DocTrax

Erfahrener GNUtzer
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26 April 2006
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Die drehen durch - neulich hat so einer gefordert, Deutschland solle die Beschneidung bei Mädchen ebenfalls straffrei stellen.
 

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klamm-Bot
25 April 2006
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Syrien: Israel versorgt verwundete Rebellen, obwohl diese der Al-Kaida angehören

Folgende News wurde am 19.02.2013 um 20:22:00 Uhr veröffentlicht:
Syrien: Israel versorgt verwundete Rebellen, obwohl diese der Al-Kaida angehören
Shortnews

Wie Israels Ministerpräsident Netanjahu nun bekannt gab, kam es am Samstag zwischen einer Gruppe Rebellen und der syrischen Armee in der Nähe der Golanhöhen zu einem Gefecht. Laut der Zeitschrift "Hareetz" wurden anschließend sieben verwundete Rebellen von der israelischen Armee versorgt. Die Männer sind allesamt Kämpfer der Al-Kaida angehördenden "Ahfad al-Rasoul-Brigaden". Sie spielen mittlerweile eine tragende Rolle in der syrische Opposition. Zur Truppe gehören unter anderem afghanische Kämpfer, die vor kurzem noch gegen die US-Truppen in Afghanistan gekämpft hatten. Israel soll über die wahre Herkunft und Funktion der Brigade genau im Bilde gewesen sein. Allem Anschein nach besteht die vom Westen finanzierte und mit Waffen ausgestattete syrische Opposition zu einem großen Teil aus "Al-Kaida" Jihadisten.
 

Smssam

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6 November 2011
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Ganz nach dem Motto "Der Feind meines Feindes ist mein Freund"... Aber ansonsten habe ich keine Ahnung was sich die israelische Regierung dabei gedacht hat. Gerade mal da die Al-Qaida nicht so gut auf Israel zu sprechen sind.
 

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klamm-Bot
25 April 2006
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USA gehen von Giftgas-Einsatz gegen Syriens Rebellen aus

Folgende News wurde am 14.06.2013 um 11:55:38 Uhr veröffentlicht:
USA gehen von Giftgas-Einsatz gegen Syriens Rebellen aus
Top-Themen

Washington/Berlin (dpa) - Die US-Regierung zeigt sich vom Einsatz tödlicher Giftgase durch das Regime von Baschar al-Assad überzeugt und will daher die Rebellen in Syrien nun direkt militärisch unterstützen.
Dies schließt nach US-Medienberichten erstmals auch die Lieferung von Kleinwaffen und Munition an die Aufständischen ein. Die syrische Opposition begrüßte die Pläne.
In Russland warf ein führender Außenpolitiker den USA dagegen vor, die Beweise für einen Chemiewaffeneinsatz des syrischen Regimes seien eine Lüge. SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier sieht die Unterstützung der USA für die Rebellen kritisch.
«Der Geheimdienst schätzt, dass bislang 100 bis 150 Menschen in Syrien durch die nachgewiesenen Attacken mit chemischen Waffen ums Leben gekommen sind», sagte der stellvertretende Sicherheitsberater des Weißen Hauses, Ben Rhodes, am Donnerstag (Ortszeit) in Washington. Auch das Nervengas Sarin sei in geringen Mengen angewendet worden.
Beim G8-Gipfel in Nordirland in der kommenden Woche wollten die USA nun mit ihren Alliierten über weitere Schritte beraten. Großbritannien und Frankreich hatten sich immer wieder für eine massivere Unterstützung der syrischen Rebellen ausgesprochen. Beide Staaten beschuldigen Damaskus, Giftgas einzusetzen. Allerdings stehen auch Rebellen im Verdacht, Giftgas verwendet zu haben.
«Auch wenn die Todeszahl durch diese Angriffe lediglich einen kleinen Anteil an der Opferzahl in Syrien von nunmehr über 90 000 ausmacht, verletzt der Gebrauch chemischer Waffen internationale Normen und überschreitet klar die roten Linien, die seit Jahrzehnten in der internationalen Gemeinschaft gelten», sagte Rhodes.
US-Präsident Barack Obama plane jetzt eine verstärkte militärische Unterstützung der Rebellen. Obama hatte den Einsatz von Chemiewaffen in dem Bürgerkrieg stets als «Rote Linie» bezeichnet und dem Assad- Regime Konsequenzen angedroht. Details zur Art der militärischen Hilfe nannte Rhodes nicht. «Die geplante Unterstützung sieht aber anders aus als die bisherige», sagte er. Sie solle die Effizienz der Rebellen stärken und richte sich nach deren Bedürfnissen.
Die USA würden sich mit ihren Verbündeten wie Frankreich und Großbritannien beraten. «Wir werden auch mit anderen Staaten in der Region kooperieren», sagte Rhodes. Über die Einrichtung einer möglichen Flugverbotszone gebe es noch keine Entscheidung.
Die «Washington Post» und die «New York Times» schrieben unter Berufung auf Regierungsbeamte, bei der militärischen Unterstützung gehe es zunächst um Kleinwaffen und Munition. Es sei auch die Möglichkeit der Lieferung von Panzerabwehrwaffen erwähnt worden. Flugabwehrwaffen kämen dagegen derzeit nicht in Betracht. Für die Lieferungen, die in einigen Wochen beginnen sollten, sei der Geheimdienst CIA zuständig.
Russland beliefert die Regierung in Damaskus mit Waffen. Die Rebellen bekommen Nachschub vor allem aus den arabischen Golf-Monarchien. Obama hoffe, in der Waffenfrage am Rande des G8-Gipfels mit Kremlchef Wladimir Putin weiterzukommen, sagte Rhodes. In Verteidigungskreisen hieß es, dass die USA ihre F16-Kampfjets und Luftabwehrraketen des Typs Patriot in Jordanien stationiert lassen.
Der Generalstabschef der von Deserteuren gegründeten Freien Syrischen Armee (FSA), General Salim Idriss, äußerte im Nachrichtensender Al-Arabija die Hoffnung, dass die USA ihre Pläne zur Militärhilfe rasch umsetzten. Ähnlich äußerte sich der Interimsvorsitzende der Oppositionsplattform Nationale Koalition, George Sabra.
Protest kam aus Russland: Die Berichte über den Giftgaseinsatz seien «an derselben Stelle fabriziert» worden wie die «Lüge» über Massenvernichtungswaffen des irakischen Diktators Saddam Hussein, schrieb Alexej Puschkow, Chef des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma in Moskau, bei Twitter. «Obama schlägt denselben Weg ein wie (sein Vorgänger) George Bush.»
SPD-Fraktionschef Steinmeier sagte im Inforadio des RBB: «In Syrien gibt es viel Mangel. Es gibt an einem keinen Mangel, und das sind Waffen». Eine Syrienkonferenz müsse eine politische Lösung vorbereiten.
 

Smssam

Well-known member
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6 November 2011
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Protest kam aus Russland: Die Berichte über den Giftgaseinsatz seien «an derselben Stelle fabriziert» worden wie die «Lüge» über Massenvernichtungswaffen des irakischen Diktators Saddam Hussein, schrieb Alexej Puschkow, Chef des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma in Moskau, bei Twitter. «Obama schlägt denselben Weg ein wie (sein Vorgänger) George Bush.»

Ich musste auch irgendwie an daran denken. Gerade mal Frankreich und GB beschuldigten bis jetzt nur die Rebellen. Da bin ich mal gespannt was für genauere Beweise die USA für diese Behauptung abliefert...
 

AlexK

LoseSun.de
ID: 31607
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21 April 2006
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Sollte man die USA aufgrund der Waffenlieferung an die Rebellen nicht direkt in die Liste der sogen.
"Schurkenstaaten" aufnehmen ?? Schließlich unterstützen sie hochoffiziell eine "terroristische Gruppierung" im Ausland..... ;)
 

BigSword

Shinigami
ID: 381846
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29 Dezember 2009
1.493
107
Sollte man die USA aufgrund der Waffenlieferung an die Rebellen nicht direkt in die Liste der sogen.
"Schurkenstaaten" aufnehmen ?? Schließlich unterstützen sie hochoffiziell eine "terroristische Gruppierung" im Ausland..... ;)

Sollte man eigentlich, aber die USA spielt sich weiterhin als Held und Retter der Demokratie. während sich offenbar keiner der EU- oder NATO-Staaten traut, etwas dagegen zu sagen. Echt unglaublich diese Heuchlerei.
 

apolle

Well-known member
25 September 2007
757
65
Ich musste auch irgendwie an daran denken. Gerade mal Frankreich und GB beschuldigten bis jetzt nur die Rebellen. Da bin ich mal gespannt was für genauere Beweise die USA für diese Behauptung abliefert...

etwa so:

sed -i -e s/Irak/Syrien/g -e s/Massenvernichtungswaffen/Giftgas/g bewaehrte_begruendung.doc
 

DocTrax

Erfahrener GNUtzer
ID: 147546
L
26 April 2006
2.922
106
Sicher ist, dass die türkische Regierung Giftgas gegen Zivilisten einsetzt. Was wollen die USA jetzt tun?
 

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klamm-Bot
25 April 2006
7.098
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Ägypten versinkt im Chaos

Folgende News wurde am 17.08.2013 um 19:59:48 Uhr veröffentlicht:
Ägypten versinkt im Chaos
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Kairo (dpa) - In Ägypten stehen die Zeichen weiter auf Gewalt. Die Übergangsregierung will mir harter Hand gegen gewalttätige Islamisten vorgehen. Den entmachteten Muslimbrüdern droht sie mit einem Verbot.
 

Katzee

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ID: 388
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24 April 2006
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Ich gebe zu: Ich habe nicht mitbekommen, wieso Mursi entmachtet wurde. Da gab es Kurznachrichten, dass er seit seiner Wahl zum Staatsoberhaupt Mordaufträge gegeben haben soll.

Die ersten Teilnehmer der Anti-Mursi-Demonstrationen im TV sagten, Mursi habe Wahlversprechen (z.b. zur Senkung der Arbeitslosigkeit) nicht gehalten und deshalb würden sie demonstrieren (was würde aus Deutschland, wenn wir gegen unsere Versprechen-brechende-Politwürmer auf die Strasse gingen?)

Für mich sind Islamisten menschenverachtende Egomanen, die versuchen, einen pseudo-religiösen Staat nach mittelalerlichem Maßstab zu etablieren. Aber: Wurden diese Idioten in Ägypten wirklich an die Regierung gewählt? Uns mag es nicht gefallen, aber so ist das demokratische System.

Nun wurde Mursi entmachtet, eingesperrt und das Militär hat die Macht in Ägypten übernommen. Mit welcher Legitimation? Wer gegen Demonstranten mit Waffengewalt vorgeht, spricht ja wohl kaum für das Volk. Das hat die gewaltsame Niederschlagung der Demonstrationen in der Türkei gezeigt.

Doch wie soll es mit Ägypten weiter gehen? Westlich dominierte Militärdiktatur oder islamistische Religionsdiktatur? Hat Ägypten wirklich auf absehbare Zeit eine Chance auf eine Demokratie nach westlichem Vorbild? Muß das wirklich sein? Oder wäre es besser, wenn Ägyten seinen einen Weg fände?