Darwinismus vs. Adam und Eva

Religion ist kein Suchen von Wahrheit, sondern das Erzählen einer Mythologie, die der Gläubige als Wahrheit akzeptieren muss. Insofern sind Religion und Philosophie streng voneinander getrennt.

Halt! Stop!
Religion ist kein Buch und Religion ist keine Mythologie und auch keine mythologische Geschichte die in irgendeiner Art und Weise erzählt wird.
Und der Gläubige muss diese auch nicht als Wahrheit akzeptieren.
Religion ist Glaube selbst und somit gleichzusetzen mit der Suche nach Wahrheit, nur hier sucht der Gläubige nach einer Wahrheit die er durch die Wissenschaft nicht erlangen kann oder nicht erlangen will und wenn dieser eben eine Wahrheit findet in der Religion, dann MUSS er sie NICHT akzeptieren, sondern tut dies freiwillig (wenn man mal von wenigen negativen Ausnahmen absieht).
Religion bietet aus wissenschaftlicher Sicht z.B.: immmer noch bessere Erklärungsversuche und Denkansätze zum Thema "Sinn des Lebens" oder gar Schöpfung, als die Wissenschaft.
Niemand behauptet, dass Religion Wahrheit IST, aber es gibt auch niemanden der behaupten kann, das Wissenschaft Wahrheit IST, denn dafür existieren auch hier zu viele Theorien, Denkansätze und Erklärungsversuche, die auf den reinen Glauben beruhen und viel zu oft wurden bereits Theorien verändert, angepasst oder gar gänzlich widerlegt, da die Mittel um zu erkennen fortgeschrittener wurden.
Der Unterschied der Religion zur Wissenschaft ist, dass rational denkende Atheisten keinen Zugang dazu haben, da sie schwer greifbar und nicht mal eben mit der Lupe oder anderen wissenschaftlichen Methoden betrachtbar ist.
Aber ich hab das Atommodell auch nie verstanden^^ Niemand konnte mir erklären warum gerade jenes Atom so aufgebaut ist etc.
War für mich auch nicht fassbar, da es mir niemand zeigen konnte, ebenso wie Gott...^^
 
Halt! Stop!
Religion ist kein Buch und Religion ist keine Mythologie und auch keine mythologische Geschichte die in irgendeiner Art und Weise erzählt wird.
Und der Gläubige muss diese auch nicht als Wahrheit akzeptieren.

Religion IST Mythologie. Die christliche Schöpfungslehre ist genauso Mythos wie die Erzählung von Prometheus. Und der Gläubige muss, wenn er sich dieser oder jener Religion anschließen will, diesen Mythos als wahr akzeptieren.

Religion ist Glaube selbst und somit gleichzusetzen mit der Suche nach Wahrheit, nur hier sucht der Gläubige nach einer Wahrheit die er durch die Wissenschaft nicht erlangen kann oder nicht erlangen will und wenn dieser eben eine Wahrheit findet in der Religion, dann MUSS er sie NICHT akzeptieren, sondern tut dies freiwillig (wenn man mal von wenigen negativen Ausnahmen absieht).

Religion und Glaube sind nicht gleichzusetzen - Religion ist die größere, verbindende Einheit einzelner Gläubiger. Ein Gläubiger, der die christlichen Lehrsätze nicht akzeptiert, ist objektiv betrachtet kein Christ, auch wenn er selbst sich so nennt und fühlt.
In der Religion kann keine Wahrheit gefunden werden, da die Religion keinerlei Objektivität aufweist. Sie ist ihrem Wesen nach subjektiv, kann also niemals etwas aussagen, was jeder notwendig immer als wahr anerkennen muss.

Religion bietet aus wissenschaftlicher Sicht z.B.: immmer noch bessere Erklärungsversuche und Denkansätze zum Thema "Sinn des Lebens" oder gar Schöpfung, als die Wissenschaft.

Inwiefern sind religiöse Erklärungen zum Sinn des Lebens besser als philosophische Ansätze?

Niemand behauptet, dass Religion Wahrheit IST, aber es gibt auch niemanden der behaupten kann, das Wissenschaft Wahrheit IST, denn dafür existieren auch hier zu viele Theorien, Denkansätze und Erklärungsversuche, die auf den reinen Glauben beruhen und viel zu oft wurden bereits Theorien verändert, angepasst oder gar gänzlich widerlegt, da die Mittel um zu erkennen fortgeschrittener wurden.

Natürlich! Wäre Wissenschaft Wahrheit, bräuchte es die Wissenschaft nicht mehr, da wir alles einsehen könnten. Aber wieso haben sich Denkansätze und Theorien verändert? Weil die Wissenschaften sich selbst überprüfen! Religiöse Lehrsätze können sich nicht verändern, weil sie als endgültig betrachtet werden.
Nichtsdestotrotz lassen sich wissenschaftliche Aussagen treffen, die unzweifelhaft wahr sind, und die nicht von Sichtweisen und Theorien abhängen. Ergebnisse der Logik z.B. sind nicht ohne Weiteres anzuzweifeln.

Der Unterschied der Religion zur Wissenschaft ist, dass rational denkende Atheisten keinen Zugang dazu haben, da sie schwer greifbar und nicht mal eben mit der Lupe oder anderen wissenschaftlichen Methoden betrachtbar ist.
Aber ich hab das Atommodell auch nie verstanden^^ Niemand konnte mir erklären warum gerade jenes Atom so aufgebaut ist etc.
War für mich auch nicht fassbar, da es mir niemand zeigen konnte, ebenso wie Gott...^^

Atommodell - eine Theorie, von der niemand behauptet, dass sie der Wahrheit entspricht. Wohingegen der Gläubige seinen Glauben immer und jederzeit für wahr erklärt und erklären muss, wenn er gläubig ist.
 
Religiöse Lehrsätze können sich nicht verändern, weil sie als endgültig betrachtet werden.

Natürlich können sie das...
Ich sage nur Jesus, Luther etc.
Es gab schon immer Menschen, die mit den Lehrsätzen ihrer gewählten Religion nach eingehender Beschäftigung mit diesen nicht mehr als richtig erachteten, weshalb sie versuchten diese Lehrsätze zu ändern ohne damit ihren Glauben verändern zu wollen. Es ist lediglich zu einer Aufspaltung der verschiedenen Glaubensrichtungen gekommen, weil es immer noch Individuen gab/gibt, welche darauf beharren, dass eben die alten Lehrsätze doch noch korrekt sind, was auch deren gutes Recht ist. Aber eben an diesen Beispielen ist erkennbar, dass religiöse Lehrsätze eben doch veränderbar sind ohne von der Ursprungsreligion großartig abweichen zu müssen.
Passiert in der Wissenschaft auch dauernd, dass lehrsätze veränder und angepasst werden.
Religion und Wissenschaft sind also gar nicht so verschieden, sie behandeln nur unterschiedliche Bereiche unseres Seins, unserers Lebens und liefern unterschiedliche Lösungsansätze für einige Probleme die sich in beiden Bereichen überschneiden...
 
Der Unterschied der Religion zur Wissenschaft ist, dass rational denkende Atheisten keinen Zugang dazu haben, da sie schwer greifbar und nicht mal eben mit der Lupe oder anderen wissenschaftlichen Methoden betrachtbar ist.

Ich kann religiöse Schriften auf ihre Quellen, ihren Ursprung, ihre Intention und den geschichtlichen Hintergrund, sowie das Menschenbild des Verfassers untersuchen und werde ein relativ klares Bild darüber erhalten, was denjenigen dazu bewogen hat und was er damit ausdrücken möchte.
Die Beziehung zu Gott wiederum ist sehr schwierig zu beschreiben und zu erklären, das stimmt.
Letzlich, wenn es um die Enstehung des Lebens, bzw des Menschens geht, dann untersuche ich einfach Genesis und komme zu dem Schluss, dass der Mythos evtl. etwas über den Umgang miteinander(wobei aus frauenrechtlichen Gründen viele Feministinnen dem heute auch widersprechen, aber manche Überlieferung von Flanke, anstatt von Rippe sprechen) und eben nicht über die tatsächliche Enstehung des menschen aussagen kann. Ob die Evolutionstheorien zutreffen, weiß ich auch nicht, ist aber eher wahrscheinlicher und hat auch nicht so viele Widersprüche. Die Kreationisten scheitern schon an der Erklärung, warum es Fossilien gibt.

Wenn die Rationalität verschwindet und ein extremer Glauben an das Eine oder das Andere entsteht, der eine objektive Betrachtung verhindert, dann finde ich das traurig. Leider kenne ich tatsächlich solche Kreationisten, in den Staaten gibts davon ja sehr viele.
 
- Was denken religiöse Menschen hier über den Darwinismus?
- Was denken Theoretiker über die Religion?
- und so weiter, und so weiter.

wieso? ist nur eine der beiden Schöpfungslernen korrekt?
Adam und Eva waren die ersten beiden Menschen auf der Erde (Bibel) und haben, da sie die Dinosaurier auffrassen, sich zur dominierenden Spezies der Erde gemacht (Darwinismus).
Beide sind korrekt :biggrin:
 
wieso? ist nur eine der beiden Schöpfungslernen korrekt?
Adam und Eva waren die ersten beiden Menschen auf der Erde (Bibel) und haben, da sie die Dinosaurier auffrassen, sich zur dominierenden Spezies der Erde gemacht (Darwinismus).
Beide sind korrekt :biggrin:

Nein :LOL:
Es ist doch ganz klar, dass Noah dran Schuld ist weil er den Saurier nicht mitnehmen wollte und Noah kam erst nach Adam und Eva :ugly:

Letzlich, wenn es um die Enstehung des Lebens, bzw des Menschens geht, dann untersuche ich einfach Genesis und komme zu dem Schluss, dass der Mythos evtl. etwas über den Umgang miteinander(wobei aus frauenrechtlichen Gründen viele Feministinnen dem heute auch widersprechen, aber manche Überlieferung von Flanke, anstatt von Rippe sprechen) und eben nicht über die tatsächliche Enstehung des menschen aussagen kann. Ob die Evolutionstheorien zutreffen, weiß ich auch nicht, ist aber eher wahrscheinlicher und hat auch nicht so viele Widersprüche. Die Kreationisten scheitern schon an der Erklärung, warum es Fossilien gibt.

Wenn die Rationalität verschwindet und ein extremer Glauben an das Eine oder das Andere entsteht, der eine objektive Betrachtung verhindert, dann finde ich das traurig. Leider kenne ich tatsächlich solche Kreationisten, in den Staaten gibts davon ja sehr viele.

Ich bin kein "Vorzeigechrist", eigentlich noch nicht mal Christ (vllt ganz kleiner Teil^^) und will mit der Kirche als Institution nichts zu tun haben, da haben mir die Menschen dahinter zu viel Dreck am Stecken.
Jedoch bin ich in den Genuss einer vorzüglichen Bildung auf einer katholischen Privatschule gekommen und bin dadurch natürlich Religionstechnisch unterrichtet und ein ganz klein wenig vorbelastet :mrgreen:
Aber ich sehe genauso wie Du in der Bibel mehr einen Leitfaden fürs menschliche Zusammenleben und den Umgang mit sich selbst, anderen und der Natur.
Andererseits betrachte ich religiöse Schöpfungstexte und -mythen aber auch als Versuch der "damaligen" Menschen ihre Herkunft und den Ursprung dessen, was uns gegeben wurde (im weitesten Sinne in Form eines lebensfähigen Planeten) zu erklären.
Letztendlich kann man die Entstehung des Lebens immer auf ein "höheres Wesen" zurückführen, dass ist bis jetzt die rationalste Antwort die wir kennen.
Wir wissen zwar, dass der Mensch vom Affen abstammt und der Affe von irgendwas anderem und da is die Evolutionstheorie den Kreationisten "überlegen", aber wo kommt denn der Einzeller her?
Der religiöse Mensch wird sagen von Gott, der Wissenschaftler sagt, möglicherweise aus dem All von einem Kometen o.ä., aber das kann man ewig weiterführen bis zum Urknall und ab da an wissen die Wissenschaftler auch nicht weiter, ein religiöser Mensch liefert allerdings eine Antwort (auch wenn niemand belegen, aber auch nicht widerlegen kann ob es so ist), nämlich Gott war es der den Urknall erzeugte und somit unser Universum und unser Leben möglich machte...
 
aber wo kommt denn der Einzeller her?
Der religiöse Mensch wird sagen von Gott, der Wissenschaftler sagt, möglicherweise aus dem All von einem Kometen o.ä., aber das kann man ewig weiterführen bis zum Urknall und ab da an wissen die Wissenschaftler auch nicht weiter, ein religiöser Mensch liefert allerdings eine Antwort (auch wenn niemand belegen, aber auch nicht widerlegen kann ob es so ist), nämlich Gott war es der den Urknall erzeugte und somit unser Universum und unser Leben möglich machte...

Diese Antwort ist aber nicht besser als "Der Urknall erfolgte ohne Grund" oder "Der Urknall erfolgte aufgrund gewisser uns nicht verständlicher Umstände, da er außerhalb von Raum und Zeit geschah". Es lässt sich auf keine Weise dafür argumentieren, dass die religiöse Antwort besser sei als jede andere, weil sie (eher sogar als andere Antworten) ohne jeden Beweis und ohne jede logische Überlegung erdacht wurde.
 
Nun, es muss nicht immer die Bibel sein.
Thora, Koran (ja, beide eng verwandt mit dieser), ...

Diese Ansicht teile ich nicht! Die Thora ist - soweit ich das weiß - nichts anderes als der Teil der Bibel, den wir Christen heute als altes - (besser: Erstes!) Testament kennen. Damit ist sie nicht verwandt sondern Teil. Du bist doch auch nicht mit deiner rechten Körperhälfte verwandt, oder? Der Koran ist ein Buch, das Mohammed verfasst hat, das aber in vielen Dingen der Bibel klar widerspricht und nur weil einige Dinge mehr oder weniger übernommen sind hat das nichts mit Gemeinsamkeit zu tun. Daher kann man auch schlecht von Verwandtschaft reden.


Was jede Religion letztendlich ist, wobei man bedenken sollte, dass Religion "erfunden" wurde, als die Wissenschaft noch primitiv bis gar nicht existent war ....

Viele Denkansätze gehen heute davon aus, dass Religion - und damit Gott bzw. sämtliche Gottarten... von Menschen erdacht worden seien.

Ich denke, es war etwas anders. Wenn man davon ausgeht, dass Gott die Welt erschaffen hat, dann haben Menschen danach andere Religionen/Götter erschaffen/erfunden. Das kann ich - in Bezug auf z.B. die griechischen Götter, sehr gut nachvollziehen. Ob aber Menschen jemals in der Lage gewesen wären, einen so umfassenden Gott zu erdenken, wie er in der Bibel/Thora geschildert wird, und dass ausgerechnet ein "primitives Hirtenvolk" das tat, das wage ich doch zu bezweifeln. Und die Bibel erklärt auch sehr klar, wie es dazu kam, dass die Menschen sich von Gott abwandten.
 
Diese Ansicht teile ich nicht! Die Thora ist - soweit ich das weiß - nichts anderes als der Teil der Bibel, den wir Christen heute als altes - (besser: Erstes!) Testament kennen. Damit ist sie nicht verwandt sondern Teil. Du bist doch auch nicht mit deiner rechten Körperhälfte verwandt, oder? Der Koran ist ein Buch, das Mohammed verfasst hat, das aber in vielen Dingen der Bibel klar widerspricht und nur weil einige Dinge mehr oder weniger übernommen sind hat das nichts mit Gemeinsamkeit zu tun. Daher kann man auch schlecht von Verwandtschaft reden.

Die Thora besteht aus den 5 Büchern Mose, also einem kleinem Teil des AT. Im Koran gibt es viele gleiche Propheten, wie in der Bibel, selbst Jesus hat einen Gastauftritt. Von daher kann man schon von Verwandtschaft sprechen. Inhaltlich beschäftigen sie sich beide mit dem Umgang miteinander, sowie natürlich mit dem Missionarsgedanken, der in jedem Glauben vorkommt und dem Leben nach dem irdischem Sein. Frauen werden in beiden Büchern als minderwertig angesehen.
Von daher sind sie schon verwandt. Sie haben ähnliche Eigenschaften geerbt, besitzen aber auch eigene und ausdifferenziertere. Nur weil ich mit meinem Cousin verwandt bin, kann ich andere Ansichten als er haben...
 
Die Thora besteht aus den 5 Büchern Mose, also einem kleinem Teil des AT. Im Koran gibt es viele gleiche Propheten, wie in der Bibel, selbst Jesus hat einen Gastauftritt. Von daher kann man schon von Verwandtschaft sprechen. Inhaltlich beschäftigen sie sich beide mit dem Umgang miteinander, sowie natürlich mit dem Missionarsgedanken, der in jedem Glauben vorkommt und dem Leben nach dem irdischem Sein. Frauen werden in beiden Büchern als minderwertig angesehen.
Von daher sind sie schon verwandt. Sie haben ähnliche Eigenschaften geerbt, besitzen aber auch eigene und ausdifferenziertere. Nur weil ich mit meinem Cousin verwandt bin, kann ich andere Ansichten als er haben...

Danke...
Ich hasse es wenn Menschen Halbwissen besitzen und versuchen damit andere Beiträge ausseinanderzupflücken.
Mal abgesehen davon, dass die Thora nur ein Teil der jüdischen Heiligen Schrift ist, genannt "Tanach", dieses Werk umfasst wesentlich mehr Bücher als das AT der Bibel.
Der Koran verfügt ebenfalls über sehr viele Gemeinsamkeiten.
Man kann also bei allen drei Schriften beruhigt von einer Verwandtschaft ausgehen und nicht in einem Falle vollkommene Gleichheit und im anderen völlig Entfremdung. Das ist Unsinn was smailies da erzählen wollte^^
 
Ob aber Menschen jemals in der Lage gewesen wären, einen so umfassenden Gott zu erdenken, wie er in der Bibel/Thora geschildert wird, und dass ausgerechnet ein "primitives Hirtenvolk" das tat, das wage ich doch zu bezweifeln.

Auch das "primitive Hirtenvolk" hat eine Entwicklung vom Polytheismus zum Monotheismus durchgemacht. Das ist kein außergewöhnliches Ereignis, sondern im Grunde nur eine Vereinfachung: man nehme die Vielzahl der Gottheiten, die die einzelnen Naturphänomene repräsentieren, und vereine sie zu einer Gottheit, die alles umfasst...dafür braucht es weder höhere Zivilisationsgrade noch göttliche Eingebungen...
 
Ob aber Menschen jemals in der Lage gewesen wären, einen so umfassenden Gott zu erdenken, wie er in der Bibel/Thora geschildert wird, und dass ausgerechnet ein "primitives Hirtenvolk" das tat, das wage ich doch zu bezweifeln. Und die Bibel erklärt auch sehr klar, wie es dazu kam, dass die Menschen sich von Gott abwandten.

Also erstmal steht in der Bibel:
"Gott schuf den Menschen nach seinem Vorbild", woraus man rückwirkend behaupten könnte, der Mensch schuf die Vorstellung von Gott nach seinem Bild von sich in Perfektion ohne die menschlichen Schwächen.
Ist gar nicht so schwer aus dieser perspektive sich einen Gott zu erschaffen, man könnte sich sogar selbst zu einem Gott machen, was ja z.B. bei den Ägyptern regelmäßig geschah.

Taliesyn's Ausführungen sind auch verkehrt, vllt. kam es eben noch dazu, dass die Menschen ihr System vereinfachten und nur noch zu einem Gott beten wollten ^^

Und wie kommst du zu der Meinung, dass sich die Menschen gänzlich von Gott abwandten? Wo steht dieses bitte schön?
Kann man ja bei der Bibel mit Kap.- und Versangaben sehr schön belegen...
 
Also erstmal steht in der Bibel:
"Gott schuf den Menschen nach seinem Vorbild", woraus man rückwirkend behaupten könnte, der Mensch schuf die Vorstellung von Gott nach seinem Bild von sich in Perfektion ohne die menschlichen Schwächen.
Ist gar nicht so schwer aus dieser perspektive sich einen Gott zu erschaffen, man könnte sich sogar selbst zu einem Gott machen, was ja z.B. bei den Ägyptern regelmäßig geschah....

Das ist es ja genau, was ich zu sagen versuchte: Die Entwicklung kann sich aus dem einen, ersten Gott der Bibel ergeben haben. Die Bibel beschreibt diesen Vorgang mehrfach! Immer wieder wird berichtet, dass selbst Israel den falschen Göttern opfert und sichtbare Gottesbilder haben möchte:
"Als nun das Volk sah, daß Mose säumte, vom Berg herabzukommen, versammelte sich das Volk zu Aaron, und sie sagten zu ihm: Auf! Mache uns Götter, die vor uns herziehen"(Bibel, 2. Mose 32,1)

Wenn ich umgekehrt Gott als nicht existierend als Grundannahme habe, dann ist es wiederum logisch, dass sämtliche auf der Erde "vorkommenden" Gottheiten reine Erfindung von Menschen sind.

...Und wie kommst du zu der Meinung, dass sich die Menschen gänzlich von Gott abwandten? Wo steht dieses bitte schön?

Nun, die Stelle oben ist ja sicher auch ein Beleg dafür, dass sich Menschen von Gott abwandten. Für die Israeliten wiederholt sich das z.B. in der Zeit der Könige regelmäßig:
"So spricht der HERR: Gibt es denn keinen Gott in Israel, daß du hinsendest, um Baal-Sebub, den Gott von Ekron, zu befragen? "(Die Bibel, 2. Könige 1,6)
Das Abwenden von Gott wird übrigens in der Bibel mit "Anbeten anderer Götter" ausgedrückt. Also sind auch aus Sicht der Bibel nicht verschiedene Religionen gleichberechtigt sondern nur der Glaube an den einen, wahren Gott. Alles andere ist - lt. Bibel - Irrlehre. Paulus warnt z.B. davor:
Gal 1,8
Wenn aber auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium entgegen dem verkündigten, was wir euch als Evangelium verkündigt haben[a]: er sei verflucht
Wenn aber auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium entgegen dem verkündigten, was wir euch als Evangelium verkündigt haben[a]: er sei verflucht (Die Bibel, Galater 1, 8)

Kann man ja bei der Bibel mit Kap.- und Versangaben sehr schön belegen...

Au ja, dann mach doch mal, ich brauche oft recht lange, bis ich die Stellen finde.
 
Okay Hi, zuerst einmal sorry für die längere Abwesenheit.

Um an die interessanten Unterhaltungen hier anzuknüpfen würde mich interessieren, was ihr von "meiner" folgenden Theorie haltet:

Man könnte es als die Blattlaustheorie bezeichnen, wenn man so will. Wir menschen sind mit Blattläusen (oder anderen kleinen, abgeschiedenen Tieren) zu vergleichen. Wir sitzen auf unseren Blättern, aber kennen den Baum nicht, und alles was dahinter ist. Und da ist ja sehr viel dahinter...

Denkt ihr die Blattlaus weiß, dass es Menschen gibt? Nein, sie weiß nicht einmal, ob das Blatt ein Ende hat, welche Form es hat und den Baum kennt sie erst recht nicht... geschweige denn alle anderen Tiere, Menschen und Gegenstände der Menschen, Garten, ...

Und somit wird es nie soweit kommen dass wir alles kennen. Wir sind wie Blattläuse. Und was wir sehen, ist nicht viel.

Und das ist bei weitem nicht das Einzige, wobei wir mit kleinen, abgeschiedenen Tierchen zu vergleichen sind.
 
Das ist es ja genau, was ich zu sagen versuchte: Die Entwicklung kann sich aus dem einen, ersten Gott der Bibel ergeben haben. Die Bibel beschreibt diesen Vorgang mehrfach! Immer wieder wird berichtet, dass selbst Israel den falschen Göttern opfert und sichtbare Gottesbilder haben möchte:
"Als nun das Volk sah, daß Mose säumte, vom Berg herabzukommen, versammelte sich das Volk zu Aaron, und sie sagten zu ihm: Auf! Mache uns Götter, die vor uns herziehen"(Bibel, 2. Mose 32,1)

Ist es eine direkte Abwendung?
Oder nur die Forderung nach Gott/Göttern, welche für sie da sind?
Man muss im Zusammenhang bedenken, dass sie zu dieser Textstelle gerade dabei sind 40 Jahre durch die Wüste zu wandern, nach dem sie den Exodus aus der ägyptischen Sklaverei hinter sich hatten und nun auf der Suche nach einerneuen Heimat sind.
Dies kann man durchaus als schwierige Zeit betrachten und das Bedürfnis nach Schutz ist stark.
Und nachdem sie diesen Fehltritt mit dem Kalb gemacht hatten, gab Gott ihnen ja die Bundeslade, ein direktes Zeichen von ihm mit den 10 geboten darin und sie waren wieder zufrieden.

Es wird hier nur ein grundsätzliches menschliches Bedürfnis aufgezeigt.
Oder anders gesagt, du wirst dir auch eine andere suchen (auch wenn du deine Frau liebst), wenn sie sich dir nicht mehr zeigt oder sich nicht mehr von dir berühren lässt (es sei denn du bist ein Moses, der auch treu bleibt in Krisenzeiten, aber das sind die seltensten).



Nun, die Stelle oben ist ja sicher auch ein Beleg dafür, dass sich Menschen von Gott abwandten. Für die Israeliten wiederholt sich das z.B. in der Zeit der Könige regelmäßig:
"So spricht der HERR: Gibt es denn keinen Gott in Israel, daß du hinsendest, um Baal-Sebub, den Gott von Ekron, zu befragen? "(Die Bibel, 2. Könige 1,6)
Das Abwenden von Gott wird übrigens in der Bibel mit "Anbeten anderer Götter" ausgedrückt. Also sind auch aus Sicht der Bibel nicht verschiedene Religionen gleichberechtigt sondern nur der Glaube an den einen, wahren Gott. Alles andere ist - lt. Bibel - Irrlehre. Paulus warnt z.B. davor:
Gal 1,8
Wenn aber auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium entgegen dem verkündigten, was wir euch als Evangelium verkündigt haben[a]: er sei verflucht
Wenn aber auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium entgegen dem verkündigten, was wir euch als Evangelium verkündigt haben[a]: er sei verflucht (Die Bibel, Galater 1, 8)

Die Bibel ist ein bisschen älter und wir haben mittlerweile andere Ethik- und Moralvorstellungen entwickelt.
Ausserdem hat das Volk der Israeliten immer wieder unter Sklaverei und Angriffen zu leiden, dass sich dann auch durch die Bibel im Glauben eine "knallharte göttliche Aussenpolitik" zeigt ist nur verständlich.




Genau das habe ich doch geschrieben ^^

Ich entschuldige mich, habe gerade gesehen, dass ich zu später Stund ein "nicht" zwischen "auch ... verkehrt" vergessen hatte, kann ja mal vorkommen :ugly:
 
Und das ist bei weitem nicht das Einzige, wobei wir mit kleinen, abgeschiedenen Tierchen zu vergleichen sind.
Unglaubliche Theorie. Kam bestimmt noch nie jemand drauf, dass die Menschen nicht viel vom Universum wissen und im vergleich zum Universum winzig sind. :yawn::LOL:

Der große Unterschied zur Blattlaus ist, dass sie selbst nicht mal weiß wie sie entstand. Die Menschen haben durch ihren Intellekt den Vorteil die Realität nicht nur teilweise zu erfahren, sondern zu erforschen und viele Dinge herausfinden können. Wir wissen wie wir auf die Welt gekommen sind, wir wissen wie sich Lebewesen über millionen Jahre entwickelt haben. Wir sind zum Mond geflogen.
 
Unglaubliche Theorie. Kam bestimmt noch nie jemand drauf, dass die Menschen nicht viel vom Universum wissen und im vergleich zum Universum winzig sind. :yawn::LOL:

Der große Unterschied zur Blattlaus ist, dass sie selbst nicht mal weiß wie sie entstand. Die Menschen haben durch ihren Intellekt den Vorteil die Realität nicht nur teilweise zu erfahren, sondern zu erforschen und viele Dinge herausfinden können. Wir wissen wie wir auf die Welt gekommen sind, wir wissen wie sich Lebewesen über millionen Jahre entwickelt haben. Wir sind zum Mond geflogen.

Es geht doch nicht darum, dass da noch keiner drauf gekommen sein soll. Es geht hier nur rein um meinen persönlichen Standpunkt. Und klar erforschen wir mit unserem Intellekt die Umgebung. Aber das ist eigentlich auch genau das Thema: die Blattlaus hat einen FÜR UNS kleinen Intellekt, wir haben für irgendjemanden einen kleinen Intellekt, und so weiter.
 
Hab gestern durch Zufall quarks und co zur Evolution gesehen. Vieles ist echt erstaunlich. Ind er Sendung wurden die Kreationisten sogar erwähnt und als ungebildet dargestellt. Aber mir ist natürlich wieder ein Problem der Evloution aufgefallen.
https://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2010/0817/uebersicht_evolution.jsp

Bei dem gesamten Film, bei ca. 12:30 min, wird erklärt, dass man bislang davon ausging, dass MEhrzeller schrittweise aus Einzellern entstanden seien. Dies ist nun - laut der These eines Evolutionsforschers - falsch, weil es keine solche Lebewesen gibt. Daher muss die Entwicklung sprunghaft stattgefunden haben. Denn dass sich das Leben aus den Bakterien entwickelt habe ist "klar". Leider wird im weiteren wieder nicjt erklärt, wie das nun passiert sein soll.

Also: das bisherige Wissen war falsch.
Folgerung: neue Ergänzung der Theorie, für die es auch keine Belege gibt.

Oder habe ich das in der Sendung falsch verstanden?