Was würdet ihr bei der nächsten Bundestagwahl wählen?

  • CDU/CSU

    Stimmen: 18 8,5%
  • SPD

    Stimmen: 13 6,1%
  • FDP

    Stimmen: 30 14,1%
  • Bündnis90/die Grünen

    Stimmen: 26 12,2%
  • Linkspartei

    Stimmen: 28 13,1%
  • NDP

    Stimmen: 10 4,7%
  • DVU

    Stimmen: 0 0,0%
  • Republikaner

    Stimmen: 0 0,0%
  • Piratenpartei

    Stimmen: 80 37,6%
  • DKP

    Stimmen: 2 0,9%
  • Tierschutzpartei

    Stimmen: 0 0,0%
  • CM

    Stimmen: 0 0,0%
  • Sonstige

    Stimmen: 6 2,8%

  • Umfrageteilnehmer
    213
  • Umfrage geschlossen .
...

*boooohoooooooooo* Jetzt wirds gruselig. Die NWO hält Einzug.
Vielleicht solltest Du dann lieber diesen Blödsinn hier posten.

Gruselig ist das schon, da hast Du recht.

Und wikipedia soll man auch nicht alles glauben. Allerdings entstammt das Zitat der "radikalkommunistischen" Berliner Zeitung .... :ugly:

https://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2002/0417/politik/0031/index.html

Aber ist schon klar - ist ein netter Kaffeekranz, mehr nicht.
 
Wer wählt den Freiwillig die Union

:evil: Das wüßte ich gerne mal ? Und warum ?


Aber das schlimmste ist doch möchte so einen Kanzler haben. Erst Honecker Prinzessin dann Vatermord im politischen Sinn. Dann Ziehkind von Kohl wieder politischer Vatermord. (Lol die Ausdrücke stammen übrigens aus der Zeitung)

Keine Ahnung wo Leute herkommen die diese Frau auch noch direkt als Kanzlerin wählen würden ?

Für gute Argumente bin ich jederzeit bereit von meine Meinung zu ändern. Aber es sollten schon wirklich gute Argumente sein.

PS. Ich sammle gerne wieder ein paar Rote Punkte aber ein kurzer Kommentar wäre nett. Ihr müßt auch nicht anonym bleiben, ich verspreche weder zu beisen oder auf sonst eine Art und Weise gewaltätig zu werden.
 
Ich weiß, Dieser Thread dreht sich um die Linke, aber da jetzt auch ein CDU/FDP-Thread Hochkommt, mache ich die Sache Hier mal zu einem Sammelthread Bundestagswahl... Und Als Bonus gibt es die Sonntagsfrage gleich nochmal als Umfrage hier im Forum - Ich denke, dann können wir alle Aspekte der Bundstagswahl in einem Thread behandeln...;)
 
Sonntagsfrage

Jeder Kennt sie: Die Berühmte Frage "Was würden Sie Wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre?"

Für die Nächste Bundestagswahl Mal ganz unrepräsentativ hier im Forum
 
Ähm, war dazu nicht ne Umfrage angebracht? :roll:

edit: Naja, ich bin FDP-Mitglied... Werde also FDP wählen und auch ein paar Wahlkampfveranstaltungen unterstützen...
 
Mangels akzeptabler Alternativen: FDP. Ich erwarte aber, dass bei Schwarz-Gelb die Wahlversprechen eingehalten werden, das heißt:

- Durchsetzen der Steuerreform
- Kein Durchwinken von weiteren Bürgerrechtsbeschneidungen
- Aussetzen der Wehrpflicht

etc.

Ansonsten werde ich bei der nächsten Bundestagswahl ungültig wählen.

Und bevor der erste mit dem in letzter Zeit bei derartigen Diskussionen geradezu inflationär auftretenden Spruch "wie kann man angesichts der Wirtschaftskrise nur die FDP wählen, deren Politik diese doch mitverursacht hat", hier ein paar Gegenargumente und Denkanstöße:

- Die Krise hat ihren Ursprung in den USA. Die dortige Regulierung des Finanzmarktes unterscheidet sich in vielen grundlegend von der deutschen. Die FDP hatte darauf freilich keinerlei Einfluss
- Die FDP war in den letzten 10 Jahren auch in Deutschland nicht an der Macht
- Die Finanzkrise hatte ihren Ursprung nicht oder zumindest nicht nur in einem vermeintlichen "Casino-Kapitalismus", den die FDP angeblich propagiert. Auch staatlicher Einfluss in Form von Subventionen und den von Bankern ja geradezu erwarteten "Rettungspaketen" spielte eine entscheidende Rolle. Auf einem freieren Markt, auf dem der Staat einen nicht aus der selbstverbockten Scheiße zieht, ist man vorsichtiger
- Die FDP hat noch mehr Programmpunkte als nur "Steuern runter". Zu den Reihen der FDP gehören zum Beispiel auch viele Bürgerrechtler wie Gerhart Baum, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger oder Alexander Alvaro. Die FDP steht auch für eine freiheitliche Gesellschaftspolitik, auch wenn sie ihren Schwerpunkt meines Erachtens etwas mehr in diese Richtung verlagern könnte
- Die FDP steht für die Freiheit der Forschung. Im Gegensatz zu allen anderen der fünf großen Parteien lehnt sie z.B Stammzellenforschung und grüne Gentechnik nicht ab, sondern ist offen für Wissenschaft und neue Technologien. Für mich als Wissenschaftler ein entscheidender Pluspunkt.

Für mich ist es erstaunlich was die ehemalige SED Partei für eine Entwicklung hingelegt hat.
Entwicklung? Die Linke ist die selbe Partei, die Menschen an der Mauer hat erschießen lassen. Jawohl, die selbe Partei! Wer's nicht glaubt, hier ein Zitat von Karl Holluba, Bundesschatzmeister der Partei "Die Linke", in einer Eidesstattlichen Versicherung vor der Pressekammer des Berliner Landgerichts:

Karl Holluba schrieb:
Die Linke" ist rechtsidentisch mit der "Linkspartei.PDS", die es seit 2005 gab, und der PDS, die es vorher gab, und der SED, die es vorher gab.

Weitere Kommentare erübrigen sich.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
- Kein Durchwinken von weiteren Bürgerrechtsbeschneidungen

Schwarz stellt Schäuble.

- Die Krise hat ihren Ursprung in den USA. Die dortige Regulierung des Finanzmarktes unterscheidet sich in vielen grundlegend von der deutschen. Die FDP hatte darauf freilich keinerlei Einfluss

Der offene Kapitalismus sieht eine internationale Verflechtung vor. Daher sind wir von amerikanischen Problemen betroffen, was natürlich kein Grund für einen Protektionismus sein darf. Aber eine Kontrollinstanz wäre hier wichtig, sodass wir nicht mitfallen.

- Die FDP war in den letzten 10 Jahren auch in Deutschland nicht an der Macht

Baden Württemberg -> LBBW
Hat doch deutliche Verluste letztes Jahr eingefahren und wird u.U. Staatshilfen benötigen.

Auf einem freieren Markt, auf dem der Staat einen nicht aus der selbstverbockten Scheiße zieht, ist man vorsichtiger

Nächstes Mal nehmen wir die Pleite dann einfach hin und lassen alles auf uns zukommen? Der Staat muss immer den Banken helfen, egal was sie machen. Das ist in einer vollkommenen Unabhängigkeit auch so. Warum? Wenn die Banken leer sind muss zum Schutzedes Wohls der Allgemeinheit eingegriffen werden, das kann man nicht verhindern. Greift der Staat in einem solchen Fall nicht ein, dann ist es aus mit dem Staat, das wissen die Banken. Der richtige Weg liegt in der anderen Richtung: Überprüfen, kontrollieren usw.



- Die FDP steht für die Freiheit der Forschung. Im Gegensatz zu allen anderen der fünf großen Parteien lehnt sie z.B Stammzellenforschung nicht ab, sondern ist offen für Wissenschaft und neue Technologien.

Interessant angesichts der Tatsache, dass alle Anderen Parteien aus ethischen Gründen die Fraktionsdisziplin in diesem Punkt aufheben, da es hier um die Frage der Auslegung der Menschenwürde geht. Von daher ist es doch kritisch zu beäugeln, wenn sich eine ganze Fraktion nicht ethisch mit einem so kontroversen Thema individuell auseinandersetzen kann.
Da lob ich mir dann doch eher eine Meinungsvielfalt(bspw. in der CDU Schavan als eine katholische Forschungsministerin schafft einen Spagat, während andere Abgeordnete strikt dagegen/dafür sind).

Ich wähle natürlich als Grüner die Grünen und versuche Cem bei seinem Direktmandat zu helfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mangels akzeptabler Alternativen: FDP. Ich erwarte aber, dass bei Schwarz-Gelb die Wahlversprechen eingehalten werden, das heißt:

- Durchsetzen der Steuerreform
- Kein Durchwinken von weiteren Bürgerrechtsbeschneidungen
- Aussetzen der Wehrpflicht

erwarte nicht zuviel von den wahlkampfversprechen. eine steuersenkung beispielsweise ist angesichts der horrenden staatsverschuldung überhaupt nicht zu finanzieren. das gegenteil wird der fall sein, denn es wird zusätzlich zum katastrophalen haushalt durch die krise noch mindereinnahmen auf der steuerseite geben. dementsprechend werden weitere einnahmequellen benötigt. zb. steuern, pkw-maut etc.

ein aussetzen der wehrpflicht wird es auch nicht geben, denn man findet ja scheinbar wieder gefallen daran, sich in internationalen konflikten zu engagieren. siehe afghanistan.

die FDP stellt sich für mich derzeit allerdings als die partei dar, die am wenigsten schaden anrichtet - sozusagen das geringste übel ist. wenn es zu einer schwarz-gelben koalition kommen wird, werden aber auch die FDP-wahlversprechen in den koalitionsverhandlungen eins nach dem anderen kippen. das war schon immer so, vor allem bei den kleineren partein. schließlich will man ja auch den einen oder anderen ministerposten bekleiden. ;)
 
erwarte nicht zuviel von den wahlkampfversprechen.
Das macht hoffentlich niemand mehr, solange es um Geld geht. Manche Versprechen sind aber doch durchaus verständlich und darauf kann man auch vertrauen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Grünen, wenn sie eine Mehrheit bekämen, die Atomkraftwerke sehr zeitnah abschalten würden, ungeachtet jeder monetären Frage.

ein aussetzen der wehrpflicht wird es auch nicht geben, denn man findet ja scheinbar wieder gefallen daran, sich in internationalen konflikten zu engagieren. siehe afghanistan.
Und für solche Einsätze brauchen wir Wehrpflichtige? Dafür brauchen wir eine gut ausgestattete, vernünftig ausgebildete und erfahrene Armee. Da könnte man das Geld nehmen, welches man sonst für die Ausbildung von Wehrpflichtigen nimmt. Oder besser: Man mietet sich diese Soldaten in Ländern, wo es sie gibt.

die FDP stellt sich für mich derzeit allerdings als die partei dar, die am wenigsten schaden anrichtet - sozusagen das geringste übel ist.
Die Demokratie sollten wir an dem Tag abschaffen, wo wir nur noch "das geringste Übel" wählen. Ich weiß noch nicht, wen ich wähle, zumal das bei Europa-, KOmmunal- und Bundestagswahlen durchaus deutlich unterschiedliche Gruppierungen sein könnten, ich wähle aber nur dann und nur die Partei, von der ich überzeugt bin, dass sie etwas Vernünftiges tut.

Marty
 
Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Grünen, wenn sie eine Mehrheit bekämen, die Atomkraftwerke sehr zeitnah abschalten würden, ungeachtet jeder monetären Frage.

wenn sie die absolute mehrheit bekämen, was natürlich utopisch ist, könnte ich mir das sehr gut vorstellen. ;)

Und für solche Einsätze brauchen wir Wehrpflichtige?

für diese einsätze natürlich nicht. aber die berufssoldaten rekrutieren sich zumeist aus wehrpflichtigen, die nach ihrer pflichtzeit noch ein paar jahre dranhängen. dafür braucht man die wehrpflicht.

Dafür brauchen wir eine gut ausgestattete, vernünftig ausgebildete und erfahrene Armee. Da könnte man das Geld nehmen, welches man sonst für die Ausbildung von Wehrpflichtigen nimmt. Oder besser: Man mietet sich diese Soldaten in Ländern, wo es sie gibt.

da gebe ich dir uneingeschränkt recht. allerding mache ich mir da wenig hoffnung, zumal dann natürlich auch die bundeswehr entsprechend abgespeckt werden müsste. das wird wohl nicht vielen dort gefallen. ;)

Die Demokratie sollten wir an dem Tag abschaffen, wo wir nur noch "das geringste Übel" wählen. Ich weiß noch nicht, wen ich wähle, zumal das bei Europa-, KOmmunal- und Bundestagswahlen durchaus deutlich unterschiedliche Gruppierungen sein könnten, ich wähle aber nur dann und nur die Partei, von der ich überzeugt bin, dass sie etwas Vernünftiges tut.

Marty

du weißt was ich meine. ;) derzeit gibt es einfach keine partei, die mich mit ihrem wahlprogramm überzeugen kann weil ich sie nicht für glaubwürdig halte. allen voran die linke, gleich gefolgt von der SPD. über die grünen müssen wir uns nicht unterhalten. randparteien wähle ich nicht. die CDU verspricht steuersenkungen, die nicht zu realisieren sind und wirbt für ein rentensystem, welches wir uns in ein paar jahren nicht mehr leisten können und ja jetzt schon aus steuermitteln mitfinanziert wird. einziger lichtblick - dieter althaus, der von mir auf jeden fall die stimme bekommt. tja und die fdp - verspricht auch steuersenkungen die wohl nie in die tat umgesetz werden, hat aber durchaus einige punkte die ich sehr befürworte. deshalb wird die FDP wohl in diesem jahr meine stimme bekommen.
 
für diese einsätze natürlich nicht. aber die berufssoldaten rekrutieren sich zumeist aus wehrpflichtigen, die nach ihrer pflichtzeit noch ein paar jahre dranhängen. dafür braucht man die wehrpflicht.
Wer sich beim Bund verpflichten möchte, wird das dann doch immer noch können und auch machen.

da gebe ich dir uneingeschränkt recht. allerding mache ich mir da wenig hoffnung, zumal dann natürlich auch die bundeswehr entsprechend abgespeckt werden müsste. das wird wohl nicht vielen dort gefallen.
Personell wird doch schon länger abgespeckt. Und die Wehrpflichtigen waren für die Berufssoldaten doch nichts anderes als durchlaufende Posten.

randparteien wähle ich nicht.
Das ist das Problem, alle wollen was ändern, aber es soll bitte von SPD,CDU und den drei "kleineren" gemacht werden, alles andere kommt nicht in Frage. Warum eigentlich nicht?

Und ich halte es immer damit: Wenn ich der Meinung bin, andere könnten es nicht besser machen, dann mache ich es selber. Wenn keine Partei meinen Wünschen entgegenkommt, dann muss ich selber in eine Partei und mich durchkämpfen. Schwierig bis unmöglich, aber nichtstun ist auch nicht besser.

und wirbt für ein rentensystem, welches wir uns in ein paar jahren nicht mehr leisten können und ja jetzt schon aus steuermitteln mitfinanziert wird.
Alle wollen an der gesetzl. Rente festhalten, das ist mir schon Graus genug.

Marty
 
Zweifel sind ok und angebracht.

Ich bin auch skeptisch ob die Linken ihr Wahlprogramm umsetzen können. Das liegt in erster Linie daran weil ich Glaube das die meisten Wähler wieder die wählen die uns bis dahin reingeritten haben, die sogenannten Volksparteien die anderen schon aufgegegben haben und gar nicht erst zur Wahl gehen. Und die dritte Gruppe derjenigen die zwar alles ändern möchten aber bitte last meine Privilegien unangestastet.
Man braucht Mut und Selbstverdrauen um wirklich etwas neues anzupacken. Aber leider ist der Mensch inzwischen ein Wohlstandstier mit einen ausgeprägten Herdentrieb. Und jeder der Tiere kennt weis das die Herde immer den falschen Hinterher rennt. Das oft blind losgegestürmt ohne Sinn ohn e Verstand. Wer daran zweifelt schaue in eine beliebige Zeitung, Nachrichten Kanal.
Und versuche das ganze mit Logik zu erklären. Wir Verhalten uns als wären wir nicht im 21 Jahrhundert sondern zur Zeit der Relegionskriege. Nur das es heute neben unseren materiellen Gott noch ein Götter gibt die nie jemand gesehen hatt. Die so Mysteriös wie unerklärlich sind. Aber in ihren Anweisungen sehr klar da sie sich von Elend und Blut und Schrecken ernähren.


Also kann wohl die Parole nur " Weiter vorwärts in Abgrund" lauten. Entweder wir zeigen Mut zur Veränderung oder wir machen weiter wie bisher.

Einen bequemen Weg wo jeder Zweifel ausgeräumt wird und für alles eine Versicherungs Police rumgereicht wird ist nicht in sicht. Wer auf diesen Weg wartet wird wohl vorher eher wissen was nach der Torlosen Schranke auf ihn und uns alle erwartet. Leider kommen keine Nachrichten von dort.

Deshalb sollte jeder von uns das hier und jetzt nutzen.

Die Zeit ist reif für neues.
 
[N] Bundestagswahl ohne Pauli-Partei

Folgende News wurde am 31.07.2009 um 17:01:54 Uhr veröffentlicht:
Bundestagswahl ohne Pauli-Partei
DPA-News

München (dpa) - Die neue Partei Freie Union der Polit-Rebellin Gabriele Pauli muss ihre Hoffnung auf einen Einzug in den Bundestag begraben: Sie scheiterte komplett bei der Zulassung zur Wahl am 27. September. Die Landeswahlausschüsse lehnten ihre Teilnahme quer durch die Republik ab, weil sie nicht die erforderlichen Unterstützer- Unterschriften zusammengebracht hatte. In ihrem Stammland Bayern trägt Pauli selbst die Schuld am Aus: Auf den Unterlagen zur Aufstellung der Kandidaten fehlte ihre Unterschrift.
 
Ich bezweifle, dass du die Wahlprogramme aller zugelassenen Parteien durchgelesen hast. Da ist bestimmt auch was für dich dabei.

das ist richtig. aber zum einen räume ich randparteinen grundsätzlich wenig chancen auf ein vernünftiges wahlergebnis ein, zum anderen fehlt es randparteien an "experten", die diese wahlversprechen dann umsetzen können.

politik ist ja nicht nur zu sagen, dies und das muss geändert werden, sondern man muss auch wissen wie man das anstellt. und das traue ich randparteinen einfach nicht zu.

mir reicht schon das "kompetenzteam" der SPD, um in tränen auszubrechen. was nützt mir also das beste wahlprogramm, wenn ich nicht in der lage bin, dies mangels qualifiziertem personal auch umzusetzen. wenn man randparteien wählt, dann nur aus protest, oder um seine stimme nicht ungültig zu machen.
 
mir reicht schon das "kompetenzteam" der SPD, um in tränen auszubrechen.

Nunja, die haben eigentlich nur Experten in ihrem Team, von daher sollte man eher bei der Piratenpartei heulen...
Aber eine Stimme an eine Randpartei bedeutet den größeren Parteien auch, dass du ihrer Politik nicht zustimmst. Außerdem müssen ab und an auch mal neue Parteien das Parkett übernehmen. Und wenn ihnen keiner was zutraut werden sie auch nicht gewählt.
 
das ist richtig. aber zum einen räume ich randparteinen grundsätzlich wenig chancen auf ein vernünftiges wahlergebnis ein, zum anderen fehlt es randparteien an "experten", die diese wahlversprechen dann umsetzen können.

Man sollte Mut zu Neuem haben!

und wieso denken alle immer die jetzigen Parteien sind in allem Experten, die lassen sich auch nur beraten. Und ich finde es fehlt den oft am einfachen Menschenverstand.

Ich finde viel zu viel läuft hier echt schlecht in diesen Land.
 
Randparteien sind wichtig

Ich denke der Sinn einer Randpartei linkt darin Kräfte zu Bündeln die sich in den großen etablierten Parteien nicht mehr Vertreten fühlen. Indem ich eine Partei wie die Linke unterstütze sage ich doch eindeutig aus " Macht was ich bin mit der sozialen Schieflage sowie der Bildungs und Rentenpolitik einschließlich Gesundheitspolitik nicht einverstanden." Dafür ist eine Demokratie ja da.

Wer sich darauf verläßt das die SPD oder die UNION schon alles richtig macht wird früher oder später die Folgen zu tragen haben. Im positiven wie im negativen Sinne.

Jede Stimme die bei einer Wahl für ein bestimmtes Programm abgegeben wird sagt etwas aus. Ich esse ja auch nicht in einer Gaststätte ein Gericht was mir nicht liegt. Oder vom dem ich denke vielleicht schmeckt es mir dieses mal.

Deshalb macht es aus meiner Sicht durchaus Sinn auch Randparteinen zu wählen um den Genossen und den anderen noch etablierten Parteien meine Meinung mitzuteilen.

Der Stimmenverlust den die großen dadurch erleiden oder im besten Fall der Verlust auch wenn es nur einzel oder mehrere Sitze im Parlament sind zwingt die Parteien zum Handeln wenn sie nicht an einfluß verleiren wollen. Das führt dann wiederum zu Zugeständnissen an die Wähler um diese wiederum mit ins Boot zu holen.

Am Ende kann man es auch so sehen da sich alles immer wieder im großen Kreislauf aus Veränderungen befindet und nichts für immer so bleibt werden aus kleinen Parteien entweder mal Große Parteien wenn sie es schaffen die Interressen der Wähler zu vertreten. Und auch die heute noch großen Parteien können morgen zu Randparteien werden wenn sie vergessen wem sie vertreten.

Aber eins bleibt bestimmt die Macht liegt immer und ausschließlich beim Volk.