Ja, so zwischendurch schon. Da kommt dann alles hoch. Das Sinnieren über Sinn und Zweck des Daseins, über den Sinn zu kämpfen, weiter zu machen, wenn doch immer alles mit Füßen getreten wird und wir niemals gefeit sind, die Tragödien wie Kindermord, Amoklauf, Vergewaltigung, Völkermord usw. zu erleben und wir nicht in der Lage sind, das alles zu verhindern.[...]
Da kann man ja aus Tip geben: Lieber nicht mehr die Nachrichten angucken... Dann merkst du, wie wenig Völkermord mit deinem Leben zu tun hat... :)

Achja zum Thread: Schlimme Sache, aber verhindern wird man extreme Einzelfälle nie können... Deswegen finde ich, dass Versuche so etwas zu verhindern überflüssig sind... Kann man nämlich eh nicht...
 
Das Problem sind doch gar nicht die Ballerspiele. :roll:
Ich bekomm jedes Mal das Kotzen, wenn ich das lese.

Ich selbst spiele auch ein Computerspiel, bei dem ich allerhand Waffen benutze. Nein es ist nicht CS - ich verabscheue dieses Spiel. :LOL: Und? Weil ich das jetzt spiele, weiß ich, wie man eine richtige AK101 (oder eine Pistole) bedient oder wie?

Ich spiele wohl eher um meine Aggressionen abzulassen, als das dort welche aufgebaut werden.... Aber zu dem Thema wollte ich eigentlich gar nichts schreiben.


Man sollte sich mal überlegen, wo die wirklichen Gründe für eine solche Taten liegen. Hiermit schließe ich auch mal Dinge wie Selbstmord mit ein! Und für mich ist der Grund ganz klar:
Es ist ein Problem unserer heutigen Gesellschaft.
Und das fängt eben in der Schule schon mit dem Mobbing an.

Zum Beispiel erzählt eine Lehrerin, dass sie in der 8. Klasse einen Schüler hat, der gemobbt wird.
Daraufhin hat sie den Klassenlehrer angesprochen und er meinte, dass der Junge doch auch komisch sei.
Sie weiß, dass es auch so ist - sie findet ihn auch komisch. Ist das aber ein Grund jemanden zu verachten und nicht zu beachten?. Da sollte man sich doch mal an den Kopf packen und überlegen, dass es nicht von ungefähr kommt, dass Kinder zu Außenseitern werden (Das hat natürlich immer viele Gründe) - aber zu meist liegt der Anfang in der Erziehung und damit verbunden -in der Familie.
Hier sehe ich das Problem, dass es in dieser Lebensphase oft schief geht.

Dann geht das ganze natürlich in die Schule über. Dass jemand anders ist, merkt man ja sofort. Aber fragt man auch nach WARUM? Nein,... Und da ist das nächste Problem, es interessiert sich noch kaum einer für den anderen. Hauptsache, man hat selbst nichts mit den Problemen der anderen zu tun.

Und wenn Menschen keine Freunde haben, keine Erfolg haben, keine Liebe (von wem auch immer) bekommen, keine Aufmerksamkeit bekommen, dann muss man sich nicht wundern, dass diese Menschen psychisch krank werden.

Der Mensch ist ein Wesen, dass die Gesellschaft braucht. Und wenn die Gesellschaft einen Menschen ausschließt, dann kann keiner sagen, was mit diesen Menschen passiert....
Ach war da nicht etwas? Amokläufe, Morde, Selbstmorde?
Wobei das waren ja die Killerspiele, denn wären die Killerspiele nicht, dann würden diese Menschen auch gesellschaftlich akzeptiert werden.:roll::roll:

Wer nicht hinguckt und nicht aufmerksam dabei ist und nicht alles dreimal hinterfragt, der wird irgendwann nochmal - vll. aber auch nicht (dann kann man glücklich sein) so etwas miterleben. So Leid es mir auch tut.:-?:(



Zu dem Thema, dass die Politik Metalldetektoren für Schulen wünscht. *hmmm* Gerne doch! Der Wirtschaft kann es recht sein!
Aber was soll das bringen? Nun kommt der Amokläufer nicht mehr in die Schule rein! Gut, dann geht er eben morgens in den Bus, der ja sowieso immer schön überfüllt ist :roll:, und eröffnet dort sein Feuer. Ich will mir nicht ausmalen, was da schlimmere Folgen hat?!?!

Also damit würde sich der Tatort einfach nur verschieben. Das ist mal wieder das Problem man packt das Problem wieder an einer ganz falschen Stelle an.
 
Nach dem grausamen Amoklauf im schwäbischen Winnenden, bei dem ein 17-Jähriger neun Schüler und drei Lehrer einer Realschule sowie drei Passanten erschoss, vermeldet der Radiosender Antenne Bayern, dass der Täter leidenschaftlich Ego-Shooter gespielt habe.

Ein ehemaliger Klassenkamerad von Tim K. beschrieb den Täter im Interview als Waffen-Fan, der einen großen Teil seiner Freizeit mit Computerspielen verbrachte. Auch die Horrorfilm-Sammlung des Täters wird als Erklärungsversuch für die schreckliche Tat genannt.
Quelle: https://www.chip.de/news/Amoklauf-bei..._35380917.html

Ich halte fest:

1. Die Tatsache, dass der Kerl dutzende Softairwaffen besaß und davon fasziniert war, wird nun bereits ausgelassen.
2. Der soziale Hintergrund (Stichwort Vater als Patriarch) wird nicht einmal angerissen.
3. Obwohl sich der Täter zuvor nicht viel mit Computern beschäftigt hat, ist er nun ein Ego-Shooter-süchtiger Spieler.

Aber es geht noch weiter, schließlich kam diese Meldung noch am späten Nachmittag am Tag der Tat. Warten wir doch erst einmal einen ganzen Tag ab. So berichtet heute NTV (Auszüge):

Zitat:
Nach Angaben von Polizeisprecher Klaus Hinderer in Waiblingen wird der Computer des ehemaligen Schülers der Albertville-Realschule ausgewertet. "Wir haben bei ihm unter anderem das Spiel Counterstrike gefunden." Der Amokläufer habe in den vergangenen Monaten viel Zeit mit Killerspielen am Computer verbracht. Zu seinen Hobbys gehörte auch das Schießen mit Softairwaffen. [...]

Nach dem Amoklauf mehren sich die Rufe nach politischen Konsequenzen, um ähnliche Taten zu verhindern. Im Mittelpunkt der Debatte standen Zugangskontrollen an Schulen und ein Verbot von Killerspielen. Überwiegend skeptisch reagierten Innenpolitiker auf Forderungen nach weiterer Verschärfung des Waffenrechts.
Quelle: https://www.n-tv.de/1118733.html

Diesbezüglich möchte ich gleich noch den Spiegel zitieren (Artikel vom 11.3.2009):

Zitat:
Vater des Amokläufers besitzt 15 Waffen

Er ist Mitglied im Schützenverein, ein "typischer Patriarch", wie die Nachbarn sagen: Der Vater des Amokläufers von Winnenden besitzt laut Polizei insgesamt 15 Schusswaffen. Er verwahrte sie im Tresor. Bis auf eine, die im Schlafzimmer lag. Die nahm sich sein Sohn - und richtete ein Blutbad an.
Quelle: https://www.spiegel.de/panorama/justi...612767,00.html

Halten wir also fest:

Mittlerweile ist aus einem Menschen, der mit Computern und Internet nicht viel am Hut hatte, ein blutrünstiger Counter-Strike-Spieler geworden. Die Tatsache, dass er dutzende Softairwaffen besaß wird nicht mehr aufgegriffen. Lediglich am Rande erwähnt NTV noch, dass das Schießen mit Softairwaffen immerhin zu seinen Hobbys gehörte.

Ich hab das aus einem anderen Forum und deswegen auch zitiert. Besonders hervorheben möchte ich noch einmal folgendes:

1. Die Tatsache, dass der Kerl dutzende Softairwaffen besaß und davon fasziniert war, wird nun bereits ausgelassen.
2. Der soziale Hintergrund (Stichwort Vater als Patriarch) wird nicht einmal angerissen.
3. Obwohl sich der Täter zuvor nicht viel mit Computern beschäftigt hat, ist er nun ein Ego-Shooter-süchtiger Spieler.

meine Meinung: die Medien übertreiben hier (ja ok, es war wirklich heftig. Allerdings schieben die mal wieder die Schuld auf Gewaltspiele, forden Waffenverbot, etc.) und nutzen dies nur zu ihrem eigenen Gunste und eben zur Geldmache:-?
 
Zuletzt bearbeitet:
Taliesyn schrieb:
Darüber machst du dir ernstlich Gedanken? Dass die Menschheit verkommen und schlecht ist? Ich würde das eher als Selbstverständlichkeit sehen und nicht weiter beachten - auch, weil mich die "Schlechtigkeit" der Allgemeinheit nicht tangiert.

Drachenjenny ist aber nicht du. :roll: Sie sieht das halt alles nicht als Selbstverständlichkeit an, sie macht sich nun mal Gedanken darüber. Sie kann halt nicht so wie DU, sowas "nicht weiter beachten".

Taliesyn schrieb:
@Pamtano: also doch den ganzen Tag Messias spielen? Obdachlosen Essen austeilen, Waisenkinder aufnehmen, Unfallopfer wiederbeleben? Wo ist die Grenze zwischen "Hilfsbereitschaft im Umfeld" und "Sich nicht drum kümmern, weil's weit weg ist"?

Wieso übertreibst du eigentlich immer gleich so? :roll: Man kann sich doch trotzdem mal Gedanken machen und hilfsbereit sein, wie und bei wem man will oder inwiefern man kann, ohne gleich die ganze Welt damit retten zu wollen. Dass DAS nicht geht und kein einzelner alleine jemals schaffen oder bewirken kann, ist doch wohl jedem klar, oder? :roll:
Im Kleinen fängt's nun mal an. Wozu willst du da Grenzen ziehen oder wissen? Ist doch völlig irrelevant, wo das anfängt oder aufhört. Wichtig ist doch letztendlich, DASS irgendwo Hilfe anfängt.Was ist denn so schlimm daran, anderen zu helfen, die Hilfe brauchen? Bricht man sich da 'nen Zacken aus der Krone?

mrldog (zu Taliesyn) schrieb:
Wenn ich mir vorstelle, wo wir wären, wenn alle so denken würden, ohweia...

Taliesyn schrieb:
@mrldog: Ich frage mich eher, wie viel weiter wir wären, wenn alle so dächten...

Puh, das klingt ganz schön arrogant...hm...oder zu sehr von sich selbst überzeugt? :think:

Wenn alle so dächten wie du, wären wir alle viel weiter? Ja wieviel weiter denn? :think:

Das würde mich jetzt wirklich mal interessieren. :yes:
 
:clap:

Jepp, ich könnte kotzen... Ein Brennpunkt jagt den anderen und selbst die öffentlich-rechtlichen Sender zerren traumatisierte Kinder vor die Kamera... 8O
Genau das hat mich zu meinem Kommentar bewegt. Das Boulevard und Privatfernsehen das ausschlachten ist klar. Aber das man bei der Tagesschau ein Kind zeigt, daß die Schuld dem "Chatpartner" gibt, weil er nach dem (angeblichen) Kommentar des Täters nicht die Polizei gerufen hat, oder ein Kind, daß alles mit ansehen mußte und unter Tränen davon vor der Kammera berichtet, während die Mutter daneben fast zusammenbricht, ist schlichtweg asozial. :sick:
 
@Pamtano: also doch den ganzen Tag Messias spielen? Obdachlosen Essen austeilen, Waisenkinder aufnehmen, Unfallopfer wiederbeleben? Wo ist die Grenze zwischen "Hilfsbereitschaft im Umfeld" und "Sich nicht drum kümmern, weil's weit weg ist"?

Ich glaube du hast ganz genau verstanden was ich ich gemeint habe.
 
Es fängt in der Kindheit an. Wenn man nicht das Glück einer normal bürgerlichen Kindheit hat, aber in einer normalbürgerlichen Gesellschaft aufwächst, merken das die anderen Kinder und man wird darauf hingewiesen das man anders ist. Wenn man dann mit anderen Kindern spielt, wird man entweder geärgert oder man darf nicht mitspielen. Kinder sind ehrlich, Kinder sind direkt, sie merken das du anders bist, du wirst von andern Kinder sozial abgetrennt und von Kindern anders behandelt. Du bist ein dummes Kind, du bist ein Scheißkind, du bist Dreck...

Die Symtome liegen doch offen dar. Doch die Ignoranz der Menschen ist das Ergebnis was sich unsere Gesellschaft nennt. Jeder Amokläufer ist Bestandteil unserer Gesellschaft.

Was man tun kann?

Wenn das Nachbarskind eine blaue Quetschung am Arm hat, dann kann man ja mal genauer hinsehen.

Ich sehe es doch schon wieder:"Er war ein ruhiger Mensch!", hört man überall. Er war erfolgreicher Tischtennisspieler. Doch wer hat mit Ihm geredet? WER HAT MIT IHM GEREDET???

WER HAT SICH MIT IHM UNTERHALTEN???

WER HAT IHN MAL GEGRÜßT?

WER HAT IHN MAL GEFRAGT WIE ES IHN GEHT?

Wer kannte Ihn?

Wer weiß seine Lieblingsfarbe?

Wer weiß seine Leibspeise?


Was kann man daraus lernen? Ballerspiele verbieten? Ballerfilme verbieten? NEIN, kommunizieren, reden, reden, reden, reden, ...
 
Und wahrscheinlich auch noch ein Punkt der unter anderem zu Amokläufen beiträgt. Denn dadurch bekommt der Täter die maximale Aufmerksamkeit und wird sozusagen "berühmt".
Interview in der Süddeutschen:

Britta Bannenberg ist Professorin für Kriminologie an der Universität Gießen und Beraterin der Fallanalytiker ("Profiler") beim Bundeskriminalamt (BKA).

SZ: Wie hoch sind die Nachahmungseffekte bei Amokläufern?

Bannenberg: Sehr hoch. Auch wegen der Medien, die das Gesicht des Täters, seine Waffen, seine schwarze Kleidung zeigen und ein mystisches Bild von ihm zeichnen. Das wirkt wie ein Vorbild. Bei Selbstmorden sind die Medien sehr zurückhaltend, um nicht Nachahmer zu provozieren. Bei Amokläufen gilt leider das Gegenteil. Ab jetzt besteht die große Gefahr, dass wir es in den nächsten Wochen oder Monaten mit einem Nachahmungstäter zu tun bekommen.
https://www.sueddeutsche.de/panorama/741/461367/text/
 
Ich fand die ganzen Berichte im TV die ich gesehen habe bis heute morgen noch sehr objektiv. Diesmal hat sich keiner hingestellt und sofort verurteilt. Jetzt geht es leider wieder in eine Richtung und Schuld daran sind die Medien. Anstatt das die Medien nachhaken und bohren, versuchen seriös drüber zu berichten, stattdessen wird nun wieder das naheliegende genommen. Ballerspiele sind schuld, verbietet Ballerspiele.

Die Politiker freut das natürlich, wenn sich nun auch die Medien wieder darauf versteifen, dann ist das Thema schnell vergessen. Es wird schnell ein schärferes Verbot angekündigt und Ruhe ist.

Killerspiele kann ich mir übers Internet runterladen, Waffen kann ich dort höchstens bestellen (aber denke unser Zoll in Frankfurt wird da schon aufpassen).

Ich glaube wir werden dieses Thema Killerspiele erst los, wenn Politiker die nichtmal wissen was das Internet ist, im Ruhestand sind.

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Sicher es gibt Spiele die haben nix im Kinderzimmer verloren. Allerdings muss ich dazu sagen, mich haben diese Spiele gerade als Jugendlicher interessiert weil sie verboten waren. Ja man könnte nun auch meinen Eltern einen Vorwurf machen, weil ich teils mit ihnen zusammen Spiele gekauft habe auf denen eine rote Raute war. Damals gab es komischer Weise keine Amokläufer, jedoch gab es Spiele die in Sachen Brutalität an die Spiele von heute ranreichen.

Als ich in der Schule war, haben sich Lehrer und Eltern noch um die Schule bemüht und es waren Gelder da für Schulen. Die Klassenstärke war zwar auch schon groß, aber was man heute so hört ...

Mobbing gab es damals sicher auch schon zu Hauf, aber halt nicht so "pervers" öffentlich mit veröffentlichen im Internet.

Zu dem Punkt Waffen und Schützenvereine kann ich nix sagen, hatte ich nie was mit am Hut.

==> Darum kann ich mich nur wiederholen, es fehlt ein Schulfach "Medienkompetenz" Zum Glück gibt es eine weniger Modelle z.B. in Niedersachsen (haben sie zur Cebit vorgestellt) in denen Medienkompetenz unterrichtet wird.
 
schrklick die ganze sache wenn ich denke das ich an der schule schon 1000male vorbei gelaufen bin und 2 jahr dord gewohnt habe b.w 7 jahre auf einer andere schuele gegangen bin, bin gleich los wohne jetzt in Remshalden ist lustline 10km weg war echt die hölle los selbst als ich um 16uhr wieder gegangen bin sind fernsehetehms aus alle welt gekommen
 
Hallo,
habe diesen Theard erst ebbend gefunden hab auch gleich was auf meine Seele
heute wo ich das Video (Seiner letzten Sekunden) gesehen hab.. hab ich ein Schreck bekommen auf RTL haben sie das Video unbearbeitet gezeigt sprich nur ein weisen Schleier vor gemacht.. ich glaube diese Bilder und das Geräusch dazu werde ich so schnell wohl nicht mehr vergessen.. was drin vorkam würd sich an dieser Stelle wohl jeder selber denken können..

Laut den neusten Polizei News heizt es aber er hätte einen Schuss ins Bein bekommen und wo er auf der Erde lag sich gerichtet was nicht stimmen kann weil ich das unbearbeitet Video gesehen habe wo er sich nicht auf die Erde gekniet hat weil ihn ein Schuss ins Bein getroffen hat (war ja auch nichts zu hören und zensiert word auch nichts) es war einfach so das er sich selber erschossen hatte davor hat er noch was in English gebrüllt was weis ich auch nicht.

Warum würd das von der Polizei so komisch erzählt frag ich mich Alle Videos dazu worden in Youtube und so gelöscht (was ich gut finde) aber warum würd das nicht gesagt wies war???

Liebe Grüße


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Und danke für den ersten ANONYMEN roten poppel :)
Sorry ich versuche mich ja zu bessern aber ANONYM rot poppeln ist einfach nur feige.
 
Zuletzt bearbeitet:
Drachenjenny ist aber nicht du. :roll: Sie sieht das halt alles nicht als Selbstverständlichkeit an, sie macht sich nun mal Gedanken darüber. Sie kann halt nicht so wie DU, sowas "nicht weiter beachten".

Deswegen habe ich ja nachgefragt, weil mir selbst das gänzlich unverständlich ist. ;)

Wieso übertreibst du eigentlich immer gleich so? :roll: Man kann sich doch trotzdem mal Gedanken machen und hilfsbereit sein, wie und bei wem man will oder inwiefern man kann, ohne gleich die ganze Welt damit retten zu wollen. Dass DAS nicht geht und kein einzelner alleine jemals schaffen oder bewirken kann, ist doch wohl jedem klar, oder? :roll:
Im Kleinen fängt's nun mal an. Wozu willst du da Grenzen ziehen oder wissen? Ist doch völlig irrelevant, wo das anfängt oder aufhört. Wichtig ist doch letztendlich, DASS irgendwo Hilfe anfängt.Was ist denn so schlimm daran, anderen zu helfen, die Hilfe brauchen? Bricht man sich da 'nen Zacken aus der Krone?

Wenn man Forderungen nach mehr Hilfe stellt, dann muss man doch selbstverständlich auch Grenzen ziehen. Sonst lassen sich diese Forderungen doch ins Uferlose ausbauen. Und wenn man die Schlechtigkeit der gesamten Menschheit vor Augen hat, wie soll man dann rechtfertigen (wenn man helfen will), dass man eben nicht in Kriesengebiete reist sondern "nur" irgendeine ehrenamtliche Tätigkeit im eigenen Dorf übernimmt?
Nichts ist schlimm daran, anderen zu helfen. Mir geht es in erster Linie um die strikte Forderung, dass jeder helfen solle - niemand, wirklich niemand, ist in der Lage, dass zu fordern - so eine Forderung ist absolut untragbar! - und diesen Aspekt wollte ich unterstreichen.


Puh, das klingt ganz schön arrogant...hm...oder zu sehr von sich selbst überzeugt? :think:

Wenn alle so dächten wie du, wären wir alle viel weiter? Ja wieviel weiter denn? :think:

Das würde mich jetzt wirklich mal interessieren. :yes:

Das ist keine Frage des eigenen Egos, das ist eine Frage der Perspektive: wenn wir die ganze Zeit daran denken, wie schlecht der Mensch ist, dann kreisen unsere Bemühungen immer nur darum, die Schlechtigkeit auszugleichen und den Menschen eventuell zu bessern. Wenn wir aber stattdessen unsere Schlechtigkeit als gegeben sehen, als selbstverständlich, als so vorherrschend, dass sie nicht mehr besonders auffällt (sodass sie eben mich und jeden anderen nicht mehr tangiert), dann können wir wieder Fortschritte machen, weil wir uns nicht immer nur um eine Selbstverständlichkeit drehen - das leuchtet doch ein?
 
Was ist wichtiger 5 Mrd oder ein Menschenleben, außerdem reichen auch 2 Wachleute + 1500 €gehalt. Hiermit betragen die Koseten nur noch 1,25 Mrd
Du möchtest also z.B. eine Kölner Gesamtschule mit 2.500 Schülern und 6 Ein-/Ausgängen, 10 Stunden Öffnungszeit von zwei bewaffneten, aber schlecht ausgebildeten "Wachleuten" beschützen lassen und meinst, das würde einen Amoklauf verhindern?

Marty
 
Du möchtest also z.B. eine Kölner Gesamtschule mit 2.500 Schülern und 6 Ein-/Ausgängen, 10 Stunden Öffnungszeit von zwei bewaffneten, aber schlecht ausgebildeten "Wachleuten" beschützen lassen und meinst, das würde einen Amoklauf verhindern?

Die "Experten" sind der Meinung, dass die Wachleute die ersten Toten wären :roll:
 
Also ich denke, wirklich verhindern kann man sowas nicht. Zumindest nicht, solange es immer wieder massives Mobbing in den Schulen gibt. Meiner Meinung nach sollte man da anfangen. Denn, wenn einer vielleicht jahrelang immer wieder fertig gemacht wird, ist es eigentlich kein Wunder, wenn der irgendwann austickt. :roll:

Solche Amokläufe gab es übrigens schon, bevor es Killerspiele gab:

https://www.ursula-kuhr-schule.de/Chronik/Attentat/Attentat.html
https://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,303519,00.html

Mal so eine Idee:
Man könnte doch an allen Schulen Alarmsysteme einrichten speziell für Amokläufe. So, daß die Lehrer im Ernstfall nicht mehr durch die Schule rennen und in jeder Klasse Bescheid sagen müssen, sondern nur den Alarm auslösen brauchen und sich dann selbst in Sicherheit bringen können. Wenn der Alarm ertönt, muß das für alle Lehrer in den Klassen bedeuten, die Klassentür zu verriegeln und die Schüler müßten sich von der Tür fernhalten. Damit ließen sich vielleicht doch viele Tote und Verletzte vermeiden.
 
Mal so eine Idee:
Man könnte doch an allen Schulen Alarmsysteme einrichten speziell für Amokläufe. So, daß die Lehrer im Ernstfall nicht mehr durch die Schule rennen und in jeder Klasse Bescheid sagen müssen, sondern nur den Alarm auslösen brauchen und sich dann selbst in Sicherheit bringen können. Wenn der Alarm ertönt, muß das für alle Lehrer in den Klassen bedeuten, die Klassentür zu verriegeln und die Schüler müßten sich von der Tür fernhalten. Damit ließen sich vielleicht doch viele Tote und Verletzte vermeiden.

Und wie soll das praktisch aussehen?
Jedes Klassenzimmer mit einem Auslöser wie bei einer Bank versehen? Wo soll dieser "Knopf" sein?
Wenn es unvorbereitet kommt und der Lehrer nicht gerade an dem Knopf steht ist ein Auslösen in dem Sinne nicht möglich.
Auch Schüler können es dann nicht, weil sie unter Schock stehen oder kannst du von dir behaupten in so einer Situation daran zu denken, dass du einen Knopf drücken musst?

Außerdem wird bereits in vielen Schulen so etwas schon "geübt". In der Schule in Winningen wurde auch durch den Rektor eine Warnung rausgegeben. Die Polizei wird ebenfalls schon auf Amoklauf getrimmt.
Tote wird es wahrscheinlich immer geben. Ob nun ein Opfer oder 16, es ist immer ein Opfer zu viel.

Ob nun Schüler oder erwachsene Menschen durchdrehen, wer Amok läuft hinterlässt Opfer. Ob nun in einer Schule, auf der Straße, in der Familie oder sonst wo. Das sollten wir alle nicht vergessen. Und verhindern können wir es einfach nicht. Egal wie sehr wir uns bemühen. Leider. :(
 
Und wie soll das praktisch aussehen?
Jedes Klassenzimmer mit einem Auslöser wie bei einer Bank versehen? Wo soll dieser "Knopf" sein?
Wenn es unvorbereitet kommt und der Lehrer nicht gerade an dem Knopf steht ist ein Auslösen in dem Sinne nicht möglich.
Auch Schüler können es dann nicht, weil sie unter Schock stehen oder kannst du von dir behaupten in so einer Situation daran zu denken, dass du einen Knopf drücken musst?

Außerdem wird bereits in vielen Schulen so etwas schon "geübt". In der Schule in Winningen wurde auch durch den Rektor eine Warnung rausgegeben. Die Polizei wird ebenfalls schon auf Amoklauf getrimmt.
Tote wird es wahrscheinlich immer geben. Ob nun ein Opfer oder 16, es ist immer ein Opfer zu viel.

Ob nun Schüler oder erwachsene Menschen durchdrehen, wer Amok läuft hinterlässt Opfer. Ob nun in einer Schule, auf der Straße, in der Familie oder sonst wo. Das sollten wir alle nicht vergessen. Und verhindern können wir es einfach nicht. Egal wie sehr wir uns bemühen. Leider. :(

Nein, ganz verhindern wird man sowas nie können. :(
Ich dachte bei meiner Idee eigentlich mehr an sowas wie den Feueralarm, den es ja auch an jeder Schule gibt. Die Knöpfe dafür sind auch überall in den Fluren verteilt. Und bei einem Feuer kann man auch unter Schock stehen.
Der Amokalarm sollte logischerweise einen anderen Ton abgeben, wie der Feueralarm.

Und du hast schon Recht, jedes Opfer ist ein Opfer zuviel. Aber jedes Leben, daß gerettet wird durch so ein Alarmsystem, ist es wert, sowas einzuführen. Ich fürchte nur, daß es wieder mal am Geld scheitern würde :roll: