einem Magazin gelesen, dass es ihn tatsächlich offiziell gibt? Von daher die Annahme dass es ihn echt gibt? Aber er evt. so selten ist, dass er so gut wie nie nachgewiesen werden kann?


Hier einmal das Labkraut, ob dies wohl häufig mit Waldmeister verwechselt wird? Labkraut und Waldmeister blühen übrigens beide weiss und sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Aber, Waldmeister hat meines Wissens nach, Häärchen am Stengel, Labkraut scheint glatt zu sein. Waldmeister wächst im im Wald, Labkraut dagegen eher auf Magerwiesen.



Labkraut.jpeg


Gerade vorher habe ich eine interessante Konnektion im Internet entdeckt, die dazu passen würde, nämlich, dass blaue Käfer in der Urzeit intensiver waren? Urzeitkäfer waren blauer


Maria Mc Namara von der Yale-Universität, untersucht schimmernde eingelagerte Käfer in Ölschiefer-Gestein. Diese Käfer besitzen ihre Farbe nicht wegen chemischer Pigmente, sondern einer lichtbrechenden Oberfläche, die das Licht ins blaue Spektrum brechen und dabei blau oder grün, wie beim Rosenkäfer glänzen lassen. Dabei stellte sie fest, dass einfarbige schwarze oder dunkle Käfer, die im Ölschiefer gefunden wurden, nie eine reflektierende Schicht, die sie glänzen lässt, besessen hatten! Blau schimmernde Käfer hingegen, hatten schon damals licht reflektierende Mikroschichten auf ihrem Körper, die sie glänzen liessen, diese wurde allerdings durch die Ölschichten leicht beschädigt und lassen die Fossilien heutzutage weniger stark glänzen, das Blauspektrum wird bei Fossilien leicht ins Rotspektrum verschoben. Die urzeitlichen Insekten hatten also während ihrer Lebzeit einen intensiver blauer strahlenden Glanz als die heute gefundenen Fossilien, was ja eigentlich auch logisch ist? Theoretisch wäre es möglich, eine nachgeahmte künstliche Videoversion des lebenden Urzeitinsektes zu rekonstruieren, der Aufwand dazu wäre allerdings höllisch kompliziert und extrem teuer.


Und hier noch ein klassischer, echter Tatzenkäfer, der in Europa heimisch ist.
 

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Bei den goldenen Eiern stolpere ich über die widersprüchlichen Größenangaben. 2 cm und gleichzeitig 45 cm schließen sich biologisch praktisch aus. Da wirkt einiges stark nach Bild-Zusammenwürfeln aus unterschiedlichen Quellen. Ohne klare Originalquelle bleibt das für mich eher Internetmythos.
 
Hier einmal eine total irre Frage: Und dass so etwas überhaupt möglich ist?!!


Können eigentlich: Wale, Delfine, Haie, Walrosse, Robben, Seehunde, Seebären, Seelöwen, Rochen oder Meeresfiache, keinen durst empfinden, oder was?! Oder wenn doch? Wie geht das eigentlich?


Weil zbsp. Bartenwale fressen ja zbsp. Krill, Plankton oder kleine Fischchen, und Potwale und Orkas: Riesentintenfische, Oktopusse, Rochen, Lachse, Speerfische, oder Thunfische oder auch ab und zu auch Walbabies, "die übrigens aber nur von den Wildoceanhunters gejagt und getötet werden!" nicht aber von den sogenannten: "Residencern in Vancouver "Da man eigentlich nur die: "Wildoceanshunter": Als echte Killerwale bezeichnen darf! Daneben gibt es übrigens noch die Offsshore-Hunters, die aber auch eher völlig friedlich sind, und sich noch ein wenig anders ernähren als die Residencers oder als die Wildoceanshunters! Die man dann eher als Schwertwale bezeichnen könnte?!


Wie dem auch sei, was machen eigentlich Wale, Delfine Orkas, Haie, Tintenfische oder Meerwassertiere generell, wenn sie durst bekommen? Weil das Blut von Meerwassertieren, ist bestimmt doch auch salzig?! Oder kann man etwa mit Blut, durst löschen?! Also mit Menschenblut jedenfalls ganz sicher nicht, oder?! Da Dieses ja als salzig gilt?! Aber wie das eigentlich bei Meerwassertieren sich verhält, weiss ich nicht ganz genau?! Wäre doch logisch, dass es noch salziger als unser Blut ist?!

Also was machen diese Tiere eigentlich wenn sie durst bekommen?! Wie können die dann eigentlich ihren Durst löschen?! Müsssten die dann eigentlich nicht längstens verdurstet sein, wenn es mit logischen Dingen zu und her gegangen wäre?!


Und: Ist eigentlich Wal und Delfinmilch, Walross/Robben/Seehund/Seebär/Seelöwenmilch für Wal und Delfinkälber usw. salzig oder süss?! Wenn süss, warum eigentlich?! Wäre doch nur total logisch, dass salzig, oder?! 😂😂😂🤣🤣🤣😆😆😆🤪🤪🤪

Liebe Grüsse an das ganze Klamm-Forum und an alle die das hier lesen! 😂😂😂🤣🤣🤣🤪🤪🤪
Wolkenleserin!
 
Amerikanischer Riesensalamander oder auch Hellbender oder Schlammteufel genannt!



Die amerikanischen Riesensalamander, auch:



(Cryptobranchus alleganiensis) und auch der Ozark-Hellbender (Cryptobranchus alleganiensis bishopi) sind die einzigen zwie Arten der Familie der Cryptobranchus. Sie sind neben dem Japanischen Riesensalamander (Andrias japonicus) und den 4 Riesensalamanderunterarten in China, die einzigen lebenden Arten von Riesensalamandern in Amerika.Der Gattungsname: Cryptobranchus, setzt sich aus dem altgriechischen Wort: kryptos für verborgen oder geheim und branchia = Kiemen, der Artzusatzname: Allegiansis bezieht sich auf die Region des Verbreitungsgebietes in Amerika. Der nur in einem einzigen Fluss in den Allegheny Mountains vorkommt.Diese Art, wurde 1801 von Sonnini Manoncourt und Latreille entdeckt, zwei Naturforschern, der damaligen Zeit. Als offizielle Erstbeschreibung gilt allerdings erst die französische Erstbeschreibung 1803 in Paris, das aufgrund eines toten Erstexemplares, das von André Michaux einem französischen Botaniker nach Paris gebracht wurde und von Francois-Marie Daudin in einer französischen Zeitung beschrieben wurde. Die Art: Cryptobranchus alleganiensis bishopi, wurde vom US-amerikanischen Herpetologen Sherman C. Bishop, der ihn 1811 entdeckt hatte.Und erst erstmals 1943 von Arnold B. Grobman, 1953 wurde allerdings der Status als zweite Unterart verworfen und die Population die nur im Ozard Gebirge vorkommt als Unterart zu Cryptobranchus Allegianisis gezählt! Dies konnte 2011, per genetischen Untersuchungen wiederlegt werden und deutliche Unterschiede zwischen den Arten festgestellt werden. Und sogar auch deutliche Unterschiede zwischen zwei Teilpopulationen von Cryptobranchus Alleganiensis Bishopi! Theoretisch sollte es sich also sogar um 3 Unterarten von amerikanischen Riesensalamandern handeln?! Seltsamerweise wurde dies von den Autoren der Studie zwar angedacht, aber nicht für durchgeführbar gehalten, aus welchen Gründen auch immer?


Die Bezeichnung: Salamandre gigantea, also übersetzt: Riesen-Salamander wurde 1814 von Benjamin Smith Barton in der Usa vorgeschlagen. Barton wusste zwar, dass ein französischer Forscher ein Exemplar nach Paris mitgenommen hatte, kannte aber die Bezeichnung der französischen Forscher nicht! So gelangte der Schlammteufel zu unzähligen Namen, er wird auch noch von den einheimischen Ureinwohner Amerikas auch noch: Höllenhund, Wasserhund, walking Catfisch, lewerian-water-newt, little alligator, grosse Wasserechse, To-Ko-meg, Chippewa oder Twechk genannt. Der Name: Hellbender stammte von den Sklaven in Virginia, die der Meinung waren, dass das Tier beim langsamen Schlängeln durchs Wasser, Höllenqualen erleiden müsste.


Merkmale


Schlammteufel haben, wie alle Vertreter der Riesensalamander, einen sehr flachen Körper und Kopf, kleine Augen ohne Lider, dicke Hautfalten an den Flanken. So wie ein einzigartiges, auffälliges Merkmal: Vorne nur 4 Zehen und hinten 5. Der Schwanz ist auf der Seite sehr abgeflacht und eignet sich sehr gut zum Rudern. Schlammteufel nehmen den Sauerstoff unter Wasser hauptsächlich über die Haut auf, besitzen aber trotzdem noch Lungen. Im Unterschied zu den asiatischen Verwandten hat er je eine Kiemenreihe auf der Seite des Nackens.


Der Schwanz ist seitlich abgeflacht und ruderförmig.[3] Die Wirbel sind amphicoel (mit trichterförmigen Einbuchtungen an beiden Enden)[1] und dem Schädelskelett fehlen sowohl das Tränenbein als auch Septomaxilla und Os thyroideum.[13] Die Anordnung der inneren Zahnreihe am Pflugscharbein in Form eines Bogens parallel zur äußeren Zahnreihe der Maxilla ist ein Relikt des Larvenstadiums (Pädomorphie).[14] Lungen sind zwar vorhanden, die Atmung erfolgt jedoch hauptsächlich über die Haut mit ihren dicken Falten an den Flanken.Der Schlammteufel unterscheidet sich von seinen asiatischen Verwandten der Gattung Andrias insbesondere durch das Beibehalten je einer Kiemenspalte an beiden Nackenseiten.


Angaben zu unterschiedlichen Körpergrößen von Männchen und Weibchen des Schlammteufels sind widersprüchlich. Während einige Autoren die Weibchen in Bezug auf Länge und Körpermasse wesentlich größer finden,[15] zeigen andere Arbeiten keine signifikanten Unterschiede zwischen den Geschlechtern.[16] Das größte bekannte Tier wies eine Gesamtkörperlänge von 74 cm auf,[17] die durchschnittliche Gesamtkörperlänge der adulten Tiere liegt jedoch bei 29–60 cm.[1] Dabei können sie eine Körpermasse von bis zu 1 kg erreichen.



Schlammteufel.jpg


Unterarten und Verbreitungsgebiete


Die beiden Unterarten von Cryptobranchus alleganiensis kommen in zwei voneinander getrennten Verbreitungsgebieten in den östlichen und mittleren USA vor:


Cryptobranchus alleganiensis


Die Nominatform wird auch als „Eastern Hellbender“ bezeichnet und ist mit einer durchschnittlichen Länge von 45–60 cm die größere der beiden Unterarten.[12] Die Kiemenspalten sind relativ groß, das Seitenlinienorgan weist im Bereich des Beckengürtels warzenartige Erhebungen auf und der Rücken ist eher mit dunklen Punkten besetzt als mit größeren Flecken.[1]


Diese Unterart bewohnt die Flüsse und Bäche im Einzugsgebiet des Ohio und des Tennessee entlang der Appalachen.[17] Das Hauptverbreitungsgebiet erstreckt sich von New York bis Missouri und im Süden bis nach Georgia. Eine disjunkte Population lebt im Osten Zentralmissouris in Fließgewässern im Einzugsgebiet des Missouri und des Meramec, die das Gebiet nach Norden hin entwässern.[12]



Cryptobranchus alleganiensis bishopi



Der „Ozark-Hellbender“ bleibt mit einer durchschnittlichen Länge von 29–57 cm etwas kleiner als der „Eastern Hellbender“. Er unterscheidet sich vom „Eastern Hellbender“ durch die kleineren Kiemenspalten, eine glattere Seitenlinie im Beckenbereich und deutliche dunkle Flecken am Rücken.


Diese Unterart bildet eine disjunkte Population im Bereich des Ozark-Plateaus im Süden von Missouri und im Nordosten von Arkansas. Sie lebt ausschließlich im Einzugsgebiet des White Rivers, der das Gebiet nach Süden hin entwässert.[12]


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Lebensweise


Schlammteufel leben vollständig aquatisch und sind überwiegend nachtaktiv, obwohl, insbesondere bei Cryptobranchus alleganiensis alleganiensis, häufig auch Aktivität tagsüber festgestellt wurde. Wie alle adulten Vertreter der Riesensalamander zeigen sie ein ausgeprägtes Territorialverhalten, wobei die Reviere der Weibchen in der Regel kleiner sind als die der Männchen. Vor allem während der Paarungszeit werden die Reviere in zum Teil heftigen Kämpfen, die nicht selten zu Verletzungen führen, gegen Artgenossen verteidigt.[17]Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei etwa 30-40 Jahren.[12]


Habitat


Als Lebensraum bevorzugen sie kühle, rasch fließende, oligotrophe Gewässer mit steinigem Grund in Höhenlagen von bis zu 750 m über dem Meeresspiegel Cryptobranchus alleganiensis kommt in den östlichen und mittleren USA vor: die Unterart Cryptobranchus Alleganiensis Bishopi, eher im Süden und Südwesten des Bundesstaates New York, im Süden von Illinois, dem Nordosten von Mississippi und im Norden von Alabama und Georgia, die disjunkte Unterart ssp. bishopi im Südosten von Missouri und in Arkansas.


Ernährung


Schlammteufel sind, wie alle Vertreter der Riesensalamander, hauptsächlich Lauerjäger, die ihre Beute durch Saugschnappen erlegen. Ihre bevorzugte Beute sind Flusskrebse. In Gebieten wo diese selten sind, fressen sie auch Neunaugen, kleine Fische, Insekten, Würmer, Schnecken oder Kaulquappen und Fischlaich. Auch Aas wird nicht verschmäht und glaubhafte Berichte über Kannibalismus liegen ebenfalls vor. Der Nahrungsbedarf ist in Relation zur Körpergröße jedoch gering.



Schlammteufel mit Schlange.jpg


Fortpflanzung


Schlammteufel erreichen die Geschlechtsreife im Alter von vier bis sechs Jahren, bei einer Gesamtlänge von 30-46 cm bei Cryptobranchus alleganiensis und 30-49 cm bei Cryptobranchus allegiansis bishopi! Die Paarungszeit beginnt im September bis Oktober, kann sich aber je nach Unterart und Population auch bis in den Dezember oder Januar verschieben.


Zu Beginn der Paarungszeit legen die Männchen, meist unter großen Steinen oder in Höhlen unter Wasser,, flache Nistmulden an und präsentieren sich vor diesen den paarungsbereiten Weibchen. Die Weibchen legen Schnüre mit 200 bis 550 Eiern mit einem Durchmesser von etwa 6,5 mm in der Grube ab. Die Befruchtung erfolgt, wie bei allen Riesensalamandern, extern. Das Männchen sprüht sein Sperma darüber. Zuweilen kommt es vor, dass mehrere Weibchen ihre Eier in der Nistmulde des gleichen Männchens ablegen, so dass Gelege mit bis zu über 2000 Eiern entstehen können. Der Laich wird von den Männchen bewacht, durch Schwanzschläge mit sauerstoffreichem Wasser versorgt und gegen kannibalistische Artgenossen verteidigt.


Die Larven schlüpfen, je nach Wassertemperatur, nach etwa zwei bis drei Monaten mit einer Körperlänge von rund 2,5 cm. Erst im Alter von etwa 1,5–2 Jahren, bei einer Gesamtkörperlänge von 10–13 cm, haben sich die externen Kiemenbüschel der Larven vollständig zurückgebildet.


Hellbender unter Stein.jpg


Gefährdung


In den USA wird die Unterart Cryptobranchus alleganiensis bishopi im Sinne des Endangered Species Act seit 2011 als „endangered“ („gefährdet“) gelistet und die Unterart Cryptobranchus alleganiensis alleganiensis wird seit 2013 als Kandidat für die Einstufung „threatened“ („bedroht“) geführt.[18] Von der IUCN wird die Art als „Near Threatened“ eingestuft, da ein Rückgang der Populationen zu verzeichnen ist. In Asien, in China und Japan sind auch die nahe verwandten Tiere: Chinesischer Riesensalamander und japanischer Riesensalamander verbreitet, diese Tiere werden in Asien z.T. als Delikatesse gegessen. Was in Amerika absolut strikte verboten ist!
 

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