Ob nun ein Opfer oder 16, es ist immer ein Opfer zu viel.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass du es so meinst, aber es klingt kurzzeitig so, als würde es auf die übrigen 15 Opfer nicht mehr ankommen...?
Wie gesagt, ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass das so gemeint ist. Ich wollte nur vor weiteren Missverständnissen warnen. :naughty:
 
Ich kann mir nicht vorstellen, dass du es so meinst, aber es klingt so, als würde es auf die übrigen 15 Opfer nicht mehr ankommen...?
Wie gesagt, ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass das so gemeint ist. Ich wollte nur vor weiteren Missverständnissen warnen. :naughty:

Was ist an meinem Satz nicht zu verstehen?
Jedes Opfer ist ein Opfer zu viel. Ob bei einem Amoklauf nun ein Mensch stirbt oder zehn oder hundert.

Was ist daran nicht zu verstehen?

Meinst du wirklich ich wäre nicht entsetzter oder trauriger, wenn in Winningen "nur" 2 Menschen gestorben wären?
 
Du möchtest also z.B. eine Kölner Gesamtschule mit 2.500 Schülern und 6 Ein-/Ausgängen, 10 Stunden Öffnungszeit von zwei bewaffneten, aber schlecht ausgebildeten "Wachleuten" beschützen lassen und meinst, das würde einen Amoklauf verhindern?

Naja dann hätte die Schule nur noch einen Eingang und man müsste Stacheldraht mit Strom drauf um die Schule legen und ... Aber wenn es nur noch einen Eingang gibt, weil 2 Wachleute (einmal männlich und einmal weiblich), wann sollen die Schüler denn dann vor der Schule stehen um pünktlich in der Klasse zu sitzen?

^^das wäre meine Frage zu diesem Sicherheitsleuten und zum Glück sind die von den meisten Schulen auch nicht gewollt.
 
[N] Report: In der Berufsschule war Tim K. integriert

Folgende News wurde am 13.03.2009 um 17:28:05 Uhr veröffentlicht:
Report: In der Berufsschule war Tim K. integriert
DPA-News

Waiblingen (dpa) - Ein lustig plätschernder Wasserlauf, üppig wuchernde Pflanzen und eine schicke moderne Rezeption:*Durch dieses Foyer der kaufmännischen Schule Donner + Kern in Waiblingen (Rems-Murr-Kreis) geht Todesschütze Tim K. noch am vergangenen Dienstag in seinen Klassenraum. Wie immer lässt sich der 17-Jährige auf seiner Schulbank nieder, schreibt eine Mathematikarbeit, bestellt vermutlich in der Mittagspause mit seinen Klassenkameraden wie gewöhnlich eine Pizza und bereitet mit einem Mitschüler ein Referat für Donnerstag vor. Vor der Fahrt von der Privatschule zurück in seinen Heimatort Leutenbach spielt er noch mit ein paar Kumpeln vor dem «Cafe Tunix» eine Partie Poker - nichts deutet darauf hin, dass er nicht einmal 24 Stunden später 15 Menschen kaltblütig tötet und zahlreiche verletzt. Lehrerin Stephanie Lipp ist in den neun Monaten, die sie den jungen Mann mit Brille kennt, nie etwas Ungewöhnliches an ihm aufgefallen - auch nicht an jenem Dienstag vor der monströsen Tat. «Er war ein Poker-Fan, hatte Beziehungen zu Mitschülern. Die Depression hat sich hier gar nicht gezeigt», erzählt die 29-Jährige mit Blick auf die psychische Erkrankung des Jungen. «Hier hat er sich wohlgefühlt, er war gerne da», pflichtet der Inhaber der Schule, Karl-Heinz Donner, bei. Es könne nur so sein, dass er sich zu Hause oder im Freundeskreis nicht genug geschätzt gefühlt habe, ist der 59-Jährige überzeugt. «Der Zorn hat sich nicht auf diese Schule bezogen, sonst hätte alles hier stattgefunden», sagt der kräftige Mann in schwarz-weiß gestreiftem Hemd und schwarzer Krawatte. Der 17-Jährige sei kein extremer Computerfreak gewesen, weiß Lipp. «Jugendliche werden doch alle von Computern angezogen», meint sie. Im Unterricht sei er ruhig gewesen. Doch wenn man ihn aufgerufen habe, seien seine Antworten kompetent gewesen. «Seine Noten waren durchschnittlich. » Mögliche Minderwertigkeitsgefühle kann sie nicht mit dem dunkelhaarigen Jungen in Verbindung bringen. Schul-Mitinhaber Gerhard Kern bringt es auf den Punkt: «Bei uns war er mit seinem offiziellen Gesicht. »Tim K. strebte an der Schule mit mehr als 170 Schülern die Fachhochschulreife an, entweder um danach an einer Hochschule zu studieren oder eine kaufmännische Ausbildung zu beginnen. Für den intensiven Unterricht in Klassen mit nicht mehr als 24 Schülern bezahlten die Eltern 195 Euro im Monat; der Vater, ein Unternehmer mit 120 Beschäftigten, konnte sich das Schulgeld für das zweijährige Berufskolleg leisten. Doch nicht nur Geld, sondern auch Interesse brachten die Eltern für die schulische Karriere ihres Zöglings auf. «Sie waren beim Elternabend und kamen auch zum Elterngespräch», erinnert sich die junge Lehrerin. Die Ausstattung der Schule mit professionellen Helfern ist im Vergleich zu öffentlichen Schulen paradiesisch:*Eine Psychologin und drei Sozialpädagogen stehen zur Verfügung. Doch auch diesen Fachkräften hat Tim K. sich nicht anvertraut. «Uns war nicht bewusst, dass wir das Gespräch hätten suchen sollen», sagt Lipp traurig. Donner fügt hinzu:*«Es gibt kein Idealkonzept. Wenn einer das will, kann man 100 Psychologen im Haus haben und so etwas nicht verhindern. »Für die noch unter Schock stehenden Mitschüler Tims ist derzeit der Unterricht ausgesetzt. Den hauseigenen Experten haben sich Spezialisten vom psychologischen Schuldienst in Freiburg hinzugesellt. Donner sagt:*«Von Montag an muss es normal weitergehen, weil wichtige Prüfungen anstehen. »Zur Beisetzung Tims kann seine Klasse eine Delegation schicken, ein, zwei Lehrer werden auch hingehen. Nachdenklich sagt Donner:*«Der Tim war bis auf diesen einen Tag ein anständiger Kerl. An diesem einen Tag muss er einen schrecklichen Aussetzer gehabt haben. » Beinahe widerstrebend fügt er hinzu:*«Für mich ist er in irgendeiner Weise auch Opfer - weil er nicht die Therapie bekam, die er brauchte. »
 
Also ich denke, wirklich verhindern kann man sowas nicht. Zumindest nicht, solange es immer wieder massives Mobbing in den Schulen gibt. Meiner Meinung nach sollte man da anfangen. Denn, wenn einer vielleicht jahrelang immer wieder fertig gemacht wird, ist es eigentlich kein Wunder, wenn der irgendwann austickt. :roll:

Solche Amokläufe gab es übrigens schon, bevor es Killerspiele gab:

https://www.ursula-kuhr-schule.de/Chronik/Attentat/Attentat.html
https://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,303519,00.html

Mal so eine Idee:
Man könnte doch an allen Schulen Alarmsysteme einrichten speziell für Amokläufe. So, daß die Lehrer im Ernstfall nicht mehr durch die Schule rennen und in jeder Klasse Bescheid sagen müssen, sondern nur den Alarm auslösen brauchen und sich dann selbst in Sicherheit bringen können. Wenn der Alarm ertönt, muß das für alle Lehrer in den Klassen bedeuten, die Klassentür zu verriegeln und die Schüler müßten sich von der Tür fernhalten. Damit ließen sich vielleicht doch viele Tote und Verletzte vermeiden.

Zum Mopping sowas würd es leider für immer geben ich sehe es ja an mir ..
wenn man es Lehrern sagt "Ach zum Ärgern gehören immer 2" sowas kommt denn zurück -.-

Da müsste man echt schon sehr viel machen


und zu Killer spiele ich verstehe voll nicht das Killer spiele verboten werden sollen weil es spielen soooviele menschen Counter Strike und wer davon macht denn bitte schon mal ein Amok lauf? das Amokläufer Counter Strike spielen kann ich verstehe da kann ich mich nach der schule auch am besten mit ablenken aber ich finde es echt übertrieben das man deswegen 15 Leute killt wenn er Probleme hat soll er es anderes Klären, z.b. die Leute die ihn gemoppt haben mal eine geben oder so würde schon völlig reichen aber naja.. (ist immerhin besser wie sie zu erschießen :D)

Liebe Grüße
Lach :D
 
Gut, in der Berufsschule war alles in Ordnung. Aber was war vorher auf der Realschule? Das wäre viel interessanter zu erfahren, denn da war schließlich der Amoklauf!

Er war schon einige Zeit von der Realschule weg, deshalb noch mal was zum drüber nachdenken:

Man sagt oft, die Zeit heilt alle Wunden. Das stimmt schon, nur leider hinterlassen manche Wunden Narben, die jederzeit wieder schmerzen oder sogar aufreißen können!
 
Gut, in der Berufsschule war alles in Ordnung. Aber was war vorher auf der Realschule? Das wäre viel interessanter zu erfahren, denn da war schließlich der Amoklauf!

Und genau das werden wir nie erfahren, weil er nicht mehr darauf antworten kann. Es ist reine Spekulation von uns allen, von den Medien, von den Freunden, von sonstwem - was ihn nun dazu getrieben hat.
 
Gut, in der Berufsschule war alles in Ordnung. Aber was war vorher auf der Realschule? Das wäre viel interessanter zu erfahren, denn da war schließlich der Amoklauf!

Er war unscheinbar, unauffällig, wurde eben kaum wahrgenommen. Seine schulischen Leistungen warne mittelmäßig bis schlecht und es gab ab und an den ein oder anderen unfreundlichen Kommentar.
Soviel hat mir eine erzählt, die in seiner alten Klasse war...
Aber viel wichtiger wäre natürlich gewsen, wie das alles auf ihn gewirkt hat, vielleicht hat er das anders wahrgenommen...
 
@Taliesyn: Danke für die ausführliche Antwort. So wie du das diesmal geschrieben (erklärt;-) hast, kam das nun für mich ganz anders rüber als vorher. Komisch. :ugly:
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Zum Thema Schutz der Schüler und mögliche Verhinderung von solchen Amokläufen: Ich bin auch der Meinung, mit Verbot gewisser Killerspiele oder Wachmänner vor die Schulen stellen, würden solche Amokläufe bestimmt nicht plötzlich ausbleiben oder verhindert werden können. So etwas wird leider immer und überall wieder passieren können. :-?

Ich glaube aber auch, dass mancheiner nun vielleicht aufmerksamer wird, zumindest hoffe ich das, sich vielleicht mehr Gedanken darüber macht, wie man Die Zusammenarbeit zwischen Lehren und Schülern + Eltern verbessern könnte, dass man mehr auf "Gemeinschaft" achtet und anstatt andere Schüler auszugrenzen und Mobbing zu betreiben, lieber versucht, andere zu integrieren, mit ihnen redet, mehr hinterfragt bevor man (vor)urteilt etc...

An den Schulen meiner Kinder wurde jedenfalls ausführlich darüber diskutiert und man will auch versuchen,in Zukunft öfters Unterrichtszeiten für solche Themen zu nutzen, Hilfe für Schüler anbieten uvm.

Von heute auf morgen wird sich natürlich nicht gleich rapide was verändern, aber ich denke mal wenn man es beibehält, regelmäßig in der Schule darüber zu reden,informieren, sich austauschen und die Beziehung zwischen den Schülern untereinander und zwischen Lehrer und Schüler zu ändern oder verbessern, da wo es nötig ist, könnte man vielleicht doch was bewirken, zumindest dahingehend, dass die Schüler umdenken, einsehen, andere nicht zu mobben, dass sie begreifen, was sie damit anrichten können.

Na ja, wie gesagt, völlig ausschließen kann man solche Amokläufe wahrscheinlich nie, aber ich denke trotzdem, dass man zumindest mehr miteinander reden, aufzeigen oder aufklären sollte, also in den Schulen, Schüler untereinander und mit den Lehrern und Eltern, gemeinsam versuchen, Probleme zu erkennen oder zu lösen, mehr auf den anderen achten, anstatt zu verachten.
 
Als ich heute mit meiner Tochter darüber habe, hat sie mir erzählt, dass der ganze Aufschrei mal wieder typisch ist.

Damals nach Erfurt oder Emsdetten wurde auch diskutiert, man war geschockt und traurig und es muss sich an den Schulen was ändern usw.
Passiert ist nichts. Schüler werden gemobbt, Lehrer haben keine Zeit und Sinn, sich damit auseinander zu setzen, weil sie überfordert sind und Probleme genug haben alleine nur den Unterricht zu bewältigen.

Wenn man sich mal die Chronologie der letzen Jahre von Amokläufen ansieht, haben wir wirklich nicht wenige. Nur hat sich was geändert?

In einem Monat gehen wir alle wieder zur Tagesordnung über und das Leben an den Schulen bleibt das gleiche Leben wie sonst auch. Kein Schüler wird sich jetzt fragen, ob sein Mobbing dazu führen wird, dass jemand Amok läuft.

Allein was hier im Forum manchmal an Mobbing und Beleidigungen läuft ist schon heftig. Nur hier sind wir ja alle in Sicherheit und man kann den Ausschalter des Computers tätigen. :roll:
 
Allein was hier im Forum manchmal an Mobbing und Beleidigungen läuft ist schon heftig. Nur hier sind wir ja alle in Sicherheit und man kann den Ausschalter des Computers tätigen. :roll:
Wenn ich die Reputation im echten Leben hätte, die ich virtuell habe, dann wär' ich echt froh *g*

Ansonsten muss ich dir zustimmen, ein kurzer Aufschrei, Diskussion, jedoch zieht keiner für sich Konsequenzen daraus :(
 
Meine Tochter hat das Gleiche zu mir gesagt, als das in Erfurt passiert ist. Aber diesmal meinte sie, dass sie das Gefühl hat, man ging nun anders damit um, es wurde intensiver in der Schule darüber diskutiert. Na ja, sie hofft natürlich auch, dass nun die Menschen vielleicht wachgerüttelt(er) werden.

Aber wer weiß, vielleicht ändert sich ja nun doch was, ein wenig, vielleicht redet man mal nicht nur eine Weile darüber und vergißt es dann einfach, ohne was zu ändern. Vielleicht versucht man nun mal weiterhin, regelmäßig vielleicht sogar, an den Schulen mehr miteinander zu reden, versucht, anders miteinander umzugehen usw.

Ja ich weiß, klingt alles ganz toll, aber möglich wäre es ja zumindest. *Hoff*

Es liegt halt an uns allen, ob es sich umsetzen lässt. Lehrer alleine können diese Aufgabe natürlich auch nicht meistern. :roll: Ebensowenig die Kinder. Eltern-Lehrer-Schüler zusammen aber vielleicht?

Hm...oder träume ich da schon wieder zu viel rum? :-?
 
Geht ja auch darum das niemand mehr auf seine Mitmenschen achtet und wir überwiegend in einer "Ich" Gesellschaft leben wo jeder nur auf sich selbst bedacht ist.
Wer achtet denn schon darauf oder geht darauf ein wenn sein Gegenüber sagt es geht ihm schlecht.
Die meissten gehen darüber einfach hinweg oder fangen an von sich selbst zu erzählen.
 
Ansonsten muss ich dir zustimmen, ein kurzer Aufschrei, Diskussion, jedoch zieht keiner für sich Konsequenzen daraus :(

Ich kann es ja nicht beurteilen, jedoch aber meine Tochter. Und wo wir vorhin miteinander darüber gesprochen haben, hat sie eben gesagt, dass auch dieser Amoklauf nichts ändern wird. Denn nach den anderen war ja auch nichts. Außer 4 Wochen Dauergespräche in den Schulen, kurze Wachsamkeit, jede Menge Schüler wurden zum Rektor zitiert (potentielle Gefahr :roll:) und die Eltern zum Extraelternabend geladen.

Das war es aber auch. Nach 4 Wochen war alles wie früher und die Schüler haben sich gegenseitig wieder das Leben schwer gemacht. Außenseiter, ruhige und "andere" Schüler gab es schon immer, wird es immer geben.

Genauso wie die "Vollidioten" die sich jetzt ein Spaß draus machen und gefakte Warnungen von Amoklauf raushauen.


Und im Vergessen sind wir doch alle gut oder nicht? Wer weiß denn noch was von Emsdetten oder Erfurt oder Meißen oder Brannenburg?
 
[...]
Damals nach Erfurt oder Emsdetten wurde auch diskutiert, man war geschockt und traurig und es muss sich an den Schulen was ändern usw.
Wen machst du eigentlich Vorwürfe und wegen was? Was soll denn geändert werden? Wie mich dieses Rumgejammere nervt... Heute war kein Amoklauf... Ist aber nicht in den Nachrichten gekommen... Soll heißen: Warum soll man wegen Einzelfällen rumlamentieren?
 
Ersteinmal bin ich nicht überrascht, da ich denke das so etwas zu erwarten war, da ja keiner nach den anderen Amokläufen etwas grossartiges getan hat. Lieber mal die Schule nach 8 Uhr abschliessen oder einen Wärter einstellen, der hinter einer Glasscheibe sitzt und Kontrolle macht. Ganz gut ist auch ein Detektor oder aber eine Chipkarte für jeden Schüler. Keiner hat nach der Vergangenheit etwas getan und es war wirklich abzusehen.

Was mag nur in einem solchen Kopf vorgehen. Ich denke dieser Schüler war einfach hasserfüllt und war auch verzweifelt. Das rechtfertigt auf keinen Fall eine solche Tat aber es ist so das es mehr Schulbetreuer geben müsste, da das Mobbung an Schulen ja drastisch ansteigt. Der Amokläufer hat sich im Besonderen ja Mädchen als Opfer ausgesucht und ich denke einfach das diese ihn gemobbt haben.

Was weiss ich wieso aber vielleicht war er einfach ungepflegt oder zurückhaltend oder beides oder eben ein Freak. Kinder können grausam sein (Erwachsene auch) und es muss mal was geschehen. Lehrer müssten auch eine Sonderausbildung machen. Vielleicht Psychologie oder was weiss ich. Auf jeden Fall ist es eine tragische Wendung und ich kann nur sagen: R.I.P
 
Wen machst du eigentlich Vorwürfe und wegen was? Was soll denn geändert werden? Wie mich dieses Rumgejammere nervt... Heute war kein Amoklauf... Ist aber nicht in den Nachrichten gekommen... :roll:


Anscheinend liest du meine Beiträge nicht richtig.
Ich mache niemanden Vorwürfe. Nur dieses Pseudogetue finde ich nicht richtig.

Es wird sich nichts ändern, genau das will ich damit sagen. So hart es klingt. So wahr ist es doch. Es hat sich in der Vergangenheit nichts getan und wird es wahrscheinlich auch in der Zukunft nicht egal wie viele Jugendliche noch Amok laufen und da die meisten Täter sich selbst oder durch andere dabei umkommen, können die nicht mehr befragt werden, nach dem Warum. Das wäre nämlich das Einzige, wo man nachhaken könnte, um vielleicht dem vorzubeugen. Ist aber hier auch wieder nicht der Fall und es bleiben nur Spekulationen. Wie immer.

Wenn ich jemanden angreife, dann sind das wir alle. Mich eingeschlossen. Das ganze System, das ganze Ichgehabe, die Ellenbogengesellschaft, der Druck der von der 1. Geburtsminute heutzutage auf alle lastet.
Das Fehlen von "Wir" Gefühl, von Mitgefühl, Rücksichtnahme, Anstand, Toleranz, Respekt.
Das prangere ich an und ich schließe mich da nicht aus.

Nur tue ich nicht so als ob. Ich bin traurig, aber ich weiß nicht, wie ich was ändern kann. Das habe ich auch geschrieben. Ich kann nur in meinem kleinen Umfeld darauf achten, ob ich meinen Mitmenschen auch genügend Aufmerksamkeit schenke. Das ist aber nicht immer und überall möglich.

Wenn ein Mensch nicht über seine Probleme reden möchte, wird er es auch nicht tun.
 
Ich muss da einfach DrachenJenny Recht geben, denn es wird sich nie was ändern, solange das "Warum" nicht zweifelsohne und ohne Mutmassungen geklärt wurde. Mobbung am Arbeitsplatz und in den Schulen ist da meine Mutmassung. Wir leben hier in Deutschland und in den anderen Industrieländern eben in einer "Ich" Gesellschaft und jeder denkt nur an sich. In den Schulen müsste man wirklich mal wieder härter durchgreifen und einfach mal klare Regeln setzen. Lehrer sind froh das sie noch eine Arbeit haben und mache dann eben diese und sind froh wenn sie zu Hause sind.

Kein Wunder also wieso eben auch hier wieder nichts geändert wird in naher Zukunft. Immer wird bei einer solchen Tat gesagt das sich etwas ändern muss und das ist immer nur heisse Luft. So etwas ist einfach abartig und die Politik sollte sich schämen. Nein nicht nur diese auch wir, unsere Gesellschaft sollte dies. Ich denke das so etwas wieder passieren wird und dann wird wieder gemeint: Oh Gott, ist das schlimm. Jetzt wird etwas geschehen". Mich kotzen die Medien im Moment an. Immer wieder und jeden Tag wird davon berichtet und es hört gar nicht mehr auf. Es ist passiert und es ist tragisch aber gleich mehrere Tage damit vollzustopfen ist einfach langweilig und das obwohl es grauenhaft ist (das Tatgeschehen)
 
Es wird sich nichts ändern, genau das will ich damit sagen. So hart es klingt.
Ich finde, dass sich nichts ändern muss... Warum auch? Sollen irgenwelche Amokläufer jetzt Auswirkungen auf Millionen von Menschen haben... Meiner Meinung nach nicht...

Wenn ich jemanden angreife, dann sind das wir alle. Mich eingeschlossen. Das ganze System, das ganze Ichgehabe, die Ellenbogengesellschaft, der Druck der von der 1. Geburtsminute heutzutage auf alle lastet.
Das Fehlen von "Wir" Gefühl, von Mitgefühl, Rücksichtnahme, Anstand, Toleranz, Respekt.
Du prangerst etwas an, was noch nie anders war... Der größte Druck ist doch von der Menschheit genommen worden in den letzten Jahren... Wenn wir aus unserer Höhle gehen, müssen wir keine Angst mehr haben gefressen zu werden... Das nenne ich Stress... Alles andere ist meiner Meinung nach halb so schlimm.... 8)

Nur tue ich nicht so als ob. Ich bin traurig, aber ich weiß nicht, wie ich was ändern kann.
Der Mensch ist eben Mensch und keine Biene, die sich für andere außerhalb der Familie aufopfert... Biologisch (genetische Weitergabe) sinnvoll... :mrgreen:


Wenn ein Mensch nicht über seine Probleme reden möchte, wird er es auch nicht tun.
Eben!
 
Es ist gewiss eine nachvollziehbare Diskussion, weil menschlich, aber sie ist schlichtweg absurd. Solch eine Tat ist viel zu irrational als das es dafür irgendwelche Maßnahmen gebe, die die Wahrscheinlichkeit solcher Schreckenstaten mindern oder gar verhindern würde.

Und zum Thema Mobbing: Das gab es schon immer, damals lief es nur unter dem Begriff Hänselei. Es gab schon immer Gruppenbildungen in Klassen, es gab immer Außenseiter. Und es gab schon immer Jugendliche, die sich unverstanden fühlten und sich im Leben nicht zurecht fanden. Das nennt sich Pubertät. So viel zum Thema "Früher war alles besser"...