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Bremen (dpa) - Die Zwischenfälle bei Fahrkartenkontrollen der Bahn reißen nicht ab: Wegen eines technischen Defekts ist gestern Nachmittag in Niedersachsen ein ICE von Frankfurt/Main nach Berlin auf offener Strecke liegengeblieben. Die etwa 300 Fahrgäste mussten bei Orxhausen im Landkreis Northeim über Behelfsbrücken in einen nachfolgenden ICE-Zug umsteigen und konnten ihre Reise erst nach mehr als drei Stunden fortsetzen, wie ein Sprecher der Bahn in der Nacht auf Anfrage mitteilte. Der zweite Zug sei auf einem Parallelgleis ebenfalls von Frankfurt in Richtung Berlin unterwegs gewesen. Angaben über die Ursache des Defekts konnte der Bahn-Sprecher zunächst nicht machen. Ein weiterer Fall sorgte gestern für Empörung über das Staatsunternehmen: Ein Schaffner hatte zwar keine Kinder aus dem Zug geworfen, dafür aber deren Mutter. Weil eine 53-jährige Frau aus Kassel die Tickets nicht entwertet hatte, mussten ihre drei Kinder im Alter von*neun, elf und zwölf Jahren allein nach Bremen weiter fahren. Die Frau habe sich kurz hinter Hude bei Oldenburg von sich aus an den Schaffner gewandt, sagte ein Sprecher der Bahn in Hannover und bestätigte damit einen Bericht der Bremer Zeitung «Kurier am Sonntag». Dieser habe ihr geraten, die Fahrscheine beim nächsten Halt nachzustempeln. Doch dann fuhr der Zug ohne sie weiter. Die Bahn bedauert den Vorfall, weist die Schuld aber von sich. Dem Bericht zufolge waren die Frau und ihre Kinder zu Besuch in der niedersächsischen Kleinstadt gewesen und wollten mit dem Zug zurück nach Hessen fahren. Dass sie die Tickets vor der Fahrt hätte entwerten müssen, wusste sie nicht. Als die 53-Jährige ihren Fehler bemerkte, ging sie sofort auf den Kontrolleur zu. «Unwirsch forderte mich der Schaffner auf, den Zug zu verlassen, um die Fahrkarten auf dem Bahnsteig zu entwerten», sagte sie der Zeitung. «Der Mann hat mich richtig genötigt, den Zug zu verlassen. » Als dieser dann ohne sie weiterfuhr, rief sie mit ihrem Handy die Polizei, die den Lokführer informierte. In Bremen nahmen Bundespolizisten die Kinder in Empfang, ihre Mutter folgte mit dem nächsten Zug. Die Deutsche Bahn bedauere den Vorfall, sagte ein Sprecher in Hannover. «Es ist dumm gelaufen. Das tut uns leid. » Dennoch treffe den Schaffner keine Schuld. «Wir haben mit dem Kollegen gesprochen. Er sagte, von Kindern war keine Rede. » Außerdem sei nicht er, sondern der Lokführer für das Abfahren des Zuges verantwortlich. Da der Entwerter auf dem Bahnsteig anscheinend kaputt gewesen sei, habe die Frau wohl im Bahnhof nach einem anderen gesucht. «Der Lokführer ist dann losgefahren, weil er niemanden mehr auf dem Bahnsteig gesehen hat. » Der einzige Fehler des Schaffners sei gewesen, dass er die Frau habe Nachstempeln lassen. Eigentlich hätte er ein Bußgeld von ihr verlangen müssen. «Hätte er sich nicht kulant verhalten, wäre das alles nicht passiert. »Der Fahrgastverband Pro Bahn bezeichnete den Vorfall als «Unding». «Ob mit oder ohne Kinder, der Schaffner hätte die Frau nie zum Nachstempeln nach draußen schicken dürfen», kritisierte der Sprecher des Regionalverbands Oldenburger Land, Eckhardt Ritter. Etwa die Hälfte der Automaten sei sowieso defekt. Der Fahrtgastverband fordert deshalb von der Bahn, auch in den Zügen Stempelautomaten aufzustellen. Bei der regionalen Nordwestbahn sei dies zum Beispiel schon lange üblich. «Woher sollen Leute von außerhalb wissen, dass sie Fahrkarten für bestimmte Verbindungen auf dem Bahnsteig entwerten müssen?», betonte Ritter. Das System sei fahrgast- und touristenfeindlich. Der Rechtsexperte von Pro Bahn, Rainer Engel, macht die Bahn- Führung für das «fahrgastfeindliche» Verhalten ihres Personals verantwortlich. «Seit Anfang 2007 hat die DB den Fahrkartenverkauf in ihren Regionalzügen eingestellt und das Zugpersonal systematisch zur Jagd auf tatsächliche und vermeintliche Schwarzfahrer angesetzt», sagte er in einer Mitteilung. Schaffner dürften keine Fahrkarten mehr verkaufen oder abstempeln. Wenn sie es trotzdem täten, drohten ihnen Schwierigkeiten bis hin zur Entlassung. Im Oktober und November hatten Schaffner drei Kinder aus Zügen der Bahn verwiesen, weil diese ohne Fahrkarten unterwegs waren. Die Bahn entschuldigte sich in allen drei Fällen. Alle Zugbegleiter müssen sich nach Angaben des Unternehmens seitdem schriftlich verpflichten, dass sie keine Kinder aus Zügen schicken. Außerdem kündigte die Bahn Schulungen für Schaffner an, bei denen es auch um kundenfreundliches Verhalten gehen soll.
Ich möchte, dass parallel zu den Berichten von ausgefallenen ICEs, für jedes mit einer Panne liegen gebliebenes Auto eine News geschrieben wird!
gruss kelle!
mach doch...

Und wann soll ich dann mal schlafen?
gruss kelle!
Ich möchte, dass parallel zu den Berichten von ausgefallenen ICEs, für jedes mit einer Panne liegen gebliebenes Auto eine News geschrieben wird!
gruss kelle!
Ich glaube ein liegen gebliebenes Auto kann man nicht mit einer solchen Situation vergleichen, in dem eine Mutter rausgeworfen wird und die Kinder alleine weiter fahren!!!
Ich möchte, dass parallel zu den Berichten von ausgefallenen ICEs, für jedes mit einer Panne liegen gebliebenes Auto eine News geschrieben wird!


Aber als Trost durfte man sich ja heute wieder um Zugtickets bei Lidl prügeln...![]()
Aber als Trost durfte man sich ja heute wieder um Zugtickets bei Lidl prügeln...![]()

Ein liegengebliebenes Auto betrifft maximal 7 Personen. Ein entgleister/defekter ICE betrifft ca 100-300 Leute, je nach Zeit und Strecke...
Eine FLOTTE von ICE, die MONATELANG ausfällt, betrifft Zehntausende![]()
Nur sind die Autohersteller in der Lage, Termine annähernd zu halten... ICE - Hersteller müssen die Inpektionsdauer 5 mal nach hinten korrigieren...Und Rückrufaktionen von Autoherstellern werden maximal in der Fachpresse erwähnt, wovon auch zehntausende betroffen sind...

Nur sind die Autohersteller in der Lage, Termine annähernd zu halten...

Tja, wer BMW fährt....Seltsam
Meine letzte Motorradinspektion war auf ein bis zwei Tage angesetzt.
Stand dann aber 9 Tage in der Werkstatt...
Stand aber in keiner Presse...
gruss kelle!
Tja, wer BMW fährt....![]()

Ach, sei bloß ruhigBin extra um 6e Morgens aufgestanden, dass ich gleich um 7 wenn der aufmacht (ist nicht bei mir im Ort) reinkann... Hab mit wer weiß was für nem Ansturm gerechnet. Und was ist? laufen da 5 Hansel durchn LIDL und kaufen LEBENSMITTEL!!! keine Sau hat sich für die Karten interessiert, und ich Depp steh an nem Vorlesungsfreien Tag so früh auf...
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