Genau auf diesen Vorwurf habe ich ja gewartet. Wir haben weder Saufgelage veranstaltet noch Drogen genommen, sodaß eine Isolation aus diesem Grund ausscheidet.Die folgenden Worte sollen dich nicht angreifen, sie erzählen aus meinem eigenen Leben. Als ich Bahá’í wurde trank ich die ersten paar Wochen noch sehr wenig Alkohol, mit der Zeit habe ich dies aus freien Stücken eingestellt. Dies wurde dann von einigen so genannten Freunden erst kritisch betrachtet und schließlich war klar das ich irgendeiner Sekte angehören müsse. Als sie mich dann nicht mehr einluden zu ihren Saufveranstaltungen, hieß es denn ich hätte mich auch sozial isoliert. Nur war wohl genau das Gegenteil der Fall.
Sicher ist Fasten in vielen Religionen verbreitet, aber ob das menschlich oder gesund ist, ist wohl fraglich.Was ist bitte am Fasten eine krasse Sache? Das Fasten hat sowohl im Christentum, als auch im Islam eine Jahrhunderte alte Tradition. Es gibt sogar so genanntes Heilfasten. Bahá’u’lláh hat Menschen mit mangelnder Gesundheit vom Fasten befreit.
Sie durfte den ganzen Tag nichts trinken, wie stellst du dir das als Mädchen im normalen Schulbetrieb mit Sport usw. vor? Kein Wunder, dass sie zusammengeklappt ist! Sie war kerngesund, das ist also kein Grund. Darf man außer bei Krankheit einfach nicht fasten? Ist man wenn man nicht fastet ein vollwertiges Mitglied?
Allgemein ist mir auch diese Beschreibung nicht unbekannt, als ich es nicht mehr so cool fand, wenn sich einige fast jeden Tag bekifft und besoffen haben gab es auch Leute, welche meinten mit mir könne man nicht mehr reden. Andere konnten es noch durchaus.
Ja klar, die Gesprächsbasis, sicher.
Ich habe extra betont, dass das sicher nicht der Regelfall ist. Es wurde nach einer Meinung gefragt. Meine Meinung ist: Finger weg! Wie das jeder für sich entscheidet bleibt einem selbst überlassen. Ich selbst habe es so erlebt und daher ist das meine Meinung.
