Der bessere Autofahrer?

ts_hasan

im urlaub
ID: 316379
L
16 Mai 2008
3.011
273
Hallo Klammgemeinschaft,

komme mal wieder mit unwichtigen Fragestellungen, die mich dennoch brennend interessieren.

Ab und an werden im Freundeskreis Debatten entflammt, wenns darum geht, wer der bessere Autofahrer ist bzw. was einen guten Fahrer/in auszeichnet.
Immer wieder gibt es harmlose Auseinandersetzungen, der eine behauptet er könne "besser" fahren als der andere und der andere behauptet wiederum das Gegenteil...

Was ich mich immer bei solchen Diskussionen frage, was eigentlich einen guten Autofahrer auszeichnet.

Ist ein guter Autofahrer einer der...

... sich stets an die Verkehrsregeln hält?
... in brennsligen Situationen, (kurz vor einer Kollision), schnell bzw "gut" reagiert?
... rücksichtsvoll fährt?Ohne andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden...
... gut parken kann?:mrgreen:

etc.

Was meint ihr?

Gruß
ts_hasan
 
...

Ein guter Autofahrer

... verursacht keine Unfälle
... gefährdet niemanden
... beteiligt sich vollkommen unauffällig am Strassenverkehr
... fährt strikt spritsparend
... steigt rechtzeitig und nicht auf den letzten Drücker ins Auto
 
Wer den Gavia Pass entspannt von Süden her fährt, und danach den Pass nochmal fahren will, der ist ein guter Autofahrer.

Eingestuft gemäß Denzel mit 3.

Das heißt im Klartext:
- überwiegend knapp zweispurig, abschnittsweise einspurig mit Ausweichen
- teilweise oder vollständig fehlender Asphaltbelag, schlechter Zustand
- Randsicherung fehlt zum großen Teil
- viele, stark gekrümmte Kurven, enge Kehren mit stärkerer Steigung
- über längere Strecken mehr als 15 % Steigung
- nur eingeschränkt für Sportwagen und Sportmotorräder befahrbar

Alternativ den Passo del Dosso Alto

Denzel 3 - 4

Übersetzt eine Kombination aus oberem und
- meist einspurig, wenige Ausweichstellen
- kaum unterhaltene Fahrbahn; z.T. grober Schotter, stark ausgewaschen oder -gefahren, Seitenneigungen möglich, ist bei Nässe glitschig (Schlamm, Gras), evtl. Engstellen durch Vermurung, passierbare Furten
- bis auf wenige gefährliche Stellen keine Randsicherung
- sehr enge, nicht ausgebaute Kehren, Reversierzwang für Mittelklassewagen
- empfindliche Steigungen, z.T. in Höhen mit dünner Luft (über 2000 m)
- für Geländewagen und Enduros, eingeschränkt noch für Tourenmotorräder mit ausreichender Bodenfreiheit, grobes Reifenprofil empfehlenswert

Nicht wahr Sumo, sowas macht Spaß und ist was für richtige Männer. 8)

gruss kelle!
 
Ein guter Autofahrer kapiert den Sinn eines Beschleunigungsstreifens. Ich beisse jedesmal fast ins Lenkrad wenn ich folgenden Auto"fahrer" sehe:

1. Sie zuckeln mit 60Km/h herum und wundern sich dann weshalb sie am Ende des Beschleunigungsstreifens nicht auf die Autobahn raufkommen. Die Autofahrer hinter dieser Person können sich besonders bedanken.

2. Sie passen sich auf dem Beschleunigungsstreifen der (konstanten) Geschwindigkeit des Fahrers auf der rechten Spur an und fahren neben ihm her...ein Fall für den Resthirnverstärker.

3. Manche gehen davon aus, sie hätten Vorfahrt auf dem Beschleunigungsstreifen oder die Fahrer auf der rechten Spur sollen gefälligst abbremsen oder in die linke Spur wechseln.

Ich mache Platz FALLS die linke Spur absolut frei ist und ich bemerke, dass ein Kandidat von Punkt 1,2 und/oder 3 neben mir ist...mein Auto ist mir wichtig.

Ich habe bisher in knapp 15 Jahren und 300.000km noch nie Probleme gehabt vom Beschleunigungsstreifen auf die Autobahn zu kommen; die Autofahrer in der linken Spur haben keine Probleme damit jemanden reinzulassen wenn die Geschwindigkeit stimmt und sie selber keine Vollbremsung hinlegen müssen.

Und ich fahre/fuhr grösstenteils lahme Autos. Mein aktuelles Auto hat nur 54PS und selbst damit klappt es. Man muss eben mal für ein paar Sekunden beschleunigen; genauso wie beim Überholen eines LKWs.
 
Man kann das Ganze natürlich noch steigern: z.B. ist es für die Mitfahrer angenehmer, wenn man Kurven möglichst "rund" fährt und beim Anhalten ganz am Ende die Bremse schon wieder etwas nachlässt, dann verhindert man das "Kopfnicken" der Beifahrer.
Man merkt den Unterschied, wenn einmal ein "guter" Fahrer am Steuer war - da ist man viel entspannter am Ende der Fahrt. Wenn man dauernd hin und her geschaukelt wird und vllt. auch noch am Liebsten mitbremsen würde...
 
Ein guter Autofahrer sollte egal ob männlich oder weiblich einfach nur vorraus schauend fahren, und jede Situtation vorher schon einschätzen können
 
Die Anzahl der Pferde unter der Haube (oder das Nichtbeachten von Tempolimits ;) ) sagen erst mal nichts über die fahrerischen Qualitäten aus.... :p:p:p
 
Die Anzahl der Pferde unter der Haube (oder das Nichtbeachten von Tempolimits ;) ) sagen erst mal nichts über die fahrerischen Qualitäten aus.... :p:p:p

Zweifelsohne nicht.

Aber umso mehr Pferde unter der Haube, desto schneller wird der Unterschied klar, wer damit umgehen kann, und somit auch das Zeug zum guten Fahrer hat.

Es hat ja nicht nur was mit den PS zu tun, sondern es geht ja mitunter schön bei den Ausmaßen des Autos los, was manchen gnadenlos überfordert, aber grade aus wird Vollgas gefahren.

gruss kelle!
 
Stimmt. Aber demnach währen ca. 85% der SUV-Fahrer schlechte Fahrer. Ungefähr diese Quote kann mit den Vorstadtpanzern nämlich nicht umgehen... :ugly:
 
Und ich denke eine Eigenschaft von einem guten Autofahrer ist, dass er so fährt als ob ihn garnicht gebe :) also niemanden fordert zu bremsen oder zu beschleunigen. Einfach die freie lücken nutzt und dem matrix auf Tetries-Prinzip anpasst. ;)