Autounfall

Okay die nächste Frage gleich hinterher :) Aber ich denke die Antwort wird ähnlich ...
Als Autoneuling fällt es sehr schwer den Wert der jährlichen Fahrleistung richtig zu schätzen. Jedenfalls, wenn man zu wenig angibt, es scheppert und man hat mehr auf dem Tacho sieht die Sache ähnlich (blöd) aus.
Wonach schauen Versicherungen jetzt?
"(Aktueller Tachostand - Tachostand zu Vertragsbeginn) / Jahre"?

Es bleibt jedem ja offen, wann er sein Auto im Jahr fahren will. In den ersten 3 Monaten der Versicherung bis zur Jahreswende (also wenn Versicherung erst im 4. Quartal begonnen hat) könnte ich ja beispielsweise die volle Fahrleistung für ein gesamtes Jahr abfahren. Dann würde oben genannte "Formel" aber nicht hinhauen ...Mich interessiert es deshalb so genau, weil bei mir (Versicherung läuft zu 100% auf mich, ohne irgendwelche Scherze mit Eltern und Zweitwagen) ein paar tkm locker ein paar 100€ ausmachen ;)

Mich wundert auch, dass immer erwähnt wird, dass Verstöße zum Erlöschen des Versicherungsschutzes führen zB Veränderungen am Fahrzeug ohne passende Erlaubnis oder Abnahme. Aber ich denke da ist es tatsächlich der Fall, weil ja das versicherte Auto verändert wird (und es nicht nur jemand anderes fährt) ... korrekt?
 
Wonach schauen Versicherungen jetzt?
"(Aktueller Tachostand - Tachostand zu Vertragsbeginn) / Jahre"?
Die wollen zu Vertragsbeginn den Tachostand wissen und bei einem Unfall bzw. Änderung des Vertrags. Bei einem Unfall wird nur kontrolliert, ob Du noch im Rahmen liegst.

z.B.: Du versicherst Dein Auto am 1.1. mit Stand 30TKM und Laufleistung 15TKM pro Jahr. Wenn Du dann im März einen Unfall hast, und schon 44TKM auf dem Tacho wäre das in Ordnung. Hast Du mehr als 45TKM kommt es zur Nachforderung.

Marty
 
Die wollen zu Vertragsbeginn den Tachostand wissen und bei einem Unfall bzw. Änderung des Vertrags. Bei einem Unfall wird nur kontrolliert, ob Du noch im Rahmen liegst.

z.B.: Du versicherst Dein Auto am 1.1. mit Stand 30TKM und Laufleistung 15TKM pro Jahr. Wenn Du dann im März einen Unfall hast, und schon 44TKM auf dem Tacho wäre das in Ordnung. Hast Du mehr als 45TKM kommt es zur Nachforderung.

Marty

sehr richtig... manche gesellschaften sind aber auch kulant und berechnen nur für die zukunft mehr
 
@Blauer Kobold

Ich finde nicht, daß Marty da Blödsinn schreibt, denn genauso ist mir das auch bekannt.

Wenn z.B. meine Freundin mit meinem Auto einen Unfall verursachen sollte, zahlt meine Haftpflichtversicherung den Fremdschaden (dazu ist diese gesetzlich verpflichtet) und ich werde hochgestuft.
Den Schaden an meinem Auto zahle ich dann selber bzw. die Vollkaskoversicherung, wenn sie denn abgeschlossen wurde.

Was soll denn daran falsch sein ?

Hallo

Richtig so war es bei mir auch.

MFG

RichBone
 
Ja bei mir waren es letztes mal bei meinem Auto auch über 9000 km (Auf sowas achte ich ja nicht wie viel ich fahre) und letztes mal als ich ein neues auto angemeldet hatte haben die gesehen das ich mehr gefahren bin und jetzt erstmal für ein halbes Jahr auf 15000 km Laufleistung und wenn ich denen dann nach 6 Monaten den neuen Kilometerstand mitteile bleibt mein Vertrag auf 15000 oder wird wenn ich nur 4500 km in den 6 Monaten gemacht habe wieder auf 9000 km gesenkt und ich bekomme eine kleine Rückzahlung.
 
Die wollen zu Vertragsbeginn den Tachostand wissen und bei einem Unfall bzw. Änderung des Vertrags. Bei einem Unfall wird nur kontrolliert, ob Du noch im Rahmen liegst.

z.B.: Du versicherst Dein Auto am 1.1. mit Stand 30TKM und Laufleistung 15TKM pro Jahr. Wenn Du dann im März einen Unfall hast, und schon 44TKM auf dem Tacho wäre das in Ordnung. Hast Du mehr als 45TKM kommt es zur Nachforderung.

Marty
*kurz anmerk*
Aber versichert ist das Auto immer, auch wenn du im März schon 65.000km auf der Uhr stehen hast.
Eine Strafzahlung wegen zuviel gefahrner Kilometer würde ich im übrigen nie akzeptieren, da in der Zwischenzeit ja auch einfach ein neuer Tacho hätte eingebaut werden können und der angezeigte KM-Stand nicht mehr stimmt. ;)

Ansonsten hast du mit deinen Aussagen hier im Thread, wie fast immer, mal wieder absolut Recht. :)

Champ
 
Eine Strafzahlung wegen zuviel gefahrner Kilometer würde ich im übrigen nie akzeptieren, da in der Zwischenzeit ja auch einfach ein neuer Tacho hätte eingebaut werden können und der angezeigte KM-Stand nicht mehr stimmt. ;)
Dann hättest Du zwei Probleme:

1. Eine neue Versicherung suchen, weil Deine jetzige mit Sicherheit kündigen wird. Die neue zu finden dürfte nicht so einfach werden, wenn der alte Vertrag von der Versicherung gekündigt wurde.

2. Der Versicherung die Fahrleistung nachweisen. Die Versicherungen haben dazu passende Klauseln, wonach Du den Kilomterstand anhand von Inspektionsrechnungen etc. selber nachweisen müsstest. Im Zweifelsfall schickt die Versicherung einen Gutachter, der kann einen Kilometerstand ziemlich genau schätzen.

Marty
 
1. Eine neue Versicherung suchen, weil Deine jetzige mit Sicherheit kündigen wird.
Das ist wohl richtig, aber die Auswahl ist doch sehr groß. ;)

Die neue zu finden dürfte nicht so einfach werden, wenn der alte Vertrag von der Versicherung gekündigt wurde.
Das bezweifle ich sehr stark. Die Konkurrenz ist so groß, da passt das. Ein Bekannter ist gerade vor kurzem das zweite mal bei einer Versicherung wegen nicht bezahlter Rechnungen rausgeflogen. Er hat schon wieder ne neue.

2. Der Versicherung die Fahrleistung nachweisen. Die Versicherungen haben dazu passende Klauseln, wonach Du den Kilomterstand anhand von Inspektionsrechnungen etc. selber nachweisen müsstest. Im Zweifelsfall schickt die Versicherung einen Gutachter, der kann einen Kilometerstand ziemlich genau schätzen.
Also solch eine Klausel habe ich noch nicht gesehen, vielleicht bin ich ja bei der falschen (richtigen) Versicherung. :) An was macht der Gutachter sowas Dingfest? Am besten wenn das Fahrzeug noch einen einen anderen Motor bekommen hat? Natürlich erkennt er dann immer noch einen Unterschied ob die Kiste 100tkm oder 200tkm runter hat. Aber ich zweifle das er da einen Unterschied zwischen 130tkm und 160tkm erkennt. ;)
 
Das ist wohl richtig, aber die Auswahl ist doch sehr groß. ;)
Auch so günstig wie Deine jetzige?

Das bezweifle ich sehr stark. Die Konkurrenz ist so groß, da passt das. Ein Bekannter ist gerade vor kurzem das zweite mal bei einer Versicherung wegen nicht bezahlter Rechnungen rausgeflogen. Er hat schon wieder ne neue.
Auch wieder so günstig? Irgendwann bekommt man nur noch ganz teure Verträge. Da lohnt vielleicht doch der richtige Tarif beim günstigen Versicherer von Anfang an...

Also solch eine Klausel habe ich noch nicht gesehen, vielleicht bin ich ja bei der falschen (richtigen) Versicherung.
Bist Du nicht laut Vertrag verpflichtet, bei Änderungen an der Vertragsgrundlage den Versicherer zu informieren? Dazu gehört auch eine angegebene Kilometerklasse.

An was macht der Gutachter sowas Dingfest?
Nicht einfach. Werkstattrechungen, Inspektionen, Zettelchen irgendwo im Auto (vom Ölwechsel vielleicht) etc...

Aber klar: Du machst am Auto alles selber und siehst tunlichst zu, dass Dein Auto wie neu aussieht. Dann ist es in der Tat schwer.

Am besten wenn das Fahrzeug noch einen einen anderen Motor bekommen hat?
Stimmt, das ist ja regelmässig bei fast allen Autos der Fall. :D

Und fahr nie zu CarGlas und lass etwas auf Teilkasko reparieren. Die melden der Versicherung auch den abgelesenen Kilometerstand... oder vorher immer schön passend drehen.

Marty