Deutsch-Grammatik-Orthographie? Was ist "euer" Problem?

ts_hasan

im urlaub
ID: 316379
L
16 Mai 2008
3.011
273
Bin jetzt seit ca. 2 Jahren auf Klamm und möchte nun ein Problem ansprechen das für manche anscheinend nicht zu tolerieren ist und n "riesen großes" Problem (für sie) darstellt.

Es geht um die Rechtschreibeung,Grammatik etc. Habe ein paar Fragen dazu:

Muss jeder die Sprache perfekt können? Könnte man "Fehler" nicht tolerieren wenn diese von Leuten begangen werden die ne andere Muttersprache haben? Würde es nicht reichen wenn Leser den von mir erfassten Text im großen und ganzen verstehen?(jedoch trotzdem damit n Problem haben und diesen schlecht bewerten bzw kommentieren aufgrund von Grammatik bzw. Rechtschreibfehler?) Oft lese ich (abwertende)Kommentare wie "lern deutsch" Was ist das für ne Grammatik" u.ä. Muss das wirklich sein? Findet ihr das normal und meint "haja, es sollen nur die jenigen schreiben die es perfekt können und der Text darf ja keine Fehler enthalten? Oder ist das nur die Minderheit die so eingestellt ist?

Habe absichtlich unter dieser Rubrik geschrieben weil ich Meinungen dazu lesen will und nicht will das der Beitrag im RenomeeThrad untergeht. Mich interessiert das jetzt wirklich...

Gruß
ts_hasan
 
Weißte, hasan, Idioten sprechen viele sprachen. Deutsch gehört halt auch dazu ;)

Für Rechtschreib-Fehler gibt es 2 Erklärungen:

1. Der Schreiber kann es nicht besser - aus welchem Grund auch immer. Kann man als Leser zwar freundlich drauf hinweisen, aber dann hilft nur Hoffnung auf Besserung. Als Schreiber Lob für Besserung (im Laufe der Zeit) zu kriegen, dürfte aber wohl zu viel erwartet sein.

2. Es gibt Leute, die legen keinen Wert auf ihre Rechtschreibung, weil sie den/die Leser mißachten. Da hilft nur ignorieren, und zwar komplett.
 
Weißte, hasan, Idioten sprechen viele sprachen. Deutsch gehört halt auch dazu ;)

Für Rechtschreib-Fehler gibt es 2 Erklärungen:

1. Der Schreiber kann es nicht besser - aus welchem Grund auch immer. Kann man als Leser zwar freundlich drauf hinweisen, aber dann hilft nur Hoffnung auf Besserung. Als Schreiber Lob für Besserung (im Laufe der Zeit) zu kriegen, dürfte aber wohl zu viel erwartet sein.

2. Es gibt Leute, die legen keinen Wert auf ihre Rechtschreibung, weil sie den/die Leser mißachten. Da hilft nur ignorieren, und zwar komplett.

Na gut. Das mit der Rechtschreibung kann ich verstehen, man sollte sich da mehr mühe geben (wenn mans kann:biggrin:)... ABER ist es normal das man ständig negative zum Teil abwertende Kommentare bekommt weil man paar grammatikalische Fehler im Text einbaut?
 
Zuletzt bearbeitet:
"Normal" heißt: die meisten machen es so. Ja, dann ist das "normal". RICHTIG ist das deswegen noch lange nicht.

Man KÖNNTE ja mal beim Schreiber nachfragen, WARUM er (viele) Rechtschreib-Fehler macht (wenn man nicht sowieso weiß, daß es Absicht ist). Das würde aber voraussetzen, daß man selber zum Schreiben mehr als die Finger einsetzt ;)
 
"Normal" heißt: die meisten machen es so. Ja, dann ist das "normal". RICHTIG ist das deswegen noch lange nicht.

Man KÖNNTE ja mal beim Schreiber nachfragen, WARUM er (viele) Rechtschreib-Fehler macht (wenn man nicht sowieso weiß, daß es Absicht ist). Das würde aber voraussetzen, daß man selber zum Schreiben mehr als die Finger einsetzt ;)

yo, hab n flaschen Begriff gewählt. "NOrmal" im Sinne von "Richtig" meinte ich;)
 
Ich finde diese ganze Rechtschreibungs-Diskussion hinsichtlich dem Finden und vor allem dem Einhalten von Regeln unglaublich lächerlich. Die Rechtschreibnorm, die heute gilt, ist von einem kleinen Kreis von Leuten definiert worden, die meines Wissens z.T. nicht einmal vom Fach waren.

Das heißt nicht, dass es nicht ein gewisses Empfinden dafür geben sollte, was richtig und was falsch, oder vielmehr: was brauchbar und was unbrauchbar geschrieben ist (z.B. ist eine schlüssige, an Grundvereinbarungen orientierte Interpunktion nicht zu verachten), aber dieses Reiten auf der Schreibweise im guten alten Duden und das harsche Kritisieren von Menschen, die "Fehler" machen, ist einfach nur dumm.

Edit: Das gilt inbesondere für Foren, wo niemand kontrollieren kann, inwieweit derjenige die Sprache und ihre Schreibweise beherrscht. Zumal Schrift hier die einzige Kommunikationsmöglichkeit ist: oder würden die, die hier so drastisch die Rechtschreib-Keule schwingen, im direkten Gespräch ihr Gegenüber auffordern, die Worte streng nach phonetischer Regelung auszusprechen?
 
Besonders lächerlich wird's, wenn genau die Leute einen für Rechtschreib-Fehler kritisieren, die diese Fehler selbst zu Hauf machen.

Wer im Glashaus sitzt, hat immer frische Gurken ;)
 
Nur halt die üblichen Flüchtigkeitsfehler auf Grund zu schnellen Schreibens oder Denkens. Die Gedanken sind schon 3-4 Zeilen weiter als der Cursor ;)
 
Edit: Das gilt inbesondere für Foren, wo niemand kontrollieren kann, inwieweit derjenige die Sprache und ihre Schreibweise beherrscht. Zumal Schrift hier die einzige Kommunikationsmöglichkeit ist: oder würden die, die hier so drastisch die Rechtschreib-Keule schwingen, im direkten Gespräch ihr Gegenüber auffordern, die Worte streng nach phonetischer Regelung auszusprechen?

eben WEIL man an die schriftliche Form der Kommunikation gebunden ist, wäre es erstrebenswert, wenn man unmissverständliche Zusammenhänge so formulieren würde, dass sie jeder versteht. Wichtig dafür sind eben Interpunktion und das Einhalten gewisser grammatikalischer Regeln.

In einem vokalen Gespräch lässt sich der Urheber sofort darauf aufmerksam machen, dass man sein Kauderwelsch nicht verstanden hat und er es doch bitte wiederholen möge in einer für den Hörer verständlicheren und deutlicheren Weise.
Dasselbe kann hier in einem Forum, das davon lebt, dass man das geschriebene Wort versteht, erwartet werden. (In einem gewissen Rahmen.)

Flüchtigkeitsfehler lassen sich vermeiden, indem man über sein Geschriebenes nochmal kurz darübersieht und nicht wie bei einem Wettlauf schnellstmöglich die Antworten-Taste betätigt. Hier geht es ja nicht um Schnelligkeit, sondern Kommunikation...


Wenn jemand die dt. Sprache nicht beherrscht, würde er sich dennoch die Mühe geben, möglichst korrekt zu schreiben. Da fielen dann grammatikalische und orthographische Fehler nicht so sehr ins Gewicht, wie bei jemandem, der scheinbar der deutschen Sprache mächtig ist, sie aber nicht anzuwenden weiss oder sich nicht die Mühe gibt, sie korrekt anzuwenden.

Was das mit der Rechtschreibreform zu tun hat, versteh ich nicht...
 
Zuletzt bearbeitet:
Edit: Das gilt inbesondere für Foren, wo niemand kontrollieren kann, inwieweit derjenige die Sprache und ihre Schreibweise beherrscht. Zumal Schrift hier die einzige Kommunikationsmöglichkeit ist: oder würden die, die hier so drastisch die Rechtschreib-Keule schwingen, im direkten Gespräch ihr Gegenüber auffordern, die Worte streng nach phonetischer Regelung auszusprechen?

Wenn dir jemand im echten Leben das ins Gesicht sagt, was einige hier schreiben, würdest du weder Sinn noch Zusammenhang verstehen.
Erst dadurch, dass man den Schrott, der von den betreffenden Usern liebevoll "Post" genannt wird, schwarz auf weiß (oder hier schwarz auf hellgrau?) hat, hat man die Möglichkeit einen "Text" mehrfach zu lesen bzw Teile daraus nochmals zu wiederholen und in einen Zusammenhang zu stellen zu einen Satzteil, der 20 Wörter entfernt ist.
Wenn jemand gänzlich die Interpunktion für einen Begriff aus ferner Zukunft hält, bleibt mir nichts anderes übrig als ihn zu bitten, es zu wiederholen.
Weil erst die Interpunktion einem Satz einen Sinn gibt.

@hasan
hab mir ein paar Posts von dir angesehen und finde die in Ordnung ;)

Dagegen wenn man diesen hier liest, rollen sich die zehennägel zusammen:
https://www.klamm.de/forum/showpost.php?p=5144346&postcount=10
Egal ob ausländisch oder nicht.
Sowas kann ich nicht abliefern.

Btw:
Bist du Türke?
Den namen würd ich jetzt spontan in die Richtung zuordnen.
Übrigens ein schönes Land, bin noch ganz hin und weg von den schönen Verkehrsregeln, die die dort haben :mrgreen:
hatte im urlaub das Glück, einem Muezzin von weitem zuhören zu können.
 
eben WEIL man an die schriftliche Form der Kommunikation gebunden ist, wäre es erstrebenswert, wenn man unmissverständliche Zusammenhänge so formulieren würde, dass sie jeder versteht. Wichtig dafür sind eben Interpunktion und das Einhalten gewisser grammatikalischer Regeln.

Weit häufiger als die Grammatik wird aber die Rechtschreibung bemängelt.

Dasselbe kann man hier in einem Forum, das davon lebt, dass man das geschriebene Wort versteht, erwartet werden. (In einem gewissen Rahmen.)

Zählt das nun als Flüchtigkeitsfehler beim Formulieren oder beherrscht du die Grammatik nicht?

Der Punkt ist doch, dass eine Grammatik bloßer Konsens ist, und in vielen Fällen ist Satz X für den einen ungrammatisch und für den anderen in Ordnung. Aber mit der Absolutheit und dem Nachdruck, mit denen im Internet darauf rumgehackt wird, wird die Idee einer "richtigen" Grammatik angenommen, weil nur so diese absurd übertriebene Kritik sich rechtfertigen könnte.

Flüchtigkeitsfehler lassen sich vermeiden, indem man über sein Geschriebenes nochmal kurz darübersieht und nicht wie bei einem Wettlauf schnellstmöglich die Antworten-Taste betätigt. Hier geht es ja nicht um Schnelligkeit, sondern Kommunikation...

Das vorige Zitat beweist, dass du selbst nicht immer alles siehst...soll man sich jetzt deswegen wie ein Aasgeier auf dein ungrammatisches Posting stürzen?

oder sich nicht die Mühe gibt, sie korrekt anzuwenden.

Was heißt denn korrekt? Bei welchem Gericht kannst du die Schreibweise dieses oder jenes Wortes oder die Wortstellung dieses oder jenes Satzes einklagen?

Was das mit der Rechtschreibreform zu tun hat, versteh ich nicht...

Wie gesagt, am Häufigsten wird die Rechtschreibung kritisiert...in der Annahme, dass die Rechtschreibreform ein göttliches Symposium war, welches mit ewiger Weisheit uns die richtige Schreibweise des Deutschen lehrte.


@Biehler: ich hatte in meinem Beitrag ja darauf hingewiesen, dass sich alles in einem gewissen Rahmen bewegen muss und gerade Interpunktion von Vorteil wäre.
 
... Zumal Schrift hier die einzige Kommunikationsmöglichkeit ist ...

Das ist der einzige und wichtigste Aspekt bei der Sache.

Ich bin seit Monaten in einem Forum, wo Rechtschreibung und auch Grammatik keinen interessiert. Das Schlimme jedoch ist, das gerade die Schrift wie gesagt die einzige Kommunikationsgrundlage darstellt (klar im Internet), jedenfalls ist es mitunter unglaublich schwer, die Zusammenhänge richtig zu erfassen, weil gerade die Interpunktion einfach vergessen wird.
Da werden Sätze aneinandergereiht, wo kein User mehr weiß, ist das jetzt ein Zitat, ein Abschluß, neue Geschichte?

Kommunikation auf einer gewissen Ebene ist wichtig, mündlich können wir einiges kompensieren, durch Pausen, Betonung usw. Aber hier im Netz geht das nicht. Wenn man sich mitteilen möchte, sollte man zumindest die Grundregeln intus haben, aber selbst das ist bei vielen schon zu viel verlangt.

Es geht ja nicht nur um Foren, es ist schon so weit vorgedrungen, dass heutzutage jeder die deutsche Muttersprache sowie ihre schriftlichen Regeln mit den Füßen tritt. Lese ich mir die Nachrichten durch, kräuseln sich mir die Nackenhaare, selbst Filmbeschreibungen bei Decodern sind nicht mehr einwandfrei, die Zeitungen sind voll von Fehlern und da wundern wir uns alle wenn die Kids heutzutage nichts mehr lernen und nicht mehr anwenden wollen, nach dem Motto: machen doch auch andere so?


Für mich persönlich ist es zudem auch noch Höflichkeit gegenüber den Anderen.
 
Zählt das nun als Flüchtigkeitsfehler beim Formulieren oder beherrscht du die Grammatik nicht?

Flüchtigkeitsfehler, wie du in deiner Großmütigkeit wohl erkennen würdest. ^^
(der nur durch den Versuch der noch besseren sprachlichen Konstruktion zur Verdeutlichung der Semantik des Satzes enstanden ist, was davon ja zeugt, dass mir das Verständnis des Lesers wichtig ist - im Gegensatz zu Usern, die ihren Sprachbrei ohne Form einfach in den Editor klatschen und erwarten, dass wir uns daransetzen und die semantisch bedeutungsvollen Stückchen herauslesen und korrekt zusammenfügen...)

Das vorige Zitat beweist, dass du selbst nicht immer alles siehst...soll man sich jetzt deswegen wie ein Aasgeier auf dein ungrammatisches Posting stürzen?
Reine Überspitzung. Nur weil einer mal ein Wort zuviel oder zuwenig oder falsch schreibt, wird er nicht gleich an den Rechtschreibpranger gestellt.
Bei vielen Usern häuft sich das allerdings, wodurch man annehmen kann, dass die gar kein wirkliches Interesse an Kommunikation haben. Die wollen ein Problem lösen, zack zack, schnell schnell, und bloß keine Zeit verlieren, man muss nebenher ja noch Werbebanner wegklicken :roll:
Darauf habe ich aber keine Lust. Ich empfinde es als eine Frechheit, wenn Hilfe verlangt wird, aber ohne Bitte und Danke.
Das sind Unsitten, die sich in der anonymen Welt des Internet nicht durchsetzen sollten.


Was heißt denn korrekt? Bei welchem Gericht kannst du die Schreibweise dieses oder jenes Wortes oder die Wortstellung dieses oder jenes Satzes einklagen?
Die allgemein verbreitete und gebräuchlichste Art und Weise der Schreibung ist für mich die korrekte. Ich brauch auch vor kein Gericht ziehen. Ich übe da gerne Selbstjustiz und verurteile denjenigen, indem ich ihn in die Schublade "Analphabet" reinschieb.
(polemisch ausgedrückt)

Ob ihm das sonderlich weh tut, oder nicht, ist mir dabei wurscht, wie der Schwabe es auszudrücken pflegt.
 
Naja mit der Rechtschreibung ist das schon manchmal bei einigen schon so ne Sache. Nur ich weiß nicht ob man dies dann immer gleich mit Renos bewerten muss. Nach meiner Meinung, und ich mache auch Fehler würde ich eher begrüßen denjenigen draufhinzuweisen auf den Fehler die er gemacht hat aber in einen angenehmen Ton. Weil der Ton macht doch die Musik.

Wie bereits einige geschrieben haben ja Flüchtigkeitsfehler ließen sich vermeiden wenn eben nochmal drübergeschaut würde über den geschriebenen Text. Nur geben doch mal zu wer macht das schon so in der schnellebigen Zeit? Und erschwernd kommt ja noch hinzu die Rechtschreibreform, da ja nun schon ne Weile aus der Schule rausbin sehe ich da ja nun auch nicht mehr genau durch was wie und warum so geschrieben wird. Ja die Sprache verändert sich auch.

Ja und wegen den Kommentaren andere suchen sich eben was zum aufgeilen und sind froh mal jemanden zu finden, nur komischerweise wird dabei selten gesagt was man besser machen kann.
 
Ja und wegen den Kommentaren andere suchen sich eben was zum aufgeilen und sind froh mal jemanden zu finden, nur komischerweise wird dabei selten gesagt was man besser machen kann.

Das stimmt schon, nur denke ich, dass da zugrunde liegt, dass man davon ausgeht, dass der Andere nichts besser machen will. Diese Haltung mag oftmals gerechtfertigt sein, aber bei weitem nicht immer. Manche können es eben nicht besser. Gerade deshalb sehe ich es sehr kritisch, das gleich rotzupopeln.
Nur kann ich auch durchaus nachvollziehen (weil es mir selber so geht), dass man einen Text, in dem sich Rechtschreib-, Grammatik- und Zeichensetzungsfehler massiv häufen, als Zumutung empfindet. Denn es ist wirklich anstrengend, einen solchen Post dann zu "entziffern".

Insofern: Ich denke, rotpopeln muss wirklich nicht sein (außer es ist aus irgendeinem - eher seltenen - Grund wirklich klar, dass die betreffende Person einem einfach aus Faulheit einen kaum leserlichen Text zumutet), ein freundlicher Hinweis ist aber durchaus angebracht.
 
Hallöchen.
Ich schließe mich insofern den meisten Meinungen an, dass man doch erwarten kann, dass sich der Schreiber für das Verständnis des Lesers ein bisschen Mühe gibt. Das ist ja (heutzutage) auch überhaupt kein Problem mehr, es gibt zum Beispiel von Firefox ein Rechtschreibprogramm, welches wie bei Word Fehler rot markiert.
Wenn irgendwo mal ein Buchstabe fehlt (-bei mir funktioniert das 'v' nicht so richtig ;)) oder andere Flüchtigkeitsfehler passieren, ist das ja kein Problem und dafür zu popeln finde ich gemein.
Texte, die aber wirklich unleserlich sind, so wie oben verlinkter, bepople ich auch mal, weil es einfach eine Zumutung ist.

:arrow:Am besten ist aber immer noch sowas, oder? 8)
 

Ihr habt mich wohl beide missverstanden: ich setze mich keineswegs dafür ein, dass jeder irgendwelchen unverständlichen Mist zusammenschreiben kann, um es dann den anderen Usern zu überlassen, wie sie die Wörter zusammensetzen und deuten; ich kritisiere lediglich das übertriebene Beharren auf Reglementierungen und vermeintlich verbindlichen Vorgaben, wie es nur allzu oft praktiziert wird - mir ist das Oberlehrerhafte zuwider! Immerhin ist es doch fast vollkommen egal, ob ich Teil oder Theil oder ob ich Tag oder Tak oder ob ich Danke oder Dancke schreibe - in solchem Rahmen ist jeder, der der Sprache mächtig ist, in der Lage, das Wort zu erkennen.

Natürlich hat es wenig Sinn, ohne Interpunktion und mit willkürlicher Worttrennung zu schreiben (wobei ich nicht so weit gehen möchte, dagegen ein Verbot auszusprechen), aber im Bereich des Möglichen sehe ich da - im Gegensatz zu vielen vielen penetranten Schwätzern - kein Problem.