Austausch der Leuchtmittel gegen LED?

@Arusiek,

"Als grobe Orientierung kann man für den Stromverbrauch einer LED-Lampe etwa 10 Prozent des Verbrauchs einer Glühbirne annehmen. "

Und welche strahlt mir dafür wie viel Lichtleistung ab? Nur wenn die gleich ist habe ich auch 90% gespart. Ich würde auch keine Quellen zitieren die noch nicht mal die physikalischen Grundlagen verstanden haben und daher von "Stromverbrauch" reden.

97 % sparen kann man natürlich nicht wenn die Glühbirne tatsächlich 5 % Wirkungsgrad hat.
 
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@Arusiek,

wenn ich Licht will dann will ich Licht, und keine hitze ;)

Es ist aber schon so, daß wir in der kalten Jahreszeit mehr Strom für Licht aufbringen müssen. Erhöhen wir dabei den Wirkungsgrad müssen wir den Wärmeverlust über die Heizung ausgleichen. Gespart wird dadurch nix. Wenigstens bei der Verwendung im Innenraum sollte man sich darüber mal klar werden.

Gerade die Leute die im Wohnzimmer mit Energiesparlampen hantieren und damit all die Probleme wie schlechte Dimmbarkeit und Quecksilber, austretende Kleberdämpfe und angeblich dumm machende Strahlung in Kauf nehmen sind da oft mit Halogen besser bedient. Oder eben doch mit der alten Glühbirne (ja bei mir heisst die so damit man mich versteht).
 
@wolle23, um mit Glühbirnen zu heizen brauchst Du eine ganze menge davon.
Ich glaube da ist die Heizung wesendlich effektiver ;)

Energiesparlampen gibt es bei mir seit Jahren nicht mehr, ich nutze nur noch LED-S.


@Wasweissdennich, sicherlich ist "Stromverbrauch" aus Phy. Sicht falsch, hat sich aber im deutschem "wortschatz" so eingebürgert.

z.B.
Zollstock ist eigl. ein Gliedermaßstab
Schraubenzieher ist ein Schraubendreher
Bei den meisten Autobeulen sind es Autodellen
Die Erdbeere ist keine Beere
Dornen bei Rosen gibt es nicht, das sind Stacheln
Bei Kakteen sind es keine Stacheln sondern Dornen

und was das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) betrifft, es gibt keine erneuerbaren Energien, energie wird lediglich umgewandelt.

Ich bin sicher das es da noch viel mehr beispiele gibt.
 
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Es ist doch auch kein Problem das sich falsche Begriffe im Volksmund durchsetzen, aber von jemanden der sich beim Thema ernsthaft auskennt erwarte ich als das der technisch korrekte Begriff benutzt wird und von jemanden sich nicht auskennt und nach einer halben Sunde Recherche einen Text hinklatscht erwarte ich den Begriff "Stromverbrauch".
 
@alexi, wenn Du übers i-Net kaufst kannst Du die die nichtgefallen auch innerhalb von 14 Tagen wieder zurücksenden ;)

ja, ich bin tatsache auch immer zu faul in einen laden zu gehen und mich noch ewig von einem verkäufer zuquatschen zu lassen. ich hab in Imternet probeweise verschiedenste LED-leuchten gekauft und konnte die, die ich dann halt nicht gut fand, wieder problemlos zurückschicken. ;)
 
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sorry, das sehe ich anders, ich bin schon dafür das die richtigen begriffe benutzt werden sollten

Bei den Leuchtmitteln, egal welcher art sollten überall Lumen draufstehen sowie die Farbtemperatur, das würde das vergleichen einfacher machen

Du bist derart schlau, daß du keine andere Meinung auch nur andenkst... dann sollte dir auch klar sein, daß Lumen absolut nichts aussagen wenn man den Abstrahlwinkel und die Abschattungen durch den Leuchtencorpus und viele weitere Faktoren nicht kennt. Ein Beispiel ist die 60W Glühlampe mit ca. 800lm und die 12W LED mit ca. 800lm und einem Abstrahlwinkel von 240 Grad... hinten ist die dunkel mit rund 0lx, bei der Glühlampe ist es meist hell...

Also: wie viele Daten und Diagramme sollten nun auf jeder Packung stehen und brauchen wir Lichttechnik nicht als Schulfach?

Und zur Ausdrucksweise: der Fachmann ist vom Laien nicht zu verstehen. Schon als "nur Elektriker" kann ich die erlernten Begriffe nicht einfach dem Kunden an den Kopf knallen. Ich kann nicht jedem erstmal elektro beibringen, sondern muss mich verstehbar ausdrücken. Man stelle sich vor ich wäre Physiker oder Inschinör...
 
@wolle23, die angabe der Farbtemp. und Lumen sagt schon was aus, auf jeden fall mehr als wenn garnix draufsteht.

Sicherlich muss man Fachbegriffe erklähren, das dauert auch zeit, fällt für mich aber unter "Service" am Kunden.

Leider haben wir in D-Land aber eine Servicewüste.
 
Und zur Ausdrucksweise: der Fachmann ist vom Laien nicht zu verstehen. Schon als "nur Elektriker" kann ich die erlernten Begriffe nicht einfach dem Kunden an den Kopf knallen. Ich kann nicht jedem erstmal elektro beibringen, sondern muss mich verstehbar ausdrücken. Man stelle sich vor ich wäre Physiker oder Inschinör...

Ich glaube schon das bei den wirklich grundlegenden Sachen auch der Kunde versteht was gemeint ist, bei "Stromverbrauch" ist es jedenfalls ganz sicher so ---> darkkurt wurde glaube ich auch verstanden
bei 80% weniger Leistungsaufnahme ;).

sorry, das sehe ich anders, ich bin schon dafür das die richtigen begriffe benutzt werden sollten
Ich auch, aber wenn nicht ist das selten ein Problem weil man ja weiß was der Volksmund damit meint. Und man sieht halt schon daran ob es eher Volksmensch oder Fachmensch ist - hat auch sein gutes, z.B. dann wenn man nach zitierfähigen Quellen sucht :p
 
Ich auch, aber wenn nicht ist das selten ein Problem weil man ja weiß was der Volksmund damit meint. Und man sieht halt schon daran ob es eher Volksmensch oder Fachmensch ist - hat auch sein gutes, z.B. dann wenn man nach zitierfähigen Quellen sucht :p

Das problem kommt aber dann wenn es an die jüngere generationen immer falsch weitergegeben wird, irgendwann kennt keiner mehr den richtigen begriff.

Das war schon vor 30 Jahren in meiner Lehrzeit so, da fragte der Lehrer was die Buchstaben DIN bedeuten, von 25 Lehrlingen lagen 24 falsch !

Aber das alles ist hier O.T. bitte zurück zum Thema :roll:
 
Zum Thema LED und Energie sparen....

... durch die Umrüstung von Glühlampen zu LED kann man bei der Beleuchtung viel Strom einsparen.
... der Anteil der Beleuchtung an der Gesamtstromrechnung kann bis zu 15% betragen
=> daher ist der Austausch ein guter Anfang, es gibt aber noch wo anders mehr Sparpotential
... Hochvolt-Lampen (230V) lassen sich einfach ohne Probleme durch LEDs ersetzten (z.B. Fassung GU10)
... Niedervolt-Lampen (12V) kann man nicht ohne Weiteres durch LEDs austauschen (z.B. GU 5.3 Fassungen). Denn der Trafo, der die Halogen-Lampen zum Leuchten bringt, verkürzt bei LEDs die Lebensdauer. Dieser muss gegen ein speziellen LED-Trafo ausgetaucht werden.
... ich habe bei mir alle Leuchtmittel durch LEDs ersetzt. Wenn alle Lampen in der Wohnung eingeschaltet sind, habe ich einen Gesamtverbrauch von 65 W.
 
... Niedervolt-Lampen (12V) kann man nicht ohne Weiteres durch LEDs austauschen (z.B. GU 5.3 Fassungen). Denn der Trafo, der die Halogen-Lampen zum Leuchten bringt, verkürzt bei LEDs die Lebensdauer. Dieser muss gegen ein speziellen LED-Trafo ausgetaucht werden.

und da fängt es an "schwierig" zu werden :(
Nachdem bei mir einige LED-S ( der ersten Generation ) frühzeitig gestorben sind ( so nach 2 Stunden )
habe ich das mit den Travos aufgegeben.

Im Flur ( vorhehr 12 Volt ) habe ich umgerüstet auf GU10 ( 230 Volt )
In der Küche sind die 12 Volt Spots dringeblieben, werden aber durch eine Batterie mit Strom versorgt.
Das hat den Vorteil das ich bei einem Stromausfall zumindenst in der Küche noch Licht habe.
 
Wir nutzen seit ungefähr zwei Jahren LEDs in unserem Haus, und die Stromkosten sind gesunken, auf Jahr gerechnet 50 Euro weniger.
 
LED - gut leistbar oder nicht?

Hi!
Sagt mal, eine vreine umstellung auf LED hat ja wohl noch nicht jeder hinter sich - ist das umrüsten denn für jedermann erschwinglich und amortisiert sich schnell genug, andere Fragen drängen sich mir da auch auf, etwa warum denn das im öffentlichen Raum nicht noch mehr gemacht wird, da könnte man ja auch am meisten sparen.
 
Hi!
[...]etwa warum denn das im öffentlichen Raum nicht noch mehr gemacht wird, da könnte man ja auch am meisten sparen.
Bei uns im Ort wurden im letzten Jahr alle Straßenlaternen auf LED umgerüstet. Ich kenne mehrere Orte wo das bereits so umgesetzt wurde.

Im privaten Bereich ist es sicher hilfreich, wenn man sich Raum für Raum vornimmt, vorzugsweise würde ich in Räumen mit wenig Lichtbedarf zu beginnen, so dass anfänglich eventuelle Fehlkäufe nicht allzu ärgerlich sind. Es gibt schließlich mittlerweile viel Auswahl bei den Leuchtmitteln.

Wohnräume effektiv mit LED Technik zu beleuchten ist schon etwas anspruchsvoller wie vor 10 Jahren, damals genügte es noch eine ausreichend helle Lampe in die Raummitte zu hängen und gut war es. Für LEDs muß schon ein neues Lampenkonzept her, idealerweise auf mehreren Positionen im Raum verteilt.
 
Mein Jung hat letztens den Strahler von der Decke geschossen mit nem Hüpfball. Er hatte 3x50 Watf Strahler drinne. Hab ihm jetzt 3x5,5 Watt Leds rein und das Licht ist nur minimal dunkler. Es streut auch etwas weniger.

Farblich so gut wie kein Unterschied
Werde nur noch Leds kaufen, einwandfreie Sache wenn man nur noch 15 statt 150 Watt braucht.

 
Mein Jung hat letztens den Strahler von der Decke geschossen mit nem Hüpfball. Er hatte 3x50 Watf Strahler drinne. Hab ihm jetzt 3x5,5 Watt Leds rein und das Licht ist nur minimal dunkler. Es streut auch etwas weniger.

Farblich so gut wie kein Unterschied
Werde nur noch Leds kaufen, einwandfreie Sache wenn man nur noch 15 statt 150 Watt braucht.

Ohne jetzt irgendwem etwas böses zu wollen, aber ich halte diese subjektiven Berichterstattungen für wenig hilfreich.

Zum einen möchte ich Dir aber erstmal Recht geben. 150 Watt Leistung durch Halogenlampen für ein Kinderzimmer ist nicht besonders effizient und bietet hohes Einsparpotential.
Ich will auch nicht behaupten das die LEDs an der Stelle unangebracht sind, das mag alles in Ordnung sein.

Aber wenn du von "minimal dunkler" oder "farblich so gut wie kein Unterscheid" sprichst, dann wäre ich letztenendes entäuscht wenn ich Deiner Empfehlung blind folgen würde.
Zumal es bei dir positiv klingt, dass das Licht weniger streut?! Streuung ist bei Wohnraumausleuchtung durchaus gewünscht, denn was nützen mir 3 helle Lichtkegel in einem ansonsten schlecht ausgeleuchtetem Raum.


Ich mache mal einen kleinen technischen Versuch:
(allein schon aus Neugiede meinerseits)


Ich habe mal mein Luxmeter aus dem Keller geholt, auch wenn ich leider grad nur eine 4,2W GU10 LED zur Hand habe. Für einen spontanen, nicht-repräsentativen Versuch muß das erstmal reichen.

  • Die 4,2 W LED hat 1.820 Lux in ca. 50cm Entfernung (länger waren die Kinderarme nicht ;-) gebracht.
  • Die 50W Halogenleuchte bringt 4.860 Lux bei gleicher Entfernung.
Also in meinen "Augen" wirklich noch ein deutlicher Unterschied, der einfach zu groß ist um Halogenleuchtmittel ohne Einschränkungen durch LEDs ersetzen zu können.
Man muß entweder:
a) Einbußen bei der Helligkeit in Kauf nehmen, oder
b) deutlich mehr LED Leuchtmittel verwenden um den Raum vergleichbar auszuleuchten.

Ich werde mir demnächst aber mal ein leistungsstärkeres GU10 LED Leuchtmittel besorgen, um zu gucken ob es mittlerweile etws gibt was eine Halogenleuchte eher ersetzen kann. Keine Ahnung wo die Lichtstärken aktuell so angelangt sind, meine 4,2W LED ist bereits 2-3 Jahre alt.