Buddha - Dharma - Sangha

das is am Rechner aber bissle bescheuert 8)

Nehmt das nicht zu ernst! :D

Es geht doch nur darum, einen Einblick zu geben worum es beim ZEN geht. ;)

Ich genieße es immer total zu meditieren. Am Anfang fiel es mir noch sehr schwer an Nichts zu denken und nur zu sitzen. Ich stelle mir immer vor, ich sei eine laufende Filmkamera die vom Kameramann vergessen wurde. Ich sehe alles, höre alles aber bin selbst total inaktiv. Eine Kamera urteilt auch nicht über das, was sie aufzeichnet.
Leider muss ich mich zum Zazen (so heißt das Meditieren im ZEN) immer erst aufraffen. So kommt es vor, dass ich an manchen Tagen gar nicht meditiere. Warum das so ist weiß ich nicht.
Das 2. Standbein meiner Übung ist die Achtsamkeit. Ich bin bemüht, alles was ich mache achtsam zu verrichten. Wenn ich gehe, gehe ich. Wenn ich in Foren schreibe, schreibe ich in Foren. Wenn ich dusche, dusche ich. Auch dies fiel mir am Anfang sehr schwer. Und jetzt auch noch *gg*
Es ist aber interessant, wenn man mal darauf achtet. Beim Duschen plötzlich wieder das warme Wasser auf der Haut zu spüren. Beim trinken das Gefühl zu genießen wie das kühle Nass sich den Weg von den Lippen bis in den Magen sucht. Und dann die Geschmacksexplosion wenn man das erste mal achtsam einen Apfel ist!! (Apfel fühlen und riechen, das Geräusch beim Biss, Speichel fließt....)
Unglaublich, wie selten man wirklich im Hier-und-Jetzt lebt. Ständig sind die Gedanken in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Ich glaube, wenn ich nur die Sekunden zählen würde, in denen ich achtsam war und nicht im Kopf irgendwann oder irgendwo anders hätte ich meinen 4. Geburtstag noch nicht gefeiert. 36 vergeudete Jahre!!8O:(

Ein Schüler ging zu seinem Meditations-Lehrer und sagte: "Mein Meditieren ist schrecklich! Ich bin abgelenkt, oder meine Füße schmerzen oder ich falle in den Schlaf. Es ist schrecklich."

"Das geht vorbei", sagte der Lehrer.

Eine Woche später kam der Schüler wieder zu seinem Lehrer. "Mein Meditieren ist wunderbar! Ich fühle mich so bewußt, so friedlich, so lebendig. Einfach wunderbar!"

"Das geht vorbei", sagte der Lehrer.
 
Zuletzt bearbeitet:
und zum Zweiten:
Das Leben besteht witzigerweise nicht nur aus Spaß. Und wenn man sich nen "Sinn" vorheuchelt, is das doch nix Schlimmes. Sondern ein Plan, wie man mit den Schwierigkeiten des Lebens umgehen kann.
sich selbst anlügen findest du gut? :roll: ist halt sonne frage ob man lieber in einer tollen welt leben will und sich dabei anlügt oder in einer "schlechten" welt lebt und das beste draus macht und sich nicht anlügt ... leider hab ich keine 2 möglichkeiten , da ich mich irgentwie nicht selbst anlügen kann :ugly:
Dein "Heucheln" ist wieder sowas von ekelhaft wertend, da könnt mir echt die Hutschnur platzen, wenn ich eine hätte...
es war extra so negativ wertend, da ich religionen echt nix abkann, tut mir leid ;)
Nur weil du net verstehst, dass manche an was glauben, an was du net glauben kannst?
wieso? ich versteh doch, dass manche an was glauben. doch warum ist mir leider schleierhaft, denn auch wenn man von geburt an auf religion getrimmt wurde, sollte man sich meiner auffassung entreissen können, in der heutigen zeit. aber anscheinend ist das bewusstsein so geprägt, dass es nicht geht.


Soll heissen, egal wie negativ manche hier zB. das Christentum sehen, es hat uns hierher gebracht, wo wir heute sind. Zu einem zum Großtel selbstbestimmten Leben (zumindest in Westeuropa/Nordamerika)
und ohne christentum wären wir nicht so weit? ich glaube wir wären schon viel weiter, denn die wissenschaft wäre ohne die religion viel weiter. (ich nehme mal allein die evolutions-theorie. selbst heute glauben 50% aller amerikaner an die 6 tagesentstehungsgeschichte. nur 20% sind atheisten. die wollen sogar die schöpfungsgeschichte in die schule einbauen :roll: )

bill maher hat mal was treffendes gesagt. sinngerecht: "vielleicht würde bush nicht so viele amerikanische soldaten aufs spiel setzen , wenn er nicht glauben würde, dass sie in den himmel kommen"
[/quote]
 
Bitte hier keinen erneuten Streit bzw. Auseinandersetzung, warum Religion oder Glaube oder auch nicht.

Ich glaube auch nicht, aber ich kann Menschen verstehen, die an etwas glauben wollen, weil es ihnen hilft, diese Welt zu verstehen oder auch in ihr zu leben.

Ich war mal so frei, mir so einige hier geposteten Links durchzulesen. Davon mal abgesehen, ist das ein Stoff den ich wahrscheinlich niemals in meinem Leben mir einverleiben könnte. Schon allein deshalb schrecke ich davon ab :ugly:
Aber was ich so gelesen habe, das lebe ich irgendwie schon. ;)
 
Ich war mal so frei, mir so einige hier geposteten Links durchzulesen. Davon mal abgesehen, ist das ein Stoff den ich wahrscheinlich niemals in meinem Leben mir einverleiben könnte. Schon allein deshalb schrecke ich davon ab :ugly:
Aber was ich so gelesen habe, das lebe ich irgendwie schon. ;)

haha :D

Gut das man nicht ein Wort lesen muss, um das Leid zu beenden. Mit ein paar einfachen Spielregeln ist es getan.

Die vier edlen Wahrheiten:

1. Das Leben ist leidvoll.
2. Das Ursache des Leides ist Begehren
3. Das Leid läßt sich überwinden
4. Der Weg aus dem Leid ist der achtfache Pfad


Der Achtfache Pfad:

Weisheit:
1. Rechte Anschauung
Einsicht und Anerkennung der vier edlen Wahrheiten.
2. Rechtes Denken
Selbstlosigkeit, überwinden der Ich-Bezogenheit.

Sittlichkeit:
3. Rechtes Wort
Verzicht auf Lügen, unnützes Gerede, Verleumdung, Fluchen und Tratsch.
4. Rechtes Handeln
Verhalten im Sinne des Buddha. Taten die mich oder andere beschweren sind zu
vermeiden. Taten die Gutes bewirken zu tun.
5. Rechtes Leben
Keine Taten begehen, die anderen Lebewesen und der Umwelt schaden.

Meditation:
6. Rechtes Streben
Tägliche Meditation, Wachheit, Bewusstheit, vermeiden von Faulheit.
7. Rechte Achtsamkeit
Achtsamkeit auf Körper, Gefühl, Denken, Umwelt. Im Hier-und-Jetzt leben.
8. Rechte Sammlung
Fertigkeit den unruhigen und abschweifenden Geist zu kontrollieren.

Und wenn man das Leid überwunden hat, dann kann man alles wieder vergessen und einfach Leben :)
 
Feine Aufstellung

und genau das hab ich die letzten Monate bzw. in vielen Dingen schon mein ganzes Leben gemacht. Ich lebe im Hier und Jetzt. Dinge passieren, ob gut oder schlecht. Es ist nur die Frage, wie man damit umgeht.
Ich war schon immer ehrlich zu mir selbst und ich bin für mich selbst verantwortlich. Ich lebe nach den Regeln des Anstandes, der Höflichkeit und Respekt gegenüber anderen Menschen und auch Tieren.

Also nix neues für mich ;)
 
Also nix neues für mich ;)

hihi... du bist Buddhist und wußtest es gar nicht? Prima! :D

Kannst du für dich behaupten, du hättest das Leid überwunden? Oder gibt es noch Sachen, denen du anhaftest?

Das ich noch nicht völlig frei bin merke ich z.B. daran, wie ich mich über die vielen schlechten Bewertungen aufrege, die ich mir mit diesem Thread eingefangen habe. Aber das bekomme ich auch noch in den Griff ;)

Ach - und dem Essen von Fleisch hänge ich auch noch ziemlich an. Habe es zwar schon tierisch (lol) eingeschränkt und kaufe die paar Gramm Wurst auch nur noch in Bioqualität aber so ganz ohne... das dauert noch.
 
"5. Rechtes Leben
Keine Taten begehen, die anderen Lebewesen und der Umwelt schaden."

in wiefern ist das denn zu verstehen? da fehlt wohl ein "unnötiges"
 
"5. Rechtes Leben
Keine Taten begehen, die anderen Lebewesen und der Umwelt schaden."

in wiefern ist das denn zu verstehen? da fehlt wohl ein "unnötiges"

"Der achtfache Pfad ist nicht wie die Zehn Gebote der Bibel ein fixes und streng einzuhaltendes Regelsystem seine Teile bedürfen vielmehr einer Anpassung an jede gegebene Situation. Buddhas Weg ist der Weg der Mitte, der alle Extreme meidet."

Habe ich mal eben von einer Webseite kopiert....
 
hihi... du bist Buddhist und wußtest es gar nicht? Prima! :D
Kannst du für dich behaupten, du hättest das Leid überwunden? Oder gibt es noch Sachen, denen du anhaftest?

keine Ahnung, ob man mich jetzt Buddhist nennen kann.

Leid überwunden - ja. Wenn ich an all das Schlechte und Traurige, Schmerzliche usw. in meinem Leben zurückdenke, dann ohne Groll, ohne Wut etc. Es ist ein Teil meines Lebens, es hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin und ich möchte eigentlich nichts mehr ändern. Diese Zeiten sind vorbei. Ich hab in den letzten Jahren bewußt so gelebt, das jeder Tag ein guter Tag ist und man niemals weiß, wieviele Tage man noch hat. Nach dem Tod meines Mannes vor 10 Monaten hab ich erkannt, dass ich für jede Minute dankbar bin, die ich mit diesem Mann verbringen konnte und ich mir nichts vorzuwerfen habe. Keine ungesagten Worte usw.

Ich hab aufgegeben darüber nachzudenken, warum Dinge passieren, die passieren. Sondern ich stelle mich auf diese Dinge ein und nutze sie. Wohin mich das führt, keine Ahnung. Aber wennich irgendwann nicht mehr bin, dann weiß ich, dass ich mein Leben immer gut und anständig gelebt habe. ;)

Klar gibt es Kleinigkeiten, die auch mich noch aufregen, aber für den Moment, da dreht dann mein Temperament am Rad, aber legt sich dann auch schnell wieder. 8)
 
Klasse Idee empfinde Buddhismus als persönliche Bereicherung

:DHallo finde deine Idee gut beschäftige mich auch schon seit Jahren mit Buddhismus und kann von mir behaupten das sich mein Leben durch Einsichten und die Anwendung daraus positiv entwickelt.
 
Nunja, der Buddhismus wird schon zu den Religionen gezählt. Der große Unterschied ist, das es keinen Gott gibt.

:D Sorry Siddharta Gautama der historische Buddha hat sich in seinen aufgezeichneten Reden mittlerer Abschnitt (eine Sammlung seiner Unterweisungen die erst mündlich und später schriftlich weitergegeben wurden) wie folgt geäußert. Nicht wortwörtlich aber sinngemäß. Seine Lehre zur Überwindung des Leidens ist weder eine Philosophie noch eine Religion oder Weltanschauung. Sonder eine Lehre zur Überwindung des Leidens.
Auch wenn wir Europäer gerne Buddhismus als Religion sehen es ist keine Religion.


Jeder ist für sein eigenes Glück verantwortlich und auch für seine "Sünden". Vergebung durch einen Gott gibt es nicht.

8) Tut mir leid. Denn jeder Mensch kann sich auf den Weg zur Überwindung des Leidens machen was der Buddhistische Weg zur Überwindung des Leidens ist.
So was wie Sünde die so gerne in der katholischen Kirche Verwendet wird gibt es nicht im Buddhismus nicht. (Übrigens zur Zeit von Jesus auch nicht. (Wurde erst eingeführt als Christentum zur Staatsreligion des römischen Reiches wurde möglichleise auch später.) Es gibt auch keine Vergebung.
Jedes Handeln soll mit Bedacht erfolgen.
Eine einfache Richtschnur ist der Gedanke das ich allen anderen Lebewesen helfen soll und wenn mir dieses nicht möglich ist ihnen dann wenigstens nicht zu schaden zufügen soll.
Dieser Hinweis im Umgang mit anderen Lebewesen erschließen sich erst ganz wenn ihn nicht mit den Verstand sondern mit Achtsamkeit erfasst. Zum Beispiel durch Meditation wobei Meditation nicht nur durch Abschalten aller Gedanken praktiziert werden muss.

Huai Rang (677-744), Mönch aus der Tang Zeit, vergleicht oft das sitzende Meditieren mit den Ziegelstein-Reiben, um damit die Menschen aufzuklären:
Man kann nicht durch sitzendes Meditieren zu Buddha werden, genau wie ein Ziegelstein nicht zu einen Spiegel geriebnen werden kann.
Man kann nicht durch sitzendes Meditieren zu Buddha werden, genau wie ein Ziegelstein nicht zu einen Spiegel geriebnen werden kann.
Was bedeutet aber „ Immer und überall in ´Meditation´ zu versinken“?
Erstens: Man sollte seine innere Ruhe bewahren. Das Herz nie verwirrt sein. Die Stimmung hat nie Schwankungen. Der Geist ist von jeder Störung und Verlockung der Außenwelt frei. Die Seele genießt absolute Unabhängigkeit.
Zweitens: Ganz gleich was man tut, man soll sich voll und ganz auf den Moment konzentrieren, ohne eine gedankliche Verbindung zu anderen Dingen herzustellen. Ißt man so versenkt man sich z.Bsp., versenkt man sich in den Vorgang des Essens; liest man, tut man nichts andres, als sich mit seinen Büchern zu beschäftigen. Die Aufmerksamkeit darf nicht auf etwas anderes gerichtet sein.
Drittens: Wenn man was beobachtet, soll man sich bemühen, es möglichst objektiv und vorurteilslos zu verstehen und zu beurteilen. Nur wenn subjektive Gefühle und Gedanken eliminiert worden sind, kann das wahre Gesicht der Sache erfasst werden. Mit einem Wort: Man soll eine Sache immer an und für sich betrachten, nicht von seinen eigenen Standpunkt aus.
Viertens: In der Familie soll der Ehemann seine Pflicht erfüllen, die Ehefrau auch. Das jedes Mitglied der Familie seine Pflicht erfüllt, wird von uns allen erwartet. Falls aber ein Mitglied unserer Erwartung nicht entsprechen kann, sollen wir nicht mit ihm streiten. Er ist er. Wir sind wir. Das einer seine Pflicht tun kann, ist dessen Sache, nicht unsere. Wir sollten nicht wegen seiner in unruhiger Gemütsverfassung sein.
Fünftens: Auch in der Gesellschaft sollten wir unsere Pflicht tun. Was wir bekommen können, nehmen wir. Etwas nicht bekommen zu können, soll uns nicht schmerzen. Wir tun unser Bestes, um einen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. Falls unsere Aufgabe nicht erfüllt ist, macht uns das keinen Kummer. Wie uns andere Leute beurteilen nehmen wir uns nicht zu Herzen. Da wir ihre Haltung zu uns nicht bestimmen können, brauchen wir auch nicht auf ihre Haltung zu achten.


Zum "Sinn":
Im Buddhismus ist der Sinn das Leben selbst. Achtsam das tun, was zu tun ist. Erkennen, was wahr ist. Die wahre Natur der Dinge sehen.

Meinem anonymen Bewerter möchte ich noch folgendes sagen:
Du hast dort etwas falsch verstanden. Buddhist zu sein heißt nicht, das man nichts verdienen darf. Buddhisten fahren sogar Ferrari! (Ich leider nicht ;) )
Der Unterschied ist: Ein Buddhist leidet nicht um diesen Ferrari zu bekommen und der Buddhist leidet nicht, wenn der Ferrari kaputt ist. Das auslöschen des Leids - darum dreht es sich im Buddhismus.

Überwindung des Leidens da ein Auslöschen nicht möglich ist.
 
Hallo!

Schön das ein "Mitstreiter" auch postet. Wie definierst du denn "mit dem Buddhismus beschäftigen"?

Du hast recht sich mit etwas beschäftigen ist einseitig. Nein am Anfang war es so das ich vorwiegend Lehrbücher bzw. Einführungen über Buddhismus gelesen habe. (Aus grenzenlosem Interesse an allen) was teilweise verwirrend war, und noch immer ist, weil viele Einführungen Lehrbücher von Leuten verfasst werden die selber keine Buddhisten sind. Und ihre eigenen Maßstäbe und Wertvorstellungen in die Bücher einfließen lassen. Inzwischen würde ich mich schon als Buddhist bezeichnen.
Ich übe mich in Achtsamkeit und achte beim Umgang mit anderen Lebewesen darauf ihnen zu helfen und Ihnen keinen Schaden zuzufügen. Auch arbeite ich an mir selber um meine Einsichten so zu ändern das ich Leid vermeiden kann für mich und andere Lebewesen.
Wie ist es bei Dir ?:p
 
In Achtsamkeit das Leben verbringen hilft allen Lebewesen

Nehmt das nicht zu ernst! :D

Das 2. Standbein meiner Übung ist die Achtsamkeit. Ich bin bemüht, alles was ich mache achtsam zu verrichten. Wenn ich gehe, gehe ich. Wenn ich in Foren schreibe, schreibe ich in Foren. Wenn ich dusche, dusche ich. Auch dies fiel mir am Anfang sehr schwer. Und jetzt auch noch *gg*
Es ist aber interessant, wenn man mal darauf achtet. Beim Duschen plötzlich wieder das warme Wasser auf der Haut zu spüren. Beim trinken das Gefühl zu genießen wie das kühle Nass sich den Weg von den Lippen bis in den Magen sucht. Und dann die Geschmacksexplosion wenn man das erste mal achtsam einen Apfel ist!! (Apfel fühlen und riechen, das Geräusch beim Biss, Speichel fließt....)
Unglaublich, wie selten man wirklich im Hier-und-Jetzt lebt. Ständig sind die Gedanken in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Ich glaube, wenn ich nur die Sekunden zählen würde, in denen ich achtsam war und nicht im Kopf irgendwann oder irgendwo anders hätte ich meinen 4. Geburtstag noch nicht gefeiert. 36 vergeudete Jahre!!8O:(
:D Oh ja deine Gedanken zum Thema Achtsamkeit sind prima kann mich dem nur anschließen. Ich selber übe mich ebenfalls darin und kann es nur jeden empfehlen. Es ist dabei nur Nebensache ob man Buddhist oder einer Religionsgemeinschaft angehört. Diese Verharren in Achtsamkeit kann ich jeden nur empfehlen. Es macht gerade schöne Erlebnisse noch unvergesslicher, und einfache Handlungen werden zum Erlebnis.:D
 
Nimms leicht es ist nur eine Fliege und nicht der Mond

naja, eigentlich soll man die Fliege in Ruhe lassen.
dann is man nämlich schon gut dabei =)

aber mich nervts, dass man das brummen der flügel hört, obwohl die fliege ruhig aufm kopf sitzt.
fliegen brummen nich dauernd :ugly:

:biggrin: Im Zen gibt es ein Zitat das sinngemäß etwa so geht indem es heist es ein Finger der zum Mond zeigt ist nur ein Finger aber nicht der Mond.

Mit anderen Worten es ist nur eine Dartsellung nicht die Botschaft. Als ingnoriere Fliege und Mönsch und konzentriere dich auf die Botschaft. Die Fliege ist nur der Finger nicht der Mond.
:mrgreen:Sorry Klarheiten beseitigt.
 
@underdog
als erstes vermeide mal bitte Mehrfachpostings hintereinander, ist hier im Forum nicht gern gesehen. Fullquoten (vollen Beitrag zitieren - wenn man aber nur im Grunde auf einen Satz antworten möchte) übrigens auch nicht.

Ansonsten willkommen. :D

Ich übe mich in Achtsamkeit und achte beim Umgang mit anderen Lebewesen darauf ihnen zu helfen und Ihnen keinen Schaden zuzufügen. Auch arbeite ich an mir selber um meine Einsichten so zu ändern das ich Leid vermeiden kann für mich und andere Lebewesen.

Ich muss hier leider noch mal nachhaken.

Das Buddhisten sehr friedliebenden Menschen sind, ist mir bekannt. Was mir hier aber wieder sauer aufstößt, ist die Betonung darauf, aufgrund der Lehre des Buddhismus jetzt besonders darauf zu achten, wie man ist, wie man sich benimmt usw.

Ich bin persönlich eine große Verfechterin für anständiges Auftreten, für Rücksicht und Respekt gegenüber anderen Menschen. Ich erwarte von anderen Menschen, dass sie sich benehmen können, dass man nicht mit den Gefühlen andere Leute spielt, sie weder physisch noch psychisch verletzt. Leider ist die Menschheit nicht so, aber ich erwarte es, ich hoffe es immer noch, dass bei der Erziehung unserer Nachgenerationen nachgedacht und entsprechend gehandelt wird. Das Werte wieder mehr Einzug halten, als leider derzeit praktiziert wird.

Und das alles hat aber nichts mit Buddhismus für mich zu tun. Sondern einfach mit der Tatsache, dass wir Menschen sind und unser Hirn zum denken haben und dementsprechend können wir auch handeln.

Für mich haben diese Werte in jeder Religion etwas zu suchen, für mich hat das einfach beim Menschen zu sein.
 
JOHOOOO! Du legst ja los! Musst nur aufpassen, dass dir die Mods wegen den vielen Postings nicht auf die Finger klopfen :D

Besser du bearbeitest deine vorherigen Posts anstatt neu zu antworten ;)

Zu deiner Frage:
Ich bin es selbst so gewohnt, dass ich mir bei einem Interessanten Thema jede mögliche Schrift, die es dazu gibt rein ziehe. Oder mit deinen Worten: Ich suche mir ganz viele Finger, die auf den Mond zeigen.
Das ist auch so eine Sache, die ich nur schlecht loslassen kann.

Zu deinem obigen Posting habe ich noch eine Frage:
Ist dieses "immer und überall" meditieren etwas anderes als Achtsamkeit? Und verstehe ich dich richtig, das du Sitzmeditation für dich ablehnst?
 
Das Buddhisten sehr friedliebenden Menschen sind, ist mir bekannt. Was mir hier aber wieder sauer aufstößt, ist die Betonung darauf, aufgrund der Lehre des Buddhismus jetzt besonders darauf zu achten, wie man ist, wie man sich benimmt usw.

Buddhismus ist nichts - nur ein Wort. Der Buddhismus erhebt keinen Anspruch darauf, Rücksichtnahme und Mitgefühl erfunden zu haben. Siddharta Gautama hat herausgefunden, dass man mit dem Achtfachen Pfad gut und ohne zu Leiden oder Leid zu erzeugen durchs leben kommt. Das fanden die Leute toll und haben ihm dafür den Ehrentitel Buddha gegeben. Kein Buddhist, der auch nur ansatzweise verstanden hat worum es geht würde behaupten, dies gibt es nur bei den Buddhisten oder gar mit dem Finger auf andere Religionen zeigen. Viele Menschen leben nach dem Achtfachen Pfad ohne jeh auch nur das Wort Buddhismus gehört zu haben. Einfach, weil jeder irgendwann zu den gleichen Erkenntnissen kommen kann wie Buddha. Es ist einfach die Quintessenz langen leidens, grübelns und achtsamen Lebens.
 
Zuletzt bearbeitet:
und ohne christentum wären wir nicht so weit? ich glaube wir wären schon viel weiter, denn die wissenschaft wäre ohne die religion viel weiter.

Eine Gesellschaft wird aber nicht von wissenschaftlichen Theorien, Gesetzen und/oder Entdeckungen zusammengehalten, sondern durch gewisse moralische Werte und Normen.

Die Wissenschaft hilft dir rein gar nicht im Umgang mit anderen Menschen.

Bevor mir vorgeworfen wird, ich sei ein ignorant und würde naturwissenschaftliche Fortschritte leugnen, möchte ich anmerken, dass ich Luft- und Raumfahrttechnik studiere.
 
Eine Gesellschaft wird aber nicht von wissenschaftlichen Theorien, Gesetzen und/oder Entdeckungen zusammengehalten, sondern durch gewisse moralische Werte und Normen.

Die Wissenschaft hilft dir rein gar nicht im Umgang mit anderen Menschen.

Bevor mir vorgeworfen wird, ich sei ein ignorant und würde naturwissenschaftliche Fortschritte leugnen, möchte ich anmerken, dass ich Luft- und Raumfahrttechnik studiere.
das stimmt zum teil. aber da wären wir beim thema ob religion der menschheit moralische werte gibt, oder andersrum ;) . da sich richard dawkins (sehr bekannter atheist) auch viel mit dem thema moral beschäftigt (im sinne der evolution, ursprung und nutzen usw) würde ich sagen , dass ich auch etwas davon verstehe. und viele kamen zum schluss, dass die menschen selbst eine moral haben. alle haben gewisse vorstellungen, wo jeder zustimmt. (mord,vergewaltigung, das übliche)
nehmen wir z.b. die bibel. derzeit ist es so, dass man sich stellen suchen muss, damit man aus diesen zeilen dann seine moral für die heutige gesellschaft bilden kann :LOL: (sklaverei,homosexualität,umgang von authoritätspersonen etc.)

deswegen finde ich ein einheitliches gesetzsystem wie wir es haben besser, als eine bibel ;)