Soziales Bildungspolitik - Diskussionen und Streitgespräche


Dann zahlt man noch etwa 30€ für den ÖPNV und falls man ein wenig außerhalb mobil sein will auch.
Sportvereine etc kosten auch ordentlich.
Ich will aber nicht behaupten, dass der Maximalbetrag nicht reichen würde, bloß ist die Berechnung des zustehenden Betrags utopisch. Bspw werden mir meine Eltern außer dem Kindergeld nichts geben, obwohl sie mir natürlich deutlich mehr geben müssten. Jetzt könnte ich dagegen klagen, mache ich natürlich nicht, machen viele andere auch nicht.


Kommen ja noch 154€ Kindergeld dazu. Wer die von seinen Eltern nicht bekommt, obwohl er nicht zu Hause wohnt, der macht auch irgendwas falsch.

Werden die wirklich beim Maximalbetrag bezahlt und nicht abgezogen? Weiß ich gerade nicht.
 
Ich zahle für meine 24qm-Wohnung 365€ warm und das ist schon sehr teuer. In Hamburg hatte ich für 345€ 30 qm.

Ich stimme dir da vollkommen zu. Im Ruhrgebiet, zum Beispiel, kann man auch sehr günstig leben. Aber ich weiß nicht, was ein Zimmer im Süden Deutschlands kostet.... darum hab ich einfach mal grob kalkuliert, wobei immernoch eine stattliche Summe des BAföG-Höchstsatzes übrig bleibt.


Ich weiß nicht, wie das an anderen Unis oder in anderen Städten geregelt ist, aber Unisport ist hier bei mir spottbillig und gleichzeitig auf einem hohen Niveau.
Auch von Freunden an andren Unis kenne ich das so.

Natürlich gibt es Exotensportarten, die man in der Uni nicht betreiben kann, aber Dressurreiten, Golf oder Fallschirmspringen (Achtung, Bubu! Ich übertreibe!) könnte ich mir ohnehin nicht leisten. ;)
 
Sportvereine etc kosten auch ordentlich.

Werden die wirklich beim Maximalbetrag bezahlt und nicht abgezogen? Weiß ich gerade nicht.
Unisport kostet z.B. in Frankfurt nur 5€ im Semester.

Nein, das Kindergeld wird nicht abgezogen.


Aber ich weiß nicht, was ein Zimmer im Süden Deutschlands kostet.... darum hab ich einfach mal grob kalkuliert, wobei immernoch eine stattliche Summe des BAföG-Höchstsatzes übrig bleibt.
Ich bin zwar nicht im Süden sondern eher in der Mitte, aber ich weiß, daß Marburg schon arschteuer ist und es weiter südlich sogar noch mal preiswerter wird, wenn man nicht in einer typischen Unistadt studiert.
 
Also ich zahle in Stuttgart 299,- für 12m² im Wohnheim...WGs gibt es auch so für grob 300-380 Euro warm, wenn man nicht auf eine Top-Lage wert legt. Die Rechnung kommt also schon hin (für Stuttgart).
 
Also ich zahle in Stuttgart 299,- für 12m² im Wohnheim...WGs gibt es auch so für grob 300-380 Euro warm

Alter schwede, günstig ist was anderes. Ich studiere nicht, von daher halte ich mich hier mal aus der Diskussion raus. Aber erschreckend find ich, dass wenn man studiert soviel für nen bischen Wohnraum zahlen muss. Gibt es da noch was extra?

Ich mein ich zahle für ne ganze Wohnung (55m²) 362€ Warm.
 
Wo steht das, das es um die ging, die es beantragt haben, es aber nciht bekommen?? Wo habe ich das geschrieben?
Ganz einfach:
Es ist leider so, das die meisten Studierenden aus irgendwelchen gründen kein Bafög bekommen.
Quelle? Ich habe selber keine Statistik über die Bafög-Ablehnungen gefunden.
Da habe ich einfach nur nach einer Statistik über die Ablehnungen gefragt, was ja wohl in dem Zusammenhang nicht abwegig ist.

bafg.png

Klar ist, dass diese Zahlen nicht repräsentativ sind. Dennoch zeigen sie, dass keineswegs alle Anträge auch postiv beschieden werden.
Da muss ich schon sagen, dass mich diese Zahl auch ein bisschen wundert. Da werden eine ganze Menge Anträge abgelehnt.

Ich würde mal daraus schließen, dass einige auch einfach mal versuchen BAföG zu bekommen, weil es ja vielleicht klappen könnte.

Wie dem auch sei bin ich nach wie vor der Auffassung, dass man mit Studiengebühren grundsätzlich keinen falschen Kurs eingeschlagen hat.
 
Alter schwede, günstig ist was anderes. Ich studiere nicht, von daher halte ich mich hier mal aus der Diskussion raus. Aber erschreckend find ich, dass wenn man studiert soviel für nen bischen Wohnraum zahlen muss. Gibt es da noch was extra?

Ich mein ich zahle für ne ganze Wohnung (55m²) 362€ Warm.

Stuttgart ist schon sehr teuer in dieser Hinsicht.
Man bekommt halt noch Bad und Küche dazu, die man sich mit Mitbewohnern (unterschiedlich mit wie vielen) teilt.
 
Fast jeder fünfte PISA-Schüler versagt schon bei leichten Aufgaben

Folgende News wurde am 10.02.2016 um 09:15:13 Uhr veröffentlicht:
Fast jeder fünfte PISA-Schüler versagt schon bei leichten Aufgaben
Top-Themen

Berlin (dpa) - Trotz spürbarer Verbesserungen im Bildungssystem nach dem «PISA-Schock» vor 15 Jahren gilt in Deutschland immer noch fast jeder fünfte fünfzehnjährige Schüler als zumindest teilweise äußerst leistungsschwach. Nach wie vor ist der soziale Hintergrund ein entscheidender Risikofaktor für solches Schulversagen. Das geht aus einer neuen Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor. Gut 140 000 Fünfzehnjährige in Deutschland erreichen demnach zum Beispiel im Schulfach Mathematik bestenfalls das zweitschlechteste Kompetenzniveau 1.