Datenschutz pfui, Web 2.0 hui, oder wie auch immer...

Aber wenn nun von diesem einen Besäufnis Bilder im Netz kursieren, bekommt das der AG doch in den falschen Hals.
Es kommt eben drauf an, was es sonst noch so über dich im Netz gibt. Wenn es nur Bilder von diesem Besäufnis gibt und sonst überhaupt keine, dann kann das durchaus mal falsch aufgefasst werden. In der Regel hast du da aber Möglichkeiten selber zu bestimmen, was über dich im Netz zu finden ist.

Problem: Das Internet vergisst so schnell nichts. Was einmal drin ist, ist drin. ;)

Und davon abgesehen kannst du noch Ewigkeiten damit argumentieren, dass ein Unternehmen dein Privatleben nichts angeht, die Personalverantwortlichen werden trotzdem im Netz ein wenig recherchieren.
 
Ich schliesse mich Blomberger an...

Ja das Internet vergisst selten etwas. Es geht eigentlich nicht darum wie misstrauisch ein Vorgesetzter ist, sondern ob er die Möglichkeiten des Webs zu nutzen weiss. Das ist ein grosser Unterschied, ich glaube nicht, dass niemand von euch (als Chef) nicht zuerst evtl. auf facebook die künftigte Arbeitskraft suchen würde. Ich würde sicherlich versuchen mich über die Person zu informieren, die Möglichkeiten soll man nutzen. Natürlich hat birnchen recht, jeder entscheidet schlussendlich, wieviel er von sich preisgegeben will. Aber diese Einstellung kann einem auch zum Verhängnis werden.
Jeder soll seine Privatsphäre soweit aufrechterhalten wie es ihm beliebt, mir würde auf jeden Fall nicht in den Sinn kommen, hier so viele Details über mich preiszugeben wie birnchen dies tut (nicht falsch verstehen, ist meine persönliche Meinung).
Grüssle

frozen
 
Der Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten personaler ist, daß der gute mit den erhaltenen Daten vorurteilsfrei umzugehen weiß.

Soviele Daten geb ich von mir nicht preis. Da gibts hier ganz andere Kandidaten.

Zumal man immer noch den Nick zum Namen braucht, wenn man Forenbeiträge zuordnen will.
 
Das mit dem vorurteilsfrei mag sein, da stimme ich dir ebenfalls zu birnchen,
aber: Wenn du von Behörden kontrolliert wirst bspw, dann nutzen diese auch vorurteilsfrei wohlgemerkt alle ihnen zur Verfügung stehenden Mittel. Der Personalchef kann wohl unparteiisch sein und trotzdem alle eingehenden Bewerbungen unparteiisch mit dem Web nachprüfen. Dazu muss eben nicht einmal Misstrauen vorhanden sein, es kann ein normaler Arbeitszyklus geworden sein, dass man sich vorab über seine Leute informiert. =)
liqiud
 
Der Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten personaler ist, daß der gute mit den erhaltenen Daten vorurteilsfrei umzugehen weiß.
Jetzt auf einmal. Erst hast du noch generell verurteilt, wenn Personalchefs im Privatleben stöbern.
Was geht den Personaler mein Privatleben an?
Aber wie auch immer, hier ging es ja eigentlich um den Datenschutz im Web 2.0 und nicht nur um wissbegierige Personalabteilungen.