Bildung auf Berufsschulen?

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ehem. assactions
ID: 131418
L
20 April 2006
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Was haltet ihr so von Bildung auf Berufschulen, ich finde es so was von schlecht, bin zurzeit in einer Ausbildung zum Informtatikkaufmann. In unserer Schule geht es so was von schlecht zu das ist kein bilden das ist ein zustand. Jede woche fällt min. 1 std. aus. Lehrer kommen zu spät und das was sie uns vermitteln wollen ist unterstes Niveau. Letztes Jahr hatten wir 4 std. Englisch und ca. 6 stunden Projaktmanagment. Ist das bei euch aus so, lernt ihr in der Schule auch so wenig?

lg assactions
 
Jede woche fällt min. 1 std. aus. Lehrer kommen zu spät und das was sie uns vermitteln wollen ist unterstes Niveau. Letztes Jahr hatten wir 4 std. Englisch
Zweijährige Berufsfachschule: Von 32 Wochenstunden laut Plan ca. 26 unterrichtet. Englisch komplett weggefallen. Fazit -> wertloses Abschlusszeugnis. Aber immerhin berechtigt mich das eine Fachoberstufe zu besuchen. Hurra.
 
War ebenfalls auf einer 2jährigen Berufsfachschule, und fand den durchgezogenen Stoff auch nicht grade den Hammer.
Das Problem lag aber daran, dass bei usn viele angemeldet waren die einfach nach der Realschule nicht wußten was sie machen sollten und dann dort gelandet sind. Das Niveau hielt sich also in Grenzen.

Selber lernen heißt nunmal die Devise, und man erlangt durch die Schule die Befugniss auf Fachhochschulen zu studieren.
 
Also, ich bin auch auf einer Berufsschule (Berufskolleg) und mache dort die Dreijährige Berufsfachschule für Informationstechnische Assistentinnen/Assistenten. KLICK
Im letztem Jahr hatte ich 31 std/woche und in diesem Jahr habe ich 35 std/Woche. Die Stunden werden auch alle unterrichtet (klar, ab und zu fällt mal etwas aus weil ein lehrer krank ist oder so). Also ich bin der Meinung wir lernen bei uns sehr gut und viel.
 
deswegen bin ich auf ne private berufsschule.. weil ich dachte, da wird alles besser, pustekuchen .. und ich zahl ich auch noch geld fuer sowas :roll:
 
Ich find das einfach auf gut Deutsch "beschissen", ich frag mich wie man so seine Prüfung gut bestehen soll, im Betrieb lernt man nicht viel von dem was man für seine Prüfung brauch, und nun auch noch in der Schule das gleiche. Und nun gibts noch "kopfnoten" das dümmste was die erfunden haben, wie sollen die Schüler die grade mal 2 tage in der woche da sind, auf ihre Sozialen fähigkeiten bewerten oder den umgang mit Arbeitsmappen etc. das geht garnicht kein Lehrer hat die zeit dafür.
 
Hoi!
Der Thread trifft sich ganz gut. In unserer Berufsschulklasse gibt es wegen der Qualität gerade mächtig Aufruhr.
Man sollte dazu sagen, dass fast alle von uns von einer großen heimischen Firma sind, die insgesamt drei Klassen nur mit Industriekaufleuten füllt.
Tja, in unserer Klasse werden leider nur 9 Stunden pro Woche unterrichtet. Die anderen Klassen haben alle mehr (zwischen 10 und 12), wobei wir letztes Jahr auch schon weniger Stunden hatten...
Mit zu spät etc.: Eben weil wir so viele sind, haben wir natürlich eine gewisse "Macht" auf die Schule. Wenn ein Lehrer mehrmals zu spät kommt, fährt mein Ausbilder mit ein paar anderen Leuten hin und macht den zur Sau... Praktisch ^^
 
Ich mache auch gerad eine Ausbildung an einer Berufschule.. Das problem ist einfach das wirkliche viele abgänger vom letzten jahr in der klasse sind und wir so nen stoff durchnehmen der in der 8 klasse oder so aktuell war..Was bringt mir das für meine Ausbildung ?? wenn ich danach Studieren will um mich Weiter zu bilden in dem beruf dann häng ich in da, weil ich nix gelernt hab in der vorigen Ausbildung weil man die ganze Zeit den Stoff für Dumme durchnehmen musste weil die leute noch nicht einmal Bruch rechnen können!! GRR sowas kotzt mich total an.. ich werd jetzt trotzdem die Ausbildung zu Ende machen und versuchen mir nebenbei soviel Wissen wie möglich an zu eifern:) was bleibt mir auch anderes übrig??!!
 
Also ich habe an einem Berufskolleg mein Fachabi für Maschinen & Automatisierungstechnik gemacht und muss sagen... Bei uns wurde Knallhart Durchgezogen.

Wer mit dem Stoff net klar kam musste halt zusehen wie er den nachholt. Ende.

Auf der einen Seite für den einen oder anderen Schlecht aber für die Meisten dann doch besser... und siehe da 78 % von 27 Leuten haben bestanden.

Jetzt bin ich Azubi und auf dem Selben Kolleg auch bei einigen Altbekannten Lehrern und ich muss sagen... das kann man echt net miteinander vergleichen vom Stoff / Lerngeschwindigkeit. Auch ist es (Das wissen wir schon) wohl nicht möglich alle Prüfungsrelevaten Themen so durchzukauen wie es für 1/3tel erforderlich wäre :/
 
Ich besuche auch die Berufsschule für Metaller
Bei uns geht es drunter und drüber
der Lehrer bekommt seinen Mund nicht auf wenn die anderen Leute scheiße bauen und man bekommt von seinem Unterricht nicht mit weil er eine zu leise stimme hat, die man kaum hört
Und immer 10 Mins vor Stundenwechsel legt er sein Blatt aufn Projektor auf und wir schreiben des nur ab ohne irgendwie ahnung davon zu haben
Des kotzt mich echt an, wenn wir dann Probe schreiben und du hast dann die Blätter gelernt aber hast immer noch keine Ahnung von was es sich überhaupt handelt :-?
 
Bin jetzt im vierten Lehrjahr und mache eine Ausbildung zum technischen Zeichner. Habe deshalb auch eine Metall-Berufsschule besucht, die ebenfalls techn. Zeichner unterrichtete.

Auch wir hatten ein ähnliches Problem, viele Stunden vielen aus und wurden von anderen Fachkräften durchgeführt, in denen wir aber nicht den geplanten Stoff durchmachten. Sondern eben das, was die vertretende Fachkraft unterrichtet hätte.

Ganz schlimm war es bei einem Lehrer - für techn. Kommunikatoin. Dieser war die ersten 4 Blockwochen des 3. Lehrjahrs anwesend und danach war er das ganze Lehrjahr "krank". Er hielt vor seiner Auszeit aber noch eine Schulaufgabe in TK (technische Kommunikation) und Deutsch. Beide Aufgaben bekamen wir erst Ende des Schuljahrs zurück und das auch nur, weil wir sie einsehen wollten und mit Rechtsanwalt drohten.
Wir haben uns ebenfalls an die Schulleitung gewandt, die die Macken dieses Lehrers zwar kennt, aber machtlos gegen ihn ist, denn einfach kündigen kann man ihm nicht - dem Beamten-Status sei Dank! Somit haben wir einen Beschwerde-Brief an die Stadt geschrieben - ob etwas getan wird ist fraglich.

Natürlich fehlten uns in diesen Fächern einige Stunden. Ich muss aber dazu sagen, dass wir in unserem Betrieb die Möglichkeit bekommen uns intensiv auf die Prüfung vorzurbereiten. 2 Monate vor Prüfungsbeginn haben wir sogennante Prüfungsvorbereitung. Dort arbeiten wir alte Prüfungen der Vorjahre durch. Richten unsere PC's für die Prüfung ein und bereiten uns mit Hilfe der Ausbilder auf die bevorstehende Prüfung vor.

Es ging also auch bei uns drunter und drüber in der Berufsschule. Genauso muss ich aber auch sagen, das es unter anderem auch richtig fähige Lehrer gab. Wir hatten in Technologie z.B. einen Lehrer, der den Stoff wirklich sehr gut und verständlich rübergebracht hat. Ich kann zu 100% sagen, dass bei diesem jeder aus unserer Klasse etwas gelernt hat. Auch unser TZ-Lehrer hat seinen Job sehr ernst genommen und den Stoff mit uns durchgezogen. Zwar imer etwas linear, aber ich denke durch ihn haben wir alle Grundlagen und Kentnisse zum tech. Zeichnen bekommen ,die für unseren Beruf nötig sind.

Soweit einmal das Berufsschulleben von mir. Ich habe jetzt noch genau 2 Wochen Berufsschule und danach geht es in Richtung Prüfung. :)
 
kA, weiß noch nix genaues. wir zahlen ja nur schulgeld und da sind lehrmittel mit drin. am anfang hiess es, dass es nur ne dauerleihgabe ist, aber da wir "alte" vertraege haben, duerfen wir die buecher nu behalten. aber wir bekommen keine neuen buecher fuer irgendwelche faecher.. ich bin ja mal gespannt. ich koenn kotzen :)

leute, geht nie zur afbb ;)
 
Unser Klassleiter hat das in dem Punkt eigentlich richtig gut gemacht. Er hat uns die Bücher für 3 Jahre gegeben, darunter fiel eigentlich nur das Fachkundebuch und ein Rechenbuch.
Das Sozialkundebuch wurde erst gar nicht ausgeteilt, denn den wichtigen Unterrichtsstoff hat er uns herauskopiert und ausgeteilt (dafür zahlen wir ja schließlich Papiergeld). Somit haben wir uns das Büchergeld gespart :)

Lediglich das sogenannte Tabellenbuch mussten wir selbst kaufen. Dies ist aber von Nöten, da wir dies in der Abschlussprüfung, als auch in der Ausübung unseres Berufs weiterhin brauchen. Von daher eine sinnvolle Anschaffung.