Musst du nur Wikipedia fragen: https://de.wikipedia.org/wiki/Zölibat#Begr.C3.BCndungen
Schade, mir wäre lieber, wenn jemand anderes Geantwortet hätte...
Die kritischen Anmerkungen zu den Begründungen hast du aber gelesen?
Das die "Kultische Reinheit" für das Christentum wenig Relevant ist, das die Ökonomischen Gründe durch den Wegfall der Ämtervererbung hinfällig ist, und das der Punkt gesellschaftliche Stellung durch den Stellenwert der Kriche heutzutage auch nur relative Bedeutung hat?
Besonders gefällt mir der Bereich "Einsatzfähigkeit":
Kritiker des Zölibats meinen jedoch, dass es wiederum Kraft braucht, die von Priestern in die Aufrechterhaltung der zölibatären Lebensform und das Sublimieren der darin nicht erwünschten Gefühle und Gedanken investiert werden muss, die ihrerseits dem pastoralen Engagement abhanden kommt. Von seiten der kirchlichen Laien kommt eine Kritik, die eine andere Form der Beschränkung zölibatär-priesterlichen Wirkens anspricht: ehelos lebende Priester besitzen demnach nicht genügend Empathie für die Sorgen und Nöte der Laien, weil sie die Erfahrungen eines Ehelebens nicht machen können/dürfen.
Der Punkt "Zeichenhaftigkeit" wird auch sehr plastisch relativiert, meinst du nicht? Einzig das "Charisma" kann man einem zölibatär lebendem Menschen nicht absprechen, Wenn man sich allerdings ansieht, zu was diese Anstrengung führen kann, ist mir ein weniger Charismatischer Kirchenmann doch viel lieber...