DFB Pokal 2011/2012

Nenne mir EINEN, nur einen Club aus der 2. Liga, der sich nicht über ein nagelneues Stadion und einen 2-stelligen Millionenbetrag für neue Spieler freuen würde.
Besser, man macht das dann wie mein Verein und viele andere, oder? Die lassen sich das Stadion von der Stadt mitfinanzieren. In Köln wird das dann über eine Betreibergesellschaft verheimlicht, bei der die Stadt das gesamte Risiko trägt. Kriegt der FC das Stadion nicht voll, hat die Stadt das Problem.

Wer hat denn in den anderen Städten die WM-tauglichen Stadien bezahlt? Die Vereine? Oder doch eher der Steuerzahler? Und da ist mir ein Herr Hopp lieber, der das bezahlt.

Wo steht eigentlich, dass Herr Hopp das Geld nicht irgendwann wieder haben will? Immerhin besteht er ja dieses Saison auf einem Transferüberschuss.

Marty
 
Es kann wohl kaum geleugnet werden, dass die wirtschaftlichen Bedingungen eine Vereinsentscheidung gegen den Willen von Herrn Hopp äußerst unwahrscheinlich machen. Unwahrscheinlich bedeutet aber, dass es trotzdem möglich wäre. ;)
Und genau da setzt ja der Artikel den ich postete an, diese 50+1-Regel ist schwammig, da laut Papier zwar "nur" 49% der Hopp besitzt, aber sowohl durch das Stadion, Leistungszentrum, Spieler etc. eine wirtschl. Abhängigkeit besteht die diese 49% Stimmrecht ad absurdum stellen.

Besser, man macht das dann wie mein Verein und viele andere, oder? Die lassen sich das Stadion von der Stadt mitfinanzieren. In Köln wird das dann über eine Betreibergesellschaft verheimlicht, bei der die Stadt das gesamte Risiko trägt. Kriegt der FC das Stadion nicht voll, hat die Stadt das Problem.

Wer hat denn in den anderen Städten die WM-tauglichen Stadien bezahlt? Die Vereine? Oder doch eher der Steuerzahler? Und da ist mir ein Herr Hopp lieber, der das bezahlt.
Und warum dann lieber ein Herr Hopp?
Und ja die Stadien sind meist durch Bundeskredite oder gar EU-Kredite erbaut worden, wozu aber jeder andere auch die Möglichkeit hätte diese zu beantragen.
ABER hier wird eigenes Kapital gefordert. Dass war beim Stadionbau von Hopp eben nicht, dort hat der Verein 0% zugetragen. Und der Verein ist 100% abhängig von Hopp's Entscheidung. Wie siehe oben auch bei anderen "Materialen" in diesem Verein.

Wo steht eigentlich, dass Herr Hopp das Geld nicht irgendwann wieder haben will? Immerhin besteht er ja dieses Saison auf einem Transferüberschuss.

Marty
Genau dass ist ja das Problem, das gibt es und da ist nunmal kein Unterschied dazu wie wenn ein Großinvestor in einen Verein einsteigt und dann das Geld rauszieht. Dass ist genau jenes was man mit der 50+1-Regel verhindern will, aber bei Hopp und Hoppenheim lässt man es zu. Nur weil eben auf dem Papier steht, Hopp hat nur 49% Stimmrecht.
aber wie gesagt etwas genauer ist es im PDF nachzulesen...
 
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Und genau da setzt ja der Artikel den ich postete an, diese 50+1-Regel ist schwammig, da laut Papier zwar "nur" 49% der Hopp besitzt, aber sowohl durch das Stadion, Leistungszentrum, Spieler etc. eine wirtschl. Abhängigkeit besteht die diese 49% Stimmrecht ad absurdum stellen.[...]

Du wirst lachen, aber ich habe den Artikel tatsächlich gelesen. :biggrin:

Trotzdem bleibt aber die Frage, warum die 50+1 Regel gekippt werden muss. Jeder andere Sponsor könnte doch nach dem Vorbild von Herrn Hopp handeln?
 
Und warum dann lieber ein Herr Hopp?
Weil es nicht mein Geld ist! Wenn ich einem Fussballverein ein Stadion finanzieren wollte, dann könnte ich das ja anders tun als durch Steuergelder.

Und ja die Stadien sind meist durch Bundeskredite oder gar EU-Kredite erbaut worden, wozu aber jeder andere auch die Möglichkeit hätte diese zu beantragen.
Kredite? Die sind durch Betreibergesellschaften gebaut wurden, wo die Vereine das geringste Risiko tragen. Der 1. FC Köln hätte nie einen 110 Mio. Kredit bekommen. Aber weil die Stadt ja bürgt...

Berlin: 196 Mio. vom Bund
Frankfurt: 64 Mio. von der Stadt, 20,5 Mio vom Land
Hannover: 30 Mio. durch die Stadt
Kaiserslautern: 30 Mio. durch Stadt und Land
Leipzig: 63 Mio. durch Stadt und Land
München: 0!!! aus öffentlichem Mitteln.
Nürnberg: 42 Mio. von Stadt und Land

Und überall tragen nicht die Vereine das Risiko. Können die Kosten nicht gedeckt werden, haftet Stadt, Land oder Bund.

Und in Hoffenheim (Sinsheim)? Da gehört das Stadion Herrn Hopp mit allen Rechten und Pflichten.

ABER hier wird eigenes Kapital gefordert. Dass war beim Stadionbau von Hopp eben nicht, dort hat der Verein 0% zugetragen.
Und was ist daran jetzt so verwerflich?

Und der Verein ist 100% abhängig von Hopp's Entscheidung. Wie siehe oben auch bei anderen "Materialen" in diesem Verein.
Du meinst also, bei anderen Vereinen dürfen "Investoren" nicht mitreden? Kennst Du den Wuppertaler SV z.B.? Da hat der Präsident, Herr Runge, über Jahrzehnte alle Schulden und Defizite des Vereins ausgeglichen. Dafür wurde dort nicht mal eine Sitzschale getauscht, ohne das er zugestimmt hat. Hätte er das nicht getan, würde der Verein nicht mehr existieren.

Man sollte ausserdem Herrn Hopps Engagement nicht auf ein paar überbezahlte Profis reduzieren. Schau Dir mal die U17 und U19 an, schau Dir an, was er dort schafft für den Jugendfussball und den Nachwuchs.

Marty
 
Du wirst lachen, aber ich habe den Artikel tatsächlich gelesen. :biggrin:

Trotzdem bleibt aber die Frage, warum die 50+1 Regel gekippt werden muss. Jeder andere Sponsor könnte doch nach dem Vorbild von Herrn Hopp handeln?

M.E. sollte sie nur gekippt werden, wenn es diese Ausnahmen von "Traditionskonzernen" (mehr als 20 Jahre Sponsoring von Verein) und Hopp die 50+1-Regel so unterwandern können. Indem genau jenes geschaffen wird, was man mit der 50+1-Regel eigentlich verhindern will, und zwar die wirtschl. Abhängigkeit.


Weil es nicht mein Geld ist! Wenn ich einem Fussballverein ein Stadion finanzieren wollte, dann könnte ich das ja anders tun als durch Steuergelder.
Die Modernisierungen durch die WM sollte man abgekoppelt von den normalen Stadionbauten/umbauten betrachten, da hier auch Geld durch Vermarktung etc. von FIFA etc. mit reinspielen die bei den Krediten nicht inkludiert sind.

Kredite? Die sind durch Betreibergesellschaften gebaut wurden, wo die Vereine das geringste Risiko tragen. Der 1. FC Köln hätte nie einen 110 Mio. Kredit bekommen. Aber weil die Stadt ja bürgt...

Berlin: 196 Mio. vom Bund
Frankfurt: 64 Mio. von der Stadt, 20,5 Mio vom Land
Hannover: 30 Mio. durch die Stadt
Kaiserslautern: 30 Mio. durch Stadt und Land
Leipzig: 63 Mio. durch Stadt und Land
München: 0!!! aus öffentlichem Mitteln.
Nürnberg: 42 Mio. von Stadt und Land

Und überall tragen nicht die Vereine das Risiko. Können die Kosten nicht gedeckt werden, haftet Stadt, Land oder Bund.
Wie gesagt der großteil war hier Modernisierungen im zuge der WM. Wodurch es wieder Geld gab für Ausrichtung etc. wo ein Neubau stattfand ist auch der Verein beteiligt. Und ja bei JEDER Modernisierung, Umbau oder Neubau kann/darf man nationale/EU-Gelder beantragen, ob man sie bekommt ist dann eine andere Sache. Unter den selben Gesichtspunkten fallen auch Bauten für Vereine, Verbände, selbst Bauten wie eine Moschee.

Und in Hoffenheim (Sinsheim)? Da gehört das Stadion Herrn Hopp mit allen Rechten und Pflichten.

Und was ist daran jetzt so verwerflich?
Dass er dadurch eben Druck aufbauen könnte, sprich seine 49% Anteil mal ganz gekonnt ummünzen kann. Genauso beim Spielermaterial, Leistungszentrum etc. etc.

Du meinst also, bei anderen Vereinen dürfen "Investoren" nicht mitreden? Kennst Du den Wuppertaler SV z.B.? Da hat der Präsident, Herr Runge, über Jahrzehnte alle Schulden und Defizite des Vereins ausgeglichen. Dafür wurde dort nicht mal eine Sitzschale getauscht, ohne das er zugestimmt hat. Hätte er das nicht getan, würde der Verein nicht mehr existieren.
Laut wikipedia ist Runge seit '91 schon im Amt, somit könnte selbst hier die Ausnahme mit dem "Traditionsblabla" greifen.

Man sollte ausserdem Herrn Hopps Engagement nicht auf ein paar überbezahlte Profis reduzieren. Schau Dir mal die U17 und U19 an, schau Dir an, was er dort schafft für den Jugendfussball und den Nachwuchs.

Marty
Ach ja, fallen die Argumente kommt man mit dem sozialen bla bla. Natürlich macht er da einiges, und die Vereine wo er die Spieler abkauft sind sicher auch erfreut über die neuen Trainingsplätze, siehe PDF. Aber das täuscht ja nun mal nicht darüber hinweg, dass er durch sein Geldreingepumpe etc. den Verein wirtschl. am langen Arm verrecken lassen kann. Eben genau jenes was man mit der 50+1-Regel eben verhindern wollte. Deswegen entweder für alle die gleichen Regeln und somit kein unterwandern oder für alle offene Karten. Aber wie gesagt da bringt man dann das böse Beispiel England. *buhuh* Das Schreckgespenst.
 
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Die Modernisierungen durch die WM sollte man abgekoppelt von den normalen Stadionbauten/umbauten betrachten, da hier auch Geld durch Vermarktung etc. von FIFA etc. mit reinspielen die bei den Krediten nicht inkludiert sind.
Du scheinst den Unterschied zwischen Kredit und Beteiligung noch nicht ganz mitbekommen zu haben. Die Städte und Länder haben keine Kredite gegeben. Sie sind als Investoren beteiligt.

Und ja bei JEDER Modernisierung, Umbau oder Neubau kann/darf man nationale/EU-Gelder beantragen, ob man sie bekommt ist dann eine andere Sache. Unter den selben Gesichtspunkten fallen auch Bauten für Vereine, Verbände, selbst Bauten wie eine Moschee.
Also halten wir fest: Hätte Hoffenheim das Stadion mit Deinen Steuergeldern gebaut, wäre Dein Argwohn niedriger?

Dass er dadurch eben Druck aufbauen könnte, sprich seine 49% Anteil mal ganz gekonnt ummünzen kann. Genauso beim Spielermaterial, Leistungszentrum etc. etc.
Und was sollte dieser Druck jetzt bewirken? Was wäre so negativ an solch einer Situation, dass ein Investor seine Meinung durchsetzen will? Das passiert in der Wirtschaft jeden Tag von morgens bis abends. Und im Fussball genauso. Welchen Druck kann denn Adidas bei den Vereinen ausüben?

Laut wikipedia ist Runge seit '91 schon im Amt, somit könnte selbst hier die Ausnahme mit dem "Traditionsblabla" greifen.
Gut, wir warten also 10 Jahre, dann greift in Hoffenheim das "Traditionsblabla" und alle beruhigen sich wieder.

Ach ja, fallen die Argumente kommt man mit dem sozialen bla bla.
Ist Dir das nicht peinlich? Das ist nun mal Teil seines Tuns und das eine hängt nun mal mit dem anderen zusammen.

Aber das täuscht ja nun mal nicht darüber hinweg, dass er durch sein Geldreingepumpe etc. den Verein wirtschl. am langen Arm verrecken lassen kann.
Was unterscheidet das in irgendeiner Weise von jedem anderen Verein? Sky könnte die ganze Bundesliga austrocknen lassen, ohne deren Geld geht gar nichts mehr im Profisport.

Eben genau jenes was man mit der 50+1-Regel eben verhindern wollte. Deswegen entweder für alle die gleichen Regeln und somit kein unterwandern oder für alle offene Karten.
OK, ich bin für "für alle die gleichen Regeln". Cottbus darf das ab morgen auch. Ändert sich jetzt Deine Einschätzung gegenüber Herrn Hopp schlagartig? Hören die Kölner dann auf "Sohn einer Hure" zu rufen? Oder ist das alles erst dann der Fall, wenn Cottbus und Köln auch einen Milliardär haben?

Marty
 
Du scheinst den Unterschied zwischen Kredit und Beteiligung noch nicht ganz mitbekommen zu haben. Die Städte und Länder haben keine Kredite gegeben. Sie sind als Investoren beteiligt.
Das ist schon klar...

Also halten wir fest: Hätte Hoffenheim das Stadion mit Deinen Steuergeldern gebaut, wäre Dein Argwohn niedriger?
Hätte dieser Verein überhaupt irgendwo was beigetragen und nicht alles in den Arsch geschoben. Ja.

Und was sollte dieser Druck jetzt bewirken? Was wäre so negativ an solch einer Situation, dass ein Investor seine Meinung durchsetzen will? Das passiert in der Wirtschaft jeden Tag von morgens bis abends. Und im Fussball genauso. Welchen Druck kann denn Adidas bei den Vereinen ausüben?
Eben nicht denn dass soll ja gerade die 50+1-Regel verhindern, dass der Verein selbständig entscheiden kann. Dass die 50+1-Regel gegen EU-Recht verstößt leugne ich ja gar nicht und genau dahin zielt ja Kind's (Hannover 96) Aussagen. Der dies ja eventuell auch juristisch überprüfen lassen will. Das soll doch aber kein Freifahrtschein sein dass man dies irgendwie unterwandern kann. Denn die Wirkung bleibt die selbe, wirtschaftl. Abhängigkeit gegen über Hopp.

Gut, wir warten also 10 Jahre, dann greift in Hoffenheim das "Traditionsblabla" und alle beruhigen sich wieder.
Leider ja, aber eventuell hast Du es nicht ganz mitbekommen, auch gegen diese "Bevorteilung" bin ich. Siehe Wolfsburg etc....


Ist Dir das nicht peinlich? Das ist nun mal Teil seines Tuns und das eine hängt nun mal mit dem anderen zusammen.
Ja ja solange ein wenig soziales Engagement dahinter ist, ist alles in Ordnung. Wäre es dasselbe auch bei anderen Themen, z.B. Atomstrom und Errichtung irgendwelcher Kita's für behinderte? Oder so? Nur weil jemanden nebenbei auch noch soziales Engagement zeigt (was zu begrüßen ist) muss man doch nicht aufhören ihn bzw. den DFB, der so lasch das in diesem Fall sieht, für die andere Sache zu kritisieren und das prüfen zu lassen. Wie es imo noch im Fall RB Leipzig gemacht wird.

Was unterscheidet das in irgendeiner Weise von jedem anderen Verein? Sky könnte die ganze Bundesliga austrocknen lassen, ohne deren Geld geht gar nichts mehr im Profisport.
Falsch, denn Sky ist bei weitem nicht der einzigste Anbieter der immer wieder um die Übertragungsrechte buhlt. Da sind ein paar mehr dabei...Sky zahlt nur mehr...

OK, ich bin für "für alle die gleichen Regeln". Cottbus darf das ab morgen auch. Ändert sich jetzt Deine Einschätzung gegenüber Herrn Hopp schlagartig? Hören die Kölner dann auf "Sohn einer Hure" zu rufen? Oder ist das alles erst dann der Fall, wenn Cottbus und Köln auch einen Milliardär haben?

Marty
Noch einmal ein Hinweis auf Stadionname, Wollitz und Cottbus, und siehe da nein die Kritik unter den Fans würde nicht abebben.
 
https://www.lr-online.de/sport/ener...nname-Geld-oder-Freundschaft;art52793,3108676

Der Trainer sagt man sollte es überlegen und auch die Fans sagen das man es machen sollte um an Geld zu kommen.

Verstehe also nicht so ganz was du uns immer wieder damit sagen willst. Bitte um Erklärung ;)

Äh nochmal bitte genau lesen:
In der Online-Umfrage der RUNDSCHAU spricht sich die Mehrheit der User gegen eine Umbenennung aus
Hier haben bisher 4500! Mann abgestimmt.
Die anderen beiden sind Einzelpersonen...danke für die Bestätigung. Und wer sich ein wenig mehr informiert und nicht die Hälfte überliest, weiß dass u.a. genau an jenem Thema auch die Personalfrage Wollitz sich entschied. Und Wollitz meinte später dass dies nur seine Meinung ist und diese er schnell als sowas begriffen haben will, damit dies später nicht wieder zur Debatte steht wenn es mit der Leistung mal nicht stimmt und dass dann wieder zum Kernthema wird.
Und ökonomische fragen hin und her, welcher Sponsor will sich denn da finden. Es wären doch eh nur dieselben wie zuletzt, envia, penny und co. Und die paar Euro's wird es auch nicht bringen, dafür ist Cottbus einfach zu weit weg vom Industriestandort. Man spricht doch selbst selbst nur von 1.0-1.x Mio pro Jahr, dafür Tradition aufgeben. Ich weiß nicht.

Naja und "Themenparks" wie SchauinsLand-Reisen-Stadion oder Glücksgas-Arena (Dresden, und das mit dem Hintergrund, holla) haben wir schon zur genüge. Wenn der Name halbwegs passt ok, aber eine envia-Arena (warum nennen die meisten sich eigentlich Arena etc.) brauch ich nicht, und dafür die paar hunderttausend im Jahr...
 
Zuletzt bearbeitet:
Doch das habe ich schon gelesen. Und ich habe auch gelesen das 40% (1800) dafür sind. Habe jetzt keine Vergleichswerte wie das damals in Nürnberg aussah weil darauf ja in dem Artikel auch verwiesen wird.

Und ich habe auch nicht behauptet das Wollitz hier eine Meinung des Vereins oder so vertritt. Ich habe nur geschrieben das er der Meinung ist das man das ganze in Erwägung ziehen soll. Und ich finde schon das ein Vorsitzender von einem FanClub mit den größten Mitgliedszahlen irgendwo seinen Club vertritt und damit auch anscheinend eine Menge Fans.

Edit: Am Ende würden mich mal zahlen aus Nürnberg interessieren wieviel von den Leute jetzt wirklich nicht mehr ins Stadion gehen und damit dem Verein zeigen das die Entscheidung falsch war.
 
Ja ja solange ein wenig soziales Engagement dahinter ist, ist alles in Ordnung. Nur weil jemanden nebenbei auch noch soziales Engagement zeigt
Dein "ein wenig" sind über 40 Mio. Euro, die er mit seiner Stiftung alleine in den Bau mehrerer Jugend-Förderzentren gesteckt hat. Und wieviel hat er bisher für neue Spieler bei Hoffenheim springen lassen, wie sieht die Transferbilanz aus?

Und für das Stadion muss der Verein Miete zahlen, geschätzte 2,5 Mio. Euro pro Jahr. Köln muss 6 Mio. zahlen für sein WM-Stadion. Ich sehe da jetzt im Verhältnis keine Übervorteilung einer Seite.

Falsch, denn Sky ist bei weitem nicht der einzigste Anbieter der immer wieder um die Übertragungsrechte buhlt.
Echt? Es gibt noch mehr Anbieter, die 275 Mio. Euro pro Jahr bezahlen wollten? Wer denn? Der ÖR wollte nicht mal 100 Mio. zahlen.

Von wegen nicht abhängig. Es gäbe zwei oder drei Mannschaften, die mit Alleinvermarktung mehr verdienen könnten, der Rest hängt am Tropf von Sky und der Verteilung der Fernsehgelder.

Marty
 
Hätte dieser Verein überhaupt irgendwo was beigetragen und nicht alles in den Arsch geschoben. Ja.
Kurz: Der Neid treibt dich an.
Eben nicht denn dass soll ja gerade die 50+1-Regel verhindern, dass der Verein selbständig entscheiden kann.
Kann er doch, schließlich besitzt er die Mehrheit.
Das soll doch aber kein Freifahrtschein sein dass man dies irgendwie unterwandern kann. Denn die Wirkung bleibt die selbe, wirtschaftl. Abhängigkeit gegen über Hopp.
Die wirtschaftliche Abhängigkeit besteht doch immer da, wo Geldgeber in den entsprechenden Gremien sitzen. Und das dürfte auf sehr viele Vereine zutreffen, da vor allem Personen aus der regionalen Wirtschaft Vereine führen.
Ja ja solange ein wenig soziales Engagement dahinter ist, ist alles in Ordnung.
Alles nicht, aber ist doch gut, wenn Geld, das in Unternehmen gesteckt wird, auch dem sozialen Bereich zu gute kommt. Und bei solchen unternehmen wie Fußballvereine gibt es ja nicht gerade viele moralische Bedenken (außer vielleicht die Gehälter), die durch soziale Leistungen kompensiert werden müßten. Zudem macht mir Hopp nicht gerade den Eindruck, er mache das für sein Ego.

Falsch, denn Sky ist bei weitem nicht der einzigste Anbieter der immer wieder um die Übertragungsrechte buhlt. Da sind ein paar mehr dabei...Sky zahlt nur mehr...
Trotzdem besteht eine wirtschaftliche Abhängigkeit der Vereine gegenüber sky. Die Zerstückelung eines Spieltages und die immer spätere Berichterstattung im FreeTV ist ja kein Wunsch der Vereine gewesen.
 
Doch das habe ich schon gelesen. Und ich habe auch gelesen das 40% (1800) dafür sind. Habe jetzt keine Vergleichswerte wie das damals in Nürnberg aussah weil darauf ja in dem Artikel auch verwiesen wird.

Und ich habe auch nicht behauptet das Wollitz hier eine Meinung des Vereins oder so vertritt. Ich habe nur geschrieben das er der Meinung ist das man das ganze in Erwägung ziehen soll. Und ich finde schon das ein Vorsitzender von einem FanClub mit den größten Mitgliedszahlen irgendwo seinen Club vertritt und damit auch anscheinend eine Menge Fans.

Edit: Am Ende würden mich mal zahlen aus Nürnberg interessieren wieviel von den Leute jetzt wirklich nicht mehr ins Stadion gehen und damit dem Verein zeigen das die Entscheidung falsch war.
40% sind also mehr als 60%. Aha. Cool...:ugly:

Dass wollitz das so sieht weiß ich, denn aufgrund dessen hatte er ja sein Engagement in frage gestellt da er dafür extremst angegriffen wurde, da eben die "Mehrzahl" dagegen ist. Imo.

Und was hat Nürnberg nun mit Cottbus zu tun??

Dein "ein wenig" sind über 40 Mio. Euro, die er mit seiner Stiftung alleine in den Bau mehrerer Jugend-Förderzentren gesteckt hat. Und wieviel hat er bisher für neue Spieler bei Hoffenheim springen lassen, wie sieht die Transferbilanz aus?
Mehr. Transferbilanz, bis auf Gustavo und dem anderen zu beginn der Saison, nicht allzuviel.
Saison 2006/2007 : - 1.0Mio. (0€ durch Verkauf)
Saison 2007/2008 : -18.6Mio. (0€ durch Verkauf)
Saison 2008/2009 : -11.8Mio. (125.000€ durch Verkauf von 3 Spielern)
Saison 2009/2010 : -16.3Mio. (225.000€ durch verkauf von 2 Spielern)
Saison 2010/2011 : +25.7Mio. (40Mio. für Verkauf von 4 Spielern + noch paar kleinere Beiträge), aber fast 15Mio. in neue Spieler.
Wie gesagt solche "Investitionen" kann höchstens die ersten 5 leisten, hier ist die Statistik ab dem 2.Ligaaufstieg enthalten!!! (18.6Mio)

Und für das Stadion muss der Verein Miete zahlen, geschätzte 2,5 Mio. Euro pro Jahr. Köln muss 6 Mio. zahlen für sein WM-Stadion. Ich sehe da jetzt im Verhältnis keine Übervorteilung einer Seite.
Die Stadt kann aber weniger den Verein erpressen, Hopp hat 49% und die 100% aufs Stadion und Co. -> wirtschaftl. Abhängigkeit...


Echt? Es gibt noch mehr Anbieter, die 275 Mio. Euro pro Jahr bezahlen wollten? Wer denn? Der ÖR wollte nicht mal 100 Mio. zahlen.
Es ging um Anbieter, sprich ob es mehr gibt die einspringen könnten. Sky kann indirekt nur "Druck" ausüben, aber eben nicht unendlich viel, siehe z.B. dass Bildschnitte gar nicht im Free-TV kommen. Dass kann Sky bis heute nicht durchsetzen und dass wird auch der DFB nie machen. Denn dann wäre was los...Und darum geht es Sky kann nur bedingt die wirtschaftl. Abhängigkeit ausspielen, da es eben doch andere Anbieter gibt, auch wenn sie weniger zahlen. Das ist der große Unterschied.

Von wegen nicht abhängig. Es gäbe zwei oder drei Mannschaften, die mit Alleinvermarktung mehr verdienen könnten, der Rest hängt am Tropf von Sky und der Verteilung der Fernsehgelder.

Marty
Und doch kann Sky nicht soviel bieten als dass der DFB bzw. die DFL auf ALLE Forderungen von Sky eingeht, dafür gibt es dann doch immernoch genug Anbieter die noch genug anbieten, auch wenn weniger.


Kurz: Der Neid treibt dich an.
Ja bestimmt, wäre ich dann für eine einheitliche Regelung die das Entfernen der 50+1-Regel besagt? Für mich gilt eben nur, entweder für alle alle Möglichkeiten oder für niemanden ausnahmen. Beides ist zur zeit nicht gegeben, von mir aus sollen sie die 50+1-Regel aufheben, was soll's dann wäre man endlich offen mit der Sache, anstatt dieser Mist mit Traditionsquark, Mäzentum oder sonst einem Scheiß wo die wirtschaftl. Abhängigkeit von Sponsoren oder einem einzelmann gegeben ist, aber nur drüber hinweggesehen wird weil auf dem Zettel 49.x% steht.

Kann er doch, schließlich besitzt er die Mehrheit.
Fragt sich nur von was und genau dass ist Kern des Thema's bei der 50+1-Regel...

Die wirtschaftliche Abhängigkeit besteht doch immer da, wo Geldgeber in den entsprechenden Gremien sitzen. Und das dürfte auf sehr viele Vereine zutreffen, da vor allem Personen aus der regionalen Wirtschaft Vereine führen.
Und weil jeder von Brücke springt, bist Du der Erste der hinterher springt...

Alles nicht, aber ist doch gut, wenn Geld, das in Unternehmen gesteckt wird, auch dem sozialen Bereich zu gute kommt. Und bei solchen unternehmen wie Fußballvereine gibt es ja nicht gerade viele moralische Bedenken (außer vielleicht die Gehälter), die durch soziale Leistungen kompensiert werden müßten. Zudem macht mir Hopp nicht gerade den Eindruck, er mache das für sein Ego.
Nöö nur aus geldlichen Gesichtspunkten, ups, nein das schlimme Wort...

Trotzdem besteht eine wirtschaftliche Abhängigkeit der Vereine gegenüber sky. Die Zerstückelung eines Spieltages und die immer spätere Berichterstattung im FreeTV ist ja kein Wunsch der Vereine gewesen.
Ist richtig, und doch gehen selbst die anderen Anbieter mit dem konform. Da es eben eine DFB/DFL-Sache ist, die zwar aufgrund von Forderungen von Sky kommen. Aber wie schon gesagt Sky kann nicht alles fordern, siehe Bilder von Spielen gar nicht im Free-TV etc., dafür gibt es immernoch genug andere Anbieter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja bestimmt, wäre ich dann für eine einheitliche Regelung die das Entfernen der 50+1-Regel besagt?
Schließt sich mE nicht aus. Deine Formulierung "in den Arsch geschoben" klingt für mich nach Neid.

Für mich gilt eben nur, entweder für alle alle Möglichkeiten oder für niemanden ausnahmen. Beides ist zur zeit nicht gegeben
Ich verstehe nicht, warum die nicht gegeben sein soll.

Übrigens prüft DFB/DFL momentan, ob das Zustandekommen des Transfers gegen die 50+1 Regelung verstößt, weil Hopp mit beteiligt war.
 
Schließt sich mE nicht aus. Deine Formulierung "in den Arsch geschoben" klingt für mich nach Neid.
Selbiges sage ich auch bei Wolfsburg etc. die von auswärts Geld bekommen ohne direkt etwas zu leisten...und ohne den "finanz. Aufbau" von Hopp wäre bei Hoppenheim eh wohl nichts geworden.

Ich verstehe nicht, warum die nicht gegeben sein soll.
Weil es Ausnahmen für "Traditionssponsoren" gibt, die aber festgelegt sind und nicht einfach so erweitert werden.


Übrigens prüft DFB/DFL momentan, ob das Zustandekommen des Transfers gegen die 50+1 Regelung verstößt, weil Hopp mit beteiligt war.
Was wird wohl das Urteil sein...
 
Selbiges sage ich auch bei Wolfsburg etc. die von auswärts Geld bekommen ohne direkt etwas zu leisten...und ohne den "finanz. Aufbau" von Hopp wäre bei Hoppenheim eh wohl nichts geworden.
Kann ich dann die Liste erweitern? Leverkusen... damals Uerdingen... Wuppertal... Nürnberg in den letzten Jahren... Fortuna Köln fast zwei Jahrzehnte... mir fallen bestimmt noch mehr ein.

Marty
 
So in etwa ja...sind z.T. jene Mannschaften die eine Ausnahme bei der 50+1-Regel erhalten haben. Kurz gesagt, die "Werksmannschaften". Wobei einige davon durchaus realistisch "gezügelt" agierten und nicht wie jetzt z.B. bei Wolfsburg auf Teufel komm raus nur "investieren"...
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist bei Hoffenheim kein "Ausnahme", sondern Ausloten der Grenzen. Klar leistet die Tatsache Vorschub, das es keine klare Grenze gibt, aber man kann keinem der genannten Vereine vorwerfen.

Analog gab es solche Dinge auch in anderen Sportarten - bei der Formel 1 z.B. gibt es immer wieder Entwicklungen, die nicht explizit verboten - ergo erlaubt sind: Doppeldiffusor oder F-Duct, beim Skispringen verschiedene Bindungssysteme und Anzug-Schnitte, beim Schwimmen High-Tech Anzüge. Eindeutige Vorteile für diejenigen, die Sie nutzen, aber immer im Rahmen der Regeln - weil diese eben nicht klar sind oder Entwicklungen hinterherhinken.
 
Ausloten der Grenzen? Naja im Zuge des Schweizer Steuerrechts und der Vereinsbildung etc. ist dies relativ klar in Deutschland "definiert" (auch wenn das Deutschland gar nichts angeht) dass dies "illegale Steuertricks" sind. Also mit sowas brauchst Du gar nicht kommen, denn genau in jene Richtung geht dass. Laut Papier ist Hopp "nur" mit 49% dabei, doch die Abhängigkeit dahinter schaut ganz anders aus (denn ohne Hopp würde wäre bei Hoppenheim gar nichts gegangen und ich denke es wird auch noch 5-10 Jahre brauchen ehe die Investitionen komplett gedeckelt sind). Selbiges ist beim Schweizer Steuerrecht, da ist man Vereinsgründer etc. (brauch man ja jetzt nicht ins Detail gehen) und kann damit Geld am deutschem Fiskus vorbei bringen. Obwohl es dafür auch keine "Regelung" gibt ist es angeblich illegal. Dabei nutzt man eben nur die Möglichkeiten des Rechts eines anderen Landes für sich aus. Also ist man gegen das eine kann man auch gegen das andere sein und schon gar nicht bedeutet dies dass es dadurch legal wird...
 
Solange es dort nicht zum "Big Bash" kommt und Hopp gegen die 51%ige Stimmenmehrheit seinen Willen durchsetzt, gilt genau das, was "Auf dem Papier" steht - das es zwar unwahrscheinlich ist, das die Vereinsführung mehrheitlich gegen ihn stimmt, aber möglich. Schluss.

Wie soll der DFB nachvollziehen, ob Entscheidungen dort tatsächlich "einstimmig" geschlossen werden, oder durch die Minderheitsvertretung/den Hauptgeldgeber bestimmt werden?

Und BTW: die Finanzkonstrukte in der Schweiz und Liechtenstein waren nie Aufhänger für Anzeigen wg. Steuerhinterziehung, sondern vornehmlich die Tatsache, dass die Finanzmittel illegal in Ausland verbracht wurden ;)