Bundeswehr will 1200 Soldaten für Syrien

Folgende News wurde am 29.11.2015 um 20:47:55 Uhr veröffentlicht:
Bundeswehr will 1200 Soldaten für Syrien
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Berlin (dpa) - Die Bundeswehr-Führung will deutlich mehr als 1000 Soldaten bei der von der Bundesregierung angekündigten Syrien-Mission einsetzen.
«Aus militärischer Sicht wird die für den Betrieb der Flugzeuge und Schiffe notwendige Zahl voraussichtlich bei etwa 1200 Soldatinnen und Soldaten liegen», kündigte Generalinspekteur Volker Wieker in der «Bild am Sonntag» an. Damit würde die Beteiligung deutscher Soldaten am Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) der größte aktuelle Auslandseinsatz der Bundeswehr.
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) schließt dabei auch eine Beteiligung syrischer Regierungstruppen nicht aus. «Es wird keine Zukunft mit (Baschar al-)Assad geben», sagte sie am Sonntagabend im ZDF. Sobald klar sei, was mit Syriens Machthaber geschehe, sei es aber «richtig, über die syrischen Truppen zu sprechen». «Dann muss das neu bewertet werden.»
Die Bundesregierung traf die Grundsatzentscheidung für die Militäroperation am Donnerstag aus Solidarität mit dem vom Terror getroffenen Nachbarn Frankreich. Das Verteidigungsministerium arbeitet unter Hochdruck an den Details. Am Dienstag will das Kabinett entscheiden, und auch die Beratungen im Bundestag sollen nicht lange dauern. Der Einsatzbeginn könne «sehr rasch nach Mandatierung erfolgen», sagte Wieker. Die Bundesregierung strebe ein Mandat noch in diesem Jahr an.
Konkret will Deutschland mit «Tornado»-Aufklärungsflugzeugen und einem Kriegsschiff in den Anti-IS-Kampf eingreifen. Allein die Besatzung der Fregatte, die den französischen Flugzeugträger «Charles de Gaulle» im Mittelmeer schützen soll, wird nach Einschätzung von Experten aus mehr als 200 Soldaten bestehen.
Zudem sollen ein Tankflugzeug und Satellitenaufklärung zur Verfügung gestellt werden. Knapp zwei Wochen nach den Anschlägen von Paris hatte die Bundesregierung beschlossen, einer entsprechenden Bitte von Frankreichs Präsidenten François Hollande nachzukommen.
Für den Syrien-Einsatz werde die Luftwaffe vier bis sechs Tornados bereitstellen können, um sie überlappend einzusetzen. Die Politik entscheide über die Dauer des Syrien-Einsatzes. «Militärisch sind wir durchhaltefähig.» Eine Beteiligung an den Luftangriffen in Syrien hält der Generalinspekteur zum jetzigen Zeitpunkt nicht für sinnvoll.
Der internationale Einsatz gegen die IS-Terroristen in Syrien bleibt in*Deutschland umstritten. Vor allem die von Frankreich ins Spiel gebrachte Kooperation mit Streitkräften des Regimes stößt auf Kritik.
Der SPD-Außenexperte Niels Annen nannte den Pariser Vorstoß in der «Frankfurter Rundschau» (Samstag) wenig hilfreich. Aus Sicht des stellvertretenden CDU-Vorsitzenden Armin Laschet führt dagegen kein Weg an einer Zusammenarbeit des Westens mit den Assad-Truppen vorbei.
Die Grünen machen ihre Zustimmung zum Syrien-Mandat von der umstrittenen Frage abhängig. «Assads Mörderbanden dürfen nicht die Bodentruppen für uns sein», sagte der Vorsitzende Cem Özdemir nach Angaben seiner Partei. Fraktionschef Anton Hofreiter sagte am Sonntag in der ZDF-Sendung «Berlin direkt»: «Entscheidend für uns ist, dass der Kampf auch erfolgreich sein kann.» Dafür brauche es zunächst eine Übergangsregierung nach Assad. «Wir sind sehr, sehr skeptisch.»
Die Linke bleibt bei ihrer strikten Ablehnung des Einsatzes. «Die Teilnahme an diesem Krieg wäre zum jetzigen Zeitpunkt absolut völkerrechtswidrig», sagte Fraktionsvize Jan Korte.
 
Putin: Türkei wollte dem IS mit Flugzeug-Abschuss helfen

Folgende News wurde am 30.11.2015 um 20:37:57 Uhr veröffentlicht:
Putin: Türkei wollte dem IS mit Flugzeug-Abschuss helfen
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Paris (dpa) - Der russische Präsident Wladimir Putin hat der Türkei bewusste Schützenhilfe für die Terrormiliz IS vorgeworfen. Mit dem Abschuss eines russischen Bombers habe Ankara den Ölhandel des IS sichern wollen, sagte Putin nach einem Bericht der Nachrichtenagentur AFP am Rande der UN-Klimakonferenz im Pariser Vorort Le Bourget. Die Luftwaffe des Nato-Landes Türkei hatte den russischen Bomber am vergangenen Dienstag an der türkisch-syrischen Grenze abgeschossen. Seither sind die Beziehungen zwischen den Ländern angespannt.
 
Keiner soll ja mitmischen, wenn der grosse Führer des GROSSrussischen Reiches bissl herumbombardieren will. :ugly:

Nun wie wirds wohl mit dem grossen Führer Al-Assad gehen? Wird seine Leiche durch Damaskos' Strassen geschleppt, wie Gaddafi oder wird er gehängt wie Saddam? :think:
 
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Putin nennt türkische Führung «Verräter»

Folgende News wurde am 03.12.2015 um 21:45:55 Uhr veröffentlicht:
Putin nennt türkische Führung «Verräter»
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Moskau/Belgrad (dpa) - Im Konflikt mit der Türkei hat der russische Präsident Wladimir Putin in seiner Rede an die Nation zu einem Frontalangriff ausgeholt.
Putin bezeichnete die Regierung in Ankara am Donnerstag als «verräterisches Regime», das in Syrien Terroristen unterstütze. Gleichzeitig drohte er mit weiterer Vergeltung wegen des Abschusses eines russischen Kampfflugzeugs durch die Türkei. Auch ein Treffen der Außenminister beider Staaten brachte keine entscheidende Annäherung.
Die Türkei hatte am 24. November einen russischen Kampfbomber im syrisch-türkischen Grenzgebiet abgeschossen. Ankara wirft Moskau Grenzverletzung vor. Der Kreml weist dies zurück und hat Sanktionen im Handel und Tourismus gegen das Nato-Land erlassen.
«Allah beschloss, die regierende Clique in der Türkei zu bestrafen, und hat sie um den Verstand gebracht», höhnte Putin in seiner Rede vor rund 1000 Amts- und Würdenträgern im Kreml. Hatte im vergangenen Jahr noch die Ukraine-Krise außenpolitisch das Thema vorgegeben, ging Putin diesmal vor allem auf den Syrien-Konflikt und den Kampf gegen den Terrorismus ein.
«Wir wissen, wer jetzt in der Türkei den Terroristen hilft, sich zu bereichern, indem das gestohlene Erdöl verkauft wird», sagte Putin im prunkvollen Georgssaal im Kreml. Russland wirft der Türkei und der Familie von Staatschef Recep Tayyip Erdogan vor, der Terrormiliz Islamischer Staat (IS)*durch den Kauf von Öl zu helfen.
Erdogan wies die Vorwürfe entschieden zurück. «Meine Familie mit hineinzuziehen, ist eine nicht sehr moralische Seite dieser Angelegenheit», sagte er in Ankara. Die Türkei habe Belege, dass der größte Ölhändler mit dem IS ein russisch-syrischer Staatsbürger sei.
Die türkische Führung werde den Abschuss des russischen Kampfjets bereuen, warnte Putin. «Wenn jemand ein hinterhältiges Kriegsverbrechen begeht, einen Mord an unseren Leuten, und dann denkt, er käme mit (einem Importverbot für)*Tomaten davon (...), dann täuscht er sich.»
Wegen der politischen Spannungen legten Moskau und Ankara auch das für beide Seiten wichtige Energie-Projekt Turkish Stream auf Eis. Die Planung der Gaspipeline durch das Schwarze Meer sei gestoppt, weil die Arbeit der gemeinsamen Regierungskommission ausgesetzt worden sei, sagte Energieminister Alexander Nowak.
Auch ein erstes Treffen der Außenminister Sergej Lawrow und Mevlüt Cavusoglu seit dem Kampfjet-Abschuss brachte am Donnerstag keinen Sinneswandel. «Wir haben nichts*Neues von Cavusoglu*gehört», sagte Lawrow nach dem Gespräch am Rande des Ministerrats der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in Belgrad. Er habe Cavusoglu den bisherigen Standpunkt Russlands erläutert.
Cavusoglu gab sich zumindest optimistisch, dass die derzeitigen Spannungen zwischen beiden Ländern nicht von Dauer sein werden. «Ich bin sicher, dass besonnenere Gemüter die Oberhand behalten und wir fähig sein werden, unsere Beziehung wie in alten Tagen fortzuführen», sagte er laut der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hatte beide Seiten zuvor zu einer Entschärfung des Streits angehalten.
In seiner Rede an die Nation begrüßte Putin den Beginn der britischen Luftangriffe in Syrien am Donnerstag. Zugleich betonte er, nur gemeinsam könne die internationale Gemeinschaft den Terrorismus besiegen: «Wir müssen alle Differenzen beilegen und eine mächtige, einheitliche Anti-Terror-Front schaffen, die auf dem Völkerrecht begründet ist und von den UN*geführt wird.»
Auch Lawrow rief die Führung in London auf, ihre militärischen Handlungen im Einklang mit dem Völkerrecht umzusetzen. Dafür benötige Großbritannien - so wie Russland - die Zustimmung der syrischen Regierung, sagte er. Bislang fliegen Russland und eine US-geführte Koalition unabhängig voneinander Luftangriffe in Syrien.
 
Oojee, der Putin hat selbst ziemlich mysteriöse Vergangenheit, wenn wir es genau betrachten. Ein Mafiaboss wurde neidisch.

1. Wie kommt es dazu, dass eine Staatsbeamte wie Putin mal war, wird Milliardör?
2. Wie war es mit den Terroranschlägen usw. in Russland in 90er Jahren als Putin war Chef von wichtigsten Geheimdienst? Es gibt starke Hinweise, das die wurden von Staatsgeheimdienste inszeniert um Bevölkerung gegen tschetschenische Rebellen zu hetzen.

Die Zeit (1990er) war doch wild und kaotisch in Russland, und offenbar organisierte Kriminalität war teilweise eng verbunden mit Staatsorganen, welche unter mächtigen Wirrwarr agierten. Zugegeben, da hat Situation verbessert unter Putin, was andererseits nicht unbedingt Verdienst des Putins ist.
 
Herrmann: *«Anfangsverdacht» zu IS-Kontakt von Flüchtlingen

Folgende News wurde am 22.12.2015 um 15:53:28 Uhr veröffentlicht:
Herrmann: *«Anfangsverdacht» zu IS-Kontakt von Flüchtlingen
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Berlin (dpa) - In Deutschland sollen etwa ein Dutzend Flüchtlinge mit falschen syrischen Pässen eingereist sein, die aus der gleichen Quelle stammen wie jene zweier IS-Attentäter von Paris.
Das berichtete die «Bild»-Zeitung unter Berufung auf Informationen aus Kreisen der Bundesregierung. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) bestätigte, dass mehrere Personen mit falschen Papieren aus Syrien ins Land gekommen seien, bei denen ein «Anfangsverdacht» auf Kontakte zum Islamischen Staat (IS) bestehe.
Zwei der Attentäter bei den Anschlägen von Paris am 13. November sollen vom IS als Flüchtlinge nach Europa eingeschleust worden seien. Sie waren auf dem Weg nach Frankreich auf der griechischen Insel Leros kontrolliert worden.
Nun sind laut «Bild» Ausweispapiere mit den gleichen Fälschungsmerkmalen aufgetaucht wie bei den Dokumenten der beiden Männer. Dabei handele es sich um gestohlene Original-Pässe aus der IS-Hochburg Al-Rakka, die von Fälschern auf andere Identitäten ausgestellt worden seien.
Die Pässe der etwa ein Dutzend Flüchtlinge seien vor den Pariser Anschlägen vom 13. November bei der Einreise nach Deutschland vorgezeigt worden, meldete das Blatt. Fingerabdrücke der echten oder vermeintlichen Flüchtlinge seien nicht genommen worden. Die deutschen Behörden wüssten nicht, wo die Eingereisten sich jetzt aufhielten.
Die Terrororganisation IS hat in Syrien, Irak und Libyen in mehreren Städten die offiziellen Behörden übernommen und zahlreiche echte Passdokumente erbeutet - der «Welt am Sonntag» zufolge mutmaßlich Zehntausende. Bereits im März war bekannt geworden, dass dem IS in Al-Rakka rund 3800 syrische Blanko-Reisepässe in die Hände fielen.
Herrmann sagte in München, den Bundessicherheitsbehörden zufolge seien im Oktober und November mehrere Personen eingereist, deren Reisepässe ähnliche Seriennummern hätten wie syrische Pässe, die vom IS erbeutet worden seien. «Das weiß man, weil man damals Kopien dieser Pässe gemacht hat.» Auch bei zwei Pariser Attentätern seien Pässe aus einer solchen Serie gefunden worden.
Herrmann betonte: «Ein Anfangsverdacht, dass es sich da um weitere Leute, die auch vom IS geschickt worden sind, handeln könnte, der liegt natürlich nahe; er muss zumindest aufgeklärt werden.» Leider wisse man im Moment aber nicht, wo die betreffenden Flüchtlinge nun seien.
Herrmann nannte es «höchst unbefriedigend», wenn Flüchtlinge nicht unmittelbar nach ihrer Einreise komplett erfasst würden. Jeder müsse «sofort vollständig registriert werden, mit Fingerabdrücken». Man müsse davon ausgehen, dass IS-Terroristen versuchen könnten, sich unter Flüchtlinge zu mischen. «Dessen muss man sich gewahr sein.»
Angesichts der Vielzahl an erbeuteten Pässen weisen Sicherheitskreise aber darauf hin, dass eine Einreise mit falschen Papieren aus einer IS-Quelle keineswegs zwingend bedeuten muss, dass die jeweilige Person vom IS geschickt wurde. Es gebe allgemein einen großen Markt für gefälschte Papiere.
In den vergangenen Monaten kam es immer wieder vor, dass sich Flüchtlinge fälschlicherweise als Syrer ausgaben oder mit falschen Papieren einreisten. Viele Asylsuchende kommen aber ohnehin ganz ohne Ausweisdokumente nach Deutschland.
Das Bundesinnenministerium wollte sich auf dpa-Anfrage nicht näher zu dem «Bild»-Bericht äußern. Ein Sprecher erklärte allgemein, die Sicherheitsbehörden seien seit langem sensibilisiert, dass beim Flüchtlingszuzug auch falsche Dokumente zum Einsatz kommen könnten. Syrische Pässe würden daher besonders sorgfältig geprüft.
Es sei nicht auszuschließen, dass unter den Flüchtlingen auch Schlepper, Menschenhändler, Kriegsverbrecher, Mitglieder militanter oder terroristischer Gruppen oder extremistische Einzelpersonen seien. Solchen Hinweisen gingen Polizei und Verfassungsschutz in jedem Einzelfall nach. «Dies führte bisher zur Einleitung von Ermittlungsverfahren im unteren zweistelligen Bereich.»
 
Von ca. ~800.000 registrierten Flüchtlingen sind vermutlich 12 Stück Terroristen (?), bzw. hatten/haben KONTAKT zur IS. Das sind sage und schreibe 0,0015%. Laut den "Prognosen" von Schwarzsehern müsste der prozentuale Wert wesentlich höher sein.
 
Türkei wirft Russland neue Verletzung des Luftraums vor

Folgende News wurde am 30.01.2016 um 20:21:49 Uhr veröffentlicht:
Türkei wirft Russland neue Verletzung des Luftraums vor
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Istanbul/Moskau (dpa) - Das Nato-Land Türkei hat der russischen Luftwaffe eine erneute Verletzung des Luftraums im Grenzgebiet zu Syrien vorgeworfen. Das Außenministerium in Ankara habe deswegen den russischen Botschafter einbestellt, meldete die Agentur Anadolu.
Ein russisches Kampfflugzeug vom Typ Su-34 habe am Freitag mehrere Warnungen der türkischen Luftabwehr ignoriert. Die Nato forderte Russland zur Deeskalation auf.
Das Verteidigungsministerium in Moskau wies die Anschuldigungen zurück. «Das ist Propaganda ohne Beweise», sagte Generalmajor Igor Konaschenkow der Agentur Interfax zufolge.
«Ich forderte Russland auf, sich verantwortungsbewusst zu verhalten und den Luftraum der Nato voll zu achten», teilte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Samstag mit. Er schloss sich der Darstellung Ankaras zu der Luftraumverletzung an und erklärte: «Frühere Zwischenfälle haben gezeigt, wie gefährlich solches Verhalten ist.»
Die Türkei hatte am 24. November einen russischen Kampfbomber im syrisch-türkischen Grenzgebiet abgeschossen. Ankara warf Moskau Grenzverletzung vor. Der Kreml wies das vehement zurück und verhängte Sanktionen im Handel und Tourismus gegen das Nato-Land.
 
Kerry: Assad ist maßgeblich für Ausbreitung des IS verantwortlich

Folgende News wurde am 02.02.2016 um 19:54:19 Uhr veröffentlicht:
Kerry: Assad ist maßgeblich für Ausbreitung des IS verantwortlich
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Rom (dpa) - US-Außenminister John Kerry hat das Regime des syrischen Präsidenten*Baschar al-Assad maßgeblich für die Ausbreitung der Terrormiliz Islamischer Staat in der Region verantwortlich gemacht. Die humanitäre Katastrophe in dem Land verschlimmere sich mit jedem Tag, weil Assad sein Volk absichtlich verhungern lasse und von*lebensnotwendigen Versorgungslinien abschneide. Das sagte Kerry am Ende eines Treffens der Anti-IS-Koalition in Rom. Seine Taktik verstoße gegen jedes Kriegsrecht. Assad sei deshalb ein «Magnet für Terrorismus.»
 
Im Vorfeld der massiven Aggression gegenüber des souveränen Staates Syrien und seiner legitimen Regierung wurden im Jahr 2013 durch die NATO-Verbrecherbande Daten zum Verhältnis der syrischen Bevölkerung zu ihrer gewählten Regierung erhoben. Das Ergebnis war, dass ca. 70% der Bewohner des Landes zu ihrer Regierung stehen. Auch heute würde das Ergebnis einer solchen Erhebung kaum von der
Zahl aus dem Jahr 2013 abweichen, trotz der aufwendigen Unterstützung der Terroristenbanden durch die westlichen Kriegstreiber. https://web.archive.org/web/2013060...winning-the-war-for-syrians-hearts-and-minds/
 
Standpunkt: Erdogan steht vor den Scherben seiner Syrienpolitik

Folgende News wurde am 18.02.2016 um 19:18:00 Uhr veröffentlicht:
Standpunkt: Erdogan steht vor den Scherben seiner Syrienpolitik
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Die Salzburger Nachrichten haben eine Einschätzung bezüglich der Syrienpolitik des türkischen Präsidenten Erdogan verfasst. Demnach sei Erdogans Handeln in dieser Beziehung eine Aneinanderreihung von Wunschdenken, Fehleinschätzungen und falschen Entscheidungen.

Erdogan habe laut Meinung des Blattes offenbar darauf gesetzt, dass das Assad-Regime falle. Viele Experten gehen aber mittlerweile davon aus, dass Assad sich halten wird. Auch scheinen demnach Erdogan die IS-Terroristen als Nachbarn lieber zu sein, als die Kurden.


Mehr noch scheint es so, als ordne der türkische Staatschef dem Kampf gegen die Kurden alles andere über. Auf diese Art und Weise habe Erdogan nach Einschätzung der Salzburger Nachrichten aber den Terrorismus in sein Land geholt und den Friedensprozess mit den Kurden zum Erliegen gebracht.
 
USA verurteilen Luftangriff auf Hilfskonvoi in Syrien scharf

Folgende News wurde am 20.09.2016 um 06:49:18 Uhr veröffentlicht:
USA verurteilen Luftangriff auf Hilfskonvoi in Syrien scharf
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Washington (dpa) - Die USA haben den Angriff auf einen Hilfskonvoi in Syrien scharf verurteilt. Es handele sich um eine abscheuliche Attacke, sagte ein hochrangiger Regierungsbeamter am Montagabend im Gespräch mit Journalisten. Der Konvoi wurde nach UN-Angaben in dem Ort Orem al-Kubra südwestlich von Aleppo von Bomben getroffen, 12 Menschen kamen ums Leben.
Der Vorfall sei ein herber Rückschlag für die Waffenruhe, sagte der Regierungsbeamte, der nicht namentlich genannt werden wollte. Er erklärte, nur Russland oder das syrische Regime könnten hinter dem Angriff stehen. «Es war kein Luftangriff von unserer Koalition. Das lässt nur zwei Möglichkeiten für Länder offen, die in Syrien operieren.» Russland sei in jedem Fall verantwortlich. Es liege nun an Moskau, zu zeigen, dass man noch ein Interesse an der Ernsthaftigkeit des Anliegens habe.
Außenminister John Kerry und sein russischer Amtskollege Sergej Lawrow wollten sich am Dienstag in New York mit anderen Mitgliedern der Unterstützergruppe für Syrien (ISSG) treffen.
 
Es gibt nur wenig Staaten, die dort Luftantgriffe fliegen und diesmal wusste wirklich jeder von dem Konvoi. Wer den dennoch bombardiert, kann gar nicht deutlicher auf die Weltgemeinschaft scheissen.
Scheusslich was da abgeht.
 
Im Irak festgenommene 16-Jährige bereut Anschluss an IS

Folgende News wurde am 23.07.2017 um 20:55:58 Uhr veröffentlicht:
Im Irak festgenommene 16-Jährige bereut Anschluss an IS
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Dresden/Bagdad (dpa) - Die im Irak festgenommene 16-jährige Deutsche bedauert einem Medienbericht zufolge, sich der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angeschlossen zu haben.
Sie bereue diesen Entschluss, sagte das Mädchen einem vom Recherchenetzwerk von «Süddeutscher Zeitung», NDR und WDR beauftragten Reporter in Bagdad. Zugleich sagte sie demnach zu, zu kooperieren.
Die Schülerin aus Pulsnitz in Sachsen war im Sommer 2016 verschwunden, kurz nachdem sie zum Islam konvertiert war. Sie soll über Internet-Chats mit IS-Anhängern in Kontakt gestanden haben. Dem Bericht zufolge wurde sie von einer Spezialeinheit der irakischen Armee in den Trümmern der früheren IS-Hochburg Stadt Mossul gefunden und verhaftet. Die Dresdner Staatsanwaltschaft gab bislang lediglich an, dass die Vermisste im Irak identifiziert wurde und sich in konsularischer Betreuung befand. Weitere Angaben machte die Behörde zunächst nicht.
Vom Auswärtigen Amt gab es am Sonntag keine Auskunft zu dem Fall. Wie es mit dem Mädchen weitergeht, blieb zunächst unklar. Die Staatsanwaltschaft in Dresden hatte gegen sie wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat ermittelt, die Ermittlungen wegen Abwesenheit des Mädchens aber eingestellt. Sollte sie wieder auftauchen, werden sie wieder aufgenommen.
«Ich will nach Hause zu meiner Familie», sagte die 16-jährige dem Reporter des Recherchenetzwerks. «Ich will nur noch weg. Ich will weg aus dem Krieg, weg von den vielen Waffen, dem Lärm.» Dem Bericht zufolge hat das Mädchen am linken Oberschenkel eine Schusswunde, das rechte Knie musste ebenfalls versorgt werden. «Mir geht es gut», sagte sie. Vernommen wurde die 16-Jährige dem Bericht zufolge noch nicht. Von einem Richter sei zunächst die Behandlung der Verletzungen von ihr und weiteren verhafteten Ausländerinnen angeordnet worden.
«Ich freue mich, dass sie lebt», sagte die Schwester der 16-Jährigen dem NDR, WDR und «Süddeutscher Zeitung». Andere betroffene Familien hätten nicht solches Glück. Sie hoffe, ihre Schwester bald wieder in Deutschland in Sicherheit zu haben, trotz Ermittlungen gegen sie. «Das steht für mich jetzt nicht an erster Stelle. Hauptsache sie lebt.»
Dem Recherchenetzwerk zufolge wurde es seinem Reporter gestattet, unter strenger Aufsicht der Armee auf der Krankenstation eines Militärkomplexes in Bagdad mit dem Mädchen zu sprechen. Der zuständige irakische Richter stimmte demnach dem Treffen zu, weil der Reporter auch für das irakische Fernsehen arbeitet.
Irakische Sicherheitskräfte hatten angegeben, bei einem Einsatz in Mossul 20 ausländische Dschihadistinnen festgenommen zu haben. Ein Offizier der irakischen Anti-Terror-Einheiten sagte, die Frauen hätten Waffen und Sprengstoffgürtel in ihrem Besitz gehabt, um die irakischen Truppen anzugreifen. Demnach arbeiteten sie für die Polizei des IS. Unter den Festgenommenen seien auch Frauen aus Russland, der Türkei, Kanada und Tschetschenien gewesen. Unklar blieb, ob die 16-Jährige zu dieser einer Gruppe gehörte.
Nach «Spiegel»-Informationen sitzen in Bagdad vier deutsche Frauen in Haft, die sich in den vergangenen Jahren dem IS angeschlossen hatten. Sie seien in den Tagen nach der Befreiung Mossuls gefangen genommen worden. Unter ihnen sei auch die 16-Jährige aus Pulsnitz, hieß es.
In den vergangenen Jahren waren mehr als 930 Islamisten aus Deutschland Richtung Syrien und Irak ausgereist, um sich dort dem IS anzuschließen. 20 Prozent der bislang Ausgereisten waren nach Angaben des Verfassungsschutzes Frauen, 5 Prozent Minderjährige. Von den Unter-18-Jährigen war die Hälfte weiblich. Inzwischen sind von den ausgereisten Islamisten 145 tot - sie starben etwa bei Kämpfen oder sprengten sich bei Attentaten in die Luft.
 
Deutsche im Irak wegen IS-Zugehörigkeit zum Tode verurteilt

Folgende News wurde am 21.01.2018 um 10:57:26 Uhr veröffentlicht:
Deutsche im Irak wegen IS-Zugehörigkeit zum Tode verurteilt
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Bagdad (dpa) - Eine deutsche Staatsangehörige ist im Irak wegen der Zugehörigkeit zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zum Tode verurteilt worden.
Die Frau mit marokkanischen Wurzeln war der Stellungnahme eines Gerichts in der Hauptstadt Bagdad zufolge von Deutschland aus nach Syrien und später in den Irak gereist, um sich der Terrororganisation anzuschließen. Zudem habe sie ihre beiden Töchter in die Region mitgebracht und mit IS-Kämpfern verheiratet.
Die Angeklagte habe dem IS bei seinen Taten geholfen und sei an einem Angriff auf irakische Sicherheitskräfte beteiligt gewesen, hieß es am Sonntag in der Mitteilung von Sprecher Abdul Sattar Beirakdar. Dem*Gericht zufolge soll die Dschihadistin in Übereinstimmung mit dem irakischen Anti-Terror-Gesetz gehängt werden. Das Urteil kann aber noch angefochten werden.
Im ehemaligen IS-Gebiet im Irak sitzen einige Frauen auch aus Deutschland im Gefängnis, darunter Minderjährige, die sich dem IS angeschlossen hatten und sich nun um eine Rückkehr nach Deutschland bemühen. Unter ihnen ist auch die Jugendliche Linda W. aus dem sächsischen Pulsnitz.
Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen hatte zuletzt eindringlich vor einer Gefahr durch islamistische Frauen und Kinder gewarnt - insbesondere durch jene, die aus früheren IS-Kampfgebieten zurückkehren. Wie aus einer Antwort der Regierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervorging, über die die Funke-Mediengruppe Mitte Dezember berichtet hatte, waren in den vergangenen Jahren 960 Menschen in Richtung Kriegsgebiet ausgereist, um sich Extremistenmilizen anzuschließen.
«Etwa ein Drittel der ausgereisten Personen befindet sich derzeit wieder in Deutschland. Davon sind mehr als 15 Prozent weiblich», schrieb das Auswärtige Amt dem Bericht zufolge. Rund 50 deutsche Islamistinnen kehrten demnach inzwischen aus den umkämpften Regionen in Syrien und Irak nach Deutschland heim.
 
Andere Länder, andere Sitten und vor allem andere Strafen!
Ihr war es bekannt, als Sie in das Gastland gezogen ist.

Warum jetzt so ein Theater veranstaltet wird, ist mit unbekannt.