Die Gehälter können noch so hoch sein - im Vergleich zu den Forderungen der Angestellten damals sind das Kleinstbeträge.

In der Summe schon. Aber wie moralisch vertretbar sind Erhöhungen der Grundgehälter [wohlgemerkt ohne Boni usw.!] von mehr als 20% bei einem Jahresgehalt fern der 500.000 Euro?
 
Ich hätte die Vorstände einfach mit in den Tarifvertrag gepackt. Dann hätten die auch von denausgehandelten Erhöhungen profitiert. Wäre doch viel besser gewesen. Alle Manager und Vorstände in die höchste Tariffklasse, keine aussertariflichen Zulagen, das wäre doch in Ordnung.

Und wenn sie mehr verdienen wollen, dann müssen sie auch ein wirtschaftliches Risiko eingehen, so wie das von den Angestellten auch verlangt wird.

Marty
 
Dann bin ich aber gleich so frech, und frage, wie moralisch vertretbar Tarifverträge sind, wo Masse über Klasse geht, und Mitarbeiter die einfach nur Blindleistung produzieren, davon profitieren?

Stellts du dir die Frage nicht auch bei den Vorständen? :think:

in den letzten 18 Monaten hab ich beim Bahn vorstand keine leitung gesehen, die eine solche Steigerung rechtfertigt. Das Dilemma mit den ICE-Achsen ist doch (mal wieder) ein aktuelles Beispiel.

Ein (erfolgreicher???) Börsengang allein rechtfertigt doch keine solche Erhöhung...
 
Stellts du dir die Frage nicht auch bei den Vorständen? :think:

Hmm, entweder hinterfragt man die Entlohnungssysteme generell, aber nicht immer diese "Die da..." Diskussionen.

Die Leute die immer über die hohen Gehälter meckern, solte man pauschal mal fragen, wie viel Geld man Ihnen geben müsste, damit deren Kinder mögliche Entführungsopfer werden. Oder sie selbst Opfer von Bombenanschlägen.

Das Dilemma mit den ICE-Achsen ist doch (mal wieder) ein aktuelles Beispiel.

Für Leute die keine Ahnung haben, sicherlich.
Zum einem sind die Ursachen bis dato unbekannt.
Zum anderen ist bekannt, dass die DB diese Fahrgestelle auswählte, weil davon schon über 3.000 erfolgreich im Einsatz waren.
Entweder waren die aufgetretenen Fehler zufälliger Art, dann war viel heiße Luft um nichts.
Oder es gibt durch lokale Besonderheiten andere Belastungen für die Fahrgestelle, die weder das Eisenbahnbundesamt, noch der Hersteller, noch die Bahn beachtet haben, bzw. diese unterschätzt haben.

gruss kelle!
 
Hmm, entweder hinterfragt man die Entlohnungssysteme generell, aber nicht immer diese "Die da..." Diskussionen.

Die Leute die immer über die hohen Gehälter meckern, solte man pauschal mal fragen, wie viel Geld man Ihnen geben müsste, damit deren Kinder mögliche Entführungsopfer werden. Oder sie selbst Opfer von Bombenanschlägen.

:ugly: Sorry, aber diese "Argumentation" ist sowas von daneben.
Ein Elternteil entscheidet doch bei der Risikoabwägung ob er einen Job annimmt doch nicht danach wie hoch das Gehalt ist und wiegt das gegen die Sicherheit seines Kindes auf!!! (Sorry, müssen mal drei Ausrufezeichen sein.)

150.000 -> Kind könnte entführt werden, ne zu wenig.
500.000 -> Kind könnte entführt werden, jo das ist es mir wert ...

Nach deiner Logik sollte Manager ein normales Angestelltengehalt bekommen, dann würde auch niemand die Kinder entführen ...

Ein Manager hat eine große Verantwortung und sollte einen angemessenen Betrag bekommen, wenn er für die Firma arbeitet und die Produktion/Dienstleistung anständig verkauft und seine Mitarbeiter fair behandelt. Das Problem liegt aber derzeit auf der Hand. Warum bekommt ein Manager das x-fache eines Angestelltengehaltes, wenn er im Vergleich zum Angestellten NICHTS richtig macht?!
 
Ein Elternteil entscheidet doch bei der Risikoabwägung ob er einen Job annimmt doch nicht danach wie hoch das Gehalt ist und wiegt das gegen die Sicherheit seines Kindes auf!!! (Sorry, müssen mal drei Ausrufezeichen sein.)

Wegen mir auch fünf Ausrufezeichen.

Die Neider sehen doch immer nur ein Bruttojahresgehalt. Dass davon 52% Einkommensteuer abgehen, wird in den Skat gedrückt.
Was diese Positionen für Folgen haben, in Bezug auf "Person des öffentlichen Interesses", ungeregelte Arbeitszeiten, Belastungen durch Dienstreisen, sieht auch keiner.
Stimmt, ich vergas, ein Manager liegt faul auf dem Sofa und macht nix.

Das Problem liegt aber derzeit auf der Hand. Warum bekommt ein Manager das x-fache eines Angestelltengehaltes, wenn er im Vergleich zum Angestellten NICHTS richtig macht?!

Da ist der Aufsichtsrat offensichtlich anderer Meinung.
Woher nimmst Du die Kompetenz, die Arbeit von Leuten zu beurteilen, die Du nicht kennst, wo Du nichtmal deren Aufgabenbereiche kennst?

gruss kelle!
 
[...]
Die Neider sehen doch immer nur ein Bruttojahresgehalt. Dass davon 52% Einkommensteuer abgehen, wird in den Skat gedrückt.
Was diese Positionen für Folgen haben, in Bezug auf "Person des öffentlichen Interesses", ungeregelte Arbeitszeiten, Belastungen durch Dienstreisen, sieht auch keiner.
Stimmt, ich vergas, ein Manager liegt faul auf dem Sofa und macht nix.

Da ist der Aufsichtsrat offensichtlich anderer Meinung.
Woher nimmst Du die Kompetenz, die Arbeit von Leuten zu beurteilen, die Du nicht kennst, wo Du nichtmal deren Aufgabenbereiche kennst?

Ich mißgönne keinem Manager sein Gehalt und seine Boni, wenn er seinen Job anständig macht. Die Definition von "anständig" umfasst bei mir aber auch gegenüber dem Arbeitnehmer fair zu sein. Stichwort "Soziale Verantwortung" (und ich stehe im Parteinsystem nicht links.)

Setzen wir das Gehalt einfach mal in Relation. Manager <> Abteilungsleiter <> Arbeitnehmer. Wenn die geldliche Entlohnung in Relation stehen würde, müsste der Manager Gott oder der Weihnachtsmann sein um soviel mehr zu arbeiten und mehr zu entbehren haben als ein einfacher Angestellter. Natürlich hat er einen anderen Alltag, aber auch er macht nur seinen Job.

Ich nehme mir, als Kunde, das Recht heraus über die Dienstleistung oder den Service eines Unternehmens zu urteilen. Ich hab ein Bahnticket, das ist gar nicht mal so günstig, dafür erhalte ich einen Service und eine Dienstleistung, mit der ich nicht zufrieden bin und im Endeffekt wird das auch noch belohnt und das finde ich nicht richtig. Ich werde es nicht ändern können, aber zumindest meinen Unmut darüber äußern.
 
Die Definition von "anständig" umfasst bei mir aber auch gegenüber dem Arbeitnehmer fair zu sein. Stichwort "Soziale Verantwortung" (und ich stehe im Parteinsystem nicht links.)

Ich mag diese Schlüpfergummibegriffe...
Kann mir zur sozialen Verantwortung mal einer ne Definition geben?

Einerseits heißt es, die Bahn ist zu teuer. Muss sie dann auf Grund der Liberalisierung der Märkte, was für Kunden bis dato immer Preissenkungen mit sich brachte, Stellen abbauen, wird über mangelnde soziale Verantwortung geklagt.
Für welchen Zeitraum der Betrachtung gilt denn soziale Verantwortung?
Für jetzt, und es werden 1000 Stellen nicht gestrichen.
Oder für in zehn Jahren, und man muss 1.500 Stellen abbauen.

Und wenn die Lokführer streiken, hat das für mich auch nichts mit Anstand zu tun.

Warum von den einen was fordern, was die anderen missachten?

Setzen wir das Gehalt einfach mal in Relation. Manager <> Abteilungsleiter <> Arbeitnehmer. Wenn die geldliche Entlohnung in Relation stehen würde, müsste der Manager Gott oder der Weihnachtsmann sein um soviel mehr zu arbeiten und mehr zu entbehren haben als ein einfacher Angestellter.

Gehalt oder Bonuszahlungen?
Beim Grundgehalt liegt nen Vorstandsvoritzende beim 20fachen eines normalen Angestellten.

Natürlich hat er einen anderen Alltag, aber auch er macht nur seinen Job.

Stimmt, er hat nur nen anderen Lebenslauf, nur ne andere Ausbildung, nur mehr Initiative als der 08/15 Angestellte.

Ich nehme mir, als Kunde, das Recht heraus über die Dienstleistung oder den Service eines Unternehmens zu urteilen.

Ein Teil eines Unternehmens bitteschön.
Wie sehen die Dienstleistungen im Cargo Bereich aus?
Wie war die Logistikunterstützung der Olympiade in Peking?
Was machen Ihre Busunternehmen?
Wie steht es um die Berliner S-Bahn?

Das ist ja so ein Versuch, nen Siemens Toaster zu kaufen, und, nachdem der kaputt ging, dem Vorstand alle Gehälter zu deckeln.

Ich hab ein Bahnticket, das ist gar nicht mal so günstig, dafür erhalte ich einen Service und eine Dienstleistung, mit der ich nicht zufrieden bin und im Endeffekt wird das auch noch belohnt und das finde ich nicht richtig. Ich werde es nicht ändern können, aber zumindest meinen Unmut darüber äußern.

Und warum nimmst Du die Dienstleistung überhaupt in Anspruch?

gruss kelle!
 
Stimmt, er hat nur nen anderen Lebenslauf, nur ne andere Ausbildung, nur mehr Initiative als der 08/15 Angestellte.

Wer ist denn er ? Der 0815 Boss ?...Den gibts doch genauso wenig wie den 0815 Angestellten ....Die einen (Bosse ), schuften sich halbtod mit 90 Stundenwochen, die anderen sind mit dem goldenen Löffel im Arsch gebohren worden :ugly:


und bei den Angestellten gibts auch Leute die sich 60 Stunden/Woche den Arsch aufreissen um dann 1000 Euro Netto nach Hause zu tragen
 
Stimmt, er hat nur nen anderen Lebenslauf, nur ne andere Ausbildung, nur mehr Initiative als der 08/15 Angestellte.

Nur weil sie mehr Schleimscheißen wie anderen, sind sie auch keine besseren Menschen.

Ein Teil eines Unternehmens bitteschön.
Wie sehen die Dienstleistungen im Cargo Bereich aus?
Wie war die Logistikunterstützung der Olympiade in Peking?
Was machen Ihre Busunternehmen?
Wie steht es um die Berliner S-Bahn?

Woher weisst du dass es da überall besser ist?
Schon mal im Container gefahren?
Wenn die den Personenverkehr nicht auf die Reihe bekommen, dann wirds bei den Containern auc nicht klappen... Nur dass Container eben nicht bei 10min Verspätung wütend werden....:roll:
 
Hmm, entweder hinterfragt man die Entlohnungssysteme generell, aber nicht immer diese "Die da..." Diskussionen.

Die Leute die immer über die hohen Gehälter meckern, solte man pauschal mal fragen, wie viel Geld man Ihnen geben müsste, damit deren Kinder mögliche Entführungsopfer werden. Oder sie selbst Opfer von Bombenanschlägen.

Ich weine gleich... wer zahlt mir das Risiko, in einer Bank in eine Geiselnahme verwickelt zu werden? Die Gehälter sind sind kein Risiko-Zuschlag.

Die Gehälter der Vorstände sollten sich an der Verantwortung messen - und an der Leistung - so wie bei jedem anderen Angestellten auch!

Nur sehe ich grade bei der Bahn keine "Leistung", die 20 % Steigerung rechtfertigen! Wohlgemerkt: Es geht mir nicht darum, das "Die da" 10 oder 20 mal soviel erhalten wie ich, sodern, das sie sich 20% mehr genehmigen Lassen wollen...

Für Leute die keine Ahnung haben, sicherlich.
Zum einem sind die Ursachen bis dato unbekannt.
Zum anderen ist bekannt, dass die DB diese Fahrgestelle auswählte, weil davon schon über 3.000 erfolgreich im Einsatz waren.
Entweder waren die aufgetretenen Fehler zufälliger Art, dann war viel heiße Luft um nichts.
Oder es gibt durch lokale Besonderheiten andere Belastungen für die Fahrgestelle, die weder das Eisenbahnbundesamt, noch der Hersteller, noch die Bahn beachtet haben, bzw. diese unterschätzt haben.

Es geht nicht um das "was ist das Problem", sondern um das "wie geht man damit um".

Entweder weiß man beim technischen Vorstand,. wie lange eine Überprüfung dauert, oder man weiß es nicht. Binnen 2 Wochen die Dauer der Behinderungen 4 mal um insgesamt 12 Wochen zu verlängern zeugt von einem ziemlichen Diletantismus. Wäre es mien Auto, würde ich die Werkstatt wechseln, wenn man mich 3 mal vertröstet!
 
Das ist ja so ein Versuch, nen Siemens Toaster zu kaufen, und, nachdem der kaputt ging, dem Vorstand alle Gehälter zu deckeln.
Könntest Du mal klären, ob Siemens in seinen Toaster auch Teile aus Italien verbaut? Bei Achsen, die sie in so komische Züge einbauen, soll das wohl passiert sein :D

Marty
 
Nur sehe ich grade bei der Bahn keine "Leistung", die 20 % Steigerung rechtfertigen! Wohlgemerkt: Es geht mir nicht darum, das "Die da" 10 oder 20 mal soviel erhalten wie ich, sodern, das sie sich 20% mehr genehmigen Lassen wollen...

Der Umbau von einem hochdefizitären Staatsunternehmen, zum zweitgrößten Logistik Konzern weltweit ist also keine Erhöhung der Bezüge wert?

Die DB AG ist halt mehr als dreieinhalb ICEs und 5 Regionalbahnen in Deutschland.

Entweder weiß man beim technischen Vorstand,. wie lange eine Überprüfung dauert, oder man weiß es nicht. Binnen 2 Wochen die Dauer der Behinderungen 4 mal um insgesamt 12 Wochen zu verlängern zeugt von einem ziemlichen Diletantismus. Wäre es mien Auto, würde ich die Werkstatt wechseln, wenn man mich 3 mal vertröstet!

Ich glaube Du unterschätzt die Komplexität des Ganzen.
Klar kann man definieren, dass man pro Achse eine Stunde benötigt und man vier Achsen parallel prüfen kann, macht ne Gesamtzeit von X Stunden pro Zug.

Jetzt geht es aber los:
- die Züge in die Werke holen
- welche Ressourcen sind vorhanden, andere Züge müssen auch gewartet werden
- wie groß ist die Ersatzflotte, wo kann welcher Zug fahren

Könntest Du mal klären, ob Siemens in seinen Toaster auch Teile aus Italien verbaut? Bei Achsen, die sie in so komische Züge einbauen, soll das wohl passiert sein :D

Jo, aber davon waren zum Zeitpunkt des Einbaus über 3.000 Fahrgestelle erfolgreich ausgeliefert.
Also so direkt würde ich das nicht auf das Herkunftsland schieben wollen... :ugly:

gruss kelle!
 
Der Umbau von einem hochdefizitären Staatsunternehmen, zum zweitgrößten Logistik Konzern weltweit ist also keine Erhöhung der Bezüge wert?

Und das machen sie erst seit 12 Monaten? :think:

Ich glaube Du unterschätzt die Komplexität des Ganzen.
Klar kann man definieren, dass man pro Achse eine Stunde benötigt und man vier Achsen parallel prüfen kann, macht ne Gesamtzeit von X Stunden pro Zug.

Jetzt geht es aber los:
- die Züge in die Werke holen
- welche Ressourcen sind vorhanden, andere Züge müssen auch gewartet werden
- wie groß ist die Ersatzflotte, wo kann welcher Zug fahren

Ich unterschätze nichts, aber der technische Vorstand... :ugly:

Nachtrag: offensichtlich waren die Mehrbelastungen der Achsen schon seit 2004 bekannt - AUCH DER DB - die haben entsprechende Forschungsaufträge selber in Auftrag gegeben (und dann gepflegt unter den Teppich gekehrt...)

Quelle: https://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/10/0,1872,7399018,00.html
 
offensichtlich waren die Mehrbelastungen der Achsen schon seit 2004 bekannt - AUCH DER DB - die haben entsprechende Forschungsaufträge selber in Auftrag gegeben (und dann gepflegt unter den Teppich gekehrt...)
Quelle: https://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/10/0,1872,7399018,00.html
Genau sowas ist der Grund, warum ich Frontal21 nicht bzw. nicht mehr gucke.

Wenn irgendwas passiert ist, dann kommen plötzlich Experten aus dem Nichts und behaupten, dass sie das alles Jahre vorher schon gewusst hätten.

Hat irgendeiner hier etwas von solchen Warnungen in der Vergangenheit mitbekommen? Nein, sicherlich nicht. Und wäre es von irgendeiner Relevanz gewesen, dann hätten es die Medien sicherlich groß rausgebracht, denn der Ruf der Deutschen Bahn ist nicht erst seit gestern schlecht.

Echt mal, sowas nervt mich. Nachher wissen es dann alle besser.
Manch einer von diesen Experten gelangt dadurch womöglich noch einen gewissen Bekanntheitsgrad.
 
Genau sowas ist der Grund, warum ich Frontal21 nicht bzw. nicht mehr gucke.

Wenn irgendwas passiert ist, dann kommen plötzlich Experten aus dem Nichts und behaupten, dass sie das alles Jahre vorher schon gewusst hätten.

Hat irgendeiner hier etwas von solchen Warnungen in der Vergangenheit mitbekommen? Nein, sicherlich nicht. Und wäre es von irgendeiner Relevanz gewesen, dann hätten es die Medien sicherlich groß rausgebracht, denn der Ruf der Deutschen Bahn ist nicht erst seit gestern schlecht.

Echt mal, sowas nervt mich. Nachher wissen es dann alle besser.
Manch einer von diesen Experten gelangt dadurch womöglich noch einen gewissen Bekanntheitsgrad.

Ich glaube, du unterschätzt einen Faktor bei der Sache: die Experten wurden VON DER BAHN beauftragt! Das war nicht unabhängig. Nur, weil die Ergebnisse negativ sind, machst du deinen Auftraggeber nicht öffentlich schlecht, oder? Mangelnde Integrität kommt in dieser Branche extrem schlecht!

Auslöser für die Veröffentlichung war wohl, das nach dem Unfall von Köln von der Bahn postuliert wurde, das es sich um einen Einzelfall handeln würde . Daraufhin wurde ja auch von den Materialprüfern Strafanzeige erstattet.
 
Vielleicht ist es weil ich nebenbei Fußball gucke, aber wo steht das in dem Artikel?
Steht SO nicht im Artikel, wird aber im Video erwähnt. Wobei ich das auch beim ersten mal falsch verstanden habe: die Auftrag kam vom Herstellerkonsortium (an die Uni Claustal), aber die Bahn war beteiligt und wurde von den Ergebnissen in Kenntnis gesetzt!

Noch mal auf Deutsch bitte...

Mal anders 'rum: die Stiftung Warentest ist von Herstellern unabhängig. Wenn sie ein mangelhaftes Testergebnis veröffentlichen, dann können ihnen die Reaktionen relativ egal sein. Bestellt ein Hersteller einen Sachverständigen, dann will er (hoffentlich) ein objektives Ergebnis, das aber nicht in der Öffentlichkeit breittreten - vor allem nicht, wenn es schlecht ausfällt.